Kochen mit Freunden im Citadines City Centre Frankfurt

Kochen mit Freunden im Citadines City Centre Frankfurt

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Ihr Lieben, wie ihr euch sicher noch erinnern könnt, hatte ich vor ein paar Wochen ein Meet & Greet im Citadines City Centre Frankfurt verlost. Letztes Wochenende war es dann endlich soweit und ich habe meine zwei Gewinnerinnen und ihre Begleitungen in Frankfurt begrüßen dürfen. Wir waren eine richtig, richtig tolle Truppe und hatten einen wundervollen Abend zusammen. Warum der Abend so besonders gewesen ist, wie das gemeinsame Kochen zu fünft in dem Apartment war und welches Gericht wir zubereitet haben, möchte ich euch heute ausführlich berichten.

Das Apart’hotel liegt im Frankfurter Europaviertel, direkt am SkylinePlaza und ist mit dem Auto sowie den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die Nähe zum Einkaufszentrum bietet den Gästen natürlich einige Vorteile, besonders wenn man die schönen Küchen in den Zimmern nutzen möchte. Die Serviced Residence verfügt neben den gut ausgestatteten Apartments mit eigener Küche auch noch Leistungen wie 24-Stunden-Rezeption, Concierge-Service, Fitnessraum oder ein Frühstücksbüffet. Der Empfang ist recht großzügig und hell gestaltet, die Mitarbeiter an der Rezeption sind freundlich und hilfsbereit. Ich war wirklich sehr positiv überrascht, wie schön und modern alles eingerichtet war. Die Lobby mit dem offenen Frühstücksraum geben das Gefühl eines großen Wohnzimmers, in dem man sich gemütlich hinsetzen kann, um etwas zu lesen, zu arbeiten oder einen Kaffee zu genießen.

Als ich nun im Citadines City Centre Frankfurt ankam, hatte ich noch gut 2 Stunden Zeit, bis meine Gäste eintreffen würden. Also nutzte ich die Gelegenheit, mich in Ruhe umzuschauen und mein Zimmer zu begutachten. Mir gefielen vor allem die Farben, die richtig Pepp in den Raum brachten und ihn dennoch nicht überladen wirken ließen. Ich hatte für den Kochabend ein 48 qm großes Apartment erhalten, das einen gesonderten Schlafraum hatte. Das Hotel verfügt über 5 Zimmerkategorien zwischen 23 qm im Classic Room, bis hin zu 77 qm im Apartment mit 2 Schlafzimmern. So kann man seinen Aufenthalt ganz individuell nach seinen Bedürfnissen anpassen. Der Classic Room verfügt hierbei allerdings im Gegensatz zu allen anderen Kategorien über keine Küche.

Das Motto des Abends lautete „Kochen mit Freunden“ und ich war schon Tage vorher mächtig aufgeregt, wie es werden würde. Das Wort „Freunde“ ist ja immerhin mit einer sehr großen Bedeutung belegt, als dass man fremde Menschen so bezeichnen würde. Zudem ist es eh immer spannend, wenn 5 vollkommen fremde Menschen aufeinandertreffen und dann einen gemeinsamen Abend zusammen verbringen.

Das Citadines hatte alle Lebensmittel für uns eingekauft und einen schönen großen Tisch in der Mitte des Raumes aufgestellt. Da ich eine besonders gute Gastgeberin sein wollte, hatte ich meinen zwei Damen Judith und Simonetta noch ein kleines Gastgeschenk besorgt und es entsprechend auf dem Tisch platziert. Zudem hatte ich noch Donuts mitgebracht, die es zum Sektempfang geben sollte. Die letzten 10 Minuten bin ich dann wild durch das Apartment geflitzt und habe überall noch ein wenig die Deko nachjustiert.

Als Judith und Simonetta dann mit ihren Begleitungen Anjuli und Uli kamen, war meine Aufregung direkt wie weggeblasen. Kennt ihr das, wenn man Menschen trifft, die man direkt ins Herz schließt obwohl man sich eigentlich gar nicht kennt? Genau solch einen Moment hatte ich, als die vier in dem Apartment standen. Sie waren mir auf Anhieb super sympathisch und ich wusste bereits nach wenigen Minuten, dass es ein lustiger Abend werden würde.

Nach einem kleinen Sektumtrunk, an dem auch der sympathische Hoteldirektor teilnahm, ging es direkt an die Arbeit. Die vier waren super motiviert und jeder wollte mithelfen. Ich muss schon zugeben, dass es mir mega Spaß bereitet hatte, die Aufgaben zu verteilen und jedem mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Es lief alles so klasse, dass ich mich auch mal in Ruhe in die Ecke stellen konnte, um die vier bei Ihrer Arbeit zu fotografieren.

Wir kochten gemeinsam mein Finalgericht aus der ZDF Küchenschlacht, welches aus der Feder von Johann Lafer stammt. So gab es als Hauptgang eine gebratene Wachtelbrust auf Spitzkohlsalat mit Kürbisblini und einer Chili-Sabayon. Zum Nachtisch gab es ebenfalls ein Gericht aus der Küchenschlacht und zwar den Knusperjoghurt mit Pfirsichpüree, den Martin Bautrexel damals als „absolut geil“ bezeichnete.

Jeder der vier hatte seine spezielle Aufgabe, so kümmerte sich unser Hahn im Korb Uli komplett um die Kürbisblinis, während Judith für den Spitzkohlsalat verantwortlich war und Anjuli den Nachtisch zauberte. Simonetta hatte den schwierigsten Teil mit der Sabayon übernommen, da diese durch das Erhitzen von rohem Eigelb sehr knifflig ist. Die arme musste gefühlt den halben Abend die Masse schaumig schlagen, bis sie dickflüssig wurde. Ist man hier nämlich zu ungeduldig und stellt die Temperatur zu hoch, stockt das Ei in der Masse und wird dann alles andere als appetitlich.

Nach gut einer Stunde waren alle just in time fertig und konnten das Abendessen genießen. Mit einem Glas Wein plauderten wir fröhlich miteinander, als wären wir gute Freunde, die sich lange nicht gesehen und deshalb an Gesprächen einiges aufzuholen hatten. Das Essen war dabei sehr lecker geworden und ich konnte nicht anders, als alle für ihre tolle Leistung zu loben. Ich hatte das Gericht von Johann an diesem Abend auch das erste Mal gegessen, denn bei der Küchenschlacht hatte ich nicht daran gedacht, es zu probieren und vor den Aufzeichnungen hatte ich nur die Blinis und die Sabayon geprobt. Nach der Ausstrahlung hatte ich dann ehrlicherweise keine Lust, die Gerichte nachzukochen, weil ich etwas Abstand zu dem Ganzen brauchte. Aber an dem Abend war es die perfekte Gelegenheit, dies mal nachzuholen und das Gericht zu essen, welches der ausschlaggebende Punkt war, womit sich mein Leben komplett verändert hatte.

Natürlich möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten, daher anbei zum Nachkochen und genießen:

Gebratene Wachtelbrust auf Spitzkohlsalat mit Kürbisblini und Chili-Sabayon

Für 4 Personen:
Für die Wachteln:
8 Wachtelbrüste

2 Knoblauchzehen
1 Bund Thymian
1 Bund Rosmarin
etwas Olivenöl zum Braten
Salz & Pfeffer

Für die Blinis:
1/2 Hokkaido-Kürbis
2 Eier
200 ml Buttermilch
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Butterschmalz zum ausbacken
etwas Muskat
etwas Öl zum Anschwitzen
Salz & Pfeffer

Für den Salat: 
1/2 Spitzkohl
2 Schalotten
2 EL Kürbiskerne
3 EL Weißweinessig
etwas Öl zum Anschwitzen
Salz & Pfeffer

Für die Sabayon:
4 Eier
1 Orange
160 ml Milch
1 TL flüssiger Honig
1 TL Chiliflocken
etwas Salz

Zubereitung:
Kürbis waschen, Kerngehäuse entfernen, Fruchtfleisch klein würfeln und in etwas Öl leicht anschwitzen. Anschließend mit Wasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten weich garen. Wasser abgießen, Kürbis fein pürieren und auskühlen lassen. Anschließend mit Ei, Buttermilch, Mehl und Backpulver verrühren und mit Salz sowie frisch geriebener Muskatnuss würzen. Aus dem Teig kleine Blini formen. In einer beschichteten Pfanne Butterschmalz schmelzen und Blini bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Backofen bei ca. 65 Grad warmhalten.

Spitzkohl waschen, Strunk entfernen und die Blätter fein schneiden. Schalotte abziehen und in Streifen schneiden. Kürbiskerne grob hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Schalotte und Kürbiskerne darin anschwitzen. Spitzkohl zugeben und kurz durch schwenken. Weißweinessig hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anschließend die Wachtelbrüste kalt abbrausen und trockentupfen. Knoblauch mit Schale halbieren. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur vorheizen und mit etwas Olivenöl einstreichen. Wachtelbrüste mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Kräuterzweige und Knoblauch zugeben. Die Wachtelhaut langsam knusprig braten, anschließend wenden, kurz auf der Fleischseite braten vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer würzen.

Orange waschen und die Schale abreiben. Eier trennen und die Eigelbe mit Milch, Chiliflocken, Honig, Orangenabrieb und etwas Salz in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad dickschaumig aufschlagen.

Blini mit Spitzkohlsalat, Wachtelbrust und der Chili-Sabayon servieren.

Das Rezept zum Knusperjoghurt findet ihr übrigens >>hier<<.

Kochen mit Freunden im Citadines City Centre Frankfurt

Meine Lieben, an dieser Stelle möchte ich meinen vier neuen Freunden von ganzem Herzen für diesen tollen Abend DANKEN. Ihr habt mir so viel Freude bereitet und es war mir eine Ehre, mit euch kochen zu dürfen. Ich hoffe, dass wir uns irgendwann mal in dieser Runde wieder treffen und diesen tollen Abend wiederholen! In Deutschland befindet sich Häuser von Citadines Apart’hotel in den Städten Berlin, Hamburg, München und Frankfurt, vielleicht ist da ja etwas für uns dabei oder wir gehen in eine andere europäische Metropole wie Paris, Barcelona oder London? Schaut euch doch gerne mal auf der Webseite um, wenn ihr eure nächste Städtereise plant. Egal wie, Hauptsache wir treffen uns mal wieder, vielleicht sogar für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt? Ich freue mich jedenfalls heute schon auf euch!

Liebe Grüße,
eure Graziella ♥
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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Citadines für die Zusammenarbeit bedanken. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.
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