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	<title>aus dem Ofen &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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	<title>aus dem Ofen &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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		<title>Saaten-Brot mit Lievito Madre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:00:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute gibt es ein Rezept für alle, die kernige Brote mit viel Biss und nussigem Aroma lieben: ein saftiges Saatenbrot mit Lievito Madre. Dieses Brot begeistert mit einer kräftig ausgebackenen, knusprigen Kruste und einer wunderbar lockeren, saftigen Krume, die durch die Vielzahl an eingeweichten Saaten besonders aromatisch und lange frisch bleibt. So unfassbar lecker! Durch das Quellstück können die Saaten ihr volles Aroma entfalten und sorgen gleichzeitig für zusätzliche Saftigkeit im Teig. Die Kombination aus Autolyse, Dehnen und Falten sowie ausreichend Ruhezeit unterstützt die Ausbildung eines stabilen Glutengerüsts und bringt ein schönes Volumen ins Brot. Die lange, kalte Gare im Kühlschrank verleiht dem Brot nicht nur ein intensives, vielschichtiges Aroma, sondern macht es auch besonders bekömmlich. Zutaten: 200 g Dinkelmehl, Typ 630 100 g Emmermehl, Typ 1300 75 g Emmervollkornmehl 285 g lauwarmes Wasser 150 g aktiver Lievito Madre 80 g Saaten und Kerne nach Wahl + etwas zum Wenden 10 g Salz Außerdem: Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Zubereitung: Vorabend: Saaten in 70 g Wasser quellen lassen. Für die Autolyse Mehl und 215 g Wasser etwa 2 Minute verkneten, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Der Teig ist sehr fest, da noch die Flüssigkeit aus den Quellstück fehlt. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen. Saaten samt Quellflüssigkeit, Lievito Madre und Salz hinzufügen und in rund 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Die Schüssel abdecken und ca. 30 Minuten an einem warmen Ort bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Während der folgenden Stockgare wird der Teig insgesamt dreimal im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten gedehnt und gefaltet. Beim ersten Dehnen &#38; Falten werden Strech and Folds durchgeführt. Dafür wird eine Seite des Teigs vorsichtig nach oben gezogen, ohne dass er reißt, und zur Mitte hin eingeschlagen. Die Schüssel wird leicht gedreht und dieser Vorgang von allen vier Seiten wiederholt. So erhält der Teig zunehmend Struktur und Spannung. Beim zweiten und dritten Dehnen und Falten werden drei bis vier Coil Folds durchgeführt. Dabei wird mit beiden Händen unter die Mitte des Teigs gegriffen und dieser langsam angehoben. Die Teigenden dehnen sich nach unten und werden anschließend unter dem Teig eingeschlagen, sodass er sich selbst unterfaltet. Nach einer Drehung der Schüssel um 90 Grad wird der Vorgang wiederholt. Durch diese Kombination wird das Glutengerüst besonders schonend gestärkt; der Teig gewinnt mit jeder Runde an Stabilität, Elastizität und Oberflächenspannung, während die eingeschlossene Luft erhalten bleibt. Anschließend ca. 90 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Nach Abschluss der Stockgare erfolgt das lockere Vorformen (Pre-Shape), bei dem der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläsche sanft rund oder oval zusammengeschoben wird. Nach einer Ruhezeit von etwa 30 Minuten kann sich das Glutengerüst entspannen, was das anschließende Formen erleichtert. Im nächsten Schritt folgt das Laminieren. Dafür wird der Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig dünn auseinandergezogen. Anschließend wird der Teig von beiden Seiten zur Mitte hin eingeklappt und schließlich straff eingerollt. Zum Abschluss wird der Teigling rundgewirkt, sodass eine gleichmäßige Oberflächenspannung entsteht. Mit dem Schluss nach oben wird er in einen gut bemehlten Gärkorb gelegt, abgedeckt und über Nacht im Kühlschrank zur kalten Gare gestellt. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Dehnen und Falten bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären ist. Backtag: Der Backofen wird auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ein gusseiserner Topf inklusive Deckel sollte mindestens 45 Minuten mit aufgeheizt werden, damit ausreichend Hitze gespeichert wird und ein optimaler Ofentrieb entstehen kann. Der Teigling wird vorsichtig aus dem Gärkorb auf ein Stück Backpapier gestürzt. Überschüssiges Reismehl wird behutsam mit den Fingern verteilt. Anschließend wird das Brot mit einer scharfen Klinge oder Rasierklinge etwa 1 cm tief nach Wunsch eingeschnitten, um ein kontrolliertes Aufreißen während des Backens zu ermöglichen. Der heiße Topf wird aus dem Ofen genommen und das Brot mithilfe des Backpapiers hineingehoben. Etwas Wasser wird in den Topf gesprüht, um zusätzlichen Dampf zu erzeugen. Der Deckel wird sofort geschlossen und der Topf zurück in den Ofen gestellt. Das Brot backt zunächst etwa 35 Minuten bei 250 °C mit geschlossenem Deckel. Im Anschluss wird der Deckel entfernt, erneut etwas Wasser in den Ofen gesprüht und die Temperatur auf 230 °C reduziert. Das Chili-Cheese-Brot wird weitere etwa 10 Minuten ausgebacken, bis eine kräftig gebräunte, aromatische Kruste entstanden ist. Dieses Saatenbrot ist ein echter Allrounder: perfekt zum Frühstück mit süßen Aufstrichen, als herzhafte Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Salaten. Außen herrlich knusprig, innen weich, saftig und voller Geschmack. Einfach ein Brot, das einfach immer passt. Probiert es unbedingt aus, ihr werdet es lieben! Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Sauerteig-Zupfbrot mit Pesto</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 18:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute habe ich ein ganz besonderes Wohlfühlbrot für euch: ein herrlich aromatisches Zupfbrot, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch richtig Spaß beim Teilen macht. Schicht für Schicht versteckt sich darin würziges Pesto, umhüllt von einem wunderbar soften, luftigen Teig. Außen goldbraun gebacken, innen saftig und zart, Einfach perfekt für gemütliche Abende, zum Grillen oder als Highlight auf jedem Tisch. Das Beste daran: Jeder kann sich einfach ein Stück abzupfen. Ganz unkompliziert und einfach unwiderstehlich lecker! Zutaten: 350 g Dinkelmehl, Typ 630 220 g lauwarmes Wasser 150 g aktiver Lievito Madre 1 EL Salz 20 g Butter + 1 EL 60 g Pesto Außerdem: Kastenform, 25 cm Backpapier etwas Butter zum einfetten 2 EL Reismehl Zubereitung: Vorabend: Für die Autolyse Mehl und Wasser etwa 1 Minute miteinander verkneten, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen. Lievito Madre und Salz zum Teig geben und in ca. 3 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. Anschließend in weiteren rund 3 Minute 20 g Butter portionsweise unterarbeiten. Die Schüssel abdecken und 30 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Während der folgenden Stockgare wird der Teig insgesamt dreimal im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten gedehnt und gefaltet. Beim ersten Dehnen &#38; Falten werden Strech and Folds durchgeführt. Dafür wird eine Seite des Teigs vorsichtig nach oben gezogen, ohne dass er reißt, und zur Mitte hin eingeschlagen. Die Schüssel wird leicht gedreht und dieser Vorgang von allen vier Seiten wiederholt. So erhält der Teig zunehmend Struktur und Spannung. Beim zweiten und dritten Dehnen und Falten werden drei bis vier Coil Folds durchgeführt. Dabei wird mit beiden Händen unter die Mitte des Teigs gegriffen und dieser langsam angehoben. Die Teigenden dehnen sich nach unten und werden anschließend unter dem Teig eingeschlagen, sodass er sich selbst unterfaltet. Nach einer Drehung der Schüssel um 90 Grad wird der Vorgang wiederholt. Durch diese Kombination wird das Glutengerüst besonders schonend gestärkt; der Teig gewinnt mit jeder Runde an Stabilität, Elastizität und Oberflächenspannung, während die eingeschlossene Luft erhalten bleibt. Anschließend ca. 90 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Danach Schüssel abgedeckt über Nacht im Kühlschrank reifen lassen. Backtag: Die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 2 Stunden akklimatisieren lassen. Die Kastenform gut mit Butter einfetten und leicht bemehlen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und rechteckig etwa 1 cm dick auseinanderziehen. Das Pesto mit 1 EL Butter verrühren und gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen. Die Seiten des Teiges der Länge nach locker zusammenklappen und den Teig anschließend mit einem Messer an der Teignaht halbieren. Anschließend in Streifen schneiden, die ungefähr so breit sind wie die Backform. Die Stücke hochkant nebeneinander in die Kastenform schichten. Das Zupfbrot anschließend abgedeckt etwa 40 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Zupfbrot auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 180 °C reduzieren und das Brot in weiteren rund 25 Minuten fertig ausbacken. Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachbacken und Genießen! Lasst es euch schmecken und teilt das Brot am liebsten mit euren Lieblingsmenschen, so wird es gleich doppelt so gut. Und das Beste: Ihr könnt die Füllung ganz nach eurem Geschmack variieren, zum Beispiel mit Kräuterbutter, Olivenpaste oder anderen leckeren Aufstrichen. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:45:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute gibt es ein echtes Highlight für alle, die knusprige, aromatische Snacks lieben: herrlich rustikale Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard. Diese Cracker vereinen eine goldbraune, splitternde Knusprigkeit mit einem nussigen, vollmundigen Aroma und einer feinen Vielfalt aus Haferflocken und Saaten. So unfassbar lecker! Durch das Quellenlassen der Mischung können Haferflocken und Saaten ihre Aromen optimal entfalten und sorgen für eine besonders ausgewogene Textur. Die einfache, aber durchdachte Zubereitung garantiert ein gleichmäßiges Ergebnis: außen herrlich knusprig, innen zart und aromatisch. Das Einschneiden während des Backens ermöglicht perfekt portionierte Stücke, ohne die Struktur zu zerstören. Diese Cracker eignen sich wunderbar als Snack zwischendurch, als Begleiter zu Dips, Käseplatten oder Salaten – oder einfach pur zum Knabbern. Probiert sie aus, ihr werdet sie lieben! Zutaten: 70 g Dinkelmehl Typ 630 10 g Dinkelvollkornmehl 60 g Sauerteig-Discard 210 g Wasser 60 g Haferflocken 80 g Saaten nach Wahl (Bsp. Leinsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, etc.) 20 g Olivenöl 3 g Salz Außerdem: Backblech Backpapier Zubereitung: Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den Sauerteig-Discard im lauwarmen Wasser vollständig auflösen. Anschließend Mehl, Haferflocken, Saaten, Olivenöl und Salz hinzufügen und alles gründlich verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Die Mischung ca. 30 Minuten quellen lassen, damit Haferflocken und Saaten Wasser aufnehmen können. Die Masse sehr dünn und gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Nach Wunsch mit grobem Meersalz, Saaten oder Gewürzen bestreuen. Das Blech in den Ofen schieben und etwa 10 Minuten bei 180 °C Umluft backen. Den Ofen auf 170 °C Umluft reduzieren. Das Backblech aus dem Ofen nehmen und den Teig mit einem Messer gleichmäßig in die gewünschten Stücke schneiden. Anschließend das Blech wieder in den Ofen geben und weitere rund 35 bis 40 Minuten fertig backen. Die Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Diese Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard überzeugen nicht nur geschmacklich, sondern auch durch ihre einfache Herstellung. Das Quellenlassen sorgt für eine optimale Bindung und ein harmonisches Mundgefühl, während das langsame Ausbacken die perfekte Knusprigkeit bringt. Ein unkomplizierter Snack mit maximalem Genuss! Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Chili-Cheese-Brot mit Lievito Madre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute gibt es ein echtes Highlight für alle, die kräftiges Sauerteigbrot mit besonderem Aroma lieben: ein rustikales Chili-Cheese-Brot mit Lievito Madre. Dieses Brot vereint eine aromatische, goldbraune Kruste mit einer saftigen, lockeren Krume und einer würzig-pikanten Füllung aus geschmolzenem Käse und feinen Jalapeños. So unfassbar yummy! Durch die lange, kalte Gare im Kühlschrank entwickelt der Teig ein besonders vielschichtiges Aroma und eine hervorragende Bekömmlichkeit. Die Kombination aus Autolyse, Dehnen und Falten sowie Coil Folds sorgt für ein stabiles Glutengerüst und ein schönes Volumen. Das zweite Laminieren ermöglicht es, Käse und Jalapeños gleichmäßig in den Teig einzuarbeiten, ohne die zuvor aufgebaute Struktur zu zerstören. Dieses Brot eignet sich perfekt als Begleiter zum Grillen, als Highlight auf dem Brunch-Tisch oder einfach pur mit etwas gesalzener Butter. Es ist außen knusprig, innen weich und herrlich aromatisch. Probiert es aus, ihr werdet es lieben! Zutaten: 50 g Weizenvollkornmehl 125 g Weizenmehl Typ 450 200 g Weizenmehl Typ 550 270 g Wasser lauwarm 150 g aktiver Lievito Madre (2x gefüttert) 9 g Salz 10 g Jalapeños (gut abtrocknen) 70 g Cheddar gerieben Außerdem: Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Zubereitung: Vorabend: Für die Autolyse werden Mehl und Wasser etwa eine Minute miteinander verknetet, bis keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind. Die Schüssel wird anschließend abgedeckt und der Teig darf ruhen, damit sich Mehl und Wasser vollständig verbinden und erste Glutenstrukturen entstehen können. Nach der Autolyse werden Lievito Madre und Salz zugegeben und der Teig in der Rührschüssel etwa fünf Minuten zu einem geschmeidigen, elastischen Teig geknetet. Anschließend wird die Schüssel erneut abgedeckt und der Teig für etwa 30 Minuten bei einer Temperatur von ca. 26 bis 28 °C zur Ruhe gestellt. Während der folgenden Stockgare wird der Teig insgesamt dreimal im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten gedehnt und gefaltet. Beim ersten Dehnen &#38; Falten werden Strech and Folds durchgeführt. Dafür wird eine Seite des Teigs vorsichtig nach oben gezogen, ohne dass er reißt, und zur Mitte hin eingeschlagen. Die Schüssel wird leicht gedreht und dieser Vorgang von allen vier Seiten wiederholt. So erhält der Teig zunehmend Struktur und Spannung. Beim zweiten und dritten Dehnen und Falten werden drei bis vier Coil Folds durchgeführt. Dabei wird mit beiden Händen unter die Mitte des Teigs gegriffen und dieser langsam angehoben. Die Teigenden dehnen sich nach unten und werden anschließend unter dem Teig eingeschlagen, sodass er sich selbst unterfaltet. Nach einer Drehung der Schüssel um 90 Grad wird der Vorgang wiederholt. Durch diese Kombination wird das Glutengerüst besonders schonend gestärkt; der Teig gewinnt mit jeder Runde an Stabilität, Elastizität und Oberflächenspannung, während die eingeschlossene Luft erhalten bleibt. Anschließend ca. 90 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Nach Abschluss der Stockgare erfolgt das lockere Vorformen (Pre-Shape), bei dem der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläsche sanft rund oder oval zusammengeschoben wird. Nach einer Ruhezeit von etwa 30 Minuten kann sich das Glutengerüst entspannen, was das anschließende Formen erleichtert. Im nächsten Schritt folgt das Laminieren. Dafür wird der Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig dünn auseinandergezogen. Der geriebene Käse und die fein geschnittenen Jalapeños werden gleichmäßig auf der gesamten Teigfläche verteilt. Anschließend wird der Teig von beiden Seiten zur Mitte hin eingeklappt, erneut mit etwas Käse und Jalapeños bestreut und schließlich straff eingerollt. Zum Abschluss wird der Teigling rundgewirkt, sodass eine gleichmäßige Oberflächenspannung entsteht. Mit dem Schluss nach oben wird er in einen gut bemehlten Gärkorb gelegt, abgedeckt und über Nacht im Kühlschrank zur kalten Gare gestellt. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Dehnen und Falten bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären ist. Backtag: Der Backofen wird auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ein gusseiserner Topf inklusive Deckel sollte mindestens 45 Minuten mit aufgeheizt werden, damit ausreichend Hitze gespeichert wird und ein optimaler Ofentrieb entstehen kann. Der Teigling wird vorsichtig aus dem Gärkorb auf ein Stück Backpapier gestürzt. Überschüssiges Reismehl wird behutsam mit den Fingern verteilt. Anschließend wird das Brot mit einer scharfen Klinge oder Rasierklinge etwa 1 cm tief nach Wunsch eingeschnitten, um ein kontrolliertes Aufreißen während des Backens zu ermöglichen. Der heiße Topf wird aus dem Ofen genommen und das Brot mithilfe des Backpapiers hineingehoben. Etwas Wasser wird in den Topf gesprüht, um zusätzlichen Dampf zu erzeugen. Der Deckel wird sofort geschlossen und der Topf zurück in den Ofen gestellt. Das Brot backt zunächst etwa 35 Minuten bei 250 °C mit geschlossenem Deckel. Im Anschluss wird der Deckel entfernt, erneut etwas Wasser in den Ofen gesprüht und die Temperatur auf 230 °C reduziert. Das Chili-Cheese-Brot wird weitere etwa 10 Minuten ausgebacken, bis eine kräftig gebräunte, aromatische Kruste entstanden ist. Dieses Chili-Cheese-Brot mit Lievito Madre überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch handwerklich. Die schonende Teigführung mit mehreren Faltvorgängen stärkt das Glutengerüst, während die lange, kalte Gare für Tiefe im Aroma sorgt. Der kräftige Ofentrieb im vorgeheizten Topf sorgt für eine wunderbar rösche Kruste und eine saftige, elastische Krume. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Burger-Buns mit Lievito Madre (ohne Hefe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 14:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, schon lange hatte ich vor, dieses Rezept mit euch zu teilen. Aber wie das manchmal so ist, kommt einem ständig irgend ein anderes, leckeres Rezept dazwischen und da dieses hier etwas aufwändiger ist niederzuschreiben, hat es dann doch etwas länger gedauert. Seid ihr auch so große Burger-Fans wie ich? Ich finde ja, dass ein Burger neben dem Patty und der Sauce mit seinem Bun steht oder fällt. Ganz furchtbar sind diese großen, gekauften Teile mit dem vielen Sesam drauf, die irgendwie total nach Pappe schmecken. Naja, wenns mal schnell gehen muss, okay, aber in der Regel macht man Burger ja eher selten auf die Schnelle. Falls ihr keinen Lievito Madre besitzt, könnt ihr das Rezept auch mit sehr wenig Hefe machen (Angaben im Rezept in Klammern). Für 4 Buns: 250 g Weizenmehl 100 ml lauwarmes Wasser 3 EL Milch 70 g Lievito Madre (3x aufgefrischt) 17 g Zucker 10 g Salz 40 g Butter 1 Ei etwas Sesam Zubereitung: Aufgefrischter Lievito in warmen Wasser auflösen. Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde eindrücken. Wasser-Lievito-Gemisch, Salz, Zucker, 2 EL Milch, 1/2 Ei und Butter dazugeben und ca. 8 Minuten zu einem elastischen, glatten Teig kneten. Der Teig muss nun 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Der Teig muss nun 3x im Abstand von je 30 Minuten gedehnt und gefaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge für die erste Dehnung die Strech-and-Fold-Methode. Dazu Hände etwas anfeuchten und den Teig aus der Schüssel heraus von einer Seite nach oben ziehen und dann umklappen. Diesen Vorgang von jeder Seite wiederholen, insgesamt sind das ca. 4-5 Dehnungen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Zur Erklärung: Das Dehnen und Falten verleiht Weizenteigen mehr Struktur. Dabei wird das Klebegerüst schonend stabilisiert, wodurch das Gashaltevermögen steigt, was wiederrum für eine offene Porung im Brot sorgt. Zudem dient es der Entgasung und Sauerstoffzufuhr sowie der Homogenisierung der Temperatur. Für die zweite und dritte Dehnung bevorzuge ich die Coil-Fold-Methode. Das Prinzip ist dasselbe, die Technik eine etwas andere. Hierfür die Hände etwas anfeuchten und den Teig in der Mitte mit beiden Händen hochheben. Die Enden werden dabei gedehnt und wieder eingeklappt abgelegt. Die Schüssel drehen und das Ganze 3 Mal rundum wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Anschließend aus je ca. 90-100 g 5-6 Buns formen, straff rundwirken und 30 Minuten mit einem Küchentuch abgedeckt ruhen lassen. Die Buns erneut vorsichtig rundwirken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit etwas Mehl besteiben und einem Küchentuch abdecken, nun nochmals ca. 1,5 Stunden gehen lassen. Da der Teig sehr klebrig sein kann, immer die Arbeitsfläche und die Hände bemehlen! Vor dem Backen, das restliche Ei mit 1 EL der Milch verquirlen und über die Buns streichen, danach mit Sesam bestreuen und bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 16-18 Minuten goldbraun backen. Ihr Lieben, probiert diese flufüigen und leckeren Burger-Buns mit Lievito Madre gerne mal aus und berichtet mir, wie sie euch geschmeckt haben. Wie bei allen Backwaren mit Lievito Madre, ist das ganze natürlich etwas aufwendig und benötigt eine gute Planung, es macht aber unglaublich viel Spaß und lohnt sich geschmacklich definitiv. Liebe Grüße, eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>Weihnachtsmarkt Soulfood: Handbrot mit Schinken, Salami und Käse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:31:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, die zauberhafte Zeit der Weihnachtsmärkte hat begonnen! Unter den vielen Leckereien, die die Stände zieren, ragt ein Klassiker heraus, der nicht nur den Magen wärmt, sondern auch die Seele: Handbrot mit Schinken und Käse. Der Weihnachtsmarkt-Klassiker ist für mich nicht einfach nur ein Snack. Er ist ein wahres Soulfood für die Feiertage, da er die Aromen von herzhaft und würzig verbindet und Erinnerungen an gemeinsame Momente auf dem Weihnachtsmarkt weckt. Und wie das duftet, wenn man frisch gebackenes Handbrot aus dem Ofen holt und dann in das knusprige Brot beißt, das einen Kern von cremig geschmolzenem Käse und herzhaft würzigem Bacon enthält. Für mein Handbrot mit Schinken und Käse nutze ich gerne den Gouda von Bayernland. Gouda ist ein weltweit bekannter und beliebter Käse, der seinen Ursprung in den Niederlanden hat. Er gehört zu den am häufigsten konsumierten Käsesorten und ist für seinen milden bis pikanten Geschmack sowie seine vielseitige Verwendbarkeit in der Küche bekannt. Er enthält Proteine, Kalzium und Vitamine. Gouda wird traditionell aus Kuhmilch hergestellt, obwohl es mittlerweile auch Varianten aus Ziegen- oder Schafmilch gibt. Der Herstellungsprozess umfasst das Gerinnen der Milch durch Zugabe von Lab, das Schneiden des erzeugten Curds, das Erhitzen, Pressen und Reifen. Für ca. 6 Stück: Für das Handbrot: 1/2 Würfel frische Hefe 1 Prise Zucker 270 ml lauwarmes Wasser 500 g Mehl 2 EL Butter, Zimmertemperatur 1 Prise Salz 200 g geriebenen Gouda, z. B. von Bayernland 200 g Schinken 150 g scharfe Salami 1 Eigelb zum Bestreichen 1 EL Milch zum Bestreichen etwas Sesam zum Bestreuen Für den Sour-Cream-Dip: 200 g Sour Cream, z. B. von Bayernland Salz und Pfeffer nach Geschmack Kräuter nach Geschmack Zubereitung: Das Wasser in einen Messbecher geben, die Hefe hineinbröseln und den Zucker hinzufügen. Kurz verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Etwa 5 Minuten ruhen lassen, bis die Mischung schäumt. Das Mehl in die Rührschüssel geben und Salz hinzufügen. Das Hefe-Wassergemisch dazugeben und mit den Knethaken des Rührgeräts etwa 5 Minuten kneten. Dabei portionsweise die Butter zur Masse geben. Falls sich der Teig nicht gut verbindet, mit den Händen weiterkneten. Den Teig mit einem Tuch abdecken und ca. 90-120 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (etwa 20&#215;40 cm) ausrollen. Nun Teig mit Schinken, Salami und Käse belegen, dabei auf jeder Seite etwa 1,5 cm Rand lassen. Einen Teigteil über den anderen schlagen und die Ränder des Teigs zusammendrücken. Mit den Händen oder einem Teigschaber kleine Einkerbungen für die Portionen machen. Das Brot weitere ca. 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eigelb und Milch verquirlen. Das Brot damit bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist. Für den Dip Sour Cream mit Salz, Pfeffer und Kräutern nach Geschmack mischen. Das Handbrot aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und mit dem Dip servieren. Ihr Lieben, wenn der Duft von Handbrot durch meine Küche zieht, dann ist Weihnachten nicht mehr fern. Dieses einfache, aber köstliche Rezept ist mehr als nur Nahrung. Es ist eine Verbindung zu den festlichen Freuden und der herzlichen Gemütlichkeit, die die Weihnachtszeit auszeichnet. Gönnt euch dieses Weihnachtsmarkt Soulfood und lasst die Magie der Feiertage in eurem Zuhause einziehen. Hach, ich liebe Weihnachten einfach! Liebe Grüße, eure Graziella ♥ Herzlichen Dank an Bayernland für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.]]></description>
		
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		<title>Dinkelbrot mit Sesam und Mohn (ohne Hefe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem Ofen]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
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		<category><![CDATA[Für jeden Tag]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, ich kann meine Brotback-Sucht wohl nicht mehr länger leugnen. Ich liebe, liebe, liebe es einfach zu sehr und mittlerweile ist das Backen so in meinem Tagesablauf integriert, dass es mir gar nicht mehr so zeitintensiv vorkommt. Ich hatte ja damals vor 5 Jahren die Befürchtung, dass ich nach der damaligen Corona-Kurzarbeit gar keine Zeit mehr für meinen »Lievito Madre« &#8220;Chiara&#8221; finden würde. Aber diese Befürchtung hat sich zum Glück nicht bewahrheitet und so gibt es hier im Hause Lindner weiterhin jeden Tag leckeres Brot. Dabei ist die Auswahl mittlerweile etwas breiter und geht von einem italienischen »Weizen-Landbrot«, über einem klassischen »Roggensauerteig-Brot«, zu einem »Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen« bis hin zum heutigen Dinkelbrot mit Sesam und Mohn. Dabei waren meine Brotback-Anfänge echt nicht einfach und ich bin so oft gescheitert, jetzt aber habe ich den Dreh raus und ich spüre schon bei den Folds, wie sich das Brot später entwickeln wird. Es muss einfach &#8220;klick&#8221; machen und wenn man den Teig einmal verstanden hat, wird jedes Brot gelingen. Bei mir war es jedenfalls so. Also bitte, bitte verzweifelt nicht, wenn eure Brote am Anfang nicht so hübsch aussehen, nicht richtig aufgehen oder zu große Löcher innen haben. Das hat nichts mit euch zu tun, nichts mit dem Rezept. Dann ist einfach nur eine Kleinigkeit schief gelaufen. Ein zu großer Topf, zu kaltes Wasser, zu wenig Teigruhe, ein zu schwacher Lievito &#8211; es kann so viele Gründe haben. Denkt einfach immer daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Und jetzt zum Rezept für das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn: Gesamtzutaten (ca. 850 g Laib): 300 g Dinkelmehl, Typ 630 75 g Dinkel-Vollkornmehl 100 g Weizenmehl Typ 550 (für den Lievito) 320 g lauwarmes Wasser 30 g Lievito Madre 25 g Sesam + 1 EL zum Wenden 25 g Mohn + 1 EL zum Wenden 10 g Salz Außerdem: Hohes Glasgefäß mit Deckel saubere Schüssel sauberer Löffel Teigkarte Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Klarsichtfolie optional: Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Info: In einem hohen Glasgefäß kann sich der Lievito Madre besser entwickeln. Außerdem ist die Oberfläche die austrocknen könnte geringer. Das Glas sollte aber so groß sein, dass es nach der Auffrischung nur zu etwa 30 Prozent gefüllt wird, da sich der Lievito verdoppeln oder gar verdreifachen kann. Zubereitung: Vorabend 21:00 Uhr: Die 30 g Lievito Madre in eine Schüssel geben. Genau 15 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 30 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. Über Nacht an einem warmen Ort (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad) stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Backtag 08:00 Uhr: Den aufgefrischten Lievito (sollten 70 g sein) in eine Schüssel geben. Genau 35 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 70 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. An einem warmen Ort ca. 3-4 Stunden stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Parallel 25 g Sesam und 25 g Mohn in eine Schüssel geben und mit 80 g lauwarmen Wasser aufgießen. Die Schüssel abdecken und stehen lassen. Backtag 12:00 Uhr: Nun den eingeweichten Sesam und Mohn samt der Restflüssigkeit, die 300 g Dinkelmehl, die 75 g Dinkel-Vollkornmehl und 190 g lauwarmes Wasser in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben und kneten lassen, bis sich alles gerade so verbunden hat. Dann den Vorteig sowie das Salz dazugeben und in 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit der Klarsichtfolie abdecken und 30 Minuten an einem Warmen Ort ruhen lassen (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad). Backtag 12:30 Uhr: Der Teig muss jetzt 3x im Abstand von je 30 Minuten gedehnt und gefaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge bei dem Dinkel-Emmer-Brot für die ersten beiden Dehnungen die Strech-and-Fold-Methode. Dazu Hände etwas anfeuchten und den Teig aus der Schüssel heraus von einer Seite nach oben ziehen und dann umklappen. Diesen Vorgang von jeder Seite wiederholen, insgesamt sind das ca. 4-5 Dehnungen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Zur Erklärung: Das Dehnen und Falten verleiht Weizenteigen mehr Struktur. Dabei wird das Klebegerüst schonend stabilisiert, wodurch das Gashaltevermögen steigt, was wiederrum für eine offene Porung im Brot sorgt. Zudem dient es der Entgasung und Sauerstoffzufuhr sowie der Homogenisierung der Temperatur. Backtag 13:00 Uhr: Strech-and-Fold wie oben beschrieben wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen. Backtag 13:30 Uhr: Für die dritte Dehnung bevorzuge ich die Coil-Fold-Methode. Das Prinzip ist dasselbe, die Technik eine etwas andere. Hierfür die Hände etwas anfeuchten und den Teig in der Mitte mit beiden Händen hochheben. Die Enden werden dabei gedehnt und wieder eingeklappt abgelegt. Die Schüssel drehen und das Ganze 3 Mal rundum wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden ruhen lassen. Backtag 15:00 Uhr: Nun folgt der Pre-Shape. Dafür etwas Dinkelmehl auf die Arbeitsplatte sieben und den Teig ganz vorsichtig aus der Schüssel heben. Den Teig mit Hilfe einer Teigkarte und den Händen vorsichtig rundwirken. Nun auf der Arbeitsplatte 30 Minuten entspannen lassen und die umgedrehte Schüssel darüberstülpen, damit der Teig vor Zugluft geschützt ist. Backtag 15:30 Uhr: Zum Schluss führen wir den Final Shape durch. Dazu die Arbeitsplatte erneut mit etwas Dinkelmehl besieben und den Teig umdrehen. Sehr vorsichtig etwas langziehen und die obere Seite nach unten klappen. Nun den Teig &#8220;flechten&#8221; und anschließend von unten nach oben zusammenrollen. Immer so vorsichtig, dass die Luftbläschen nicht kaputt gehen. Das Gärkörbchen mit etwas Reismehl besieben. Dann den Teigling ganz leicht mit ganz wenig Wasser besprühen und in je 1 EL Mohn und Sesam vorsichtig wälzen. Den Teigling mit Schluss nach oben in den Gärkorb legen und abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhenlassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Strech &#38; Fold bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären/verstehen ist. Backtag 20:00 Uhr: Alternativ gegen 20:00 Uhr abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen zwischen 07:00 und 08:00 Uhr backen. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Brot zu backen. Entweder in der Cocotte (Gusseiserner Topf) oder auf dem Blech. Für das Backen auf dem Blech: Ein Backblech mit ca. 125 ml Wasser in den Ofen geben und auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald der Ofen warm ist, das Blech herausnehmen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Ein zweites Blech mit Backpapier auslegen und das Brot darauf geben. Blech in den Ofen schieben, ca. 10 Minuten backen und dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn nun in weiteren ca. 35 Minuten fertigbacken. Für das Backen in der Cocotte: Backofen (Ober- und Unterhitze) inklusive Topf mit Deckel ca. 45 Minuten bei 250 Grad aufheizen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Nun den Topf aus dem Ofen holen ACHTUNG! SEHR HEISS! und das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn mit Backpapier hineinheben. Den Topf mit dem Deckel schließen und sofort in den Ofen schieben. Nun ca. 35 Minuten mit Deckel auf 250 Grad backen, dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Brot in weiteren ca. 10 Minuten backen. Auf einem Gitterrost mindestens 2 Stunden auskühlen lassen und fertig ist das leckere Dinkelbrot mit Sesam und Mohn. Die Uhrzeiten sind nur Richtwerte und sollen euch am Anfang helfen, den Teig besser kennenzulernen. Irgendwann spürt ihr am Teig, ob er schon bereit für den nächsten Schritt ist. Ich bereite meinen Vorteig zum Beispiel immer morgens zu und mein Herzensmensch stellt ihn mir dann in den Kühlschrank, sobald er sich verdoppelt hat. So kann ich nach der Arbeit direkt mit der Autolyse starten und bin bis zum Zubettgehen fertig. Ich lasse den fertigen Teig im Garkörbchen dann nur 2 Stunden anspringen und stelle ihn dann abgedeckt in den Kühlschrank, um am nächsten Morgen zu backen. Zu Beginn hatte die Teigruhe im Kühlschrank bei mir nie geklappt, mittlerweile habe ich festgestellt, dass unser Kühlschrank einfach zu kalt eingestellt war und ich den Teig unbedingt anspringen lassen muss und schon funktioniert es wunderbar. Vorteil der Übernachtgare im Kühlschrank ist, dass man das Brot viel besser einschneiden kann, wodurch solche Kunstwerke hier entstehen. Wenn ihr am Abend backt, verliert das Brot über Nacht ganz leicht an &#8220;Knusprigkeit&#8221;. Um das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn am nächsten Morgen extra Kross zu bekommen, könnt ihr es schon vorher nur 30 Minuten statt der 35 Minuten im Topf mit Deckel backen (die 10 Minuten ohne Deckel bleiben gleich). Dann morgens den Ofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot ganz sparsam mit etwas Wasser besprühen. Wirklich, wirklich nur gaaaanz wenig Wasser. Dann 10 Minuten auf dem Rost nachbacken lassen. Damit bekommt ihr eine Doppel-Kruste und das Brot hält länger frisch. Ich hoffe, es war alles verständlich und wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen. Neben diesem leckeren Dinkelbrot mit Sesam und Mohn solltet ihr unbedingt auch mal mein italienisches »Weizen-Landbrot« mit Lievito Madre, das »Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen« oder das knusprige »Roggenmischbrot« mit Sauerteig ausprobieren. Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt bzw. Hilfe benötigt, meldet euch gerne bei mir. Ansonsten findet ihr weitere Tipps auf meinem Instagram-Account in den Highlights unter »BrotLatein«. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Original Neapolitanische Pizza mit Lievito Madre (ohne Hefe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 19:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, eigentlich wollte ich dieses Rezept schon seit längerem veröffentlichen, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen und da die Rezepte mit Lievito Madre immer so aufwändig sind aufzuschreiben, hat es dann doch etwas gedauert. Hier ist es nun aber endlich, live und in Farbe, meine original Neapolitanische Pizza mit »Lievito Madre« (komplett ohne Hefe) und der besten Tomatensauce, die ihr je essen werdet. Wichtig an dem Rezept ist, dass ihr nur die Besten Zutaten nehmt. Eine Mozzarella aus dem Supermarkt und Doesentomaten vom Discounter werden euch nicht dieses Geschmackserlebnis bringen. Ich habe euch in die Klammern geschrieben, welche original Neapolitanischen Produkte ich genau benutze. Es war ein langer Prozess und ich habe viel ausprobiert. Nun kann ich euch voller Überzeugung versichern, die Symbiose aus Teig, Mozzarella und Tomaten ist einfach perfekt. Dazu noch der neue Ooni Koda 16 und ihr müsst gar nicht mehr nach Neapel reisen, um die beste Pizza eures Lebens zu genießen.  Neben den Zutaten spielt der Pizzaofen eine entscheidende Rolle. Die Pizza Napoletana wird nämlich auf hoher Hitze (ca. 500 Grad) nur 1-2 Minuten gebacken, was mit einem normalen Ofen oder Grill einfach nicht möglich ist. Zudem liefert der Ooni ein tolles Holzofen-Aroma, mit perfekt gegartem Belag und einem super knusprigem Boden in nur 60 Sekunden! Der Ofen muss dafür ca. 20 Minuten vorheizen, dann kann das Pizzabacken losgehen. Das Repertoire an Öfen ist bei Ooni groß. Wir haben uns für den Koda 16 entschieden, ein Gas-Pizzaofen, der uns eine besonders hohe Benutzerfreundlichkeit und Kontrolle bietet. Die Zahl steht dabei für die Größe der Pizzen die darin gebacken werden können von 16”, wir backen meistens aber kleinere und essen dann einfach zwei. So hat man etwas mehr Möglichkeiten beim Belegen 😉 Ich kann euch den Ooni wirklich sehr ans Herz legen, er ist einfach jeden Cent wert und macht das Pizzabacken zum wahren Erlebnis. Für 4 Pizzen: Für den Teig: 500 g Weizenmehl Typ 00 (Bsp. Caputo Pizzeria oder Nuvola) 300 g lauwarmes Wasser 150 g Lievito Madre (3x aufgefrischt innerhalb von 2 Tagen) 10 g Salz, fein 2 EL gutes Olivenöl Für die Sauce: 1 Dose San Marzano Tomaten (Bsp. Il pomodoro piu buono del Vesuvio) 1 TL Oregano 1/2 kleine geriebene Knoblauchzehe 1 EL gutes Olivenöl Salz &#38; Pfeffer Für den Belag: 200 g Mozzarella Fior di latte (Bsp. Fior d&#8217;Agerola) 4 EL geriebenen Parmesan etwas gutes Olivenöl alles was Spaß macht und schmeckt Außerdem: etwas Semola rimacinata zum Aufarbeiten Zubereitung: Vorabend: Für die Autolyse Weizenmehl mit Wasser ca. 1 Minuten miteinander verkneten. Mehl und Wasser sollen sich gerade so verbunden haben. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde stehen lassen. Hier bitte noch kein Salz oder Öl dazugeben, da dies die Autolyse stören würde. Zur Erklärung: Ziel der Autolyse ist es, das Klebergerüst (Gluten) des Teiges aufzubauen. Sie hat den Vorteil, dass der Teig durch eine kürzere Knetzeit nicht ausbleicht, mehr Aromastoffe behält und fluffig wird. Sie soll außerdem das Gebäckvolumen und die Kruste verbessern. Nun Lievito Madre sowie Salz und Olivenöl zum Hauptteig geben und ca. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und ca. 30 Minuten an einem Warmen Ort ruhen lassen (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad). Der Teig muss jetzt 3x im Abstand von je 30 Minuten gedehnt und gefaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge die Strech-and-Fold-Methode. Dazu Hände etwas anfeuchten und den Teig aus der Schüssel heraus von einer Seite nach oben ziehen und dann umklappen. Diesen Vorgang von jeder Seite wiederholen, insgesamt sind das ca. 4-5 Dehnungen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Nach der dritten und letzten Dehnung ruht der Teig 90 Minuten. Zur Erklärung: Das Dehnen und Falten verleiht Weizenteigen mehr Struktur. Dabei wird das Klebegerüst schonend stabilisiert, wodurch das Gashaltevermögen steigt, was wiederum für eine offene Porung im Teig sorgt. Zudem dient es der Entgasung und Sauerstoffzufuhr sowie der Homogenisierung der Temperatur. Nach den 90 Minuten den Teig mit Hilfe einer Teigkarte auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 4 Teiglinge á ca. 240 g teilen. Diese einzeln straff rundwirken und mit Semola einreiben. Eine Auflaufform oder ähnliches mit Semola bestreuen und die Teiglinge reinlegen. Abgedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen. Backtag: Die Teige am nächsten Tag ca. 5-6 Stunden vor dem Pizzabacken aus dem Kühlschrank nehmen und abgedeckt warm stehen lassen. Anschließend Teiglinge in Semola wenden und vorsichtig per Hand zu dünnen Pizzen formen. Den Rand dabei etwas dicker lassen. Der Teig ist so weich, es reicht, wenn man ihn von einer Hand auf die nächste legt und muss gar nicht groß darauf eindrücken oder daran ziehen. Auf keinen!!! Fall mit dem Nudelholz ausrollen, dann war die ganze Arbeit für die Katz, da die Blasen rausgedrückt werden und der Teig einreisen kann. Für die Sauce:  Tomaten mit den Händen zerdrücken und anschließend mit den restlichen Zutaten abschmecken. Bitte die Sauce auf keinen!!! Fall kochen, das versaut den puren und schönen Geschmack der Tomaten und ist ein absolutes no go. Für den Belag:  Hier sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass ihr erst Tomatensauce, dann Mozzarella, dann Parmesan und dann erst die restlichen Zutaten auf der Pizza verteilt. Der Käse kommt nämlich niemals, und ich meine wirklich NIEMALS, oben auf den Belag 😉 Zum Backen: Pizzateig auf einen Pizzaschaufel legen und dann mit etwas Tomatensauce bestreichen. Nun klein geschnittenen Mozzarella und etwas Parmesan darüber streuen. Anschließend nach Wunsch belegen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Pizza nun vorsichtig noch mal etwas auseinander ziehen und in den vorgeheizten (mind. 20 Minuten) Ooni schieben. Ca. 60-90 Sekunden backen und dabei das Wenden nicht vergessen. Das Pizzabacken ist ja eine wahre Kunst und sicherlich gibt es keine Gesetze und Vorschriften, an die man sich halten muss, da Geschmäcker verschieden sind und jeder das so handhaben kann wie es ihm schmeckt. Die Amerikaner mögen es eben fettig und mit dickem Teig, die Deutschen belegen sie mit Tonnen an Zutaten und viel Reibekäse und die Italiener mögen es eher dünn mit wenig Belag. Wenn man aber eine original Neapolitanische Pizza machen will, gibt es eben doch Regeln. Sie, der Pizzaiolo und deren Zubereitung wurden schließlich nicht umsonst von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen. Die Einwohner Neapels sind stolz auf ihre Pizza, schließlich ist Neapel die Geburtsstadt des Fastfood-Klassikers. Und eins sei euch versprochen, wenn ihr sie einmal probiert habt, wollt ihr keine andere mehr 😉 Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben bzw. Hilfe benötigen, meldet euch gerne bei mir. Ansonsten findet ihr weitere Tipps auf meinem Instagram-Account in den Highlights unter &#8220;Pizza/Ooni&#8221; oder &#8220;Brot-Latein&#8221;. Liebe Grüße aus dem Pizza-Himmel, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an Ooni für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.]]></description>
		
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