Wie ich die ZDF Kochshow „Die Küchenschlacht“ gewann und zur Hobbyköchin des Jahres 2016 wurde!

Wie ich die ZDF Kochshow „Die Küchenschlacht“ gewann und zur Hobbyköchin des Jahres 2016 wurde!

Mein Herzensmensch sagte mir schon seit einer gefühlten Ewigkeit, dass ich mich mal bei der ZDF Küchenschlacht anmelden soll. Irgendwie hatte ich mich bislang aber nicht getraut. Ich fand es nämlich immer sehr sportlich, in 35 Minuten zu kochen, da ich mir sonst immer sehr viel Zeit dabei lasse und dann auch noch vor Publikum und Kamera. Außerdem bin ich recht schüchtern was sowas angeht, auch wenn man mir das manchmal nicht glauben mag. Schon der Dreh mit Björn Freitag für die WDR Servicezeit war eine Herausforderung, nur da hatte ich alle Zeit der Welt und keinen Wettkampf im Nacken.
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Strammer Max Deluxe mit Tomaten-Rucola-Salat & Westfälischer Quark mit Schattenmorellen

Strammer Max Deluxe mit Tomaten-Rucola-Salat & Westfälischer Quark mit Schattenmorellen

Mein Rezept aus dem Küchenschlacht Jahresfinale vom 24.11.2016

Wie geil ist das denn bitte? Finale der Küchenschlacht 2016 und ich bin dabei? Absoluter Hammer! Ich dreh echt durch. Ich hätte nie, nie, niemals damit gerechnet, als ich mich Anfang des Jahres dazu angemeldet habe. Mein Ziel war es damals, nicht in der ersten Runde auszuscheiden und dann hatte ich den Wochensieg mit nach Hause gebracht. In der Champions Week war ich verbissen und voller Selbstzweifel zugleich und auch da habe ich die Gewinnerschürze ergattern können. Nun das Jahresfinale mit den 6 besten Hobbyköchen aus 2016 und mein großer Traum war es, unter die Top 3 zu kommen. Was für ein Krimi, der Anfang war recht holprig aber ich habe mich von Sendung zu Sendung gesteigert und nun stehe ich im Finale und koche mit Marko um stolze 25.000 Euro. Dabei war genau das Gericht jenes, das ich am wenigsten mochte und mit dessen Auswahl ich am meisten Probleme hatte. Deutsche Klassiker in 35 Minuten inkl. einem Dessert. Die Deutschen sind ja nicht gerade weltbekannt für ihre Desserts… Der stramme Max ist mir relativ schnell eingefallen aber der Nachtisch war echt eine Herausforderung, so mal ich es nicht so mit Nachspeisen habe.

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Dreierlei von der Jakobsmuschel: Tatar mit Limettencreme, gebraten mit Chorizo Crumble & pochiert mit Mango-Curry-Sauce

Dreierlei von der Jakobsmuschel: Tatar mit Limettencreme, gebraten mit Chorizo Crumble & pochiert mit Mango-Curry-Sauce

Mein Rezept aus dem Küchenschlacht Jahresfinale vom 23.11.2016

Mensch, was ist dieses Küchenschlachtfinale 2016 nur für ein Kochkrimi? Spannung pur und jede Menge unerwartete Handlungen, die sich da abspielen. Heute gab es bei mir unter dem Motto „Dreierlei“ eine Variation der Jakobsmuschel. Hätte ich vorher gewusst, dass Thomas Martin Jakobsmuschel-Fan ist und es in seinem 2-Sterne-Restaurant „Jacobs“ immer ein Gericht mit Jakobsmuscheln gibt, hätte ich sicher etwas Anderes ausgewählt. Auf der anderen Seite bin ich aber ganz froh, dass ich es nicht vorher wusste und somit mit meinem Dreierlei einen 2-Sterne-Koch begeistert habe. Denn heute lief alles Reibungslos und so war die Idee klasse, die Garpunkte perfekt und mein Markenzeichen wieder voll da: Die Kunst des perfekten Abschmeckens.

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Puteninvoltini mit Schafskäse und Oliven auf Kartoffelpüree und Marsala-Möhren

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Mein Rezept aus dem Küchenschlacht Jahresfinale vom 22.11.2016

Mensch, was war das knapp heute. Bei dem Motto „Auf die Füllung kommt es an“, hatte ich ja ganz stark auf Christoph Rüffers Geschmack gesetzt. Schließlich haben ihm im Finale meiner ersten Woche und der Champions Week jeweils meine Gerichte am besten gemundet und er hatte meine Art abzuschmecken sehr gelobt. Und genau diese Art abzuschmecken hatte ich es heute zu verdanken, dass ich es eine Runde weiter geschafft habe. Wie gestern auch schon, wollte heute in der Küche einfach nichts gelingen. Die Karotten habe ich viel zu spät angeschwitzt, das Fleisch habe ich irgendwie nicht richtig flach bekommen (obwohl ich wie eine bekloppte darauf rum gehämmert habe) und die Sauce war zu früh fertig und stand so lange da rum, dass sie durch das Mehl etwas nachgedickt ist. Es war beim Kochen einfach wieder das totale Chaos in meinem Kopf, auch wenn ich sonst eher ruhig und kaum aufgeregt wart.

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Lammstielkoteletts mit Caponata, gebratener Polenta und Rotweinreduktion

Lammstielkoteletts mit Caponata, gebratener Polenta und Rotweinreduktion

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Mein Rezept aus dem Küchenschlacht Jahresfinale vom 21.11.2016

Ich hatte nun wirklich viel Zeit, mich mental auf diese Woche vorzubereiten und ich muss gestehen, dass mich die Küchenschlacht das ganze Jahr schon beschäftigt hatte und ständig in meinem Kopf rumschwirrte. Was mit einer Bewerbung (und der Hoffnung die erste Runde zu überstehen) begann, endete mit dem Gewinn der 2. Championsweek und damit mit der Qualifikation für das Jahresfinale. Diese Tatsache ist nun fast ein halbes Jahr her und dennoch hatte es mich überrannt, als Anna uns anrief und den Sendetermin fürs Finale nannte. Schneller als man ahnen konnte, mussten wir unsere Rezepte einreichen und kurz danach standen auch schon die Aufzeichnungen an. Man kann sich zwar tagelang darauf vorbereiten aber die Geschichte wird dennoch an diesem einen Tag, in diesen kurzen 35 Minuten geschrieben.

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Gebratene Hähnchenbrust auf Bulgursalat

Gebratene Hähnchenbrust auf Bulgursalat

Mein Rezept aus der Küchenschlacht Champions Week vom 14.04.2016

Dieser leckere Salat war mein Gericht beim Halbfinale der Küchenschlacht Champions Week. Das Motto diesmal: „Das Ampelmenü – es darf nur auf den Teller was grün, gelb oder rot ist“. Da der vierte Tag ja immer der Tag ist, an dem man auch eine Nachspeise machen muss, gab es noch rote Früchte aus dem Ofen mit Schmandguss. Eigentlich total lecker! In der Sendung war es leider ein Reinfall, aber gleich mehr dazu.

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Entrecôte mit Rosmarinkartoffeln & Cumberland-Sauce

Entrecôte mit Rosmarinkartoffeln & Cumberland-Sauce

 Mein Rezept aus der Küchenschlacht Champions Week vom 13.04.2016

Mit diesem Gericht bin ich am dritten Tag der Küchenschlacht Champions Week angetretenen. Das Motto diesmal: „Der Saucenkönig – auf die Sauce kommt es an!“ Jaaaa, blödes Motto dachte ich mir da. Habs einfach nicht so mit Saucen und habe lange nach etwas passendem recherchiert. Es sollte ja ein komplett stimmiges Gericht werden und die Sauce durfte nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. So habe ich eine Cumberland Sauce gefunden und fand, dass sich das sehr lecker anhörte. Nur leider mochte ich das Rezept gar nicht also hab ich sie so oft verändert, bis es mir wirklich sehr gut geschmeckt hat. Dazu gab es Entrecote, Rosmarinkartoffeln und einen leckeren bunten Tomatensalat mit Safrandressing.

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Bunter Tomatensalat in Safran-Dressing

Bunter Tomatensalat in Safran-Dressing

Mein Rezept aus der Küchenschlacht Champions Week vom 13.04.2016

Diesen leckeren Salat gab es als Beilage zum Entrecote mit Rosmarinkartoffeln und Cumberland Sauce, mit dem ich am dritten Tag der Küchenschlacht Champions Week angetreten bin. Der Salat ist auch als leichte Hauptspeise mit einem schönen Stück Fisch sehr lecker. Man muss aber schon Safran mögen, denn der Eigengeschmack kommt in dem Dressing sehr schön zum Vorschein. Probiert es mal aus!

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Jakobsmuschel-Tatar & Krabben-Apfel-Salat

Jakobsmuschel-Tatar & Krabben-Apfel-Salat

Mein Rezept aus der Küchenschlacht Champions Week vom 12.04.2016

… oder Nordsee trifft Mittelmeer, wie Christian Lohse es beim Probieren so schön auf den Punkt gebracht hat. Denn dies war mein Gericht für den zweiten Tag der Küchenschlacht Champions Week. Das Motto: „Tutti-Frutti Meeresfrüchte“ fand ich persönlich sau cool. Ich hatte direkt das Tatar im Kopf, obwohl ich rohen Fisch eigentlich nicht mag. Ich fand einfach, dass es sich schön anhört und hatte direkt die ersten Ideen zum Anrichten im Sinn. Natürlich habe ich es dann erstmal zuhause ausprobiert und fand es dann auch noch suuuuper lecker! Auf den Nordsee-Apfel-Salat bin ich dann erst später gekommen, weil mir das Tatar alleine einfach zu langweilig erschien. Wie sich herausgestellt hat, war dies eine sehr gute Idee.

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Paella Castellana

Paella Castellana

Mein Rezept aus der Küchenschlacht Champions Week vom 11.04.2016

Für besondere Gäste gibt es bei mir immer Paella. Das spanische Reisgericht hat seinen Uhrsprung in Valencia und wird in jeder Region in einer eigenen Variante gekocht. Mein Rezept stammt von meiner Oma und wird in dieser Art speziell in Castilla y Leon zubereitet. Es wird seit Generationen weitergegeben und ich stand selbst schon unzählige Male neben meiner Oma, als sie es kochte.

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Knusperjoghurt mit Pfirsichpüree

Knusperjoghurt mit Pfirsichpüree

Mein Rezept aus der Küchenschlacht vom 31. März 2016

Diesen leckeren Knusperjoghurt habe ich zusammen mit einem Lammrücken in Kräuterkruste auf sizilianischen Orangensalat beim Halbfinale der Küchenschlacht gekocht. TV-Koch Martin Baudrexel fand ihn jedenfalls, wenn ich zitieren darf, „absolut geil“ und schickte mich mit dem Kommentar: „Dieses Gericht ist für mich auf Platz 1“ direkt ins Finale der Küchenschlacht.

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Lammrücken in Kräuterkruste auf Orangensalat

Lammrücken in Kräuterkruste auf Orangensalat

Mein Rezept aus der Küchenschlacht vom 31. März 2016

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Dieses Rezept ist etwas ganz Besonderes für mich, denn ich habe damit das Halbfinale der Küchenschlacht vom 31. März 2016 gewonnen. In nur 35 Minuten hatte ich es geschafft, das Lammfilet auf den Punkt genau zu garen, den Orangensalat lange genug ziehen zu lassen und die Soße richtig zu reduzieren. Nebenbei sei bemerkt, dass ich in diesen 35 Minuten auch noch einen Knusperjoghurt mit Pfirsichpüree machen musste. TV-Koch Martin Baudrexel fand es sogar so gut, dass er mich direkt auf Platz 1 des Tages ins Finale schickte. Die Küchenschlacht war ja eh ein ganz besonderes Ereignis für mich und dass ich dieses Rezept überhaupt kochen würde so unreal, denn ich hatte niemals damit gerechnet, ins Halbfinale einzuziehen.

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Pochiertes Ei auf grüner Sauce

Pochiertes Ei auf grüner Sauce

Mein Rezept aus der Küchenschlacht vom 30. März 2016

Dieses frühlingshafte Gericht hatte ich in der zweiten Runde der Küchenschlacht gekocht. Das Motto war „Eierlei – alles rund ums Ei“, was natürlich zwei Tage nach Ostern super passend war. Im ersten Moment fand ich das Motto jedoch total doof, weil ich nicht so oft mit Eiern koche. Dann aber fiel mir die grüne Soße ein, die ich ein paar Tage zuvor gemacht hatte und hab es ohne groß darüber nachzudenken als Rezept eingereicht. Erst im Nachhinein fragte ich mich, wie bereits beim Polentahuhn auf Süßkartoffelstampf, ob das Gericht nicht zu einfach sein würde. Aber wie sagte Alexander Kumptner in meinem Meet the Cook!-Interview so schön: „Kompliziert gut zu kochen ist leicht aber einfach gut zu kochen ist schwierig“. Es blieb also abzuwarten, ob ich weiterkommen würde.
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Polentahuhn auf Süßkartoffelstampf

Polentahuhn auf Süßkartoffelstampf

Mein Rezept aus der Küchenschlacht vom 29. März 2016

Mit diesem Gericht ging es für mich in die erste Runde der Küchenschlacht. Wie immer ist das Motto der ersten Sendung das Leibgericht. Bei uns gibt es sehr, sehr oft Polentahuhn mit dem passenden Tomaten-Mais-Salat und daher war ich mir eigentlich recht sicher, dass es mir gut gelingen würde. Nur hatte ich ein wenig Zweifel, ob es denn auch zum weiterkommen reichen könnte.

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