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		<title>Blogger-Café by Seidl: Meat Lovers &#8211; Besondere Teilstücke vom Kalb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2020 10:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[05. Events]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, vor einigen Wochen hatte ich einen richtig turbulenten Samstag. Eigentlich sollte es ein mega tolles Wochenende werden. Samstagvormittag war ich zum Blogger-Café by Seidl 4.0 zum Thema Meat Lovers eingeladen und später war eine Fahrradtour mit anschließendem Grillen bei unseren lieben Freunden Tanja &#38; Curt geplant. Am Sonntag stand mein Segelkurs auf dem Programm und abends wollten wir noch eine Runde Stand-Up-Paddeln. Tja, manchmal kommt eben alles anders als geplant und so haben der Herzensmensch und ich den Samstagabend und Sonntagmorgen stattdessen in der Notaufnahme verbracht: Schuld war ein ziemlich blöder Fahrradsturz, bei dem ich mir meine Handballen aufgeschürft und das linke Handgelenk böse verstaucht hatte. Aber wieder zurück zum Anfang, denn begonnen hatte der Tag am Samstagvormittag phänomenal gut. Bei meinem ersten online Blogger-Event drehte sich alles um das Thema Kalbfleisch. Eingeladen hatten die Agentur Seidl PR sowie die VanDrie Group. Mit dabei waren Ina von Inaisst, Marcel von BBQlicate, Camillo von Don Caruso BBQ und Susanne von Lindenthalerin. Eine bunt gemischte Truppe, mit der ich einen wunderbaren Vormittag hatte, der lecker, informativ und super lehrreich war. Etwas ungewohnt war es zu Beginn ja schon, mit dem MacBook in der Küche zu stehen und an einem virtuellen Kochkurs teilzunehmen. Das Fleisch, ein Kalbsherz, ein Schaufelstück und eine Kalbshüfte, wurde ein paar Tage vorher per Express gut gekühlt direkt zu mir nach Hause geliefert. Ich muss schon zugeben, dass mir bei dem Anblick des Herzens etwas unwohl wurde, da ich zuvor außer mit Leber noch nicht mit Innereien gekocht hatte. Edgar, der Koch, der uns zusammen mit der Kalbfleisch-Expertin Patricia durch das Seminar geführt hatte, nahm mir aber relativ schnell die &#8220;Angst vor dem Herz&#8221;. So hat jeder in seiner eigenen Küche unter Anleitung der beiden das Kalbsherz geputzt, in flache Scheiben geschnitten und in Butter von beiden Seiten ca. 1-2 Minuten scharf angebraten. Das Ergebnis waren super leckere Steaks, die butterzart und überraschend gut waren. Als nächstes stand das Schaufelstück auf dem Plan. Auch hier wurde pariert, geschnitten und in viel Butter gebraten. Die Steaks hatten einen ganz milden, super leckeren Geschmack und sind auch für den Grill bestens geeignet. Aber auch für Schmorgerichte eignet sich das Schaufelstück wunderbar, da das Fleisch dabei sehr zart wird. Kalbfleisch ist generell ein sehr zartes Fleisch, enthält viel Eiweiß, wenig Fett und ist besonders leicht verdaulich. Zum Schluss war die Kalbshüfte an der Reihe. Dieses Stück fand ich am leckersten, da wir daraus Saltimbocca zubereitet hatten. Aber ich muss auch gestehen, dass das Zerlegen etwas mühselig war. Es ist nun mal doch ein Unterschied, die Kalbsschnitzel fertig beim Metzger zu kaufen oder sie selbst aus der Hüfte zu schneiden. Es hatte aber dank Edgars und Patricias Hilfe gut geklappt und da es ein riesen Stück Fleisch war, sind später noch Steaks und Geschnetzeltes in die Kühltruhe gewandert. Ich liebe Saltimbocca einfach. Die Kombination aus Kalbsschnitzel, Salbei und Parmaschinken sind einfach soooo gut. Super schnell zubereitet ist der italienische Klassiker zudem auch. Einfach die Schnitzel etwas plattieren, mit Parmaschinken umwickeln, ein Salbeiblatt darauf befestigen (am besten mit einer Rouladennadel oder einem Zahnstocher) und dann in etwas Olivenöl ca. 1-2 Minuten von jeder Seite scharf anbraten. Dabei die Seite mit dem Salbeiblatt zuerst in die Pfanne geben. Anschließend noch mit 50 ml Weißwein ablöschen und 1 EL Butter in der Pfanne schmelzen lassen. Kein Hexenwerk, oder? Dazu passen Spaghetti und balancierte Rispentomaten. Übrigens, die VanDrie Group ist ein Familienunternehmen aus den Niederlanden, das aus insgesamt 28 Firmen besteht und für hohe Fleischqualität und Transparenz steht. Als Weltmarktführer für Kalbfleisch beschäftigt die VanDrie Group ca. 2.350 Mitarbeiter, produziert ihr eigenes Kälberfutter und betreibt eigene Schlachtbetriebe. Das Unternehmen verfolgt eine „Nose-to-tail-Strategy“, womit möglichst alle Teile des Kalbes verwertet werden. Dank Safety Guard, dem integrierten Qualitätssystem der VanDrie Group, wird zudem die Nahrungsmittelsicherheit und die artgerechte Tierhaltung innerhalb der gesamten Produktionskette gewährleistet. So kann zum Beispiel das Fleisch lückenlos vom Verkaufspunkt bis zum Kalb zurückverfolgt werden. Ihr Lieben, meiner Hand geht es heute zum Glück wieder besser, viel Kraft kann ich mit ihr aber noch nicht ausüben, was ziemlich blöd ist, da ich meinen Segelkurs abbrechen musste, aaaber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Und aufs e-Mountainbike werde ich mich trotzdem wieder trauen, es macht einfach so viel Spaß. Am Ende überwiegt das Positive an dieses Wochenende, das mir mit dem Blogger-Café by Seidl 4.0 sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Liebe Grüße und bleibt gesund, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an die VanDrie Group für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. .]]></description>
		
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		<title>Das Relais &#038; Châteaux Genuss-Festival im Hardenberg Burghotel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04. Around the World]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[on Tour]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Lieben, heute nehme ich euch mit auf eine kulinarische Reise ins Hardenberg Burghotel. Dort waren der Herzensmensch und ich nämlich vor ca. einem Monat zum Relais &#38; Châteaux Genuss-Festival eingeladen. Es war ein traumhaft schönes Wochenende und wir haben die Zeit in Nörten-Hardenberg sehr genossen. Das Burghotel gehört zur Freigeist &#38; Friends Gruppe und ist Mitglied bei Relais &#38; Châteaux sowie den Feinen Privathotels. Mit seinen 5 Sternen und dem Gourmet-Restaurant Novalis zählt es zur gehobenen Kategorie und bietet neben Wellness, Gourmet und Luxus noch historische Kulisse und altertümlichen Charme. Das Hotel ist Teil des Gräflichen Landsitz Hardenberg und befindet sich ca. 10 Minuten von Göttingen entfernt. Die Burg wurde vor über tausend Jahren vom Erzbischof von Mainz erbaut. Bereits damals gehörte die Familie von Hardenberg zu den Burgmännern die mit der Aufsicht und Verwaltung der Burg beauftragt waren. Das Hotel blickt auf eine über dreihundertjährige Geschichte zurück und diente einst angestellten Arbeitern als Wohnung. Im Jahr 1954 entstand dann das Hotel. Seither hat sich einiges geändert, aber seinen Charme hat das Hotel dennoch bewahrt. Die Kombination aus altem Fachwerk, unendlich grünen Wiesen, einem Reitplatz und der alten Burgruinen machen diesen Ort zu etwas ganz Magischem, das einen einfach in den Bann zieht. Das Hardenberg Burghotel verfügt über 38 Zimmer und 4 Suiten. Das Haus wurde im Jahr 2012 renoviert, wobei man hier sehr sorgfältig darauf geachtet hat, dass jedes Zimmer seine ganz persönliche Note beibehält. Dabei dominieren Rot-, Creme- und Grüntöne die Zimmer. Die Fußbodendielen sind aus Eiche, die aus dem eigenen Forst stammen und die Möbel die darauf stehen sind perfekt darauf abgestimmt. Aus unserem Zimmer konnten wir auf einer riesigen Terrasse direkt auf den Reitplatz schauen. Es war herrliches Wetter und auch wenn gerade keine Pferde auf dem Platz waren, haben wir es sehr genossen in der Sonne zu sitzen. Das Zimmer war sehr großzügig geschnitten und verfügte über ein großes, sehr gemütliches Bett und ein hübsches Bad mit riesiger Dusche. Begrüßt wurden wir mit einem phänomenalen Schokotörtchen und auch für Nera lagen bereits Näpfe und ein Körbchen bereit. Generell ist das Burghotel sehr hundefreundlich, was leider in dieser Preiskategorie nicht selbstverständlich ist. Wir hatten leider nicht genug Zeit, um das ganze Hotel sowie den Spa-Bereich zu erkunden, da wir am Abend zum Relais &#38; Châteaux Genuss-Festival eigeladen waren. Wir freuten uns sehr auf dieses Ereignis, weil solche Festivals immer richtig leckeres Essen bedeuten. Und natürlich wurden wir auch dieses Mal nicht enttäuscht. Gestartet haben wir mit einem kleinen Apero, bestehend aus einem prickelnden Getränk und kleinen Häppchen auf die Hand. Anschließend haben wir an den großen, runden Tischen Platz genommen. Im Restaurant Novalis spiegeln sich die Farben und Materialien der Zimmer wieder, selbst in der Tischdeko wurde auf das Farbkonzept wertgelegt. Als Gastkoch begrüßte Chefkoch Bastian-Alexander Rau den Küchenchef Andreas Krolik vom 2-Sterne-Restaurant Lafleur aus der Mainmetropole. Gemeinsam kochten sie für uns ein 6-Gänge-Menü der Extraklasse. Andreas wurde vom Gault&#38;Millau zum Koch des Jahrs 2017 gekürt und ist der einzige Koch Deutschlands, der ein komplett veganes 6-Gänge-Menü anbietet. Bastian-Alexander arbeitet nun seit knapp über einem Jahr im Novalis. Er war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, als die Stelle zum Küchenchef frei wurde und entschied sich, auch im Wohle seiner Familie, aus der Großstadt Hamburg ins ländliche Nörten-Hardenberg zu ziehen. Den Hausherren kannte ich vorher noch nicht, Andreas hingegen bin ich bereits auf einem anderen Relais &#38; Châteaux Genuss-Festival begegnet. Schon damals war ich von seinen Tellern so begeistert und konnte gut verstehen, warum er Koch des Jahrs wurde. Ich habe schon in einigen Sterne-Restaurants gespeist, aber Andreas Gerichte hatten zu dieser Zeit alles Bisherige übertroffen. Leider habe ich es bislang noch nicht ins Lafleur geschafft, was ich unbedingt aber bald mal nachholen muss. Andreas war zum ersten Mal in Bastians Küche zu Besuch. Zum Kennenlernen hatte er aber das Burghotel bereits im Frühjahr samt seiner Familie besucht und war ebenfalls vom Ambiente sehr beeindruckt. Er ist es gewohnt in fremden Küchen zu kochen, war aber sehr dankbar, dass sein Kollege ihm das Arbeiten so leicht gemacht hat. Auch für Bastian-Alexander ist es nichts Neues, einen Gastkoch für solch eine Veranstaltung an seiner Seite zu haben. Die beiden haben sich während des Abends gegenseitig unterstützt und hatten viel Spaß in der Küche. Dass die Köche des Abends jeden ihrer Handgriffe perfekt beherrschten, konnte man auch an der guten Stimmung der Gäste erkennen. Es war eine lockere Atmosphäre mit guten Gesprächen, einem phänomenalen Essen und einer gut darauf abgestimmten Weinbegleitung. Dabei haben die beiden Chefs die Gerichte mit größter Sorgfalt aufeinander abgestimmt und jedes für sich zu einem kleinen Highlight werden lassen. Gestartet haben wir den Abend mit Ceviche vom Tuna „Bloody Mary“ mit Avocado von Bastian-Alexander Rau. Als zweiten Gang gab es einen gebratenen Island Schellfisch mit Kapern-Zitronenbuttersauce, Oliven, Bohnen, Artischocken und Paprikasalsa von Andreas, bevor es mit einer modernen Interpretation des Labskaus mit confiertem Ei und Jakobsmuschel in die dritte Runde ging. Bastian-Alexander hat damit ein sehr traditionelles Gericht zu etwas ganz Einzigartigem verwandelt. Weiter ging es mit Pilzravioli in eigener Buillon mit Spitzkohlröllchen, Sellerie, Pfifferlinge und Quinoa-Haselnusscrunch, die Andreas Krolik auf den Teller brachte. Als 5. Gang servierte dann Bastian-Alexander einen Rehrücken vom Hardenberg mit Kürbis, Maronen, Rotkraut und Apfel, bevor es ein Allerlei von Beeren mit Creme Crue, Holunderblüte, Mürbteigcrumble und Sauerampfer-Pistatieneis gab, womit Andreas den krönende Abschluss eines kulinarisch anspruchsvollen Abends servierte. Alle Gerichte waren der absolute Knaller. Wenn ich mir aber zwei aussuchen müsste, waren das Ceviche und die Pilzravioli meine absoluten Favoriten, weil sie mir noch sehr lange in Erinnerung geblieben sind. Auch die beiden Herren hatten ihre Lieblingsgerichte. Bei Andreas war es sein Schellfisch und Bastian-Alexanders Labskaus und andersrum gefielen Andreas Ravioli und ebenfalls das eigene Labskaus. Das Novalis besitzt bisher noch keinen Stern, wurde allerdings mit 16 von 20 Punkten und zwei Hauben im aktuellen Gault&#38;Millau ausgezeichnet. Für den Küchenchef steht der Geschmack vor der Kreativität. Auch wenn seine Teller immer perfekt angerichtet sind, soll der Gast nicht nur in der Karte lesen was er isst, sondern es auch auf dem Teller sehen und schmecken können. Bastian-Alexander musste sich jedenfalls an diesem Abend nicht hinter Andreas 2 Sternen verstecken, auch wenn man auf den Tellern den Unterschied dennoch leicht erkennen konnte. Wir saßen noch eine Weile in Gesprächen vertieft, bis wir wieder aufs Zimmer gingen und uns todmüde in das weiche Bett fallen ließen. Am nächsten Morgen sind wir gut erholt aufgestanden, um das reichhaltige Frühstück zu genießen. Ich hatte mir zwar am Abend fest vorgenommen am nächsten Tag nicht so viel zu essen, aber bei der Auswahl war das wirklich sehr schwer. Ob frische Brötchen, leckerer Kaffee und Tee, frisch gepresster Orangensaft, Eierspeisen à la carte, Waffeln, Salate im Weck-Glas, Wildschweinsalami aus der eigenen Jagd – es gab alles was das Herz begehrt. Nach dem ausgiebigen Frühstück sind wir in den wundervollen Park gegangen, der direkt am Hotel angrenzt. Auch dieser ist Teil des Gräflichen Landsitz Hardenberg und ist sehr schön angelegt. Vor allem der Herzenshund war total begeistert. Ein neues Revier zu erkunden ist für die Vierbeiner ja eh immer sehr spannend, wenn es dann noch so eine wundervolle Parkanlage ist macht es gleich doppelt so viel Spaß. Aber auch auf den Burgruinen gibt es für Mensch und Hund einiges zu entdecken. Was einem aber immer wieder ins Auge springt ist der Keiler, der das Wahrzeichen der Familie Hardenberg ist. Hach, es war ein wundervoller Kurzurlaub, den wir sehr genossen haben. Das Relais &#38; Châteaux Hardenberg Burghotel ist einfach der perfekte Ort für Genießer und lässt nichts anders zu, als vom stressigen Alltag abzuschalten. Auch kulinarisch hat es viel zu bieten. Neben dem Gourmet-Restaurant Novalis gibt es noch die Keiler-Schänke, bei der man gut bürgerlich essen kann, dabei aber nicht auf Qualität und perfektes Handwerk verzichten muss. Wir haben uns nur schweren Herzens verabschiedet, wissen aber ganz genau, dass wir wiederkommen werden. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an das Hardenberg Burghotel für die Einladung. Mein Artikel bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. ]]></description>
		
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