American Dinner: Porterhouse Steak aus dem Beefer mit Coleslaw & Süßkartoffel-Fries

American Dinner: Porterhouse Steak aus dem Beefer mit Coleslaw & Süßkartoffel-Fries

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– dieser Beitrag enthält Werbung –

Heute habe ich mal wieder ein absolutes Highlight für euch. Neben einem Rezept für Krautsalat und Süßkartoffel-Pommes, habe ich euch nämlich ein Porterhouse Steak aus dem Beefer mitgebracht. Wie auch schon bei meinem Club Sandwich mit Entrecôte-Streifen, wurde mir das Steak dafür von Gourmetfleisch geliefert. Wie bereits beschrieben, liefern sie das leckerste Fleisch aus aller Welt direkt nach Hause. Dabei ist der Bestellvorgang ganz einfach: Man sucht sich sein Lieblingsfleisch aus und legt es in den Warenkorb. Anschließend noch Wunschliefertermin auswählen und per Paypal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung bezahlen. Das Fleisch kommt dann gut gekühlt in einem Isolierbehälter bei euch zu Hause an und das Beefen kann losgehen.

Der Name Porterhouse Steak entstand übrigens im Jahr 1840 in New York. Hier servierten die Hafenrestaurants den Arbeitern saftige und mindestens 600 g schwere Steaks. Der T-Knochen entspricht einem senkrecht halbierten Halswirbel. Zwischen dem „T“ liegen das Roastbeef mit seiner Fettdecke und das zarte Filet. Der Unterschied zum T-Bone-Steak ist neben der Größe vor allem der Fleischanteil. Da das T-Bone aus dem vorderen und das Porterhouse aus dem hinteren Rückenbereich geschnitten wird, hat letzteres auch ein deutlich größeres Filetstück.

T-Bone aus dem Beefer mit Süßkartoffel-Pommes und Coleslaw

In den Genuss meines ersten „gebeeften“ Fleisches bin ich auf der diesjährigen Ambiente gekommen. Da habe ich nämlich am Stand des TreTorri Verlages Frank getroffen, der einer der Beefer-Erfinder ist. Er war aber nicht nur zum beefen dort, sondern auch, um das neue Buch „800 Grad, der Beefer – Perfektion für Steaks & Co.“ vorzustellen. Ein Werk aus knapp 200 Seiten, das nicht nur durch viele hilfreiche Tipps, sondern auch durch gute Rezepte deutscher Spitzenköche überzeugt.

Die Idee zum Beefer kam ihm, nachdem er mit seiner Frau im New York Urlaub war. Dort aß er nämlich sein erstes Steak, welches bei 800 Grad zubereitet wurde. An die krosse Kruste erinnert er sich noch, als sei es gestern gewesen: „Auf dem Teller brodelte unten noch die Butter und drauf lag ein in Streifen geschnittenes Steak, das eine ganz dunkle Kruste und leuchtend rotes Fleisch hatte“, erzählte mir Frank bei einem exklusiven Interview, grinsend fügte er hinzu „das war für mich eine Offenbarung“. Von da an tüftelte er zusammen mit Marc und Frantz so lange an der Idee eines perfekten Fleisches, bis der Beefer letztendlich geboren war.

Auf die Frage, welche Rolle das Steak in seinem Leben eingenommen habe, antwortete er: „Ich esse mittlerweile nur noch ca. 2 Mal die Woche Fleisch, da ich einfach zu viel Anderes im Beefer ausprobiere. So wie beispielsweise das Lachs-Gericht von Tim Mälzer aus dem neuen Buch“, das Gerät sei aber dennoch fast jeden Tag im Einsatz. Ein sehr sympathischer Kerl, mit einer grandiosen Idee. Ich möchte meinen Beefer jedenfalls nicht mehr missen und werde ihn sicher ebenfalls sehr oft im Einsatz haben. Dabei ist dieses Porterhouse Steak mit Coleslaw & Süßkartoffel-Fries bereits jetzt mein absoluter Liebling!

T-Bone aus dem Beefer mit Süßkartoffel-Pommes und Coleslaw

Für 2-3 Personen:

Für das Steak:
1 American Porterhouse Steak (ca. 1 kg)
1 Prise grobes Meersalz
frischer Pfeffer aus der Mühle

Für den Coleslaw:
1 Weißkohl (ca. 1 kg)
3 Möhren
1 weiße Zwiebel
100 ml Buttermilch
50 g Zucker
40 g Mayonnaise
2 EL Weißweinessig
1 EL Senf, mittelscharf
1 Zitrone
Salz & Pfeffer

Für die Pommes:
2 Süßkartoffeln
2 EL Olivenöl
1 Prise grobes Meersalz

außerdem:
ein Gemüsehobel
ein sauberes Küchentuch
Backpapier
und natürlich einen Beefer 😉

Zubereitung:

Für das Steak:
Das Porterhouse Steak ca. 2 Stunden vor dem Beefen aus dem Kühlschrank nehmen, damit es auf Zimmertemperatur gelangen kann.

Beefer anzünden und ca. 5 Minuten aufheizen lassen. Nun das Steak auf den kalten Gitterrost legen und so in den Beefer schieben, dass das Fleisch gerade noch unter der Unterkante der Frontblende hindurchpasst. Das Steak nun von jeder Seite ca. 1 Minute beefen, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Anschließend Fleisch auf die Gastroschale legen und auf den Boden des Beefers geben.

Dort kann es in ca. 10 Minuten nachziehen, bis es eine Kerntemperatur von ca. 55 Grad (medium) erreicht hat. Dabei muss das Fleisch jede ca. 2 Minuten gewendet werden, damit sich die Temperatur gleichmäßig verteilen kann. Für das perfekte Ergebnis, ist ein Thermometer zu empfehlen.

Für den Coleslaw:
Möhren schälen und mit dem Julienne-Schneider in sehr feine Streifen schneiden. Weißkohl putzen, halbieren und den Strunk entfernen. Anschließend sehr fein hobeln. Zwiebel abziehen und ebenfalls hobeln. Alles in eine große Schüssel geben. Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen. Zitronensaft mit Buttermilch, Zucker, Mayonnaise, Essig und Senf in die Schüssel geben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salat nun für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Für die Pommes:
Süßkartoffel schälen und halbieren. Die Hälften anschließend in feine Stifte schneiden. Kartoffelscheiben waschen und in ein Küchentuch legen. Süßkartoffel in dem Handtuch für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

Die Pommes nun auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit wenden. Anschließend mit Meersalz bestreuen.

Hach, ich schwärme immer noch von diesem Stück Fleisch. Der Beefer und dieses American Porterhouse Steak von Gourmetfleisch sind ein wahres Dream Team. Sie gehören einfach zusammen, so wie Topf & Deckel, wie Wind & Meer, wie Ebbe & Flut, wie Tag & Nacht, wie … ach wie alles, das eben zusammengehört. Es war ein wahres Geschmackserlebnis!

Liebe Grüße
eure Graziella ♥

Herzlichen Dank an Gourmetfleisch.de für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.
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2 thoughts on “American Dinner: Porterhouse Steak aus dem Beefer mit Coleslaw & Süßkartoffel-Fries

  • 28. Juni 2017 um 13:14
    Permalink

    Hallo,

    ich liebe T-Bone-Steaks bzw. Porterhouse-Steaks. Das Steaks sieht mega lecker aus und auch die Beilagen klingen superlecker. Cole-Slaw und Süßkartoffel Fries! Muss ich definitiv selber mal nachkochen! Vielen Danke für die tollen Rezepte !

    Grüße Paul

    Antwort
    • 28. Juni 2017 um 19:15
      Permalink

      Hallo Paul,

      vielen Dank für dein liebes Kommentare 🙂 Ein Ausprobieren lohnt sich definitiv!

      LG
      Graziella

      Antwort

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