Für jeden Tag: Tagliatelle in Tomatensauce

Für jeden Tag: Tagliatelle in Tomatensauce

– dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Gutscheinsammler.de erstellt –

Hallo ihr Lieben, heute habe ich neben einem leckeren Rezept für selbstgemachte Tagliatelle mit Tomatensauce noch einen brandheißen Tipp für euch. Es geht um das Portal Gutscheinsammler.de, die nun in der Kategorie Essen & Trinken tolle Rabattgutscheine für die verschiedensten Food-Anbieter bereitstellen. Hier ist für jeden Geschmack der passende Gutschein dabei. Die Auswahl reicht von Lieferservices über italienische Lebensmittelhändler bis hin zu Süßigkeiten, Obst und Supermärkte wie beispielsweise REWE oder Lidl.

Nun aber erst mal zum Rezept! Wusstet ihr, dass die Tomatensauce im 18. Jahrhundert in Süditalien erfunden wurde? Sie war schon damals die Grundlage vieler Gerichte. Jede Familie hat mit den Jahren ihr eigenes Rezept entwickelt und so kann man heute gar nicht mehr genau sagen, welche Zutaten einen echten Sugo ausmachen. Meine Familie macht ihre Tomatensauce seit Generationen auf dieselbe Art und dennoch habe ich ihn für mich etwas abgewandelt. Das Geheimnis des Klassikers der italienischen Küche, ist die Dauer des Köchelns. Eigentlich so einfach aber anscheinend doch so schwer, denn auch so manches Restaurant scheint dies nicht zu wissen, denn der Sugo muss mindestens 90 Minuten auf kleiner Stufe kochen, bevor er auf die Pasta „darf“.

Für jeden Tag: Tagliatelle in Tomatensauce

für 2 Personen:

Für die Tomatensauce:
1 l passierte Tomaten
400 g Schweinerippen
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Zweige Basilikum
2 Lorbeerblätter
1 Chilischote
1 EL Zucker
1 TL Oregano
etwas Olivenöl
Salz & Pfeffer

Für die Tagliatelle:
400 g Weizenmehl
4 Eier
1 Prise Salz

Zubereitung:

Für die Tomatensauce:
Zwiebel und Knoblauch abziehen und in Würfel schneiden. Chilischote in kleine Ringe schneiden. Karotte schälen und fein reiben. Basilikum waschen und trocknen. Die Rippen mit Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf in etwas Öl anbraten. Passierte Tomaten mit dem geriebenen Gemüse, Zucker, Oregano und den Lorbeer- und Basilikumblättern in die Soße geben und ca. 15 Minuten auf starker Stufe aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und der Chilischote abschmecken und weitere ca. 90 Minuten auf schwacher Hitze weiter köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Für die Tagliatelle:
Mehl auf einem Holzbrett geben und eine kleine Mulde eindrücken. Eier aufschlagen, in die Mulde geben und Salz hinzufügen. Nun mit einer Gabel die Eier verquirlen und Stück für Stück das Mehl untermengen bis sie nicht mehr Flüssig sind. Das restliche Mehl nun mit den Händen unter arbeiten, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist und diesen zu einer Kugel formen. Sollte der Teig zu klebrig sein, kann man ruhig noch zusätzlich Mehl einarbeiten, ist der Teig zu trocken oder bröselt, etwas warmes Wasser hinzufügen. Die Eigenschaft variiert je nach Mehl-Typ, Eiergröße und auch der Zimmertemperatur.

Die Arbeitsfläche gut säubern und mit Mehl bestäuben. Die Kugel darauf geben und mit den Handballen flach drücken. Den Teig zusammenklappen und um 90 Grad drehen, wieder zusammen klappen und drehen. Diesen Vorgang ca. 10 Minuten wiederholen. Nun sollte der Teig elastisch und schön glatt sein. Um dies zu überprüfen, kann man kurz mit der Fingerspitze drauf drücken. Glättet sich der Teig gleich wieder, ist er fertig. Nun wieder zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur oder bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit wird der Teig nochmals kurz durchgeknetet, in 4 Portionen geteilt, nach einander mit der Handfläche flach gedrückt und mit Mehl bestäubt. Ich benutze zum Ausrollen und Schneiden die Nudelmaschine, man kann die Pasta aber auch ganz traditionell per Hand bearbeiten. Hierfür jede Portion einzeln mit dem Nudelholz auf die gewünschte Dicke ausrollen und auf einem sauberen, trockenen Geschirrtuch legen, damit sie nicht wieder zusammenkleben. Der Teig, der gerade nicht verarbeitet wird, sollte ebenfalls mit einem sauberen, trockenen Geschirrtuch abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

Die Teigscheiben mit bemehlten Händen in ca. 20 cm lange Rechtecke zurechtschneiden, komplett mit Mehl bestäuben und zusammenrollen. Die Rolle gleichmäßig mit einem sehr Scharfen Messer in ca. 5 mm feine Scheiben schneiden. Die Tagliatelle nun vorsichtig aufrollen und wieder auf das bemehlte Geschirrtuch legen und abdecken.

Die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und 2 Minuten kochen lassen. Wichtig ist, dass die Tagliatelle gut abgesiebt, nicht abgeschreckt und gleich mit der Tomatensauce vermengt werden.
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Eine sehr zeitintensive Angelegenheit, daher ist frischgemachte Pasta mit Tomatensauce in Italien neben der Lasagne ein typisches Sonntagsessen. Wer aber unter der Woche auch mal gerne Nudeln essen möchte und einfach nicht die Zeit für ein solch aufwändiges Gericht hat, der kann sich qualitativ hochwertige Produkte einfach bei Foodist bestellen. Hier gibt es dann auch schon mal außergewöhnliche Pastavarianten wie Fettuccine mit Sojabohnen oder eine Sauce mit Rotwein und Steinpilzen in Bioqualität. Und den passenden Gutschein, den gibt es jetzt bei Gutscheinsammler.de 🙂

Liebe Grüße,
eure Graziella ♥


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2 thoughts on “Für jeden Tag: Tagliatelle in Tomatensauce

  • 13. Februar 2017 um 10:50
    Permalink

    Hi Graziella,

    ein sehr ausführliches und klasse Rezept. Ich würde dann wohl eher bestellen, so viel Ruhe und Geduld habe ich nämlich gar nicht…

    Sei lieb gegrüßt!
    Melanie

    Antwort
    • 14. Februar 2017 um 8:37
      Permalink

      Danke für das Kommentar Melanie. So viel Geduld benötigt man gar nicht, man muss sich nur mal ran trauen und etwas Übung bekommen 🙂

      Antwort

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