Kochen im Schnellkochtopf: Pichelsteiner Eintopf

Kochen im Schnellkochtopf: Pichelsteiner Eintopf

Print Friendly, PDF & Email

Meine Lieben, heute habe ich mal wieder ein leckeres Rezept aus dem Schnellkochtopf für euch und zwar einen Pichelsteiner Eintopf. Ein leckeres Gericht, dass seinen Ursprung in Niederbayern hat und womit Kümmel-Liebhaber voll auf ihren Geschmack kommen. Dabei ist der Eintopf sehr einfach und schnell zubereitet. Wobei das Schnelle definitiv dem Schnellkochtopf zugute geschrieben werden muss. Ein perfektes Essen für solche Tage wie heute. Wie ihr vielleicht in meine InstaStorys mitbekommen habt, habe ich nämlich das HR Fernsehen zu Besuch in meiner Küche. Auch wenn es dabei um Pausenbrote, statt um Eintöpfe geht, passt dieses Gericht heute wunderbar in meinen Tagesablauf. Am Vorabend zubereitet, muss ich es später nur noch erwärmen und mit einer Scheibe frischem Brot genießen.

Solche Drehtage machen zwar immer sehr viel Spaß, sind aber gleichzeitig auch mega anstrengend. Man muss sich vorher Rezepte überlegen und diese dann mindestens einmal Probekochen. Vor dem Drehtag müssen die Zutaten eingekauft und die Küche auf Hochglanz piliert werden. Dann am Drehtag selbst, bin ich immer total aufgeregt, auch wenn es mittlerweile nichts Neues für mich ist. Aber ich sage ja immer, dass eine gewisse Grundnervosität gesund ist. Und nach dem Tag muss das große Chaos in der Küche beseitigt werden. Warum es immer in so einem Durcheinander ausartet, kann ich euch gar nicht erklären. Jedenfalls stapeln sich überall die Schüsseln und ich habe keinen einzigen sauberen Löffel mehr in der Schublade. Meistens reicht eine Spülmaschine gar nicht, um das alles wieder sauber zu bekommen. So, nun aber genug, mehr erzähle ich euch dann Ende Februar, wenn der Beitrag ausgestrahlt wird.

Kochen im Schnellkochtopf: Pichelsteiner Eintopf

Für 2 Personen:
200 g Rindergulasch
200 g Schweinegulasch
250 g Kartoffeln
1 L Gemüsebrühe
2 Möhren
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Zweige Petersilie
1 TL Kümmel
1 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 Lorbeerblatt
1 EL Butterschmalz
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren schälen, Lauch putzen und beides in feine Scheiben schneiden.

Fleisch im Schnellkochtopf in etwas Butterschmalz rundherum scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Kartoffeln, die Möhren, den Lauch sowie Zwiebel und Knoblauch abwechselnd darüber schichten. Mit der Brühe aufgießen und anschließend Kümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer darüber streuen. Lorbeerblatt dazugeben und aufkochen lassen.

Schnellkochtopf verschließen und auf mittlerer Stufe ca. 45 Minuten köcheln lassen. Nach der Kochzeit den Topf von alleine abdampfen lassen. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trocknen und grob hacken. Pichelsteiner Eintopf mit der Petersilie bestreuen und sofort servieren.

 .


.

6 thoughts on “Kochen im Schnellkochtopf: Pichelsteiner Eintopf

  • 31. Januar 2018 um 15:08
    Permalink

    Hallo Graziella, ein tolles Rezept und eine Alternative zur Gulaschsuppe, das habe ich noch nie so gekocht! Frage ist nur, mein Schnellkochtopf hat ein Ventil mit zwei Stufen. Bei Gulaschsuppe darf das Fleisch ja ruhig etwas auseinander fallen. Hier bin ich mir nicht sicher, ob es bissfest sein soll. Ist dann die „sanfte“ Stufe 1 besser? LG Michaela

    Antwort
    • 2. Februar 2018 um 20:04
      Permalink

      Liebe Michaela,

      es sind auch tatsächlich komplett andere Geschmäcker, als in der Gulaschsuppe. Kochen kannst du den Eintopf aber auf der selben Stufe, das Fleisch darf sogar sehr gerne auseinander fallen 😊

      Viel Spaß beim Ausprobieren und ganz liebe Grüße,
      Graziella

      Antwort
  • 1. Februar 2018 um 12:36
    Permalink

    Tolles Rezept aus meiner Heimat. So passt es!

    Antwort
  • 2. Februar 2018 um 19:58
    Permalink

    Der Eintopf ist so richtiges Soulfood. Kommt gerade richtig, bei diesem grausligen Wetter. Danke für die Inspiration!

    Liebe Grüße
    Jasmin

    Antwort
    • 2. Februar 2018 um 20:00
      Permalink

      Hallo liebe Jasmin,

      ohja, das passt perfekt in dieses kalte Wetter und wärmt so richtig auf 😊

      Liebe Grüße und Danke für dein Kommentar,
      Graziella

      Antwort

Kommentar verfassen