Soulfood: Pasta Piena (Nudelauflauf)

Soulfood: Pasta Piena (Nudelauflauf)

Pasta Piena ist soooo lecker und ein typisch italienisches Sonntagsessen. Natürlich nur als 1. Gang, denn die Italiener essen sonntags nach Nudelauflauf, Cannelloni oder Lasagne immer noch einen 2. Gang, bestehend aus Fleisch oder Fisch. Daher darf man auch beim Nobelitaliener niemals nur Nudeln bestellen. Naja, dürfen schon aber man macht es in Italien einfach nicht.

Pasta Piena heißt so viel wie „volle Nudeln“ und ist eine Art Nudelauflauf. Enthalten sind natürlich Nudeln, meist Penne oder Rigatoni, kleine Hackfleischbällchen, auch Polpette genannt, sowie Parmesan und jede Menge Provola. Nichts für die schlanke Linie aber einfach unglaublich lecker. Dieses Rezept habe ich von meiner Mama und da meine Eltern im April in Deutschland waren, hat sie direkt Pasta Piena für uns gemacht. Das hier ist quasi eine Art Gastbeitrag meiner Mama, denn das Fotomodel stammt ebenfalls von ihr. Sie macht übrigens die beste Pasta Piena auf der ganzen Welt, aber das war ja klar, oder? 😉

Pasta Piena heißt so viel wie "volle Nudeln" und ist eine Art Nudelauflauf. Enthalten sind natürlich Nudeln, meist Penne oder Rigatoni, kleinen Hackfleischbällchen, auch Polpette genannt, sowie Parmesan und jede Menge Provola.

für 4 Personen:

Für die Tomatensauce:
1 l passierte Tomaten
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Zweige Basilikum
2 Lorbeerblätter
1 Chilischote
1 EL Zucker
1 TL Oregano
etwas Olivenöl
Salz & Pfeffer

Für die Fleischbällchen:
500 g gemischtes Hackfleisch
5 EL gerieben Parmesan
4 EL Paniermehl 
2 Eier
1 Knoblauchzehe
4 Zweige Petersilie
Salz & Pfeffer

Für den Auflauf:
500 g Nudeln
50 g Parmesan
100 g Provolone

Zubereitung:

Für die Tomatensauce:
Zwiebel und Knoblauch abziehen und in Würfel schneiden. Chilischote in kleine Ringe schneiden. Karotte schälen und fein reiben. Basilikum waschen und trocknen. Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf in etwas Öl anbraten. Passierte Tomaten mit dem geriebenen Gemüse, Zucker, Oregano und den Lorbeer- und Basilikumblättern in die Soße geben und ca. 15 Minuten auf starker Stufe aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und der Chilischote abschmecken und weitere ca. 90 Minuten auf schwacher Hitze weiter köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Für die Fleischbällchen:
Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit dem Parmesan, den Eiern und dem Paniermehl gut vermengen. Knoblauch abziehen und in die Schüssel pressen. Petersilie waschen, trocknen, fein hacken und ebenfalls in die Schüssel geben. Die Hackmasse erneut gut durchmischen. Nun mit feuchten Händen aus der einen  Hälfte Bällchen in der Größe einer Pflaume formen und aus der anderen Hälfte etwa olivengroße Bällchen formen. Polpette in die Tomatensauce geben und bei schwacher Hitze den Rest der Kochzeit mit köcheln lassen.

Für den Auflauf:
Parmesan und Provolone reiben. Nudeln in Salzwasser bissfest kochen. Wasser absieben aber nicht abschrecken, Nudeln zurück in den Topf geben und mit ca. 1 Schöpflöffel der Soße vermengen. Eine weitere Kelle der Sauce auf dem Boden der Auflaufform verteilen und ein Drittel der Nudeln darauf geben. Nun ein Drittel des Käses darüber streuen und mit der Soße und den kleinen Hackfleischbällchen bedecken. Den Vorgang zwei Mal wiederholen. Anschließend bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) für ca. 20 Minuten backen.
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Pasta Piena heißt so viel wie "volle Nudeln" und ist eine Art Nudelauflauf. Enthalten sind natürlich Nudeln, meist Penne oder Rigatoni, kleinen Hackfleischbällchen, auch Polpette genannt, sowie Parmesan und jede Menge Provola.
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2 thoughts on “Soulfood: Pasta Piena (Nudelauflauf)

  • 3. August 2016 um 18:48
    Permalink

    Liebe Graziella,
    das hört sich super lecker an, du hast mir ja direkt nochmal Hunger gemacht!
    Kommt auf meine Liste und wird auf jeden Fall ausprobiert. Auch einen lieben Dank an deine Mama für das tolle Rezept!!!
    LG Steffi

    Antwort
  • 16. August 2016 um 13:36
    Permalink

    Liebe Graziella,

    ich habe Dein Rezept nachgekocht und es war sehr lecker! Danke an Dich und Deine Mama dafür.

    Grüßle Suzan

    Antwort

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