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	<title>06. Restaurants &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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		<title>Erik Arneckes 3-jähriges Jubiläum im Philipp Soldan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 08:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[05. Events]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, letzten Sonntag waren wir mal wieder im Sterne-Restaurant Philipp Soldan zu Gast. De Abend stand dieses Mal ganz im Zeichen des 3-jährigen Jubiläums von Chefkoch Erik Arnecke. Unter dem Motto: „Ein Abend unter Freunden“ hatte Erik seinen Freund Jan Hartwig zu besuch, der Küchenchef im 3-Sterne-Restaurant Atelier im Hotel Bayrischer Hof in München ist. Gemeinsam kochten sie ein 6-Gänge-Menü der Extraklasse, das geschmacklich eine wahre Offenbarung war. Es war ein rundum gelungener Abend, von dem ich euch heute gerne etwas mehr erzählen möchten. In den letzten drei Jahren gab es für Erik sehr viele schöne Momente, unter anderem war er als Gastkoch auf der Silver Sea oder in der Vila Joya an der Algarve in Portugal. Aber auch in Frankenberg hat er viel Schönes erlebt „Ich habe nette Menschen kennengelernt und tolle Gäste dazugewonnen. Da gibt es einige schöne Momente, die ich hier mit ihnen verbringen konnte“, erzählte er mir in einem exklusiven Interview. „Ein ganz besonderer Moment ist auch, dass mein Freund heute hier zu Gast ist“, erzählte er weiter. Erik und Jan kennen sich aus dem Restaurant Aqua im Ritz-Carlton Wolfsburg, wo Jan Souschef und Erik Chef de Partie war. Nach ihrer gemeinsamen Zeit hatten sie bereits zum 15-jährigen Jubiläum des Aqua zusammen gekocht: „Da hat Sven Elverfeld viele seiner damaligen Mitarbeiter eingeladen und dort hat jeder einen Gang gekocht“. Aber auch Lustiges ist Erik in den drei Jahren passiert: „Auf der Reise zur Silver Sea Kreuzfahrt ist mein Koffer nicht mitgekommen. Da waren wichtige Kochutensilien drinnen, die ich verwenden wollte und benötigt hatte“. Ein Problem war das für ihn aber nicht: „da haben wir dann improvisiert und es hatte alles dennoch gut geklappt“. Zudem hat Erik in den drei Jahren schon einige spanende Gerichte für die Gäste des Philipp Soldan gekocht: „Jedes meiner Gerichte spricht für sich und hat seine eigene Stilistik und Dramatik. Wenn ich mich für ein Highlight in den drei Jahren festlegen müsste, würde ich mitunter den Saibling wählen, den es heute geben wird. Ein Gericht mit bodenständigen Zutaten”. Der Gastkoch Jan Hartwig, der von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zum Koch des Jahrs 2017 gekürt wurde, war zum ersten Mal im Hotel Die Sonne Frankenberg zu Besuch: „Erik war schon zwei Mal bei mir in München, ich hatte es bisher leider nicht geschafft und freue mich umso mehr, heute hier sein zu dürfen“. Dabei wurde er sehr freundlich aufgenommen: „“In der Küche herrscht ein tolles Klima und es ist ein sehr sympathisches Team. Was ja nicht anders zu erwarten war, bei diesem Küchenchef“. Geboren in Helmstedt, entschied er sich schon recht früh für die Kochausbildung, die er in einem 1-Sterne-Restaurant in Braunschweig absolvierte. 2006 kochte er das erste Mal in einem 3-Sterne-Restaurant, was ihm viel Ansporn für seine spätere Karriere gab. Ab 2007 war er dann zusammen mit Erik im Restaurant Aqua bei Sven Elverfeld in Wolfsburg, wo er ab 2009 Souschef war. Im Mai 2014 wurde er Küchenchef der beiden Restaurants Atelier und Garden im Hotel Bayerischer Hof in München. Das Restaurant Atelier wurde 2015 mit zwei und 2017 mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Den Dritten Stern zu bekommen, war dabei für Jan ein ganz besonderes Gefühl: „Das ist nicht so einfach in Worte zu fassen. Ich bin 35 Jahre alt und bisher ist das der Höhepunkt meines Lebens. Es gibt nur 127 Restaurants auf der ganzen Welt, die mit drei Sternen ausgezeichnet wurden, darunter zu sein ist das Größte. Am 14. November 2017 haben wir den dritte Stern erhalten und ich kann es bis heute noch nicht richtig realisieren”. Gestartet hat der Abend mit einem kleinen Fingerfood zum Aperitif. Begleitet wurde dieser von einem Champagner Louis Roederer Brut Premier. Anschließend servierte Christopher Mart von der Deutschen See den Amuse Bouche, bestehend aus einem Frühlingstopf mit Wachtelei, schwarzem Knoblauch und jungen Sprossen. Das anschließende Menü startete im 1. Gang von Erik Arnecke. Hier gab es einen Ceviche vom Somplarer Seibling, der mit japanischer Zwergquitte, Bachkresse und Buttermilch angerichtet wurde. Begleitet wurde dieser Gang von einem ganz milden 2015er Gewürztraminer von Remy Gresser aus dem Elsaß. Der 2. Gang kam von Jan Hartwig, hier gab es roh marinierte Garnelen aus Bayern mit Rinderfilet Carpaccio, Nori Alge, Chorizo, Mandel und Cocktailsauce. Belgeitet von einem 2014er L’Extreme Blanc Grenache Gris, bekam das Gericht seine Vollendung. Als 3. Gang servierte Erik einen Kabeljau aus Island mit Winterendivie, Petersilie, Sardellen, Zitrone und Kapern. Dazu gab es einen 2015er MontsDamnés Sancerre Blanc von Paul Prieur. Anschließend war wieder Jan dran, der ein Schweinekinn mit Kaviar, Kartoffel, Lardo di Colonnata, Schnittlauch und Kujo Sauce im 4. Gang servierte. Als Weinbegleitung gab es einen 2012er Spätburgunder vom Weingut Gutzler in Rheinhessen. Der 5. Gang von Erik bestand aus einer Tranche vom Luma Beef mit gesottenem Rindernacken, Erdartischocke, Haselnuss und Markjus. Dazu gab es einen 2014er Karasi Areni Noir aus Armenien. Beim 6. Gang hatte Jans Star- Pâtissier Christian Hümbs das Zepter übernommen, der uns ein ausgefallenes Dessert gezaubert hat. Zu einer 2015er Furmint Auslese von Heidi Schröck, gab es einen Römersalat mit im Salz gegarter Bete, geröstetem Quinoa und weißer Schokolade. Zum Kaffee durften natürlich Erik Arneckes selbstgemachte Pralinen nicht fehlen, die der krönende Abschluss eines kulinarisch anspruchsvollen Abends waren. Jan wünscht seinem Freund Erik für die nächsten drei Jahre: „Ich wünsche ihm Alles! Erik ist in erster Linie ein Freund, einer der Besten die ich habe. Er ist ein guter Koch, weswegen ich ihm die Anerkennung wünsche, die er verdient. Bewertungen sind nun mal der Indikator, der unsere Arbeit misst und ich wünsche ihm, dass er seinen zweiten Stern bekommt. Aber auch privat wünsche ich ihm alles Gute, Gesundheit und Glück! Erik ist da etwas bescheidener: „In erster Linie wünsche ich mir, dass wir weiterhin sehr zufriedene Gäste haben. Familiär wünsche ich mir, dass alles so weiterläuft. Ich habe mich verlobt und denke, dass die Familie in den Vordergrund rücken wird“. Es war ein spannender Abend und ich möchten mich an dieser Stelle bei Erik, Jan und dem Team des Philipp Soldan für ein so tolles Event bedanken. Erik wünsche ich alles Gute und weiterhin viel Erfolg, tolle Ideen und kulinarische Höhepunkte. Liebe Grüße, eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>La Maison du Pain: Französischer Lifestyle mitten in Frankfurt-Sachsenhausen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 08:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[06. Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo ihr Lieben, wisst ihr eigentlich, dass ich mal im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen gelebt habe? Und das so richtig mitten drin, zwischen Apfelweinkneipen und City, nur wenige Meter von der &#8220;Mainpromenade&#8221; entfernt? Es war eine tolle Zeit! Wir hatten eine kleine Maisonette mit einer grandiosen Dachterrasse, die uns einen tollen Blick auf Frankfurt bot. Im Sommer waren&#160;jedes Wochenende Freunde zum grillen bei uns, mit denen wir bei einem Gläschen Rotwein und lustigen Gesellschaftsspielen die lauen Sommerabende genießen konnten. Hach, ich denke so gerne an diese Zeit zurück, wenn ich auch froh bin, dass es mittlerweile etwas ruhiger in unserem Leben geworden ist. Damals war es aber toll, so mitten drinnen zu sein und alles in der Nähe zu haben. Wie ich euch ja schon in meinem Artikel über Eat the World&#160;berichtet hatte, hat Sachsenhausen eine Menge an Kulinarischen Highlights zu bieten. Eines meiner Lieblingsorte war dabei die&#160;Maison du Pain, eine Bäckerei die bekannt für ihre unglaublich leckeren Brote und die himmlischen Törtchen ist. Da wir schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr dort waren freute ich mich um so mehr, als ich&#160;eine&#160;Einladung von der&#160;Maison du Pain erhielt, eine der Filialen&#160;im Rhein-Main-Gebeit&#160;zu besuchen. Für mich war sofort klar, dass es die in Sachsenhausen werden würde.&#160;So fuhr&#160;ich also mit meinem&#160;Herzensmensch letzten Sonntag&#160;nach Frankfurt, wo uns ein leckeres Frühstück erwarten sollte.&#160;Wir nahem uns an diesem Tag etwas mehr Zeit und schlenderten durch unser altes Wohnviertel. Die Sonne schien, es war angenehm warm und wir waren total in Erinnerungen versunken. Ich muss zugeben, das ich vorher noch nie in der&#160;Maison du Pain&#160;gefrühstückt hatte, weil wir uns die Leckereien immer mitgenommen haben. Deshalb war ich ganz überrascht, wie süß der kleine&#160;Gastraum eingerichtet ist. Die Atmosphäre erinnert an ein französisches Bistro. Alles ist sehr gemütlich gestaltet, der Service ist sehr freundlich und der Duft nach frisch gebackenem Baguette&#160;lässt einem das Wasser um Munde zusammenlaufen. Die Karte bietet eine Menge Auswahl. Von süß bis herzhaft&#160;ist alles dabei, was das Frühstücksherz begehrt. Eine Spezialität sind hierbei natürlich die Croissants, die es in den verschiedensten&#160;Varianten gibt und die vielen französischen Törtchen. Das Frühstück kann man sich aus einzelnen Komponenten selbst zusammenstellen oder ein bestimmtes Frühstückspaket wählen. Wir hatten uns für eines der Frühstückspakete entschieden. Auch hier ist die Auswahl groß, so gibt es ein vegetarisches Paket mit Käse und viel Gemüse, ein amerikanisches mit Spiegelei und Speck, das französische mit Croissants und Marmelade oder ein großes Genießer-Frühstück mit&#160;leckeren französischen Wurst- und Käsesorten. Mit 6,50 €&#160;für das Französische bis 12,90 € für das große Genießer-Frühstück ist auch für jeden Geldbeutel etwas dabei. Was mir persönlich aber am besten gefallen hatte, war das weich gekochte Ei. Sonntags gibt es bei uns immer (wie ich es nenne) &#8220;Tunk-Ei&#8221;. Es ist quasi schon eine richtige Tradition geworden, dass ich mein&#160;Brötchen mit Butter beschmiere, um es danach in Streifen zu schneiden. Diese Streifen landen dann in mein Tunk-Ei. Viele meiner Freunde bringen das mit mir in Verbindung und sagen mir immer, dass sie niemanden kennen würden, der das so macht. Als wir dann aber ein kleines Tablett mit einem Ei und in Streifen geschnitten Toast bekamen, musste ich ein Foto davon machen und meinen Mädels schicken. Anscheinend schlummerte wohl schon immer etwas&#160;französische Lebensweise in mir 😉 Zum Nachtisch hatte ich mir dann ein Erdbeertörtchen bestellt, auf das ich mich schon die ganze Woche über gefreut hatte. Dazu gab es natürlich ganz traditionell einen&#160;Milchcafé aus einer kleinen Schüssel. Ein schöner Abschluss eines tollen Vormittages mit einem sehr&#160;sympathischem Service, leckerem Frühstück und&#160;vielen Erinnerungen. Ich kann es euch sehr ans Herz legen, die&#160;Maison du Pain&#160;einmal zu besuchen, um dort ein wenig französischen Lifestyle mitten in Frankfurt zu erleben. Zum Schluss konnte ich es mir dann auch nicht nehmen lassen, eine ganze Tüte voller Schokoladen-Brötchen mitzunehmen, die jetzt eingefroren in meiner Kühltruhe liegen. Es gibt einfach keine besseren und wenn mich mal die Sehnsucht packt, hab ich immer eins parat. Liebe Grüße, eure Graziella&#160;♥]]></description>
		
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		<title>Mein kulinarisches Highlight: Ein Abend im Restaurant Sevres</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2016 07:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kennt ihr diese Momente die so entzückend waren, dass ihr euch oft daran zurück erinnert und seufzend denkt: “Hach, war das schön“? Genau dieses Erlebnis hatten wir vor ca. 2 Wochen im Restaurant Sèvres des Grandhotels Hessischer Hof. Nachdem das Hotel im Juni zum Blogger Rooftop Barbecue einlud und ich mich tierisch darauf freute, musste ich wehmütig einen Tag vorher wegen einer Sommer-Erkältung absagen. Ich war so traurig, als ich die schönen Bilder meiner Blogger-Freunde bei Instagram sah. Leckeres Essen, ein traumhafter Ausblick auf die Skyline und jede Menge lachender Gesichter ließen erahnen, welch einen schönen Abend sie gehabt hatten. Wie oft ich an diesem Abend daran gedacht hatte, wie gerne ich dabei gewesen wäre, kann ich gar nicht mehr aufzählen. Kurz darauf erhielt ich überraschenderweise eine Mail vom Hotel und wurde gefragt, ob ich als “kleinen Trost“ Interesse an einem Abendessen im hoteleigenen Gourmet-Restaurant Sèvres hätte und in diesem Zuge den Küchenchef Roland Füssel kennenlernen wolle. Ich war total aus dem Häuschen, da ich schon länger mal im Sèvres essen gehen wollte. So sagte ich ohne zu zögern zu und vergaß schnell meine Traurigkeit der Tage zuvor. Copyright: Grandhotel Hessicher Hof Das französische Restaurant gehört zum 5-Sterne Grandhotel Hessischer Hof, welches mitten an der Frankfurter Messe, in der Friedrich-Ebert-Anlage 40, liegt. Seinen Namen hat das Sèvres übringes durch die Ausstellung des Feuillet Porzellans, welches aus einer der bedeutendsten europäischen Manufakturen in Sèvres (einem Vorort von Paris) kommt. Ein sehr beeindruckender Anblick der einen durch den Abend begleitet. Küchenchef Roland Füssel und sein Team verwöhnen ihre Gäste mit einer Auswahl an nationalen und internationalen Speisen auf höchstem Niveau. Zudem machen Tischkultur und ein erstklassiger Service den Besuch im Sèvres zu einem wahren Erlebnis. Der Weinkenner freut sich über edle Tropfen aus dem hauseigenen Weingut Prinz von Hessen und aus aller Welt. So entschieden mein Herzensmensch und ich uns, an einem Freitag das Restaurant zu besuchen. Begrüßt wurden wir von dem sehr netten Maître d’hôtel, der uns zum Tisch begleitete und mir den Stuhl zurechtrückte. Nach der Auswahl eines vorzüglichen Rotweins haben wir auch schon einen Gruß aus der Küche erhalten: Kleine Mozzarella-Kugeln mit Tomaten und einem grünen Pesto. Eigentlich ein einfaches Essen aber so gut abgeschmeckt, dass es unglaublich lecker war. Copyright: Grandhotel Hessicher Hof Anschließend durften wir Küchenchef Roland Füssel kennenlernen, der uns in einem gemütlichen Raum neben dem Restaurant freundlich begrüßte. Der leidenschaftliche Koch ist seit Januar 2016 Küchenchef des Sèvres und stand vorher 6 Jahre im Schlosshotel in Kronberg in der Küche. Kochen bedeutet für ihn “tägliche Herausforderung“ und so macht er es sich zur Hauptaufgabe, aus der Kombination verschiedener Zutaten die perfekte Harmonie zu finden. Er liebt die einfachen Gerichte und steckt viel Herzblut in seinen Job, was seiner Meinung nach das Erfolgsgeheimnis eines guten Kochs ist. Frische und Qualität sind in seiner Küche sehr wichtig und die Wochenkarte ist so getaktet, dass sie zu den Marktzeiten der Händler passt. So hat Roland Füssel  den Vorteil, seine Karte nach den aktuellen Angeboten zu planen und immer die beste Qualität zu bekommen. Seine Einkaufsliste schreibt der junge Küchenchef übriges selbst, was er auch nicht missen möchte: “so weiß ich zumindest was ich bekomme, woher es kommt und wenn es mir nicht passt, an wen ich mich wenden muss.“ Auch wenn er im Gegensatz zur Großküche etwas mehr Planungssicherheit hat  kommt es dennoch mal vor, dass er ein Gericht aussagen muss, weil es plötzlich alle Gäste bestellt haben. Improvisation kommt dabei für ihn nicht in Frage, denn er gibt niemals ein Gericht raus, dass er so vorher nicht ausprobiert hat. Es sei denn, ein Gast hat irgendwelche Wünsche, die so nicht auf der Karte standen. Dann stellt er all sein Können unter Beweis, um die außergewöhnlichsten Wünsche lecker umzusetzen. Nach der Frage was er uns für den Abend empfehlen würde antwortete er: „Ich mag auf jeden Fall von den Vorspeisen den Kabeljau. Der präsentiert eigentlich ganz gut, was wir hier machen wollen. Nämlich mit möglichst wenigen Zutaten das Maximale rausholen. Und dann den Red Snapper als Hauptgang, weil ich den einfach bunt, schön und lustig finde und da viele Produkte drinnen sind, die jedes für sich irgendwie anders sind aber in der Kombination dann am Ende super funktionierten.“ Nach diesem sympathischen Gespräch ging es zurück in den Gastraum, wo uns der Maître die Speisekarte brachte. Dass wir den Red Snapper nehmen würden war uns beiden klar, zudem entschieden wir uns für folgende Gänge: Vorspeise: Kurz gegrillte Schulter vom US Beef mit Kräuter-Pinienkern-Vinaigrette und Kräutersalat Zwischengang: Cazpacho mit Chorizo und Krabbenfleischbällchen Hauptgang: Red Snapper mit Pulpo im Sud, dazu junge Zwiebeln, kleine Tomaten, grüner und weißer Spargel und Kartoffel-Drillinge Nachtisch: Erdbeeren mit Crème Anglaise, weißer Schokolade, Karamellparfait, Schokoladencrumble, Cognac Espuma und Hongibwaben Leider sind mir die Fotos nicht so gut gelungen, denn das angenehme, gelbe Licht ist zwar für die Stimmung sehr schön aber für Fotos eine Katastrophe. Zudem war es nicht der richtige Rahmen, um mit der Spiegelreflex zu fotografieren. Aber still und heimlich konnte ich dennoch ein paar Schnappschüsse für euch machen die definitiv wiederspiegeln, mit wie viel Präzision Roland Füssel seine Gerichte präsentiert. Es war wirklich ein sehr schöner Abend und mein kulinarisches Highlight in diesem Jahr. Die besondere Atmosphäre, das leckere Essen, der sympathische Service und die guten Weine haben diesen Abend zu  etwas Besonderem gemacht. Ich kann es euch sehr ans Herz legen das Sèvres mal zu besuchen, um dort auch einen wundervollen und besonderen Abend zu verbringen. Liebe Grüße, eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>Rustikal trifft elegant: Das Heurigen im Restaurant Lohninger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 02:10:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[06. Restaurants]]></category>
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					<description><![CDATA[Letzte Woche waren wir zum Heurigen im Restaurant Lohninger eingeladen. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn etwas skeptisch war, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie die Atmosphäre werden würde. Denn das Lohninger ist ein sehr elegantes und feines Restaurant und das &#8220;Heurigen&#8221; ein rustikaler Brauch aus Österreich, bei dem Bauern ihre eigenen Erzeugnisse ausschenken und servieren. Ihr merkt selbst, dass dies eine Kombination ist bei der man denkt, sie würde nicht zusammen passen. Doch ihr werdet im Verlauf meines Beitrags schnell erkennen, dass dies nicht der Fall ist, denn Rustikalität und Eleganz sind ein genussvolles Paar. Fangen wir mal mit etwas Geschichte an: Zusammen mit seiner Mama Erika und seinem Papa Paul, führt Mario Lohninger seit 2012 das gleichnamige Restaurant. Zuvor betrieb Mario die Restaurants Micro und Silk, die in Sven Väths Cocoon Club angesiedelt waren, in letzterem erkochte er sogar einen Micheline Stern. Zudem wurde Mario in 2011 zum Koch des Jahres gewählt und erhielt für das Lohninger 16 Punkte im Gault Millau. Die Rollen sind klar geregelt, Mama Erika leitet den Service und gestaltet die Weinkarte, Papa Paul kümmert sich um das Heurigen und Mario führt die Küche. Ein unschlagbares Trio, die sich trotz Stress und Erfolg immer viel Zeit für ihre Gäste nehmen. So wird das Heurigen im Restaurant Lohninger zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Restaurant liegt mitten in der Stadt, in der Schweizer Str. 1, einem Eckhaus direkt am Mainufer Sachsenhausens. Von außen ist das Lohninger jedoch fast schon unscheinbar, lediglich ein kleines Vintage-Schild mit einem großen &#8220;L&#8221; sowie die Fensterfront lassen erkennen, dass es sich hier um ein Restaurant handelt. Der schlichte Schick spiegelt sich in der Inneneinrichtung wieder. So findet man edle Holztische, die zum Heurigen (im Gegensatz zum normalen Restaurantbetrieb) nicht mit weißer Tischwäsche eingedeckt werden und gemütlich ausgepolsterte Sitzbänke. Die Dekoration ist ebenfalls schlicht aber elegant, mit ein paar rustikalen Akzenten. Los ging das Heurigen, nach einer herzlichen Begrüßung von Mama Lohninger, mit einem feinen Gläschen Rosé und einem unheimlich leckeren Kartoffel-Mais- sowie Bauernbrot. Dazu wurde Butter und Liptauer gereicht. Liptauer ist ein pikanter Aufstrich, der aus einem gesalzenen Schafsmilch-Frischkäste hergestellt wird und ein wichtiger  Bestandteil des Heurigen im Restaurant Lohninger ist. Anschließend wurde auch schon das Buffet eröffnet, das die Familie liebevoll Brot &#38; Jausen nennt. Hier gab es neben Kalbstafelspitzsülze, saure Essigzwiebeln, hausgemachte Blunz&#8217;n, Leberwurst und Kren, noch hausgeräucherter Speck und Bergkäse. Man kann der Versuchung einfach nicht widerstehen, sich den Teller randvoll zu packen, weil schon der Duft der feinen Köstlichkeiten, einem das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Nach den ersten Bissen wird auch schnell klar, dass die österreichischen Spezialitäten von bester Qualität sind. Die restlichen Gänge werden serviert. Wobei das nächste Highlight dabei nicht lange auf sich warten lässt. So ist es Papa Pauls Ritual geworden, das Bio Schwein&#8217;s Brat&#8217;l  mit der krossen Haut vor Publikum anzuschneiden. Dieser Schweinebraten war der absolute Wahnsinn. Für mich, nach der Brotzeit, das Beste Gericht an diesem Tag. Das Fleisch war sehr zart und saftig und die Haut einfach nur  Hammer. Ich habe noch nie eine so krosse und leckere Haut gegessen. Als Beilage wurden Krautsalat, Serviettenknödel und Majoransaft serviert. Weitere warme Speisen waren ein sehr saftiges Grillhend&#8217;l mit Vanille-Spargel, ein leckeres faschiertes Kalbsbutterschnitzel mit Zuckererbsen sowie ein leichter gegrillter Heilbutt mit Fenchelconfit und Rhabarber. Nach dem man die ersten 5 Gänge hinter sich hat, kann man sich beim besten Willen nicht mehr vorstellen, noch etwas zu essen. Bis der Service mit diesem unglaublich leckeren Topfenmousse mit Erdbeeren und Butterbrös&#8217;l um die Ecke kommt, gefolgt von einem Kaiserschmarren mit Vanilleeis. Ich bin immer noch so begeistert von diesem Erlebnis und werde ganz sicher bald ein weiteres Mal zum Heurigen gehen. Diesmal werde ich aber 3 Tage vorher nichts essen, denn nach diesen 3 Stunden platzt man förmlich aus allen Nähten. Wenn man die Portionen einzeln sieht, erscheinen Sie etwas klein aber als Gesamtes ist es unheimlich viel. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen, das Heurigen einmal zu besuchen. Ihr werdet mindestens genauso begeistert sein wie ich es war, da bin ich mir sicher. Die nächsten Termine für das Heurigen im Restaurant Lohninger sind am 16. Juli, 27. August, 24. September und 29. Oktober, jeweils von 12 bis 15 Uhr. Die Veranstaltung kostet 39,00 Euro pro Person, zzgl. Getränke. Eine Reservierung ist zu empfehlen, da die Tische weg gehen wie heiße Semmeln und die Termine relativ schnell ausgebucht sind. Ich wünsche euch jetzt schon einmal viel Spaß! Liebe Grüße, eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>Carmelo Greco: Mein Tag im Sternerestaurant!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 08:40:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das italienische Resteraunt, welches in Frankfurt am Main im Stadtteil Sachsenhausen liegt, ist mit einem Michelin-Stern und mit 17 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet. Seit dem ist es Carmelos Leidenschaft, den Ansprüchen seiner Gäste gerecht zu werden. Der sympathische Koch ist gebürtiger Sizilianer und im Piemont aufgewachsen, wo er den Grundstein für seinen heutigen Erfolg legte. Es war schon lange mal fällig, einen Abend im Carmelo Greco zu verbringen. So war ich vor einigen Wochen zu einem kleinen Blogger-Event eingeladen und hatte die Ehre, ein 5-Gänge-Menü des Sternekochs genießen zu dürfen. Ich war von der Qualität der Produkte, von der Kreativität der Köche und der Freundlichkeit des Servicepersonals total beeindruckt. Copyright: Carmelo Greco Aber auch die Atmosphäre im Restaurant hatte es mir sehr angetan. Carmelos Reich ist in grau und Gold gehalten und geschmackvoll eingerichtet. Materialien und Farben ergeben ein stimmiges, elegantes Gesamtbild, indem man sich sehr wohl fühlt. Blickfänge sind ein begehbarer gläserner Weinschank mit unzähligen Rotweinflaschen und die Zink-Bar im Eingangsbereich, die speziell in Frankreich gefertigt wurde. Außerdem gibt es eine kleine gemütliche Raucherlounge und eine Terrasse. So war ich also im Zuge des Blogger-Events endlich im Sternerestaurant zu Gast. Nach dem leckeren Essen kam der Maestro persönlich zu uns an den Tisch, um zu fragen, ob alles in Ordnung war. Natürlich war es das, wir waren alle durchweg begeistert. Ich hatte schon länger mal damit geliebäugelt, in einem Restaurant hinter die Kulissen schauen zu können. So fasste ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte Carmelo, ob ich mal einen Tag ein &#8220;Praktikum&#8221; bei ihm machen dürfte. Seine Reaktion war grandios, so lud er mich schon 2 Wochen später ein, einen Tag mit ihm und seinem Team hinter den Herdplatten zu verbringen. Ein wenig nervös war ich ja, auch wenn ich schon mal für den WDR mit Sternekoch Björn Freitag gekocht hatte, war es doch ein Unterschied, in einer echten Sterneküche zu stehen. Carmelo und sein Team waren sehr geduldig und haben mir sehr viel gezeigt und erklärt. Es war wirklich sehr inspirierend, ihnen bei der Arbeit zuzuschauen. Man sieht auf den Bildern, welche Liebe Carmelo in seinen Beruf steckt. Ich habe einige Köche kennenlernen dürfen aber selten habe ich diese Leidenschaft erlebt. Richtig aufgeregt war ich dann, als ich Carmelos bekannte Butterbrötchen backen durfte. Die kleinen Kalorienbomben sind der absolute Wahnsinn. Super lecker und sie haben eindeutig Suchtpotential. Wie ihr seht, sind sie von der Optik her nicht so perfekt geworden, durften aber trotzdem in die Brotkörbe der Gäste, was mich unheimlich stolz gemacht hat. Somit waren sie mein eigener kleiner Beitrag zum gelungen Mittagstich des Tages. Rezept: Carmelos Butterbrötchen Zutaten: 1 kg Mehl 600 ml Milch 42 g frische Hefe 20 g Zucker 30 g Honig 20 g Meersalz 400 g Butter Zubereitung: Mehl in eine Schüssel geben. Hefe mit Zucker und Honig in der Milch auflösen und zum Mehl in die Schüssel geben. Mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Nach und nach die Butter zugeben, dabei ca. 20 g zur Seite legen. Den fertigen Teig ca. 6 Stunden lang gehen lassen. Nach der Ruhezeit aus dem Teig Kugeln aus je ca. 30 g formen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und nochmals ca. 40 Minuten ruhen lassen. Vor dem Backen, mit dem Finger in jedes Brötchen eine kleine Mulde eindrücken und darin ein kleines Stückchen Butter stecken sowie etwas Salz darüber streuen. Bei 220 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 7 Minuten goldbraun backen. Es war ein richtig spannender Tag mit vielen Inspirationen, dich ich auch in Bezug auf das Jahresfinale der Küchenschlacht mitgenommen habe. Das Carmelo Greco habe ich nicht zum letzten Mal besucht und euch kann ich es nur ans Herz legen, wenn ihr mal kulinarisch etwas Besonderes erleben wollt. Aber so schön es heute auch war, ich habe nun noch mehr Respekt vor dem Beruf des Koches. Man stellt sich das immer so einfach vor aber alleine das lange stehen, hatte mich schon total fertig gemacht. Dann die Hektik und der Zeitdruck und egal wie schlecht dein Tag auch ist, du musst immer mehr als 100 Prozent für deine Gäste geben und das tagtäglich. Davor habe ich einen sehr großen Respekt, also Hut ab an alle Köche. Dir, lieber Carmelo, kann ich nur danken, dass du mir so geduldig alles gezeigt und erklärst hast und ich dir auf die Finger schauen durfte. Es war mir eine Ehre! Liebe Grüße, eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>Das Rocco Forte Nourisch-Menü mit Madeleine Shaw</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2016 14:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[05. Events]]></category>
		<category><![CDATA[06. Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger unter sich]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[Madeleine Shaw ist eine sehr erfolgreiche und vielseitige Frau. Sie ist neben Ernährungs- und Gesundheitsexpertin noch Yoga-Lehrerein, Köchin und Bloggerin. Der Durchbruch gelang ihr mit ihrem Bestseller &#8220;Natürlich essen &#8211; natürlich schön!&#8221;, in dem sich alles um den Ernährungstrend Clean Eating dreht. Zusammen mit den Rocco Forte Hotels hat Madelein Shaw nun das Rocco Forte Nourisch-Menü kreiert, welches in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main ab Juni in die Speisekarten aufgenommen wird. Ihre Intension: gesundes Essen ohne Reue und dies auch außerhalb der eigenen vier Wände. Copyright: Rocco Forte Hotels Im Zuge des Pressedinners zum Rocco Forte Nourisch-Menü, wurde ich mit einigen anderen Bloggern in die Villa Kennedy eingeladen und durfte Madeleine persönlich kennen lernen und einiger ihrer Leckereien probieren. Als Welcome gab es je einen Smoothie aus Reismilch, Spinat, Macha, Mango und Avocado und aus Mandelmilch, Rohkakao, Banane und Mandelbutter. Die Smoothies waren sehr lecker und ein gelungener Auftakt in einen schönen Abend. Ich war vorher zwar schon mal in der Villa Kennedy gewesen, kannte aber nur den Eingangsbereich, das Restaurant und den Spa. Die Zimmer hatte ich vorher nicht live gesehen, geschweige denn von der Präsidenten Suite, in die es nach dem Welcome ging. Die Suite ist mit ihren ca. 320 m² ein wahres Prachtstück und sehr geschmackvoll und edel eingerichtet. Copyright: Rocco Forte Hotels Copyright: Rocco Forte Hotels In der Suite erwarteten uns dann bereits die ersten Snacks. An allen Tischen stand eine große Schüssel Gemüsesticks mit einem leckeren Erbsendip. Dazu ein Blaubeeren-Rosmarin-Cocktail und leckere Energy Balls. Zum Hauptgang gab es &#8220;Pure Magic Bowl&#8221; bestehend aus geröstetem Hähnchen, Kichererbsen, Karotten, Wildreis, Granatapfel und Aubergine sowie &#8220;50 Schades of Green&#8221; bestehend aus einem Quinoa Burger mit Avocado, Tahini Dressing, Zucchini und einem Miso-Kohl-Salat. Ich war wirklich positiv überrascht, dass das so lecker sein kann. Man schmeckt jedes einzelne Aroma heraus und es macht satt ohne dass man sich nach dem Essen schwer fühlt. Sogar den Nachtisch konnte man ohne Reue esse, denn der kleine Kuchen aus Rohkakao und Mandelbutter mit Kokosnuss-Eiscreme war ein wahrer Gaumenschmaus, ohne Zucker, dennoch süß und super lecker. Copyright: Rocco Forte Hotels Zum Abschluss gab es dann noch eine tolle Überraschung, das Buch von Madeleine. In dem Buch stellt sie ihr persönliches Ernährungskonzept vor, das körperliches und geistliches Wohlbefinden fördern soll. Anhand eines 6-Wochen-Programms, erklärt Madeleine die Ernährungsumstellung. Zudem bietet das Buch 100 leckere Rezepte, die die Umstellung noch einfacher machen. Ich habe mir den ersten Teil bereits durchgelesen und ziehe es gerade tatsächlich in Erwägung, einen Versuch der Umstellung zu wagen. Ich werde euch hier sicherlich auf dem Laufenden halten. Mich haben die Villa Kennedy und Madeleine Shaw mit ihrem Rocco Forte Nourisch-Menü jedenfalls voll überzeugt und ich werde demnächst in der JFK Bar eines von ihren Gerichten bestellen. Liebe Grüße, eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>InCantina &#8211; Vino, Cucina &#038; Amore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2016 19:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[06. Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Italienisch]]></category>
		<category><![CDATA[on Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liebe ja italienisches Essen und bin immer sehr froh, wenn ich ein gutes Restaurant in der Nähe finde, wo es so richtig italienisch schmeckt. Und mit richtig italienisch meine ich jetzt nicht eine Pizzeria oder ein überteuertes Restaurant, wo man ständig mit Signora angesprochen wird. Ich meine damit, dass die Produkte und die Gerichte auch wirklich aus Italien kommen und nicht einfach an den Erwartungen des jeweiligen Landes angepasst wurden. Das hört sich jetzt echt blöd an, ich weiß, aber ich meine das auf keinen Fall abwertend. Es ist ja prinzipiell so, dass sich die Gerichte dem Geschmack des Landes anpassen. So nehmen wir beispielsweise die Pizza. In Amerika ist der Teig dick, fettig und mit Käse überschüttet. Die Deutschen mögen es kross aber dick belegt und die Italiener, die wollen sie hauchdünn und mit sehr wenig Belag. Ist doch klar, dass sich die Restaurants an den Geschmäckern orientieren und ihr Essen dementsprechend anpassen. Daher ist es sehr schwer, ein echtes italienisches Restaurant in Deutschland bzw. im Rest der Welt zu finden. Neulich war ich dann mit Bekannten in der InCantina in Frankfurt verabredet. Ich kannte die InCantina vorher nicht und war deshalb doppelt gespannt, wie es dort wohl sein würde. Die InCantina ist ein italienisches Weinlokal, das 2009 aus der Zusammenarbeit von privaten Investoren und der “Enoteca Regionale Emilia Romagna”, einer Vereinigung verschiedener Winzer der Region Emilia Romagna, entstanden ist. Ziel ist es, die Spezialitäten und Weine aus der Region Emilia Romagna über die Grenzen Italiens hinaus bekannt zu machen. Wenn etwas besonders gut geschmeckt hat, kann man diese Produkte zudem auch käuflich erwerben. Das Weinlokal an sich ist klein aber fein und rustikal aber gemütlich eingerichtet. Egal wo man hinschaut, findet man die verschiedensten Weine und Highlight ist der große Glas-Kühlschrank in der Mitte der Bar, der ebenfalls mit Weinen aber auch mit ganz vielen anderen tollen Leckereien gefüllt ist. So findet man dort Prosciutto, Salsicce und jede Menge Käse. Die Italiener lieben es ja, zu einem guten Glas Wein verschiedene Antipasti zu essen. Zudem bietet die InCantina auch noch italienische Spezialitäten, die in Deutschland nicht so bekannt sind, was meiner Meinung nach echt sehr schade ist, denn sie sind unglaublich lecker! So kann man neben verschiedener Käse- und Wurstplatten sowie Bruschetta noch Rotolo, Piadina oder Piadizza bestellen. Da ihr euch jetzt sicher fragt, was dies denn sein soll, hier eine kurze Erläuterung: Ein Rotolo ist ein dünnes Fladenbrot, welsches nach Wunsch belegt wird und dann eingerollt auf einer heißen Platte gebacken wird. Eine Piadina ist ebenfalls ein Fladenbrot, welches aber im Gegensatz zum Rotolo nach dem Belegen umgeklappt wird und anschließend auf einer heißen Platte gebacken wird. Eine Piadizza ist ein dünneres Fladenbrot, auf dem Tomatensoße und ein Belag nach Wunsch gegeben wird. Danach wird sie ähnlich einer Pizza im Ofen gebacken. Zudem gibt es eine wöchentlich wechselnde Karte mit Vorspeisen, warmen Hauptgängen und Desserts. Das spannendste kommt jedoch noch, die Weine! Es gibt eine enorme Auswahl an Weinen und wenn man einen bestellt, kommt der Sommelier persönlich an den Tisch und erklärt einem mit voller Leidenschaft etwas über den Wein. Man wird automatisch in diese Faszination hineingezogen und kann es kaum erwarten, den ersten Schluck zu probieren. Da es viel zu viele Weine in der InCantina gibt, wird eine Degustation angeboten. Die Degustation ist immer jeden ersten Montag im Monat und wird zusammen mit einem 3-Gänge-Menü serviert. Dazu 5 Weine und jede Menge Informationen über Rebsorten und Herkunft. Die InCantina ist definitiv einen Besuch wert und ich wüsnche euch jetzt schon Buon Appetito. Tanti Saluti, eure Graziella ♥ . .]]></description>
		
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		<title>Pizza, Pasta &#038; dolce Vita &#8211; Das Leben ist schön!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 19:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[06. Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Italienisch]]></category>
		<category><![CDATA[on Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich werde oft gefragt, wo man denn in Frankfurt eine gute Pizza in original italienischer Atmosphäre essen kann und meine Antwort ist immer dieselbe: im &#8220;Das Leben ist schön&#8220;! Wer jedoch noble Tischdekoration und einsame Stille erwartet, sollte lieber gleich weg bleiben und seinen Traum nach einer &#8220;Pizzeria wie in Italien&#8221; aufgeben. Die Lautstärke und die langen Tafeln, bei denen man teilweise mit fremden Menschen zusammen sitzt, sind oft ein Kritikpunkt. Aber genau das macht diesen Ort ja zu einem Stück Italien. Man kommt sich vor, wie in einer Pizzeria mitten auf einer turbulenten Piazza und die muss nun mal rustikal und laut sein. Ist man das erste Mal im &#8220;Das Leben ist schön&#8220;, hat man eine Menge zu begutachten. An den Wänden befindet sich kaum noch ein Fleck, der nicht mit Bilderrahmen geschmückt ist. Auf den Fotos findet man von Stars, über Landschaften, bis hin zu spielenden Kindern an tollen Stränden alles, was ein bisschen an &#8220;La dolce Vita&#8221; erinnert. Aber auch nach unzähligen Pizzen, die ich hier schon gegessen habe, bin ich aufs Neuste fasziniert davon. Das ganz besondere Italien-Feeling erhält man jedoch an lauen Sommernächten im Innenhof des Restaurants, wo man von der Hanauer Landstraße nicht mehr viel mitbekommt. Kommen wir nun zu der (für mich) besten Pizza Frankfurts: Die Pizzen sind riesig und meistens total verformt und Oval, da der Pizzabäcker hier nicht mit runden Formen oder gar fertigen Teigen arbeitet. Somit ist jede Pizza sozusagen ein &#8220;Unikat&#8221;. Tomatensoße und Käse werden sparsam verwendet und auch sonst ist die Pizza nicht so beladen mit ihren Zutaten. Dadurch ist der Boden schön knusprig und der Rand schlägt locker luftig Blasen. Ob man es gut oder schlecht findet, ist hier natürlich Geschmackssache aber so muss eine echte italienische Pizza nun mal sein. Der Service ist freundlich und hilfsbereit. Mich persönlich stört es nicht, dass die Kellnerinnen manchmal etwas langsam sind, denn auch das spiegelt die Gelassenheit der Italiener wieder. Nach dem Essen kann man im Restaurant mit einem Digestivo in der Hand verweilen und so dem stressigen Frankfurter Alltag flüchten. Für mich ist ein Besuch im &#8220;Das Leben ist Schön&#8221; wie ein Stück Urlaub in einer sonst so turbulenten Stadt. Hach, das Leben ist schön! Rustikal, schlicht, lecker &#8211; ohne Schnick­schnack, so wie es der einfache Italiener nun mal mag. Tanti saluti e cin cin, Graziella ♥ {übertragene Kommentare} Miriam Dorn (Montag, 10. August 2015 09:36) poah, sieht das lecker aus, da könnt ich grad in den Monitor beissen. Ute Z. (Freitag, 07. August 2015 22:22) Ohh, ist das schön geschrieben. Ich liebe die Pizza auch so, ganz deiner Meinung also 😉]]></description>
		
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