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	<title>Deutsch &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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	<title>Deutsch &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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		<title>Weihnachtsmarkt Soulfood: Handbrot mit Schinken, Salami und Käse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:31:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, die zauberhafte Zeit der Weihnachtsmärkte hat begonnen! Unter den vielen Leckereien, die die Stände zieren, ragt ein Klassiker heraus, der nicht nur den Magen wärmt, sondern auch die Seele: Handbrot mit Schinken und Käse. Der Weihnachtsmarkt-Klassiker ist für mich nicht einfach nur ein Snack. Er ist ein wahres Soulfood für die Feiertage, da er die Aromen von herzhaft und würzig verbindet und Erinnerungen an gemeinsame Momente auf dem Weihnachtsmarkt weckt. Und wie das duftet, wenn man frisch gebackenes Handbrot aus dem Ofen holt und dann in das knusprige Brot beißt, das einen Kern von cremig geschmolzenem Käse und herzhaft würzigem Bacon enthält. Für mein Handbrot mit Schinken und Käse nutze ich gerne den Gouda von Bayernland. Gouda ist ein weltweit bekannter und beliebter Käse, der seinen Ursprung in den Niederlanden hat. Er gehört zu den am häufigsten konsumierten Käsesorten und ist für seinen milden bis pikanten Geschmack sowie seine vielseitige Verwendbarkeit in der Küche bekannt. Er enthält Proteine, Kalzium und Vitamine. Gouda wird traditionell aus Kuhmilch hergestellt, obwohl es mittlerweile auch Varianten aus Ziegen- oder Schafmilch gibt. Der Herstellungsprozess umfasst das Gerinnen der Milch durch Zugabe von Lab, das Schneiden des erzeugten Curds, das Erhitzen, Pressen und Reifen. Für ca. 6 Stück: Für das Handbrot: 1/2 Würfel frische Hefe 1 Prise Zucker 270 ml lauwarmes Wasser 500 g Mehl 2 EL Butter, Zimmertemperatur 1 Prise Salz 200 g geriebenen Gouda, z. B. von Bayernland 200 g Schinken 150 g scharfe Salami 1 Eigelb zum Bestreichen 1 EL Milch zum Bestreichen etwas Sesam zum Bestreuen Für den Sour-Cream-Dip: 200 g Sour Cream, z. B. von Bayernland Salz und Pfeffer nach Geschmack Kräuter nach Geschmack Zubereitung: Das Wasser in einen Messbecher geben, die Hefe hineinbröseln und den Zucker hinzufügen. Kurz verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Etwa 5 Minuten ruhen lassen, bis die Mischung schäumt. Das Mehl in die Rührschüssel geben und Salz hinzufügen. Das Hefe-Wassergemisch dazugeben und mit den Knethaken des Rührgeräts etwa 5 Minuten kneten. Dabei portionsweise die Butter zur Masse geben. Falls sich der Teig nicht gut verbindet, mit den Händen weiterkneten. Den Teig mit einem Tuch abdecken und ca. 90-120 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (etwa 20&#215;40 cm) ausrollen. Nun Teig mit Schinken, Salami und Käse belegen, dabei auf jeder Seite etwa 1,5 cm Rand lassen. Einen Teigteil über den anderen schlagen und die Ränder des Teigs zusammendrücken. Mit den Händen oder einem Teigschaber kleine Einkerbungen für die Portionen machen. Das Brot weitere ca. 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eigelb und Milch verquirlen. Das Brot damit bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist. Für den Dip Sour Cream mit Salz, Pfeffer und Kräutern nach Geschmack mischen. Das Handbrot aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und mit dem Dip servieren. Ihr Lieben, wenn der Duft von Handbrot durch meine Küche zieht, dann ist Weihnachten nicht mehr fern. Dieses einfache, aber köstliche Rezept ist mehr als nur Nahrung. Es ist eine Verbindung zu den festlichen Freuden und der herzlichen Gemütlichkeit, die die Weihnachtszeit auszeichnet. Gönnt euch dieses Weihnachtsmarkt Soulfood und lasst die Magie der Feiertage in eurem Zuhause einziehen. Hach, ich liebe Weihnachten einfach! Liebe Grüße, eure Graziella ♥ Herzlichen Dank an Bayernland für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.]]></description>
		
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		<title>Dinkelbrot mit Sesam und Mohn (ohne Hefe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, ich kann meine Brotback-Sucht wohl nicht mehr länger leugnen. Ich liebe, liebe, liebe es einfach zu sehr und mittlerweile ist das Backen so in meinem Tagesablauf integriert, dass es mir gar nicht mehr so zeitintensiv vorkommt. Ich hatte ja damals vor 5 Jahren die Befürchtung, dass ich nach der damaligen Corona-Kurzarbeit gar keine Zeit mehr für meinen »Lievito Madre« &#8220;Chiara&#8221; finden würde. Aber diese Befürchtung hat sich zum Glück nicht bewahrheitet und so gibt es hier im Hause Lindner weiterhin jeden Tag leckeres Brot. Dabei ist die Auswahl mittlerweile etwas breiter und geht von einem italienischen »Weizen-Landbrot«, über einem klassischen »Roggensauerteig-Brot«, zu einem »Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen« bis hin zum heutigen Dinkelbrot mit Sesam und Mohn. Dabei waren meine Brotback-Anfänge echt nicht einfach und ich bin so oft gescheitert, jetzt aber habe ich den Dreh raus und ich spüre schon bei den Folds, wie sich das Brot später entwickeln wird. Es muss einfach &#8220;klick&#8221; machen und wenn man den Teig einmal verstanden hat, wird jedes Brot gelingen. Bei mir war es jedenfalls so. Also bitte, bitte verzweifelt nicht, wenn eure Brote am Anfang nicht so hübsch aussehen, nicht richtig aufgehen oder zu große Löcher innen haben. Das hat nichts mit euch zu tun, nichts mit dem Rezept. Dann ist einfach nur eine Kleinigkeit schief gelaufen. Ein zu großer Topf, zu kaltes Wasser, zu wenig Teigruhe, ein zu schwacher Lievito &#8211; es kann so viele Gründe haben. Denkt einfach immer daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Und jetzt zum Rezept für das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn: Gesamtzutaten (ca. 850 g Laib): 300 g Dinkelmehl, Typ 630 75 g Dinkel-Vollkornmehl 100 g Weizenmehl Typ 550 (für den Lievito) 320 g lauwarmes Wasser 30 g Lievito Madre 25 g Sesam + 1 EL zum Wenden 25 g Mohn + 1 EL zum Wenden 10 g Salz Außerdem: Hohes Glasgefäß mit Deckel saubere Schüssel sauberer Löffel Teigkarte Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Klarsichtfolie optional: Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Info: In einem hohen Glasgefäß kann sich der Lievito Madre besser entwickeln. Außerdem ist die Oberfläche die austrocknen könnte geringer. Das Glas sollte aber so groß sein, dass es nach der Auffrischung nur zu etwa 30 Prozent gefüllt wird, da sich der Lievito verdoppeln oder gar verdreifachen kann. Zubereitung: Vorabend 21:00 Uhr: Die 30 g Lievito Madre in eine Schüssel geben. Genau 15 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 30 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. Über Nacht an einem warmen Ort (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad) stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Backtag 08:00 Uhr: Den aufgefrischten Lievito (sollten 70 g sein) in eine Schüssel geben. Genau 35 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 70 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. An einem warmen Ort ca. 3-4 Stunden stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Parallel 25 g Sesam und 25 g Mohn in eine Schüssel geben und mit 80 g lauwarmen Wasser aufgießen. Die Schüssel abdecken und stehen lassen. Backtag 12:00 Uhr: Nun den eingeweichten Sesam und Mohn samt der Restflüssigkeit, die 300 g Dinkelmehl, die 75 g Dinkel-Vollkornmehl und 190 g lauwarmes Wasser in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben und kneten lassen, bis sich alles gerade so verbunden hat. Dann den Vorteig sowie das Salz dazugeben und in 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit der Klarsichtfolie abdecken und 30 Minuten an einem Warmen Ort ruhen lassen (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad). Backtag 12:30 Uhr: Der Teig muss jetzt 3x im Abstand von je 30 Minuten gedehnt und gefaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge bei dem Dinkel-Emmer-Brot für die ersten beiden Dehnungen die Strech-and-Fold-Methode. Dazu Hände etwas anfeuchten und den Teig aus der Schüssel heraus von einer Seite nach oben ziehen und dann umklappen. Diesen Vorgang von jeder Seite wiederholen, insgesamt sind das ca. 4-5 Dehnungen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Zur Erklärung: Das Dehnen und Falten verleiht Weizenteigen mehr Struktur. Dabei wird das Klebegerüst schonend stabilisiert, wodurch das Gashaltevermögen steigt, was wiederrum für eine offene Porung im Brot sorgt. Zudem dient es der Entgasung und Sauerstoffzufuhr sowie der Homogenisierung der Temperatur. Backtag 13:00 Uhr: Strech-and-Fold wie oben beschrieben wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen. Backtag 13:30 Uhr: Für die dritte Dehnung bevorzuge ich die Coil-Fold-Methode. Das Prinzip ist dasselbe, die Technik eine etwas andere. Hierfür die Hände etwas anfeuchten und den Teig in der Mitte mit beiden Händen hochheben. Die Enden werden dabei gedehnt und wieder eingeklappt abgelegt. Die Schüssel drehen und das Ganze 3 Mal rundum wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden ruhen lassen. Backtag 15:00 Uhr: Nun folgt der Pre-Shape. Dafür etwas Dinkelmehl auf die Arbeitsplatte sieben und den Teig ganz vorsichtig aus der Schüssel heben. Den Teig mit Hilfe einer Teigkarte und den Händen vorsichtig rundwirken. Nun auf der Arbeitsplatte 30 Minuten entspannen lassen und die umgedrehte Schüssel darüberstülpen, damit der Teig vor Zugluft geschützt ist. Backtag 15:30 Uhr: Zum Schluss führen wir den Final Shape durch. Dazu die Arbeitsplatte erneut mit etwas Dinkelmehl besieben und den Teig umdrehen. Sehr vorsichtig etwas langziehen und die obere Seite nach unten klappen. Nun den Teig &#8220;flechten&#8221; und anschließend von unten nach oben zusammenrollen. Immer so vorsichtig, dass die Luftbläschen nicht kaputt gehen. Das Gärkörbchen mit etwas Reismehl besieben. Dann den Teigling ganz leicht mit ganz wenig Wasser besprühen und in je 1 EL Mohn und Sesam vorsichtig wälzen. Den Teigling mit Schluss nach oben in den Gärkorb legen und abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhenlassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Strech &#38; Fold bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären/verstehen ist. Backtag 20:00 Uhr: Alternativ gegen 20:00 Uhr abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen zwischen 07:00 und 08:00 Uhr backen. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Brot zu backen. Entweder in der Cocotte (Gusseiserner Topf) oder auf dem Blech. Für das Backen auf dem Blech: Ein Backblech mit ca. 125 ml Wasser in den Ofen geben und auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald der Ofen warm ist, das Blech herausnehmen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Ein zweites Blech mit Backpapier auslegen und das Brot darauf geben. Blech in den Ofen schieben, ca. 10 Minuten backen und dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn nun in weiteren ca. 35 Minuten fertigbacken. Für das Backen in der Cocotte: Backofen (Ober- und Unterhitze) inklusive Topf mit Deckel ca. 45 Minuten bei 250 Grad aufheizen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Nun den Topf aus dem Ofen holen ACHTUNG! SEHR HEISS! und das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn mit Backpapier hineinheben. Den Topf mit dem Deckel schließen und sofort in den Ofen schieben. Nun ca. 35 Minuten mit Deckel auf 250 Grad backen, dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Brot in weiteren ca. 10 Minuten backen. Auf einem Gitterrost mindestens 2 Stunden auskühlen lassen und fertig ist das leckere Dinkelbrot mit Sesam und Mohn. Die Uhrzeiten sind nur Richtwerte und sollen euch am Anfang helfen, den Teig besser kennenzulernen. Irgendwann spürt ihr am Teig, ob er schon bereit für den nächsten Schritt ist. Ich bereite meinen Vorteig zum Beispiel immer morgens zu und mein Herzensmensch stellt ihn mir dann in den Kühlschrank, sobald er sich verdoppelt hat. So kann ich nach der Arbeit direkt mit der Autolyse starten und bin bis zum Zubettgehen fertig. Ich lasse den fertigen Teig im Garkörbchen dann nur 2 Stunden anspringen und stelle ihn dann abgedeckt in den Kühlschrank, um am nächsten Morgen zu backen. Zu Beginn hatte die Teigruhe im Kühlschrank bei mir nie geklappt, mittlerweile habe ich festgestellt, dass unser Kühlschrank einfach zu kalt eingestellt war und ich den Teig unbedingt anspringen lassen muss und schon funktioniert es wunderbar. Vorteil der Übernachtgare im Kühlschrank ist, dass man das Brot viel besser einschneiden kann, wodurch solche Kunstwerke hier entstehen. Wenn ihr am Abend backt, verliert das Brot über Nacht ganz leicht an &#8220;Knusprigkeit&#8221;. Um das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn am nächsten Morgen extra Kross zu bekommen, könnt ihr es schon vorher nur 30 Minuten statt der 35 Minuten im Topf mit Deckel backen (die 10 Minuten ohne Deckel bleiben gleich). Dann morgens den Ofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot ganz sparsam mit etwas Wasser besprühen. Wirklich, wirklich nur gaaaanz wenig Wasser. Dann 10 Minuten auf dem Rost nachbacken lassen. Damit bekommt ihr eine Doppel-Kruste und das Brot hält länger frisch. Ich hoffe, es war alles verständlich und wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen. Neben diesem leckeren Dinkelbrot mit Sesam und Mohn solltet ihr unbedingt auch mal mein italienisches »Weizen-Landbrot« mit Lievito Madre, das »Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen« oder das knusprige »Roggenmischbrot« mit Sauerteig ausprobieren. Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt bzw. Hilfe benötigt, meldet euch gerne bei mir. Ansonsten findet ihr weitere Tipps auf meinem Instagram-Account in den Highlights unter »BrotLatein«. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Vegetarisch Kochen: Frankfurter Grie Soß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 09:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, in 3 Wochen ist Gründonnerstag. Für Hessen ein ganz wichtiges Datum, denn ab diesem Tag startet ganz offiziell die Saison für Frankfurter Grie Soß. Die kalte Kräutersoße ist eine regionale Spezialität, die genauso zu Frankfurt gehört, wie Äppler und Bembel. Traditionell gehören die 7 Kräuter Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle, Sauerampfer und Borretsch in die Sauce. Gegessen wird sie meistens mit Kartoffeln und halben Eiern, Fisch oder auch Steaks und Tafelspitz. Es gibt unzählige Varianten der Sauce, aber bei den Kräutern ist man sich in Hessen einig, dass nur die 7 oben erwähnten benutzt werden dürfen. Wobei ich bei dem Borretsch ziemlich vorsichtig bin, da dieser ja auch Giftstoffe enthält, die ab gewissen Mengen sehr schädlich sein können. Bei der Basis der Frankfurter Grie Soß scheiden sich allerdings die Geister. Während viele auf Mayonnaise schwören, nutzen andere Saure Sahne und Schmand oder Creme Fraîche. Ich persönlich mag es eher frisch und leicht, weshalb ich natürlich auf die Mayo verzichte und stattdessen nur Schmand und Sahnejoghurt benutze. Probiert mein Rezept mal aus und seht selbst, wie lecker diese Variante ist! Für 2 Personen: 1 Packung Grie Soß Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle, Sauerampfer und Borretsch) 200g Sahnejoghurt 250g Schmand, 1 EL Senf 1 EL Weißweinessig 1 EL Öl 4 hartgekochte Eier 250 g Kartoffeln, festkochend Salz &#38; Pfeffer Zubereitung: Zubereitung: Kräuter waschen und trockenschleudern. Anschließend mit einem Wiegemesser sehr fein hacken. Joghurt und Schmand in eine Schüssel geben, dann Senf, Essig und Öl hinzugeben und alles gut mit einem Schneebesen vermengen. Die gehackten Kräuter dazugeben und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank ca. 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und ich Salzwasser bissfest garen. Eier kochen, schälen, grob hacken. Die warmen Kartoffeln auf zwei Tellern verteilen und die Sauce darüber geben. Anschließend die gehackten Eier darauf verteilen und sofort servieren. Ihr Lieben, sieht das nicht fantastisch frisch und lecker aus? Übrigens, traditionell werden die Kräuter natürlich von Hand gehackt, und zwar so fein, dass sie die Frankfurter Grie Soß auch grün färben. Im Mixer werden die Kräuter schnell bitter und man erkennt ihre Struktur nicht mehr, daher bitte niemals einen Mixer, Thermomix, Vitairgendwas oder was auch immer nutzen! Liebe Grüße, eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>Waldecker Schepperlinge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 11:27:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute habe ich eine Waldecker Spezialität für euch: Schepperlinge, eine Art Kartoffelpfannkuchen, die in der Region traditionell mit Speck, Zwiebeln und schwarzem Kaffee genossen werden. Schepperlinge gibt es hier bei jedem Fest und schmecken soooo lecker! Gebacken habe ich sie nach dem Rezept der Mutter meines Chefs, da wir diese in unserem aktuellen Urlaubsmagazin der Region Edersee als Rezeptvorschlag drinnen hatten. Wer es noch nicht mitbekommen hat, ich arbeite hauptberuflich als Social-Media-Managerin für die Edersee Marketing und bin dort für den gesamten Online-Bereich zuständig, weshalb ich auch nebenberuflich seit einem Jahr an der IU meinen Bachelor in diesem Bereich mache. Das ist auch der Grund, warum es 2022 etwas ruhiger auf dem Blog war. Das wird sich aber im neuen Jahr ändern und ich möchte euch wieder regelmäßig ganz viele leckere Rezepte einstellen. Jetzt folgen aber erst einmal die leckeren Waldecker Schepperlinge: Für 4 Personen: 1,2 kg Kartoffeln 1 Ei 1 EL Weizenmehl, Typ 550 1/2 Zwiebel 1 Speckschwarte 1 EL Butter Salz &#38; Pfeffer Zubereitung: Kartoffeln schälen, waschen, abtrocknen, fein reiben und im Sieb abtropfen lassen.  Zwiebel abziehen und fein hacken oder ebenfalls reiben. Kartoffeln und Zwiebeln mit dem Ei, etwas Salz, Pfeffer und dem Mehl in eine Schüssel geben und verrühren. Auf eine mit einer Speckschwarte eingeriebenen gusseisernen Platte oder Pfanne aus dem Teig goldbraune Schepperlinge backen. Nachdem der Schepperling von beiden Seiten gebraten ist, mit geschmolzener Butter einstreichen und zusammenrollen. Schepperlinge ganz traditionell mit einer Tasse Kaffee genießen. Je nach Ort, wird er auch mit einer Speck-Zwiebelmischung serviert. Dazu einfach etwas gewürfelten Speck mit einer fein gewürfelten Zwiebel andünsten und großflächig auf dem Schepperling verteilen und einrollen oder auf dem eingerollten Schepperling verteilen. Ihr Lieben, sehen die nicht unfassbar lecker aus? Wenn ihr Schepperlinge noch nicht kennt, probiert sie unbedingt mal aus und berichtet mir gerne, wie sie euch geschmeckt haben. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ . .]]></description>
		
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		<title>Koch&#8217;s anders: Italienisches Sauerteig-Brot mit Lievito Madre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 15:00:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[03. In den Medien (Print & TV)]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, nachdem ich bereits im letzten Jahr einen mega langen Beitrag über den italienischen Weizensauerteig »Lievito Madre« veröffentlich habe, folgt heute das Rezept für mein Sauerteig-Brot mit Lievito Madre, das ich auch für die&#160;Sendung Koch’s anders mit Ali Güngörmüs für das HR Fernsehen gekocht habe! Neben dem »Roggenmischbrot mit Sauerteig« ist es hier der absolute Dauerbrenner und meistens schon an einem Tag komplett verputzt. Es ist etwas zeitintensiv in der Herstellung und wirkt im ersten Moment sehr aufwendig, das ist es aber nicht. Die einzelnen Schritte dauern jeweils immer nur wenige Minuten, müssen aber genau eingehalten werden. Im Gegensatz zu Roggenbroten, benötigt ein Weizen-Brot mit Lievito Madre einige Dehn- und Faltvorgänge, weshalb man ca. 4 Stunden am Stück in der Nähe des Brotes sein sollte. Dazu aber später im Rezept mehr. Lievito Madre ist ein sehr milder und fest geführter italienischer Sauerteig, der einen sensationellen Ofentrieb bewirkt. Brote und Gebäcke werden locker, luftig und dabei super bekömmlich. Wer mit Mutterhefe backt, kann mit etwas Zeit und Geduld komplett auf industriell hergestellte Hefe verzichten! Gerade beim Brotbacken benötigt man dann lediglich 3 Zutaten: Mehl, Wasser und Salz. So simpel, so gut. Dabei ist der italienische Weizensauerteig sehr mild und aromatisch und im Gegensatz zu Hubertus (mein Roggensauerteig) kaum sauer, weshalb er sich auch prima für süßes Gebäck wie beispielsweise meine Rhabarber-Streusel-Taler eignet. Auch Pizza und Focaccia werden super aromatisch, luftig und kross. Gesamtzutaten (ca. 750 g Laib): 390 g Weizenmehl Typ 550 75 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl 305 g lauwarmes Wasser 30 g Lievito Madre 10 g Salz Außerdem: Hohes Glasgefäß mit Deckel saubere Schüssel sauberer Löffel Teigkarte Gärkorb, 18 cm ∅ 2 EL Reismehl Klarsichtfolie optional: Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Info: In einem hohen Glasgefäß kann sich der Lievito Madre besser entwickeln. Außerdem ist die Oberfläche die austrocknen könnte geringer. Das Glas sollte aber so groß sein, dass es nach der Auffrischung nur zu etwa 30 Prozent gefüllt wird, da sich der Lievito verdoppeln oder gar verdreifachen kann. Zubereitung: Tag 1: 22:00 Uhr: Die 30 g Lievito Madre in eine Schüssel geben. Genau 15 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 30 g Mehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. Über Nacht an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Tag 2: 08:00 Uhr: Den kompletten aufgefrischten Lievito (sollten 70 g sein) in eine Schüssel geben. Genau 30 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 60 g Mehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. An einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. 16:00 Uhr: Für die Autolyse 300 g Weizenmehl, 75 g Weizenvollkornmehl und 260 g lauwarmes Wasser ca. 1 Minuten miteinander verkneten. Mehl und Wasser sollen sich gerade so verbunden haben. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und stehen lassen, bis der Vorteig einsatzbereit ist. Hier bitte noh kein Salz dazugeben, da dies die Autolyse stören würde. Zur Erklärung: Ziel der Autolyse ist es, das Klebergerüst (Gluten) des Teiges aufzubauen. Sie hat den Vorteil, dass der Teig durch eine kürzere Knetzeit nicht ausbleicht, mehr Aromastoffe behält und flufflig wird. Sie soll außerdem das Gebäckvolumen und die Kruste verbessern. 17:00 Uhr: Nun den Vorteig sowie das Salz zum Hauptteig geben und 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit der Klarsichtfolie abdecken und 30 Minuten an einem Warmen Ort ruhen lassen (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad). 17:30 Uhr: Der Teig muss jetzt 3x im Abstand von je 30 Minuten gedehnt und gefaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge für die erste Dehnung die Strech-and-Fold-Methode. Dazu Hände etwas anfeuchten und den Teig aus der Schüssel heraus von einer Seite nach oben ziehen und dann umklappen. Diesen Vorgang von jeder Seite wiederholen, insgesamt sind das ca. 4-5 Dehnungen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Zur Erklärung: Das Dehnen und Falten verleiht Weizenteigen mehr Struktur. Dabei wird das Klebegerüst schonend stabilisiert, wodurch das Gashaltevermögen steigt, was wiederrum für eine offene Porung im Brot sorgt. Zudem dient es der Entgasung und Sauerstoffzufuhr sowie der Homogenisierung der Temperatur. 18:00 Uhr: Für die zweite und dritte Dehnung bevorzuge ich die Coil-Fold-Methode. Das Prinzip ist dasselbe, die Technik eine etwas andere. Hierfür die Hände etwas anfeuchten und den Teig in der Mitte mit beiden Händen hochheben. Die Enden werden dabei gedehnt und wieder eingeklappt abgelegt. Die Schüssel drehen und das Ganze 3 Mal rundum wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. 18:30 Uhr: Den Coil Fold wie oben beschrieben wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden ruhen lassen. 20:00 Uhr: Nun folgt der Pre-Shape. Dafür etwas Mehl auf die Arbeitsplatte sieben und den Teig ganz vorsichtig aus der Schüssel heben. Den Teig mit Hilfe einer Teigkarte und den Händen vorsichtig rundwirken. Nun auf der Arbeitsplatte 30 Minuten entspannen lassen und die umgedrehte Schüssel darüberstülpen, damit der Teig vor Zugluft geschützt ist. 20:30 Uhr: Zum Schluss führen wir den Final Shape durch. Dazu die Arbeitsplatte erneut mit etwas Mehl besieben und den Teig umdrehen. Sehr vorsichtig etwas langziehen und die obere Seite nach unten klappen. Nun den Teig &#8220;flechten&#8221; und anschließend von unten nach oben zusammenrollen. Immer so vorsichtig, dass die Luftbläschen nicht kaputt gehen. Das Gärkörbchen mit etwas Reismehl besieben. Den Teigling mit Schluss nach oben in den Gärkorb legen und&#160;abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Strech &#38; Fold bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären/verstehen ist. Tag 3 = Backtag: 08:00 Uhr: Es gibt zwei Möglichkeiten, das Brot zu backen. Entweder in der Cocotte (Gusseiserner Topf) oder auf dem Blech. Für das Backen auf dem Blech: Ein Backblech mit ca. 125 ml Wasser in den Ofen geben und&#160;auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald der Ofen warm ist,&#160;das Blech herausnehmen. Ein zweites Blech&#160;mit Backpapier auslegen und das&#160;Brot darauf geben.&#160;Blech in den Ofen schieben, ca. 10 Minuten backen und dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Brot nun in weiteren ca. 30 Minuten fertigbacken. Für das Backen in der Cocotte: Backofen (Ober- und Unterhitze) inklusive Topf mit Deckel ca. 45 Minuten bei 250 Grad aufheizen. Nun den Topf aus dem Ofen holen ACHTUNG! SEHR HEISS! und das Brot mit Backpapier hineinheben. Den Topf mit dem Deckel schließen und sofort in den Ofen schieben. Nun ca. 35 Minuten mit Deckel auf 250 Grad backen, dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Brot ohne Deckel in weiteren ca. 10 Minuten fertigbacken. Auf einem Gitterrost mindestens 1 Stunde auskühlen lassen und fertig ist das leckere italienische Sauerteig-Brot mit Lievito Madre! &#160; Ich habe unzählige Brote gebacken und das Rezept so oft optimiert, bevor ich diesen Beitrag für euch geschrieben habe. Die letzten 10 Brote sind dabei alle ungefähr gleich gut geworden, womit das Rezept als geprüft und für gut befunden gilt. Verzweifelt aber nicht, wenn es euch nicht direkt gelingt, es braucht Übung und einen triebstarken Lievito Madre.&#160;Bitte backt das Brot immer bei Ober- und Unterhitze. Bei Umluft wird es nicht gelingen. Aufbewahren könnt ihr das Brot den ersten Tag in einem sauberen Baumwollhandtuch. Ab dem zweiten Tag dann entweder in einem Bienenwachstuch, in einem Brottopf oder in einer Papiertüte im geschlossenen Backofen. Da es dieses Rezept ein kleines Brot ergibt (ca. 750 g), hält es bei uns meistens nur einen Tag, aller höchstens noch zwei. Wollt ihr ein größeres Brot backen, verdoppelt ihr die Mengen entsprechend. Dann müsst ihr aber auch ein größeres Gärkörbchen und einen größeren Topf nehmen, da das Brot sonst natürlich nicht richtig aufgehen kann. Habt ihr für die kleinere Menge einen zu großen Topf, könnte es passieren, dass das Brot statt in die Höhe, in die Breite aufgeht. Sieht nicht so hübsch aus, tut dem Geschmack aber nichts. Manchmal friere ich das Weizen-Brot mit Lievito Madre auch ein. Entweder als ganzes Brot, als halben Laib am Stück oder bereits in Scheiben geschnitten. Die einzelnen Scheiben können entweder auf einem Kuchengitter oder auch in der Schnellvariante im Toaster aufgetaut werden. Bei einem ganzen Leib kann man das Brot in den kalten Ofen legen und diesen dann auf 200 Grad einschalten. Nun das Brot 12 Minuten drinnen lassen und anschließend auf einem Gitterrost wieder erkalten lassen. Dann ist es fast so frisch und knusprig wie am ersten Tag. Wenn euch das Brot einige Male gelungen ist, könnt ihr euch an die Optimierung des Aussehens wagen. Der &#8220;Brot-Einschneide-Phantasie&#8221; sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich mache meistens nur einen “Bread-Ear-Schnitt&#8221;. Damit reist das Brot schön gleichmäßig einmal komplett auf. Die eingeschnittenen bzw. eingerissenen Stellen werden besonders knusprig. Für den &#8220;Ohr-Schnitt&#8221; einfach mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Ich weiß, dass das ziemlich viel Input ist. Ich hoffe, es war alles verständlich und wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen. Neben dem Weizen-Brot mit Lievito Madre, habe ich die letzten Monate weitere tolle Rezepte mit Lievito und ganz ohne Hefe entwickelt. Schaut mal in der Suche unter &#8220;Lievito Madre&#8221;.&#160;Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben bzw. Hilfe benötigen, meldet euch gerne bei mir. Ansonsten findet ihr, wie bereits erwähnt, weitere Tipps auf meinem Instagram-Account in den Highlights unter »BrotLatein«. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Kalbsleber Himmel und Erde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 10:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, puh, was ist das kalt geworden da draußen. Pünktlich zum Beginn der Adventszeit stehen bei uns hier in Nordhessen die ersten frostigen Nächte an. Für mich bedeutet das, dass nun endgültig die Zeit für das beste Soulfood gekommen ist. Dabei stehen nicht nur Schlemmereintöpfe und -suppen auf dem Programm, sondern auch Braten und Kalbsleber. Deswegen übernimmt letzteres heute auch die Bühne hier auf dem Blog und präsentiert sich dabei von einer sehr schlichten, aber dafür unglaublich leckeren Seite, denn es gibt Kalbsleber Himmel und Erde. Die Kalbsleber stammt dabei von der VanDrie Group, ein Familienunternehmen aus den Niederlanden, das aus mehreren Firmen besteht und für hohe Fleischqualität und Transparenz steht. Das Unternehmen produziert sein eigenes Kälberfutter, betreibt eigene Schlachtbetriebe und verfolgt eine „Nose-to-tail-Strategy“, womit möglichst alle Teile des Kalbes verwertet werden. Dank &#8220;Safety Guard&#8221;, dem integrierten Qualitätssicherungs-System der VanDrie Group, wird zudem die Nahrungsmittelsicherheit und die artgerechte Tierhaltung innerhalb der gesamten Produktionskette gewährleistet. So kann zum Beispiel das Fleisch lückenlos vom Verkaufspunkt bis zum Kalb zurückverfolgt werden. Kalbfleisch ist sehr zart, enthält viel Eiweiß, wenig Fett und ist besonders gut bekömmlich. Damit Leber beim Braten nicht zäh wird, darf sie nur kurz gegart und erst im Nachhinein gesalzen werden. Für mich braucht Kalbsleber keine Sauce, weshalb ich sie hier ohne gekocht habe. Wer mag, kann aber etwas mehr Fond und ein wenig Sahne in den Bratensatz geben und diesen mit 1-2 EL Speisestärke abbinden. Für 2 Personen: 2 Scheiben Kalbsleber à 100 g 1 säuerlicher Apfel 2 Zwiebeln 400 g Kartoffeln, festkochend 100 ml Buttermilch 50 g Butter 3 TL brauner Rohrzucker 100 ml Kalbsfond 2 EL Balsamico 40 g Weizenmehl etwas Olivenöl zum Braten 2 EL Butter zum Braten etwas Muskat Salz &#38; Pfeffer Zubereitung: Die Kalbsleber ca. eine halbe Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen kann. Kartoffeln schälen und in reichlich Salzwasser garen. Anschließend absieben und grob stampfen. Nun 30 g der Butter und Buttermilch unter den Kartoffelstampf heben. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. In der Zwischenzeit Apfel waschen, trocknen, in Scheiben schneiden und die Kerne entfernen. Die Apfelscheiben in 2 EL Butter braten, bis sie weich sind. Anschließend 1 TL Zucker über die Apfelscheiben geben und karamellisieren lassen. Nun die Zwiebel abziehen und in feine Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Sobald sie gar sind, mit 2 TL Zucker bestreuen und unter ständigem rühren ebenfalls karamellieren lassen. Danach die Kalbsleber in Mehl wenden und anschließend in einer Pfanne in etwas Öl von jeder Seite ca. 2 Minuten scharf anbraten. Die Leber herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Balsamico und Kalbsfond in die Pfanne gießen, aufkochen und Butter einrühren. Die Leber zurück in die Pfanne legen und in ca. 3-5 Minuten, je nach Dicke, rosa ziehen lassen. Zum Servieren den Kartoffelstampf mit Hilfe eines Dessertrings seitlich auf dem Teller anrichten und mit den karamellisierten Zwiebeln garnieren. Nun die Apfelscheiben auf dem Tellerboden verteilen und die Leber drauflegen. Wer mag, kann noch den Bratenfond der Leber drüber träufeln. Die Kalbsleber Himmel und Erde sofort servieren. Ihr Lieben, sieht meine Kalbsleber Himmel und Erde nicht phantastisch aus? Ein einfacher und schnell zubereiteter Klassiker, der sehr lecker schmeckt und perfekt in den Spätherbst passt. Liebe Grüße und bleibt gesund, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an die VanDrie Group für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. .]]></description>
		
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		<title>Lebkuchen-Haselnuss-Pralinen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 14:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[ALDI SÜD]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, nächste Woche beginnt ganz offiziell die Adventszeit, die für mich die schönste Zeit des Jahres ist. Ich liebe, liebe, liebe Weihnachten einfach. Wie jedes Jahr, habe ich schon seit Anfang November alle meine Geschenke für all die lieben Menschen in meinem Leben eingepackt im Schrank stehen und bereits das Styling für den Weihnachtsbaum geplant. Der in meiner Familie übrigens traditionell bereits am 6. Dezember aufgestellt wird, womit man auch ganz lange etwas von dem Schmuckstück hat. Zum Leid meines Herzensmenschen, tönt zudem seit ein paar Tagen meine Alexa-Weihnachtsplaylist aus den Lautsprechern. Ihr merkt schon, es könnte von mir aus echt mal langsam auch offiziell mit der Weihnachtssaison losgehen. Wie gut, dass die aktuelle ALDI SÜD Blogger Challenge &#8220;Auf die Plätzchen, fertig, los!&#8221; lautet. Denn was passt besser in diese magische Zeit, als leckere Plätzchen? Zugegeben, meine Lebkuchen-Haselnuss-Pralinen sind kein klassisches Plätzchen-Rezept, aber ich finde, sie passen dennoch perfekt in das Motto. Dank der Produktvielfalt an Weihnachtsplätzchen und -kekse  bei ALDI SÜD, müsst ihr euren Lebkuchen für dieses Rezept zum Glück nicht selbst herstellen, was diese Pralinen zu einem Ruckzuck-Rezept macht. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn ihr einen leistungsstarken Blender habt, der die Masse schön fein pürieren kann. Die Erdbeer-Marmelade kann nach Geschmack durch jede andere Marmelade ersetzt und statt Glühwein kann auch alkoholfreier Punch oder Orangensaft verwendet werden. Und falls ihr die kleinen Häppchen nicht alle selbst essen wollt, eignen sie sich auch wunderbar zum Verschenken zum Beispiel im Adventskalender oder dem Nikolausstiefel. Blöd nur, dass sie bei mir nicht länger als zwei Tage halten. Für ca. 30 Stück: 600 g Lebkuchen, z. B. Herzen-Sterne-Brezeln von ALDI SÜD 180 ml Glühwein 30 g Erdbeer-Marmelade 150 g Vollmilchschokolade 100 Haselnüsse 1 TL Zimt Zubereitung: Lebkuchen in einem Mixer fein mahlen und anschließend in eine Schüssel geben. Haselnüsse hacken. Vollmilchschokolade schmelzen, etwas auskühlen lassen und zum Lebkuchen geben. Glühwein, Marmelade und Zimt zur Masse geben und alles miteinander vermengen. Mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen und in den Haselnüssen wälzen. Pralinen mindestens 2 Stunde kalt stellen. Ihr Lieben, für noch mehr leckere Plätzchen-Rezepte könnt ihr bei meinen Blogger-Freunden Fabienne von Freiknuspern, Saskia von Blumigleben, Jennifer von Tulpentag, Ina von What Ina Loves, Malte von Maltes kitchen und Tina von Food&#38;Co vorbei schauen. Viel Spaß dabei! Habt eine schöne Vorweihnachtszeit und bleibt gesund, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an ALDI SÜD für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. .]]></description>
		
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		<title>Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen (ohne Hefe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2020 09:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem Ofen]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
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		<category><![CDATA[Für jeden Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Lievito Madre]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerteig]]></category>
		<category><![CDATA[selbst gemacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, auch wenn es gerade stark den Anschein macht, wird das hier nicht zum reinen Brotback-Blog, keine Sorge! Heute aber möchte ich euch noch mal eins vorstellen: Mein Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen. Auch dieses Brot habe ich mit meinem »Lievito Madre« &#8220;Chiara&#8221; gebacken und auch dieses Brot war wieder richtig gut. Dabei habe ich das erste Mal ein Brot ganz nach Gefühl angesetzt, ohne vorher im Netz nachzulesen, ob es so funktionieren könnte. Nachdem ich bei meinem italienischen »Weizen-Landbrot« ewig getestet, probiert und optimiert hatte, ist dieses hier direkt beim ersten Mal gelungen. Ich bin so stolz und happy, dass ich direkt wieder in die Küche rennen und losbacken könnte. Auch dieses Brot ist etwas zeitintensiv in der Herstellung. Es benötigt nämlich einige Dehn- und Faltvorgänge, weshalb man ca. 4 Stunden am Stück in der Nähe des Brotes sein sollte. Die einzelnen Schritte dauern zwar jeweils immer nur wenige Minuten, müssen aber genau eingehalten werden. Ich habe mal einen groben Zeitplan dazugeschrieben. Wenn ihr noch keinerlei Erfahrungen mit dem Brotbacken habt, solltet ihr die Uhrzeiten einfach mal so einhalten. Später könnt ihr das alles natürlich an euren Tagesablauf anpassen. Eine Alternative mit Hefe habe ich leider nicht für euch, da ich aktuell gar nicht mehr mit Hefe backe und das gar nicht einschätzen kann, wie sich der Teig mit industriell hergestellter Hefe, statt Lievito Madre verhält. Auch mit Roggensauerteig habe ich dieses Brot noch nicht gebacken. Wenn ihr hier Erfahrungen habt, gerne her damit, ich freue mich immer über einen Kommentar! Jetzt aber zum Dinkel-Emmer-Brot Rezept: Gesamtzutaten (ca. 850 g Laib): 300 g Dinkelmehl, Typ 630 75 g Emmer-Vollkornmehl Alternativ: Dinkel- oder Weizenvollkorn 100 g Weizenmehl Typ 550 (für den Lievito) 335 g lauwarmes Wasser 30 g Lievito Madre 70 g Sonnenblumenkerne 2 EL Sonnenblumenkerne zum Wenden 1 EL Salz Außerdem: Hohes Glasgefäß mit Deckel saubere Schüssel sauberer Löffel Teigkarte Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Klarsichtfolie optional: Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Info: In einem hohen Glasgefäß kann sich der Lievito Madre besser entwickeln. Außerdem ist die Oberfläche die austrocknen könnte geringer. Das Glas sollte aber so groß sein, dass es nach der Auffrischung nur zu etwa 30 Prozent gefüllt wird, da sich der Lievito verdoppeln oder gar verdreifachen kann. Zubereitung: Vorabend 21:00 Uhr: Die 30 g Lievito Madre in eine Schüssel geben. Genau 15 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 30 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. Über Nacht an einem warmen Ort (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad) stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Backtag 08:00 Uhr: Den aufgefrischten Lievito (sollten 70 g sein) in eine Schüssel geben. Genau 35 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 70 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. An einem warmen Ort ca. 3-4 Stunden stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Parallel 70 g Sonnenblumenkerne in eine Schüssel geben und mit 90 g lauwarmen Wasser aufgießen. Die Schüssel abdecken und stehen lassen. Backtag 12:00 Uhr: Nun die eingeweichten Sonnenblumenkerne samt der Restflüssigkeit, die 300 g Dinkelmehl, die 75 g Emmer-Vollkornmehl und 195 g lauwarmes Wasser in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben und kneten lassen, bis sich alles gerade so verbunden hat. Dann den Vorteig sowie das Salz dazugeben und in 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit der Klarsichtfolie abdecken und 30 Minuten an einem Warmen Ort ruhen lassen (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad). Backtag 12:30 Uhr: Der Teig muss jetzt 3x im Abstand von je 30 Minuten gedehnt und gefaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge bei dem Dinkel-Emmer-Brot für die ersten beiden Dehnungen die Strech-and-Fold-Methode. Dazu Hände etwas anfeuchten und den Teig aus der Schüssel heraus von einer Seite nach oben ziehen und dann umklappen. Diesen Vorgang von jeder Seite wiederholen, insgesamt sind das ca. 4-5 Dehnungen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Zur Erklärung: Das Dehnen und Falten verleiht Weizenteigen mehr Struktur. Dabei wird das Klebegerüst schonend stabilisiert, wodurch das Gashaltevermögen steigt, was wiederrum für eine offene Porung im Brot sorgt. Zudem dient es der Entgasung und Sauerstoffzufuhr sowie der Homogenisierung der Temperatur. Backtag 13:00 Uhr: Strech-and-Fold wie oben beschrieben wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen. Backtag 13:30 Uhr: Für die dritte Dehnung bevorzuge ich die Coil-Fold-Methode. Das Prinzip ist dasselbe, die Technik eine etwas andere. Hierfür die Hände etwas anfeuchten und den Teig in der Mitte mit beiden Händen hochheben. Die Enden werden dabei gedehnt und wieder eingeklappt abgelegt. Die Schüssel drehen und das Ganze 3 Mal rundum wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden ruhen lassen. Backtag 15:00 Uhr: Nun folgt der Pre-Shape. Dafür etwas Dinkelmehl auf die Arbeitsplatte sieben und den Teig ganz vorsichtig aus der Schüssel heben. Den Teig mit Hilfe einer Teigkarte und den Händen vorsichtig rundwirken. Nun auf der Arbeitsplatte 30 Minuten entspannen lassen und die umgedrehte Schüssel darüberstülpen, damit der Teig vor Zugluft geschützt ist. Backtag 15:30 Uhr: Zum Schluss führen wir den Final Shape durch. Dazu die Arbeitsplatte erneut mit etwas Dinkelmehl besieben und den Teig umdrehen. Sehr vorsichtig etwas langziehen und die obere Seite nach unten klappen. Nun den Teig &#8220;flechten&#8221; und anschließend von unten nach oben zusammenrollen. Immer so vorsichtig, dass die Luftbläschen nicht kaputt gehen. Das Gärkörbchen mit etwas Reismehl besieben. Dann den Teigling ganz leicht mit ganz wenig Wasser besprühen und in 2 EL Sonnenblumenkernen vorsichtig wälzen. Den Teigling mit Schluss nach oben in den Gärkorb legen und abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhenlassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Strech &#38; Fold bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären/verstehen ist. Backtag 20:00 Uhr: Alternativ gegen 20:00 Uhr abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen zwischen 07:00 und 08:00 Uhr backen. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Brot zu backen. Entweder in der Cocotte (Gusseiserner Topf) oder auf dem Blech. Für das Backen auf dem Blech: Ein Backblech mit ca. 125 ml Wasser in den Ofen geben und auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald der Ofen warm ist, das Blech herausnehmen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Ein zweites Blech mit Backpapier auslegen und das Brot darauf geben. Blech in den Ofen schieben, ca. 10 Minuten backen und dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Dinkel-Emmer-Brot nun in weiteren ca. 35 Minuten fertigbacken. Für das Backen in der Cocotte: Backofen (Ober- und Unterhitze) inklusive Topf mit Deckel ca. 45 Minuten bei 250 Grad aufheizen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Nun den Topf aus dem Ofen holen ACHTUNG! SEHR HEISS! und das Dinkel-Emmer-Brot mit Backpapier hineinheben. Den Topf mit dem Deckel schließen und sofort in den Ofen schieben. Nun ca. 35 Minuten mit Deckel auf 250 Grad backen, dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Brot in weiteren ca. 10 Minuten backen. Auf einem Gitterrost mindestens 2 Stunden auskühlen lassen und fertig ist das leckere Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen. Wenn ihr am Abend backt, verliert das Brot über Nacht ganz leicht an &#8220;Knusprigkeit&#8221;. Um das Dinkel-Emmer-Brot am nächsten Morgen extra Kross zu bekommen, könnt ihr es schon vorher nur 30 Minuten statt der 35 Minuten im Topf mit Deckel backen (die 10 Minuten ohne Deckel bleiben gleich). Dann morgens den Ofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot ganz sparsam mit etwas Wasser besprühen. Wirklich, wirklich nur gaaaanz wenig Wasser. Dann 10 Minuten auf dem Rost nachbacken lassen. Damit bekommt ihr eine Doppel-Kruste und das Brot hält länger frisch. Lecker ist es aber auch ohne das doppelte Backen. Bitte backt meine Brote immer bei Ober- und Unterhitze. Bei Umluft wird es nicht gelingen. Aufbewahren könnt ihr das Brot den ersten Tag in einem sauberen Baumwollhandtuch. Ab dem zweiten Tag dann entweder in einem Bienenwachstuch, in einem Brottopf oder in einer Papiertüte im geschlossenen Backofen. Ich friere meine Brote auch ganz oft ein. Entweder im Ganzen, als halbes Laib oder bereits in Scheiben geschnitten. Die einzelnen Scheiben können entweder auf einem Kuchengitter oder auch in der Schnellvariante im Toaster aufgetaut werden. Bei einem ganzen Laib kann man das Brot in den kalten Ofen legen und diesen dann auf 200 Grad einschalten. Nun 12 Minuten aufbacken und anschließend auf einem Gitterrost wieder erkalten lassen. Dann ist es fast so frisch und knusprig wie am ersten Tag. Ich hoffe, es war alles verständlich und wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen. Neben diesem leckeren Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen solltet ihr unbedingt auch mal mein italienisches »Weizen-Landbrot« mit Lievito Madre oder das knusprige »Roggenmischbrot« mit Sauerteig ausprobieren. Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt bzw. Hilfe benötigt, meldet euch gerne bei mir. Ansonsten findet ihr, wie bereits erwähnt, weitere Tipps auf meinem Instagram-Account in den Highlights unter »BrotLatein«. Bleibt Gesund, eure Graziella ♥ ps. Fotos zu den einzelnen Steps folgen mit der Zeit 😉 .]]></description>
		
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