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	<title>Herbst &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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	<title>Herbst &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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		<title>Lammrücken mit Kürbis, Orzo und Skyr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 15:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, es wird heute mal wieder richtig lecker auf dem Blog. Im Gepäck habe ich einen Lammrücken mit Kürbis, Orzo und Skyr für euch. Die Kombination aus Lammrücken, Kürbis, Skyr und der leicht weihnachtlichen Gewürze (Nelke und Zimt) ist der absolute Wahnsinn und so, so, so gut. Ein einfaches und schnell gemachtes Essen, mit dem ihr Familie und Freunde jedenfalls ordentlich beeindrucken könnt. Ich habe für mein Rezept einen ganzen Lammrücken von Vikingyr verwendet. Lammrücken besteht übriges aus dem vorderen Kotelettstück und dem hinteren lnnenkotelett mit dem innenliegenden Filet. Der Rücken liegt zwischen der Keule und dem Kamm. Ihr könnt den Rücken entweder am Stück zubereiten und schmoren oder grillen (dazu das Fleisch vorher parieren, also von Fett und Sehnen befreien) oder das Fleisch vom Knochen lösen und weiterverarbeiten. Dazu das grobe Fett wegschneiden und von der Rückseite der Karkasse erst das echte Filet, dann das Lammrückenfilet auslösen. Die Lammkoteletts werden am besten mit dem Beil aus dem Rücken geschlagen. Die Haut zwischen den Rippenknochen wird mit dem Messer entfernt und die Knochen sauber geputzt (abgeschabt). Das Fleisch des Lammrückens ist kurzfaserig, zart und sehr mager. Die Fleischbeschaffenheit und die besondere Zartheit machen den Rücken neben dem Lammfilet zum begehrtesten Teilstück. Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich ein sehr großer Vikingyr-Fan bin. Die Besonderheit an dem zarten und fein-aromatischen isländischen Lammfleisch von Vikingyr ist, dass es seit über 1.000 Jahren unberührt und reinrassig gehalten wird. Dabei ist die Reinzucht der Islandschafe weltweit einzigartig, was das Lammfleisch zum reinsten Fleisch der Welt macht. Island-Schafe ernähren sich ausschließlich von Beeren, Gräsern und Kräutern, wobei weder Pestizide, Herbizide, Hormone oder Antibiotika eingesetzt werden. Und genau das schmeckt man heraus, wenn man Vikingyr-Lammfleisch genießt. Für 4 Personen: 1 Vikingyr Lammrücken 1/2 Hokkaido 200 g Orzo (reisförmige Nudeln) 100 g Isey Skyr 100 ml Weißwein 300 ml Gemüsebrühe 1 Dose geschälte Tomaten 80 g Kirschtomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Petersilienzweige 20 g geschälte Mandeln 1/2 TL Zimt 1 Nelke etwas Olivenöl Salz &#38; Pfeffer Zubereitung: Lammrücken auslösen, parieren und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Karkasse bitte nicht wegwerfen, daraus kann man einen wunderbaren Fond kochen. Dazu einfach die Knochen mit dem Abschnitt des Gemüses in einen großen Topf geben und mit 1 EL Salz und 2-3 Lorbeerblätter ca. 3 Stunden auf schwacher Stufe köcheln lassen. Anschließend Sud durch ein Sieb geben und nach Belieben weiterverarbeiten oder portioniert einfrieren. Zwiebel und den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden. Kürbis entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Kirschtomaten waschen. Petersilie ebenfalls waschen, trocken und grob hacken. Mandeln ebenfalls grob hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin rundherum scharf anbraten. Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Zimt, Salz und Pfeffer würzen und mit dem Wein ablöschen. Mit der Brühe und den passierten Tomaten auffüllen und den Kürbis sowie die Nelke hinzugeben. Mit Deckel ca. 45 Minuten auf schwacher Stufe köcheln lassen. Kirschtomaten, Petersilie und Orzo dazugeben und weitere ca. 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren gar köcheln lassen, eventuell etwas Wasser oder Brühe nachgießen. Vor dem Servieren den Skyr grob unterrühren und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Ihr Lieben, sieht das nicht fantastisch aus? Das Vikingyr Fleisch könnt ihr übrigens an der Bedientheke in eurem Supermarkt bestellen. Einen „Shopfinder“ für den Kauf von Vikingyr in eurer Nähe gibt es »hier«. Alternativ könnt ihr einige Cuts auch online unter www.genusswelt.de bestellen. Für mehr Inspiration: Schaut euch doch auch mal meine anderen Lamm-Rezepte mit Vikingyr Fleisch an, wie zum Beispiel das Lamm-Carpaccio auf Feldsalat, die geschmorte Lammhaxe in Rhabarber-BBQ-Sauce mit Knollenselleriecreme, das Pulled Lamb auf Serviettenknödel mit Rotkohl &#38; Maronen, das gegrillte Lammkarree mit Süßkartoffeln und Gurken-Pfirsich-Salat oder das Lammragout mit Polenta &#38; Sellerie-Minz-Gremolata. Bis zum 16. Dezember könnt ihr dieses Gericht übrigens bei www.genusswelt.de als Kochbox bestellen. Die Bestellungen werden dort gesammelt und gebündelt am 19. Dezember versendet, damit sie rechtzeitig vor Weihnachten bei euch ankommen. Liebe Grüße und skál, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an Vikingyr für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. . .]]></description>
		
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		<title>Kurztrip an den Edersee &#8211; Große Erlebnisrundfahrt mit dem neuen BMW i3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 08:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04. Around the World]]></category>
		<category><![CDATA[Edersee]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[on Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Lieben, ihr wisst ja, dass ich ein totaler Sommer-Mensch bin und dies auch die für mich schönste Jahreszeit ist. Aber ich muss schon zugeben, dass der Herbst auch ganz viele tolle Momente hat. Seien es die kuscheligen Abende auf der Couch bei Kerzenschein und einer Tasse Tee oder eben diese Tage, die man den goldenen Herbst nennt. Wenn die Sonne die bunten Blätter der Bäume in ein wahres Farbenmeer taucht und es im Wald nach Pilzen riecht. Genau dann liebe ich den Herbst mindestens genauso sehr wie den Sommer. Dann muss man einfach raus und die Natur in ihrer vollen Pracht bewundern. Für den Blog des Hotels Die Sonne Frankenberg habe ich genau das getan und bin mit dem BMW i3 um den Edersee gefahren. Ein tolles Erlebnis, von dem ich euch jetzt etwas mehr erzählen möchte. Zu Beginn muss ich euch sagen, dass der Edersee zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Der Nordhessische See erstreckt sich über ca. 28 km und ist flächenmäßig der zweitgrößte Stausee in ganz Deutschland. Bei Vollstau verfügt der See über 200 Mio. m³ Wasser. Errichtet wurde die Edertalsperre, um die Wasserzufuhr des Mittellandkanals zu regulieren. Am Nationalpark Kellerwald gelegen und bewacht von Schloss Waldeck, bildet der Edersee mit seiner Umgebung ein großflächiges Freizeitangebot. Dabei ist die Hauptattraktion natürlich die 47 Meter hohe und 400 Meter lange Staumauer, die 1908 bis 1914 erbaut wurde. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk und Startpunkt unserer heutigen Tour. Leider kann man nicht direkt mit dem Auto an die Sperrmauer fahren, dennoch lohnt sich der Stopp allemal. Stellt den Wagen einfach am gut ausgeschilderten Großparkplatz in Hemfurth ab und lauft die paar Meter. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig und kostet für 4 Stunden 2,00 Euro und für 12 Stunden (Tagesticket) 3,00 Euro. Ein einmal gelöster und noch gültiger Parkschein darf auch auf den anderen gebührenpflichtigen Parkplätzen genutzt werden, daher lohnt sich das Tagesticket. Das Foto ist übriges genau an der Staumauer entstanden. Da wir nämlich in der Nähe wohnen, haben wir eine Sondergenehmigung und dürfen ganz nah heran fahren 😉 Seid ihr an der Sperrmauer angekommen, müsst ihr diese einfach einmal überqueren und zur Ostseite hinüber laufen. Zu eurer linken könnt ihr dann den phänomenalen Blick auf den See genießen und auf der rechten Seite die Sicht über das Edertal. Auf der anderen Seite angekommen, könnt ihr jetzt die Kanzel-Route hinauflaufen und die Staumauer von oben bewundern. Dafür sollte man aber unbedingt festes Schuhwerk einpacken. Der Aufstieg erfolgt nämlich über einen Bergpfad, der gegenüber des Kiosks an der Promenade beginnt und als Kanzelrunde ausgeschildert ist. An der Aussichtsplattform angekommen, kann man dann die Sicht auf das Tal, auf die Sperrmauer und auf den See genießen und sogar an einem Tisch mit 2 Sitzbänken eine kleine Rast machen. Gerade im Herbst und Winter lohnt es sich aber auch, zurück auf die Westseite zu kehren, um von dort in Richtung Hopfenberg den See entlang zu schlendern. Da dann nämlich meistens Niedrigwasser herrscht und die Bergspitze aus dem Wasser herausragt. Normalerweise ist dieser komplett unter Wasser. Ihr könnt dann auch den früheren Verlauf der Eder sehen und der Legende nach, sogar Wichtelgold finden! So soll der Fährmann das Wichtelvolk in der Johanninacht an dieser Stelle über den Fluss gebracht haben. Dabei hat er wohl nicht erkannt, womit er bezahlt wurde und warf den vermeintlichen Sand fluchend in die Eder, womit er sich selbst um seinen Lohn brachte. Wir mögen diese Route sehr gerne und laufen sie mindestens einmal täglich mit unserer Hündin Nera. Nach dem ausgiebigen Spaziergang geht es dann zurück zum Wagen. Von dort fahren wir in Richtung Rehbach, wo man mehrere kleine Parkbuchten findet, an denen man unbedingt halten sollte. Hier bietet sich einem nämlich ein komplett anderer Blick auf den See sowie auf die Halbinsel Scheid. Anschließend empfiehlt sich ein Halt am Yachthafen Rehbach, wo man unbedingt zum Lunch in der Fischerhütte einkehren sollte. Das Essen ist sehr lecker, mit guten und frischen Zutaten zubereitet und für die Qualität die man hier bekommt preislich vollkommen im Rahmen. Wir sind schon damals in unseren Urlauben schon immer sehr gerne zum Essen in die Fischerhütte gegangen. Bei schönem Wetter kann man hier draußen sitzen und den Ausblick auf dem Hafen mit seinen unzähligen Segelbooten sowie den Nationalpark Kellerwald-Edersee genießen. Über Rehbach gelangt man zu Fuß zum Wildtier- und Kletterpark sowie zum Baumkronenpfad. Dabei zeigt der großzügige Wildpark die Tiere in naturnahen Gehegen und man findet neben einem Streichelzoo für die Kids auch Rotwild, Wölfe, Luchse, Steinböcke, Fischotter und Wildpferde. Zudem gibt es eine Greifenwarte mit einer beeindruckenden Flugvorführung (Vorführungen vom 1. März bis zum 15. November um 11 und 15 Uhr). Der Wildtierpark ist von Mai bis Oktober täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr und von November bis April von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5,00 Euro und für Kinder von 4 bis 14 Jahre 3,00 Euro. Der Kletterwald bietet mutigen auf Seilen, Tauen, Balken und Netzen viel Spaß. Hoch oben hat man mal eine ganz andere Perspektive auf den Kellerwald. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison und Wetterlage, daher sollte man hier vorher immer auf der Internetseite des Kletterwalds nachschauen. Für Kinder unter 8 Jahren ist der Kletterpark nicht geeignet, Kinder von 8 bis 12 Jahren müssen eine Mindestgreifhöhe von 1,55 m haben und dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen klettern. Erwachsene zahlen 19,00 Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zahlen 15,00 Euro. Mein Highlight ist jedoch der Baumkronenpfad, der sich über 230 Metern erstreckt. Der Höhepunkt des TreeTopWalk ist die Panoramaplattform mit Seeblick, die 30 Meter über dem Boden des Buchenwaldes liegt. Zum Baumkronenpfad führt ein Walderlebnispfad, auf dem das &#8220;Ökosystem Wald&#8221; mit Hilfe von einigen Erlebnisstationen vorgestellt wird. Für Erwachsene kostest das Erlebnis 7,90 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren 3,90 Euro und für Kinder unter 4 Jahren ist der Eintritt frei. Auch hier variieren die Öffnungszeiten je nach Wetterlage, daher sollte man vorher immer auf der Homepage nachlesen. In der Regel hat der TreeTopWalk jedoch von 10:00 bis 18:00 geöffnet. Von Rehbach aus kann man nun nur noch bis Bringhausen den See entlangfahren. Daher muss man wieder zurück in Richtung Hemfurth fahren und dann weiter nach Waldeck. Sobald ihr die Landstraße erreicht habt, achtet auf die Talstation der Waldecker Bergbahn und parkt dort auf dem dazugehörigen Parkplatz. Dann geht es mit der Bergbahn in Zweierkabinen schwebend hinauf zu Schloss Waldeck, welches ca. 200 Meter über dem Edersee thront. Die Gondeln verkehren von März bis Oktober täglich (außer montags) von 10:00 bis 18:00 Uhr und kosten für Erwachsene für die Hin- und Rückfahrt 5,00 Euro und für Kinder von 6 bis 16 Jahren 2,50 Euro. Das Schloss war einst Stammsitz der Grafen von Waldeck, die hier bis ins 17. Jahrhundert residiert haben. Von der Aussichtsterrasse hat man einen sehr schönen Blick über die Talsperre, den Edersee und auf die waldreichen Berge des Nationalparks. Die Anlage kann man kostenfrei besuchen, möchte man aber das Burgmuseum sehen, müssen Erwachsene für die Führung 6,50 Euro und Kinder von 6 bis 16 Jahren 2,50 Euro zahlen. Das Burgmuseum steht hierbei unter dem Motto „Hinter Schloss und Riegel“ und zeigt auf, wie es damals zwischenzeitlich als Gefängnis genutzt wurde. Anschließend geht es über Landstraßen und durch kleine schnuckelige Dörfer weiter nach Asel. Auch wenn man hier erstmal nicht mehr den See entlangfahren kann, lohnt sich die Weiterfahrt allemal. Denn gerade im Spätherbst und Winter gibt die Talsperre oft die Aseler Brücke im See frei. Es ist ein einmaliges Erlebnis, eine Brücke überqueren zu können, die sonst eigentlich unter Wasser liegt. Neben der Aseler Brücke kann man je nach Wasserstand noch weitere Reste alter Bauten finden und das sogenannte Edersee-Atlantis begutachten. Bedingt durch den Bau der Sperrmauer mussten nämlich die Dörfer Asel, Berich und Bringhausen verlegt werden. Die Dörfer wurden dabei komplett abgetragen und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Dabei sind allerdings ein paar Bauten zurückgeblieben, wie eben die Aseler Brücke aber auch Teile der mit Betondecken versehenen alten Friedhöfe sowie ein Modell der Talsperre. Als letzter Tipp: Versucht eure Tour bis zur Dämmerung zu planen und fahrt dann zurück an die Staumauer. Diese wird nämlich in den dunklen Stunden komplett beleuchtet und wechselt dabei ständig ihre Farbe. Ein wirklich sehr schöner Anblick, an dem ich mich bisher noch nicht satt sehen konnte. Ich danke dem Hotels Die Sonne Frankenberg für dieses tolle Fahr-Erlebnis und kann euch sehr empfehlen, dort mal ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Ein gesonderter Artikel über unseren Aufenthalt im Hotel, das übrigens sehr, sehr hundefreundlich ist, folgt bald. Liebe Grüße eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>Pilze sammeln mit Timo Schröder &#8211; Küchenchef der SonnenStuben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 13:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[07. Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Pasta]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo ihr Lieben, heute dreht sich hier alles um Pilze. Auch wenn sich die Pilzsaison so langsam dem Ende zuneigt, könnt ihr noch einiges an Steinpilzen oder Pfifferlingen im Wald finden. Ihr müsst nur achtsam sein und etwas Ruhe und Geduld haben. Für den Blog des Hotels Die Sonne Frankenberg war ich letzte Woche mit dem Küchenchef der SonnenStuben, Timo Schröder, in den Wäldern Frankenbergs unterwegs und wir sind tatsächlich fündig geworden. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten neben dem großen Pilzfund-Erfolg auch jede Menge Spaß. Später haben wir sogar in Timos eigener Küche die Steinpilze verarbeitet. Dabei ist ein Hammer Rezept entstanden, das einige Komponente enthält, die euch überraschen werden. Und wenn ihr zudem noch erfahren wollt, warum mir meine Apple-Watch im Wald sehr nützlich geworden ist, solltet ihr unbedingt weiterlesen 😉 Jetzt aber erst einmal ein paar Fakten zum Pilze sammeln! Der Steinpilz gehört zur Gattung der Dickröhrlinge und hat von Juli bis Oktober Saison. Meistens findet man ihn im Nadelwald unter Fichten oder Kiefern. An Ausstattung benötigt ihr nichts weiter außer einen Korb und ein kleines scharfes Messer. Nehmt zum Pilze sammeln bitte nie eine Plastiktüte, da die Pilze auch in kurzer Zeit darin faulen könnten. Zudem empfehle ich euch lange Kleidung, da man sich im Wald echt vor Zecken oder Stechmücken schützen muss (was auch immer meine größte Angst beim Pilze sammeln ist). Das Wichtigste das ihr aber benötigt, sind wie bereits erwähnt Ruhe und Zeit. Seid achtsam und kniet euch auch einmal nieder um ganz bewusst in den Wald zu schauen. Manchmal verstecken sich die edlen Pilze unter den Nadeln. Zudem mögen sie schattige Plätze, was das Suchen ebenfalls etwas aufwändiger macht. Habt ihr dann endlich einen Steinpilz gefunden, wartet bitte mit dem Abschneiden. Ihr solltet nämlich erst nachschauen, ob der Pilz auch verwertbar ist und der Schirm noch nicht angetrocknet oder gefault ist. Drückt zudem mit eurem Zeigefinger und dem Daumen gegen den Stiel, fühlt er sich fest an, könnt ihr den Pilz abschneiden, ist er weich, lasst ihn lieber stehen, da er sehr wahrscheinlich verwurmt ist. Anschließend müsst ihr erstmal ausschließen, ob es sich nicht um einen nicht essbaren Doppelgänger handelt. Daher ist auch hier Achtsamkeit gefragt. Verfärbt sich beispielsweise der Steinpilz beim Abschneiden bläulich, habt ihr sehr wahrscheinlich einen Maronenröhrling gefunden, der allerdings nicht giftig ist. Solltet ihr aber einen Gallenröhrling erwischen, könnt der Verzehr etwas unangenehmer enden. Schlimme Magen-Darm-Beschwerden wären hier nämlich die Folge. Um dies auszuschließen, könnt ihr aber einen einfachen Trick anwenden. Hier einfach den Stiel des Pilzes mit einem scharfen Messer einritzen und kurz mit der Zunge an der Schnittstelle nippen. Schmeckt der Pilz angenehm und mild, kann er mitgenommen werden, ist er sehr bitter, bitte liegen lassen. Und keine Sorge, von dem bisschen annippen kann auch nichts passieren 😉 Es lohnt sich auch, unbedingt eine Kamera oder eine Handy mit in den Wald zu nehmen, um Fotos zu schießen. Wenn man nämlich so achtsam da durch läuft, sieht man einiges, was einen Schnappschuss wert ist. Mich hatten neben den Pilzen eine fette Baumwurzel und das Gebiss eines Wildschweines total beeindruckt. Passt aber bitte gut auf eure Geräte auf, ich habe nämlich ganz blöd mein Handy im Wald verloren. Natürlich habe ich dies erst bemerkt, als wir schon bei Timo zu Hause waren und mit dem Kochen anfingen. Das war was, ich war so aufgeregt, weil da meine ganzen IFA Fotos drauf waren, die mir natürlich sehr viel wert sind. Also mussten wir wieder zurück in den Wald und sind die ganze Strecke abgelaufen, um das Handy zu suchen. Da kommt auch meine Uhr in Spiel, denn dank dem Verbindungsstatus konnten wir den Suchradius dann einschränken. Zum Glück kann man das iPhone mit der Uhr anpingen, denn es lag so versteckt, dass wir es niemals gefunden hätten. Just in time hatten wir es aber wieder, denn es hatte nur noch 4 % Akku und kurz darauf fing es böse an zu regnen&#8230; Glück im Unglück, wie man so schön sagt. Nun aber zurück zu unseren Pilzen, denn bei der Zubereitung gibt es ebenfalls einige Dinge zu beachten. So sollten die Pilze generell immer mit einer Pilzbürste gesäubert werden. Die feinen Borsten entfernen dabei schonend Sand und Erde ohne den Pilz zu verletzen. Pilze sollten nie mit Wasser gereinigt werden, da dies den Geschmack und die Lagerungsfähigkeit beeinflusst. Anschließend sollte das Stielende abgeschnitten werden. Ist der Schwamm des Steinpilzes bereits gelblich verfärbt, könnt ihr diesen ebenfalls vorsichtig mithilfe eines scharfen Küchenmessers vom Schirm lösen. Am besten ist es natürlich, wenn die Pilze direkt frisch verarbeitet werden. Damit der Pilz bei der Zubereitung nicht zu viel Wasser verliert, sollte er immer sehr heiß und kurz angebraten und erst zum Schluss in das Gericht geben werden. Zudem ist es empfehlenswert, die Pilze nicht vor dem Braten zu salzen, da dies den Wasserverlust fördert. Solltet ihr mal nicht alle Pilze auf einmal aufbrauchen wollen, könnt ihr sie problemlos für einige Tage in den Kühlschrank stellen. Hierfür empfiehlt sich ein flacher Teller, damit die Pilze im Kühlschrank atmen können. Eine geschlossene Dose würde die Pilze zu schnell faulen lassen. Wollt ihr sie länger haltbar machen, könnt ihr sie entweder einfrieren oder trocknen. Eingefroren halten sich Steinpilze bis zu 6 Monate, getrocknet bis zu 1 Jahr. Rezept Pasta mit gebratenen Waldpilzen &#38; Nektarinen in Rahm-Sauce Für 4 Personen: 500 g Pasta nach Wahl 300 g Waldpilze 2 Nektarinen 2 Lauchzwiebel 3 Schalotten 1 Knoblauchzehe 50 g Rispentomaten 4 Stangen grüner Spargel 50 g Zuckerschoten je 1 Zweig Rosmarin, Thymian und Petersilie 1/2 Bund Schnittlauch 1/2 Vanilleschote 1 EL Zucker 200 ml trocknerer Weißwein 250 ml Sahne etwas Olivenöl zum Braten Salz &#38; Pfeffer Zubereitung: Zur Vorbereitung Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nektarinen waschen, trocknen und vierteln. Lauchzwiebel putzen und in Ringe schneiden. Schalotte und Knoblauch abziehen und sehr fein hacken. Spargel und Zuckerschoten waschen und ebenfalls in mundgerechte Stücke teilen. Kräuter waschen und trocknen. Petersilie und Schnittlauch anschließend fein hacken. Tomaten ebenfalls waschen und trocknen. Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. In der Zwischenzeit etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin kurz sehr scharf anbraten. Pilze salzen und zum abkühlen in eine Schüssel geben, die Pfanne dabei zur weiteren Nutzung beiseite stellen. Zucker in einem Topf schmelzen und mit dem Wein ablöschen. Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Mit den Nektarinen in den Zucker-Wein-Sud geben und ca. 8 Minuten auf schwacher Hitze köcheln lassen. Die Pfanne, in der die Pilze angebraten wurden, wieder auf den Herd stellen und erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anbraten und mit dem Fond, den die Pilze in der Schüssel abgegeben haben, ablöschen. Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rosmarin und Thymian dazugeben. Auf mittlerer Stufe ohne Deckel köcheln lassen, bis die Sahne eindickt. Anschließend Lauchzwiebel, Spargel und Zuckerschoten hinzufügen und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Rosmarin und Thymian herausnehmen und Petersilie sowie Schnittlauch hinzugeben. Pasta absieben aber nicht abschrecken sondern direkt auf die Teller geben. Mit der Pilz-Gemüse-Mischung belegen und mit den Pfirsichen und den Tomaten garnieren. Pasta sofort servieren. Bei dem Rezept von Timo war ich erstmal etwas skeptisch, da ich gebackene oder gekochte Früchte nicht mag. Da wir aber schon einige Male bei ihm im Restaurant essen waren, habe ich auf seine (übrigens sehr guten) Kochkünste vertraut. Ich war dann am Ende auch wirklich sehr positiv überrascht, wie lecker die Nektarinen in dieses Gericht gepasst haben. Sie gaben dem Ganzen das gewisse Etwas und ergänzten sich perfekt mit dem intensiven Pilzgeschmack. Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Pilze sammeln und kann euch wärmstens empfehlen, diese leckere Pasta nachzukommen. Es war so lecker und ich danke Timo Schröder von den SonnenStuben des Hotels Die Sonne Frankenberg für diesen schönen Tag und diese vielen Informationen rund um das Thema Pilze! Liebe Grüße eure Graziella ♥ &#160; .]]></description>
		
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