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	<title>Sauerteig &#8211; Graziellas Food Blog</title>
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		<title>Nutella Babka mit Lievito Madre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 09:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8211; dieser Beitrag enthält Werbung &#8211; Ihr Lieben, zum Tag des Dinkels dreht sich hier heute alls um dieses Getreide mit Charakter, das in der modernen Küche längst wieder seinen festen Platz gefunden hat. Besonders spannend wird es, wenn man es mit traditioneller Teigführung kombiniert: Statt klassischer Hefe sorgt hier Lievito Madre für Trieb und Aroma. Dieser milde, italienische Sauerteig verleiht dem Gebäck nicht nur eine feine Lockerung, sondern auch eine ganz besondere Geschmacksnote und Frische. Für diese schokoladige Babka verwende ich am liebsten das Dinkelmehl Type 630 von der Schapfen Mühle. Es bringt genau die richtigen Backeigenschaften mit und unterstreicht den mild-nussigen Geschmack des Dinkels perfekt. Dinkel überzeugt vor allem durch sein feines Aroma und seine vielseitige Verwendbarkeit. Gerade in Kombination mit Lievito Madre entsteht ein besonders ausgewogener Teig mit toller Struktur und angenehmer Frische – ideal für süße Gebäcke wie diese Babka. Zutaten: 300 g Dinkelmehl, Type 630 z. B. von der Schapfen Mühle 150 g aktiver Lievito Madre 160 g Milch, zimmerwarm 60 g Butter, zimmerwarm 85 g Zucker 1 Ei, Größe M 1 Prise Salz Außerdem: 1 Eigelb &#38; etwas Milch 120 g Nutella Teigkarte Kastenfom, 25 cm &#38; Backpapier Zubereitung: Vorabend: Lievito Madre zusammen mit Zucker in der Milch schaumig aufschlagen und etwa 30 Minuten stehen lassen. Anschließend Ei und Dinkelmehl zur Masse geben ca. 3 Minuten langsam verkneten. Salz zufügen und weitere ca. 2 Minuten kneten. Butter portionsweise einarbeiten und rund 5 Minuten weiterkneten, bis ein elastischer, weicher Teig entsteht. Den Teig in einer leicht eingefetteten Schüssel abgedeckt ca. 1 Stunde bei 28 °C gehen lassen. Danach wird der Teig einmal gedehnt und gefaltet und anschließend straff rundgewirkt. In der Schüssel abgedeckt ca. 2 Stunden bei 28 °C gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und auf ca. 40 x 30 cm ausrollen. Nun die Nutella dünn aufstreichen und dabei einen Rand von ca. 2 cm frei lassen. Den Teig von der langen Seite her straff aufrollen. Die Rolle mit einer Teigkarte längs halbieren und die beiden Stränge mit der Schnittfläche nach oben locker miteinander verdrehen. In eine mit Backpapier belegte Kastenform geben und abgedeckt über Nacht bei kühler Zimmertemperatur gehen lassen. Backtag: Den Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Für das Bestreichen Ei und 1 EL Milch verquirlen. Babka damit bestreichen und etwa 40 bis 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Sollte die Oberfläche zu schnell dunkel werden, die Temperatur die letzten 10 Minuten auf 160 °C reduzieren und locker mit Alufolie abdecken. Babka noch warm mit 1 EL Milch bepinseln. Nach ca. 15 Minuten aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen. Diese Nutella Babka ist ein echter Hingucker! Außen goldbraun gebacken, innen weich und schokoladig. Perfekt zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder einfach als kleine Belohnung zwischendurch. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Roggen-Mischbrot mit Biss</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 07:00:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute gibt es ein echtes Lieblingsbrot für alle, die es kräftig und kernig mögen: ein rustikales Brot mit ordentlich Biss und herrlich aromatischer Kruste. Außen knusprig, innen saftig und mit einer wunderbar saftigen Krume – genau so, wie ein echtes Bauernbrot sein soll. Einfach, ehrlich und unglaublich lecker! Und das Beste: Durch die lange Teigführung entwickelt sich ein besonders aromatischer Geschmack mit feinen, leicht nussigen Noten. Ein Brot, das nicht nur satt macht, sondern auch richtig Freude beim Genießen bringt. Zutaten: 225 g Dinkelmehl, Typ 630 150 g Roggenvollkornmehl 280 g lauwarmes Wasser 150 g aktiver Lievito Madre (S. 22) 25 g Leinsamen 25 g Sesam 50 g Sonnenblumenkerne 5 g Backmalz, dunkel &#38; inaktiv 1 EL Salz Außerdem: Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Zubereitung: Vorabend: Samen und Kerne in 90 g Wasser mind. 2 Stunden quellen lassen. Samen und Kerne samt Quellflüssigkeit, Mehl und 190 g lauwarmes Wasser ca. 5 Minuten verkneten. Lievito Madre und Salz hinzufügen und in weiteren etwa 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Die Schüssel abdecken und rund 30 Minuten an einem warmen Ort bei ca. 26 bis 28 °C gehen lassen. Während der folgenden Stockgare wird der Teig insgesamt dreimal im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten gedehnt und gefaltet. Beim ersten Dehnen &#38; Falten werden Strech and Folds durchgeführt. Dafür wird eine Seite des Teigs vorsichtig nach oben gezogen, ohne dass er reißt, und zur Mitte hin eingeschlagen. Die Schüssel wird leicht gedreht und dieser Vorgang von allen vier Seiten wiederholt. So erhält der Teig zunehmend Struktur und Spannung. Beim zweiten und dritten Dehnen und Falten werden drei bis vier Coil Folds durchgeführt. Dabei mit beiden Händen unter die Mitte des Teigs gegriffen und dieser langsam angehoben. Die Teigenden dehnen sich nach unten und werden anschließend unter dem Teig eingeschlagen, sodass er sich selbst unterfaltet. Nach einer Drehung der Schüssel um 90 Grad wird der Vorgang wiederholt. Durch diese Kombination wird das Glutengerüst besonders schonend gestärkt; der Teig gewinnt mit jeder Runde an Stabilität, Elastizität und Oberflächenspannung, während die eingeschlossene Luft erhalten bleibt. Anschließend ca. 90 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Nach Abschluss der Stockgare erfolgt das lockere Vorformen (Pre-Shape), bei dem der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläsche sanft rund oder oval zusammengeschoben wird. Nach einer Ruhezeit von etwa 30 Minuten kann sich das Glutengerüst entspannen, was das anschließende Formen erleichtert. Im nächsten Schritt folgt das Laminieren. Dafür wird der Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig dünn auseinandergezogen. Anschließend wird der Teig von beiden Seiten zur Mitte hin eingeklappt und schließlich straff eingerollt. Zum Abschluss wird der Teigling rundgewirkt, sodass eine gleichmäßige Oberflächenspannung entsteht. Mit dem Schluss nach oben wird er in einen mit Reismehl gut bemehlten Gärkorb gelegt, abgedeckt und über Nacht im Kühlschrank zur kalten Gare gestellt. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Dehnen und Falten bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären ist. &#160; Backtag: Den Backofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein gusseiserner Topf inklusive Deckel sollte mindestens 45 Minuten mit aufgeheizt werden, damit ausreichend Hitze gespeichert wird und ein optimaler Ofentrieb entstehen kann. Den Teigling vorsichtig aus dem Gärkorb auf ein Stück Backpapier stürzen. Überschüssiges Reismehl behutsam mit den Fingern verteilen. Anschließend das Brot mit einer scharfen Rasierklinge etwa 1 cm tief nach Wunsch einschneiden, um ein kontrolliertes Aufreißen während des Backens zu ermöglichen. Den heiße Topf aus dem Ofen nehmen und das Brot mithilfe des Backpapiers hineinheben. Etwas Wasser in den Topf sprühen, um zusätzlichen Dampf zu erzeugen. Den Deckel  sofort schließen und den Topf zurück in den Ofen stellen. Das Brot backt zunächst etwa 35 Minuten bei 250 °C mit geschlossenem Deckel. Im Anschluss den Deckel entfernen, erneut etwas Wasser in den Ofen sprühen und die Temperatur auf 230 °C reduzieren. Das Brot wird weitere etwa 10 Minuten ausgebacken, bis eine kräftig gebräunte, aromatische Kruste entstanden ist. Ihr Lieben, lasst euch dieses aromatische Brot gut schmecken und genießt jeden Bissen. Ob pur, mit Butter oder eurem liebsten Belag. Es ist eines dieser Brote, die einfach immer passen und auf keinem Tisch fehlen sollten. Viel Spaß beim Nachbacken, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Saaten-Brot mit Lievito Madre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:00:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute gibt es ein Rezept für alle, die kernige Brote mit viel Biss und nussigem Aroma lieben: ein saftiges Saatenbrot mit Lievito Madre. Dieses Brot begeistert mit einer kräftig ausgebackenen, knusprigen Kruste und einer wunderbar lockeren, saftigen Krume, die durch die Vielzahl an eingeweichten Saaten besonders aromatisch und lange frisch bleibt. So unfassbar lecker! Durch das Quellstück können die Saaten ihr volles Aroma entfalten und sorgen gleichzeitig für zusätzliche Saftigkeit im Teig. Die Kombination aus Autolyse, Dehnen und Falten sowie ausreichend Ruhezeit unterstützt die Ausbildung eines stabilen Glutengerüsts und bringt ein schönes Volumen ins Brot. Die lange, kalte Gare im Kühlschrank verleiht dem Brot nicht nur ein intensives, vielschichtiges Aroma, sondern macht es auch besonders bekömmlich. Zutaten: 200 g Dinkelmehl, Typ 630 100 g Emmermehl, Typ 1300 75 g Emmervollkornmehl 285 g lauwarmes Wasser 150 g aktiver Lievito Madre 80 g Saaten und Kerne nach Wahl + etwas zum Wenden 10 g Salz Außerdem: Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Zubereitung: Vorabend: Saaten in 70 g Wasser quellen lassen. Für die Autolyse Mehl und 215 g Wasser etwa 2 Minute verkneten, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Der Teig ist sehr fest, da noch die Flüssigkeit aus den Quellstück fehlt. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen. Saaten samt Quellflüssigkeit, Lievito Madre und Salz hinzufügen und in rund 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Die Schüssel abdecken und ca. 30 Minuten an einem warmen Ort bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Während der folgenden Stockgare wird der Teig insgesamt dreimal im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten gedehnt und gefaltet. Beim ersten Dehnen &#38; Falten werden Strech and Folds durchgeführt. Dafür wird eine Seite des Teigs vorsichtig nach oben gezogen, ohne dass er reißt, und zur Mitte hin eingeschlagen. Die Schüssel wird leicht gedreht und dieser Vorgang von allen vier Seiten wiederholt. So erhält der Teig zunehmend Struktur und Spannung. Beim zweiten und dritten Dehnen und Falten werden drei bis vier Coil Folds durchgeführt. Dabei wird mit beiden Händen unter die Mitte des Teigs gegriffen und dieser langsam angehoben. Die Teigenden dehnen sich nach unten und werden anschließend unter dem Teig eingeschlagen, sodass er sich selbst unterfaltet. Nach einer Drehung der Schüssel um 90 Grad wird der Vorgang wiederholt. Durch diese Kombination wird das Glutengerüst besonders schonend gestärkt; der Teig gewinnt mit jeder Runde an Stabilität, Elastizität und Oberflächenspannung, während die eingeschlossene Luft erhalten bleibt. Anschließend ca. 90 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Nach Abschluss der Stockgare erfolgt das lockere Vorformen (Pre-Shape), bei dem der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläsche sanft rund oder oval zusammengeschoben wird. Nach einer Ruhezeit von etwa 30 Minuten kann sich das Glutengerüst entspannen, was das anschließende Formen erleichtert. Im nächsten Schritt folgt das Laminieren. Dafür wird der Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig dünn auseinandergezogen. Anschließend wird der Teig von beiden Seiten zur Mitte hin eingeklappt und schließlich straff eingerollt. Zum Abschluss wird der Teigling rundgewirkt, sodass eine gleichmäßige Oberflächenspannung entsteht. Mit dem Schluss nach oben wird er in einen gut bemehlten Gärkorb gelegt, abgedeckt und über Nacht im Kühlschrank zur kalten Gare gestellt. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Dehnen und Falten bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären ist. Backtag: Der Backofen wird auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ein gusseiserner Topf inklusive Deckel sollte mindestens 45 Minuten mit aufgeheizt werden, damit ausreichend Hitze gespeichert wird und ein optimaler Ofentrieb entstehen kann. Der Teigling wird vorsichtig aus dem Gärkorb auf ein Stück Backpapier gestürzt. Überschüssiges Reismehl wird behutsam mit den Fingern verteilt. Anschließend wird das Brot mit einer scharfen Klinge oder Rasierklinge etwa 1 cm tief nach Wunsch eingeschnitten, um ein kontrolliertes Aufreißen während des Backens zu ermöglichen. Der heiße Topf wird aus dem Ofen genommen und das Brot mithilfe des Backpapiers hineingehoben. Etwas Wasser wird in den Topf gesprüht, um zusätzlichen Dampf zu erzeugen. Der Deckel wird sofort geschlossen und der Topf zurück in den Ofen gestellt. Das Brot backt zunächst etwa 35 Minuten bei 250 °C mit geschlossenem Deckel. Im Anschluss wird der Deckel entfernt, erneut etwas Wasser in den Ofen gesprüht und die Temperatur auf 230 °C reduziert. Das Chili-Cheese-Brot wird weitere etwa 10 Minuten ausgebacken, bis eine kräftig gebräunte, aromatische Kruste entstanden ist. Dieses Saatenbrot ist ein echter Allrounder: perfekt zum Frühstück mit süßen Aufstrichen, als herzhafte Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Salaten. Außen herrlich knusprig, innen weich, saftig und voller Geschmack. Einfach ein Brot, das einfach immer passt. Probiert es unbedingt aus, ihr werdet es lieben! Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Sauerteig-Zupfbrot mit Pesto</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 18:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute habe ich ein ganz besonderes Wohlfühlbrot für euch: ein herrlich aromatisches Zupfbrot, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch richtig Spaß beim Teilen macht. Schicht für Schicht versteckt sich darin würziges Pesto, umhüllt von einem wunderbar soften, luftigen Teig. Außen goldbraun gebacken, innen saftig und zart, Einfach perfekt für gemütliche Abende, zum Grillen oder als Highlight auf jedem Tisch. Das Beste daran: Jeder kann sich einfach ein Stück abzupfen. Ganz unkompliziert und einfach unwiderstehlich lecker! Zutaten: 350 g Dinkelmehl, Typ 630 220 g lauwarmes Wasser 150 g aktiver Lievito Madre 1 EL Salz 20 g Butter + 1 EL 60 g Pesto Außerdem: Kastenform, 25 cm Backpapier etwas Butter zum einfetten 2 EL Reismehl Zubereitung: Vorabend: Für die Autolyse Mehl und Wasser etwa 1 Minute miteinander verkneten, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen. Lievito Madre und Salz zum Teig geben und in ca. 3 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. Anschließend in weiteren rund 3 Minute 20 g Butter portionsweise unterarbeiten. Die Schüssel abdecken und 30 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Während der folgenden Stockgare wird der Teig insgesamt dreimal im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten gedehnt und gefaltet. Beim ersten Dehnen &#38; Falten werden Strech and Folds durchgeführt. Dafür wird eine Seite des Teigs vorsichtig nach oben gezogen, ohne dass er reißt, und zur Mitte hin eingeschlagen. Die Schüssel wird leicht gedreht und dieser Vorgang von allen vier Seiten wiederholt. So erhält der Teig zunehmend Struktur und Spannung. Beim zweiten und dritten Dehnen und Falten werden drei bis vier Coil Folds durchgeführt. Dabei wird mit beiden Händen unter die Mitte des Teigs gegriffen und dieser langsam angehoben. Die Teigenden dehnen sich nach unten und werden anschließend unter dem Teig eingeschlagen, sodass er sich selbst unterfaltet. Nach einer Drehung der Schüssel um 90 Grad wird der Vorgang wiederholt. Durch diese Kombination wird das Glutengerüst besonders schonend gestärkt; der Teig gewinnt mit jeder Runde an Stabilität, Elastizität und Oberflächenspannung, während die eingeschlossene Luft erhalten bleibt. Anschließend ca. 90 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Danach Schüssel abgedeckt über Nacht im Kühlschrank reifen lassen. Backtag: Die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 2 Stunden akklimatisieren lassen. Die Kastenform gut mit Butter einfetten und leicht bemehlen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und rechteckig etwa 1 cm dick auseinanderziehen. Das Pesto mit 1 EL Butter verrühren und gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen. Die Seiten des Teiges der Länge nach locker zusammenklappen und den Teig anschließend mit einem Messer an der Teignaht halbieren. Anschließend in Streifen schneiden, die ungefähr so breit sind wie die Backform. Die Stücke hochkant nebeneinander in die Kastenform schichten. Das Zupfbrot anschließend abgedeckt etwa 40 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Zupfbrot auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 180 °C reduzieren und das Brot in weiteren rund 25 Minuten fertig ausbacken. Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachbacken und Genießen! Lasst es euch schmecken und teilt das Brot am liebsten mit euren Lieblingsmenschen, so wird es gleich doppelt so gut. Und das Beste: Ihr könnt die Füllung ganz nach eurem Geschmack variieren, zum Beispiel mit Kräuterbutter, Olivenpaste oder anderen leckeren Aufstrichen. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:45:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute gibt es ein echtes Highlight für alle, die knusprige, aromatische Snacks lieben: herrlich rustikale Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard. Diese Cracker vereinen eine goldbraune, splitternde Knusprigkeit mit einem nussigen, vollmundigen Aroma und einer feinen Vielfalt aus Haferflocken und Saaten. So unfassbar lecker! Durch das Quellenlassen der Mischung können Haferflocken und Saaten ihre Aromen optimal entfalten und sorgen für eine besonders ausgewogene Textur. Die einfache, aber durchdachte Zubereitung garantiert ein gleichmäßiges Ergebnis: außen herrlich knusprig, innen zart und aromatisch. Das Einschneiden während des Backens ermöglicht perfekt portionierte Stücke, ohne die Struktur zu zerstören. Diese Cracker eignen sich wunderbar als Snack zwischendurch, als Begleiter zu Dips, Käseplatten oder Salaten – oder einfach pur zum Knabbern. Probiert sie aus, ihr werdet sie lieben! Zutaten: 70 g Dinkelmehl Typ 630 10 g Dinkelvollkornmehl 60 g Sauerteig-Discard 210 g Wasser 60 g Haferflocken 80 g Saaten nach Wahl (Bsp. Leinsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, etc.) 20 g Olivenöl 3 g Salz Außerdem: Backblech Backpapier Zubereitung: Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den Sauerteig-Discard im lauwarmen Wasser vollständig auflösen. Anschließend Mehl, Haferflocken, Saaten, Olivenöl und Salz hinzufügen und alles gründlich verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Die Mischung ca. 30 Minuten quellen lassen, damit Haferflocken und Saaten Wasser aufnehmen können. Die Masse sehr dünn und gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Nach Wunsch mit grobem Meersalz, Saaten oder Gewürzen bestreuen. Das Blech in den Ofen schieben und etwa 10 Minuten bei 180 °C Umluft backen. Den Ofen auf 170 °C Umluft reduzieren. Das Backblech aus dem Ofen nehmen und den Teig mit einem Messer gleichmäßig in die gewünschten Stücke schneiden. Anschließend das Blech wieder in den Ofen geben und weitere rund 35 bis 40 Minuten fertig backen. Die Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Diese Saaten-Cracker aus Sauerteig-Discard überzeugen nicht nur geschmacklich, sondern auch durch ihre einfache Herstellung. Das Quellenlassen sorgt für eine optimale Bindung und ein harmonisches Mundgefühl, während das langsame Ausbacken die perfekte Knusprigkeit bringt. Ein unkomplizierter Snack mit maximalem Genuss! Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Chili-Cheese-Brot mit Lievito Madre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute gibt es ein echtes Highlight für alle, die kräftiges Sauerteigbrot mit besonderem Aroma lieben: ein rustikales Chili-Cheese-Brot mit Lievito Madre. Dieses Brot vereint eine aromatische, goldbraune Kruste mit einer saftigen, lockeren Krume und einer würzig-pikanten Füllung aus geschmolzenem Käse und feinen Jalapeños. So unfassbar yummy! Durch die lange, kalte Gare im Kühlschrank entwickelt der Teig ein besonders vielschichtiges Aroma und eine hervorragende Bekömmlichkeit. Die Kombination aus Autolyse, Dehnen und Falten sowie Coil Folds sorgt für ein stabiles Glutengerüst und ein schönes Volumen. Das zweite Laminieren ermöglicht es, Käse und Jalapeños gleichmäßig in den Teig einzuarbeiten, ohne die zuvor aufgebaute Struktur zu zerstören. Dieses Brot eignet sich perfekt als Begleiter zum Grillen, als Highlight auf dem Brunch-Tisch oder einfach pur mit etwas gesalzener Butter. Es ist außen knusprig, innen weich und herrlich aromatisch. Probiert es aus, ihr werdet es lieben! Zutaten: 50 g Weizenvollkornmehl 125 g Weizenmehl Typ 450 200 g Weizenmehl Typ 550 270 g Wasser lauwarm 150 g aktiver Lievito Madre (2x gefüttert) 9 g Salz 10 g Jalapeños (gut abtrocknen) 70 g Cheddar gerieben Außerdem: Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Zubereitung: Vorabend: Für die Autolyse werden Mehl und Wasser etwa eine Minute miteinander verknetet, bis keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind. Die Schüssel wird anschließend abgedeckt und der Teig darf ruhen, damit sich Mehl und Wasser vollständig verbinden und erste Glutenstrukturen entstehen können. Nach der Autolyse werden Lievito Madre und Salz zugegeben und der Teig in der Rührschüssel etwa fünf Minuten zu einem geschmeidigen, elastischen Teig geknetet. Anschließend wird die Schüssel erneut abgedeckt und der Teig für etwa 30 Minuten bei einer Temperatur von ca. 26 bis 28 °C zur Ruhe gestellt. Während der folgenden Stockgare wird der Teig insgesamt dreimal im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten gedehnt und gefaltet. Beim ersten Dehnen &#38; Falten werden Strech and Folds durchgeführt. Dafür wird eine Seite des Teigs vorsichtig nach oben gezogen, ohne dass er reißt, und zur Mitte hin eingeschlagen. Die Schüssel wird leicht gedreht und dieser Vorgang von allen vier Seiten wiederholt. So erhält der Teig zunehmend Struktur und Spannung. Beim zweiten und dritten Dehnen und Falten werden drei bis vier Coil Folds durchgeführt. Dabei wird mit beiden Händen unter die Mitte des Teigs gegriffen und dieser langsam angehoben. Die Teigenden dehnen sich nach unten und werden anschließend unter dem Teig eingeschlagen, sodass er sich selbst unterfaltet. Nach einer Drehung der Schüssel um 90 Grad wird der Vorgang wiederholt. Durch diese Kombination wird das Glutengerüst besonders schonend gestärkt; der Teig gewinnt mit jeder Runde an Stabilität, Elastizität und Oberflächenspannung, während die eingeschlossene Luft erhalten bleibt. Anschließend ca. 90 Minuten bei 26 bis 28 °C ruhen lassen. Nach Abschluss der Stockgare erfolgt das lockere Vorformen (Pre-Shape), bei dem der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläsche sanft rund oder oval zusammengeschoben wird. Nach einer Ruhezeit von etwa 30 Minuten kann sich das Glutengerüst entspannen, was das anschließende Formen erleichtert. Im nächsten Schritt folgt das Laminieren. Dafür wird der Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig dünn auseinandergezogen. Der geriebene Käse und die fein geschnittenen Jalapeños werden gleichmäßig auf der gesamten Teigfläche verteilt. Anschließend wird der Teig von beiden Seiten zur Mitte hin eingeklappt, erneut mit etwas Käse und Jalapeños bestreut und schließlich straff eingerollt. Zum Abschluss wird der Teigling rundgewirkt, sodass eine gleichmäßige Oberflächenspannung entsteht. Mit dem Schluss nach oben wird er in einen gut bemehlten Gärkorb gelegt, abgedeckt und über Nacht im Kühlschrank zur kalten Gare gestellt. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Dehnen und Falten bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären ist. Backtag: Der Backofen wird auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ein gusseiserner Topf inklusive Deckel sollte mindestens 45 Minuten mit aufgeheizt werden, damit ausreichend Hitze gespeichert wird und ein optimaler Ofentrieb entstehen kann. Der Teigling wird vorsichtig aus dem Gärkorb auf ein Stück Backpapier gestürzt. Überschüssiges Reismehl wird behutsam mit den Fingern verteilt. Anschließend wird das Brot mit einer scharfen Klinge oder Rasierklinge etwa 1 cm tief nach Wunsch eingeschnitten, um ein kontrolliertes Aufreißen während des Backens zu ermöglichen. Der heiße Topf wird aus dem Ofen genommen und das Brot mithilfe des Backpapiers hineingehoben. Etwas Wasser wird in den Topf gesprüht, um zusätzlichen Dampf zu erzeugen. Der Deckel wird sofort geschlossen und der Topf zurück in den Ofen gestellt. Das Brot backt zunächst etwa 35 Minuten bei 250 °C mit geschlossenem Deckel. Im Anschluss wird der Deckel entfernt, erneut etwas Wasser in den Ofen gesprüht und die Temperatur auf 230 °C reduziert. Das Chili-Cheese-Brot wird weitere etwa 10 Minuten ausgebacken, bis eine kräftig gebräunte, aromatische Kruste entstanden ist. Dieses Chili-Cheese-Brot mit Lievito Madre überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch handwerklich. Die schonende Teigführung mit mehreren Faltvorgängen stärkt das Glutengerüst, während die lange, kalte Gare für Tiefe im Aroma sorgt. Der kräftige Ofentrieb im vorgeheizten Topf sorgt für eine wunderbar rösche Kruste und eine saftige, elastische Krume. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Original Panzerotti Pugliesi mit Lievito Madre (ohne Hefe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 10:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Italienisch]]></category>
		<category><![CDATA[Lievito Madre]]></category>
		<category><![CDATA[Pizza]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerteig]]></category>
		<category><![CDATA[selbst gemacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute habe ich eines meiner absoluten Lieblings Streetfoods aus Italien für euch: Original Panzerotti Pugliesi mit »Lievito Madre« &#8211; köstliche Halbmonde, die aus einem luftigen Teig bestehen und mit einer himmlischen Füllung aus Tomaten und Mozzarella punkten. Der Herzensmensch und ich lieben diese kleinen frittierten Teigtaschen, da sie uns an unsere wundervollen Urlaube im Dorf meines Vaters in Süditalien erinnern. Denn die Panzerotti kommen zwar ursprünglich aus Apulien, in Kalabrien kann man sie aber auch an jeder Ecke finden. Die Füllung kann je nach Vorlieben variiert werden – ich persönlich liebe die klassische Kombination von sonnengereiften Tomaten und cremigem Mozzarella. Der frittierte Teig sorgt für eine unwiderstehliche Knusprigkeit, die bei jedem Bissen ein wahres Geschmacksfeuerwerk entfacht. Panzerotti schmecken förmlich nach Sonne, Sommer und Meer und machen definitiv süchtig. Wer keinen Sauerteig besitzt, kann sie auch mit Hefe machen. Geschmacklich finde ich sie persönlich aber ohne besser. Zutaten: Für den Teig: 350 g Weizenmehl Type 0 150 g fein gemahlenes Hartweizengrieß 290 g Wasser 130 g Lievito (3x aufgefrischt) 1 Teelöffel Honig 30 g extra natives Olivenöl 10 g Salz Für die Füllung: 300 g Mozzarella Fior di latte (Bsp. Fior d’Agerola) 1 Dose San Marzano Tomaten (Bsp. Il pomodoro piu buono del Vesuvio) 1 TL Oregano Außerdem: etwas Semola rimacinata zum Aufarbeiten Teigkarte Klarsichtfolie oder Duschhaube Topf und reichlich Öl zum frittieren Zubereitung: An Vortag: Mehl und Hartweizengrieß in die Rührschüssel einer Küchenmaschine sieben. Lievito und Honig in ca. der Hälfte der Wassermenge auflösen und dazugeben. Bei niedriger Geschwindigkeit ca. 10 Minuten kneten und nach und nach das Olivenöl sowie das restliche Wasser hinzufügen, bis ein weicher, sehr elastischer Teig entsteht. Zum Schluss das Salz einarbeiten. Den Teig mit leicht geölten Händen herausnehmen, auf einer bemehlten Fläche rund wirken und anschließend in eine leicht geölte Schüssel legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Am Backtag: Den Teig ca. 2-3 Stunden vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Dann in ca. 15 Portionen von etwa 70-80 g aufteilen, zu Kugeln formen, diese auf Backpapier legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Etwa 90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. In der Zwischenzeit Tomaten mit den Händen zerdrücken und mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken. Mozzarella mit den Händen in kleine Stücke zupfen. Nach der Gehzeit die Teigkugeln dünn ausrollen und dabei einen Kreis formen. Nun einen Esslöffel Tomatensauce und etwas Mozzarella darüber geben. Die Ränder leicht mit Wasser befeuchten und aufeinanderlegen, sodass Halbmonde entstehen. Zum Versiegeln Ränder mit den Fingerspitzen zusammendrücken und dann mit den Zinken einer Gabel. Reichlich neutrales Öl erhitzen und die Panzerotti darin portionsweise frittieren, dabei wenden, bis sie goldbraun sind. Anschließend mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. &#160; Ihr Lieben, ich hoffe, es war alles verständlich und wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen. Neben Original Panzerotti Pugliesi mit Lievito Madre, habe ich weitere tolle Rezepte mit Lievito und ganz ohne Hefe entwickelt. Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben bzw. Hilfe benötigen, meldet euch gerne bei mir. Ansonsten findet ihr, wie bereits erwähnt, weitere Tipps auf meinem Instagram-Account in den Highlights unter »BrotLatein«. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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		<title>Dinkelbrot mit Sesam und Mohn (ohne Hefe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01. Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem Ofen]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Brote]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Für jeden Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Lievito Madre]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerteig]]></category>
		<category><![CDATA[selbst gemacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, ich kann meine Brotback-Sucht wohl nicht mehr länger leugnen. Ich liebe, liebe, liebe es einfach zu sehr und mittlerweile ist das Backen so in meinem Tagesablauf integriert, dass es mir gar nicht mehr so zeitintensiv vorkommt. Ich hatte ja damals vor 5 Jahren die Befürchtung, dass ich nach der damaligen Corona-Kurzarbeit gar keine Zeit mehr für meinen »Lievito Madre« &#8220;Chiara&#8221; finden würde. Aber diese Befürchtung hat sich zum Glück nicht bewahrheitet und so gibt es hier im Hause Lindner weiterhin jeden Tag leckeres Brot. Dabei ist die Auswahl mittlerweile etwas breiter und geht von einem italienischen »Weizen-Landbrot«, über einem klassischen »Roggensauerteig-Brot«, zu einem »Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen« bis hin zum heutigen Dinkelbrot mit Sesam und Mohn. Dabei waren meine Brotback-Anfänge echt nicht einfach und ich bin so oft gescheitert, jetzt aber habe ich den Dreh raus und ich spüre schon bei den Folds, wie sich das Brot später entwickeln wird. Es muss einfach &#8220;klick&#8221; machen und wenn man den Teig einmal verstanden hat, wird jedes Brot gelingen. Bei mir war es jedenfalls so. Also bitte, bitte verzweifelt nicht, wenn eure Brote am Anfang nicht so hübsch aussehen, nicht richtig aufgehen oder zu große Löcher innen haben. Das hat nichts mit euch zu tun, nichts mit dem Rezept. Dann ist einfach nur eine Kleinigkeit schief gelaufen. Ein zu großer Topf, zu kaltes Wasser, zu wenig Teigruhe, ein zu schwacher Lievito &#8211; es kann so viele Gründe haben. Denkt einfach immer daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Und jetzt zum Rezept für das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn: Gesamtzutaten (ca. 850 g Laib): 300 g Dinkelmehl, Typ 630 75 g Dinkel-Vollkornmehl 100 g Weizenmehl Typ 550 (für den Lievito) 320 g lauwarmes Wasser 30 g Lievito Madre 25 g Sesam + 1 EL zum Wenden 25 g Mohn + 1 EL zum Wenden 10 g Salz Außerdem: Hohes Glasgefäß mit Deckel saubere Schüssel sauberer Löffel Teigkarte Gärkorb, 20 cm ∅ 2 EL Reismehl Klarsichtfolie optional: Gusseiserner Topf, 22 cm ∅ Info: In einem hohen Glasgefäß kann sich der Lievito Madre besser entwickeln. Außerdem ist die Oberfläche die austrocknen könnte geringer. Das Glas sollte aber so groß sein, dass es nach der Auffrischung nur zu etwa 30 Prozent gefüllt wird, da sich der Lievito verdoppeln oder gar verdreifachen kann. Zubereitung: Vorabend 21:00 Uhr: Die 30 g Lievito Madre in eine Schüssel geben. Genau 15 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 30 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. Über Nacht an einem warmen Ort (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad) stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Backtag 08:00 Uhr: Den aufgefrischten Lievito (sollten 70 g sein) in eine Schüssel geben. Genau 35 g Wasser dazugeben und den Lievito darin auflösen bzw. schaumig aufschlagen. Anschließend 70 g Weizenmehl hinzufügen, sehr gründlich per Hand verkneten, in das Glas legen und mit dem Deckel verschließen. An einem warmen Ort ca. 3-4 Stunden stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt oder gar verdreifacht hat. Parallel 25 g Sesam und 25 g Mohn in eine Schüssel geben und mit 80 g lauwarmen Wasser aufgießen. Die Schüssel abdecken und stehen lassen. Backtag 12:00 Uhr: Nun den eingeweichten Sesam und Mohn samt der Restflüssigkeit, die 300 g Dinkelmehl, die 75 g Dinkel-Vollkornmehl und 190 g lauwarmes Wasser in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben und kneten lassen, bis sich alles gerade so verbunden hat. Dann den Vorteig sowie das Salz dazugeben und in 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit der Klarsichtfolie abdecken und 30 Minuten an einem Warmen Ort ruhen lassen (ideal sind für die komplette Zubereitung ca. 25 bis 30 Grad). Backtag 12:30 Uhr: Der Teig muss jetzt 3x im Abstand von je 30 Minuten gedehnt und gefaltet werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ich bevorzuge bei dem Dinkel-Emmer-Brot für die ersten beiden Dehnungen die Strech-and-Fold-Methode. Dazu Hände etwas anfeuchten und den Teig aus der Schüssel heraus von einer Seite nach oben ziehen und dann umklappen. Diesen Vorgang von jeder Seite wiederholen, insgesamt sind das ca. 4-5 Dehnungen. Den Teig anschließend wieder abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Zur Erklärung: Das Dehnen und Falten verleiht Weizenteigen mehr Struktur. Dabei wird das Klebegerüst schonend stabilisiert, wodurch das Gashaltevermögen steigt, was wiederrum für eine offene Porung im Brot sorgt. Zudem dient es der Entgasung und Sauerstoffzufuhr sowie der Homogenisierung der Temperatur. Backtag 13:00 Uhr: Strech-and-Fold wie oben beschrieben wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen. Backtag 13:30 Uhr: Für die dritte Dehnung bevorzuge ich die Coil-Fold-Methode. Das Prinzip ist dasselbe, die Technik eine etwas andere. Hierfür die Hände etwas anfeuchten und den Teig in der Mitte mit beiden Händen hochheben. Die Enden werden dabei gedehnt und wieder eingeklappt abgelegt. Die Schüssel drehen und das Ganze 3 Mal rundum wiederholen. Den Teig anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden ruhen lassen. Backtag 15:00 Uhr: Nun folgt der Pre-Shape. Dafür etwas Dinkelmehl auf die Arbeitsplatte sieben und den Teig ganz vorsichtig aus der Schüssel heben. Den Teig mit Hilfe einer Teigkarte und den Händen vorsichtig rundwirken. Nun auf der Arbeitsplatte 30 Minuten entspannen lassen und die umgedrehte Schüssel darüberstülpen, damit der Teig vor Zugluft geschützt ist. Backtag 15:30 Uhr: Zum Schluss führen wir den Final Shape durch. Dazu die Arbeitsplatte erneut mit etwas Dinkelmehl besieben und den Teig umdrehen. Sehr vorsichtig etwas langziehen und die obere Seite nach unten klappen. Nun den Teig &#8220;flechten&#8221; und anschließend von unten nach oben zusammenrollen. Immer so vorsichtig, dass die Luftbläschen nicht kaputt gehen. Das Gärkörbchen mit etwas Reismehl besieben. Dann den Teigling ganz leicht mit ganz wenig Wasser besprühen und in je 1 EL Mohn und Sesam vorsichtig wälzen. Den Teigling mit Schluss nach oben in den Gärkorb legen und abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhenlassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Eine kurze Video-Anleitung zu den einzelnen Schritten vom Strech &#38; Fold bis zum Final Shape findet ihr auf meinem Instagram Profil unter »BrotLatein« in den Highlights. Reinschauen lohnt sich, da es per Video einfacher zu erklären/verstehen ist. Backtag 20:00 Uhr: Alternativ gegen 20:00 Uhr abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen zwischen 07:00 und 08:00 Uhr backen. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Brot zu backen. Entweder in der Cocotte (Gusseiserner Topf) oder auf dem Blech. Für das Backen auf dem Blech: Ein Backblech mit ca. 125 ml Wasser in den Ofen geben und auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald der Ofen warm ist, das Blech herausnehmen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Ein zweites Blech mit Backpapier auslegen und das Brot darauf geben. Blech in den Ofen schieben, ca. 10 Minuten backen und dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn nun in weiteren ca. 35 Minuten fertigbacken. Für das Backen in der Cocotte: Backofen (Ober- und Unterhitze) inklusive Topf mit Deckel ca. 45 Minuten bei 250 Grad aufheizen. Für den “Bread-Ear-Schnitt&#8221; mit der Hand vorsichtig das überschüssige Reismehl verteilen und mit dem Messer (mit einer Rasierklinge funktioniert es besser) von oben leicht seitlich eine Linie schneiden. Anschließend dieselbe Linie nochmals sehr schräg (das Messer im 45-Grad-Winkel halten) nachschneiden. Nun den Topf aus dem Ofen holen ACHTUNG! SEHR HEISS! und das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn mit Backpapier hineinheben. Den Topf mit dem Deckel schließen und sofort in den Ofen schieben. Nun ca. 35 Minuten mit Deckel auf 250 Grad backen, dann die Temperatur auf 210 Grad herunterdrehen. Das Brot in weiteren ca. 10 Minuten backen. Auf einem Gitterrost mindestens 2 Stunden auskühlen lassen und fertig ist das leckere Dinkelbrot mit Sesam und Mohn. Die Uhrzeiten sind nur Richtwerte und sollen euch am Anfang helfen, den Teig besser kennenzulernen. Irgendwann spürt ihr am Teig, ob er schon bereit für den nächsten Schritt ist. Ich bereite meinen Vorteig zum Beispiel immer morgens zu und mein Herzensmensch stellt ihn mir dann in den Kühlschrank, sobald er sich verdoppelt hat. So kann ich nach der Arbeit direkt mit der Autolyse starten und bin bis zum Zubettgehen fertig. Ich lasse den fertigen Teig im Garkörbchen dann nur 2 Stunden anspringen und stelle ihn dann abgedeckt in den Kühlschrank, um am nächsten Morgen zu backen. Zu Beginn hatte die Teigruhe im Kühlschrank bei mir nie geklappt, mittlerweile habe ich festgestellt, dass unser Kühlschrank einfach zu kalt eingestellt war und ich den Teig unbedingt anspringen lassen muss und schon funktioniert es wunderbar. Vorteil der Übernachtgare im Kühlschrank ist, dass man das Brot viel besser einschneiden kann, wodurch solche Kunstwerke hier entstehen. Wenn ihr am Abend backt, verliert das Brot über Nacht ganz leicht an &#8220;Knusprigkeit&#8221;. Um das Dinkelbrot mit Sesam und Mohn am nächsten Morgen extra Kross zu bekommen, könnt ihr es schon vorher nur 30 Minuten statt der 35 Minuten im Topf mit Deckel backen (die 10 Minuten ohne Deckel bleiben gleich). Dann morgens den Ofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot ganz sparsam mit etwas Wasser besprühen. Wirklich, wirklich nur gaaaanz wenig Wasser. Dann 10 Minuten auf dem Rost nachbacken lassen. Damit bekommt ihr eine Doppel-Kruste und das Brot hält länger frisch. Ich hoffe, es war alles verständlich und wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen. Neben diesem leckeren Dinkelbrot mit Sesam und Mohn solltet ihr unbedingt auch mal mein italienisches »Weizen-Landbrot« mit Lievito Madre, das »Dinkel-Emmer-Brot mit Sonnenblumenkernen« oder das knusprige »Roggenmischbrot« mit Sauerteig ausprobieren. Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt bzw. Hilfe benötigt, meldet euch gerne bei mir. Ansonsten findet ihr weitere Tipps auf meinem Instagram-Account in den Highlights unter »BrotLatein«. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ .]]></description>
		
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