ZDF Drehscheibe: Die Küchenträume zu Gast in meiner Küche

ZDF Drehscheibe: Die Küchenträume zu Gast in meiner Küche

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So langsam könnte man meinen, dass ich so viel TV-Erfahrung gesammelt habe, dass ich gar nicht mehr aufgeregt sein dürfte wenn eine Kamera in der Nähe ist. Dies ist aber absolut falsch, denn trotz der 9 Küchenschlacht Sendungen, dem Dreh mit Björn Freitag für die WDR Servicezeit und dem Mini-Beitrag für Kabel1 und N24 war ich auch dieses Mal wieder monstermäßig aufgeregt. Absolutes Neuland war natürlich auch, dass ich nicht in einem Studio war sondern in der heimischen Küche gedreht wurde.

ZDF Drehscheibe Copyright: Ralf Gemmecke

So flatterte direkt mein Herzchen, als die E-Mail vom ZDF in meinem Postfach landete. Die Redakteurin hatte auch gar nicht lang drum herum geredet und mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte bei der Herbststaffel der Küchenträume für die ZDF Drehscheibe dabei zu sein. Natürlich konnte ich da nicht nein sagen, denn es macht mir einfach unheimlichen Spaß vor der Kamera zu stehen. Trotzdem war ich super aufgeregt und hatte mir direkt Gedanken gemacht, was ich denn für die Zuschauer kochen könnte. Ich musste nicht lange überlegen, denn für mich gibt es kein Lebensmittel das so nach Herbst schreit, wie der Kürbis. So gab es also einen gefüllten Hokkaido-Kürbis an Tomatensauce.

Die neue Herausforderung war dieses Mal, dass in meinen eigenen vier Wänden gedreht wurde. Man sollte meinen, dass es das Ganze etwas entspannter macht aber das ist nicht so. Ich hatte den Abend vorher geputzt wie eine Wilde, obwohl es eigentlich nichts zu putzen gab. Der Boden wurde gewischt, obwohl man ihn gar nicht wirklich sieht. Geschirr und Besteck poliert, obwohl es nicht nötig war. Als es dann am nächsten Tag endlich los ging und das Kamerateam vor meiner Tür stand, habe ich das erste Mal durchatmen können. Wenn ich auch überrascht war, dass es „nur“ die Redakteurin und ein Kamera-Mann waren und sie gar nicht so viel dabei hatten. Somit ging der Aufbau relativ flott vonstatten und wir konnten direkt loslegen.

Zu Beginn wurden die Schnittbilder gemacht und die Zutaten einzeln fotografiert. Dann ging das Kochen und Filmen los und ich war voll in meinem Element. Wir mussten gar nicht viel wiederholen, denn Mittlerweile schau ich schon automatisch neben die Kamera wenn ich während des Kochens etwas gefragt werde und greife die Frage in meinen Antworten auf. Der Zuschauer hört ja nicht, was ich in dem Moment gefragt wurde und soll trotzdem verstehen um was es geht. Und daran zu denken ist am Anfang gar nicht so leicht und braucht ein wenig Übung. Dennoch ist es mir ein oder zwei Mal passiert, dass die Silben im Hals stecken geblieben sind, was das ganze ja dann auch wieder authentisch und sympathisch macht 😉

So hatten wir rucki zucki in 5 Stunden alles gedreht und dabei jede Menge Spaß. Zum Ende wurde dann noch der fertige Hokkaido abgelichtet und schon war der Beitrag für die ZDF Drehscheibe im Kasten. So blieb auch noch etwas Zeit, um ein paar Spaßbilder zu machen. Dass am Ende dann aber nur ein paar 5 Minuten übrig bleiben, kann man sich in dem Moment so gar nicht vorstellen.

ZDF Drehscheibe
Copyright: Ralf Gemmecke

Den fertigen Beitrag könnt ihr euch nun >> hier << auf der Homepage der ZDF Drehscheibe anschauen. Mir gefällt er richtig gut und ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.

Ganz liebe Grüße,
eure Graziella ♥
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