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		<title>Jordan&#8217;s Untermühle in Rheinhessen: Mein absoluter #Seelenort</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, habt ihr schon mal dieses Gefühl gehabt, das erste Mal an einen Ort zu kommen und völlig in Love damit zu sein? Doch dann kehrt ihr irgendwann erneut voller Erwartungen zurück, nur um festzustellen, dass der Zauber verschwunden ist? Ich habe dieses Dilemma leider schon öfter erlebt, weshalb ich bisher nie mehr als zweimal im selben Hotel übernachtet habe. Das war zumindest so, bis ich Jordan&#8217;s Untermühle in Rheinhessen kennengelernt habe. Aber warum mich gerade dieses Hotel in der Nähe von Mainz so verzaubert hat, möchte ich euch jetzt ganz ausführlich erzählen! Die magische Anziehungskraft von Jordan&#8217;s Untermühle Es gibt einfach Orte, die eine ganz besondere Magie ausstrahlen. Orte, die einen tief in der Seele berühren und das Gefühl von Ruhe und Geborgenheit vermitteln. Jordan&#8217;s Untermühle ist genau einer dieser Seelenorte. Das Hotel mit der historischen Mühle, das von einer malerischen Landschaft umgeben ist, vermittelte einem das Gefühl, bei sich selbst angekommen zu sein. Dieses Gefühl setzt bei mir immer dann ein, wenn ich auf die schmale Allee vor dem Hof fahre, hindurch der bogenförmig angelegten Bäume, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz persönlichen Charme versprüht. Schon hier spürt man, dass etwas Besonderes auf einen wartet. Copyright: Jordan’s Untermühle Mein fünfter Besuch: Ein &#8220;Seelenort&#8221; wird zur Tradition Das erste Mal war ich im Juni 2022 für ein Yoga-Retreat in der Untermühle. Ich wusste vorher nicht, was mich erwarten würde, da ich den Kurs nur anhand der Bilder und Beschreibungen ausgewählt hatte. Ich hatte Glück, es war eine richtig coole Gruppe mit einer wundervollen Yoga-Lehrerin. Wir hatten fantastisches Wetter, saßen Tagsüber neben den Yoga-Sessions am Pool und konnten abends draußen das leckere Essen genießen. Die lauen Sommernächte versprühten ihren ganz eigenen Zauber und es fühlte sich wie ein Urlaub an einem weit entfernten Ort an (zum Thema Yoga erzähl ich euch später noch ein bisschen mehr). Nach etwa fünf Monaten fand ich mit meiner lieben Freundin Bettina erneut den Weg in die Untermühle. Ich hatte vorher so von dem Hotel geschwärmt und war gespannt, ob es ihr auch so gut gefallen würde. Als wir auf die Allee fuhren, erwartete uns ein Meer aus bunten Blättern, was eine ganz besondere Eleganz hatte. Bettina war direkt begeistert und fand den kleinen Innenhof mit seinem verträumten Flair sehr schön. Wir hatten eine fantastische Zeit. Wir haben ausgeschlafen und anschließend in Ruhe das abwechslungsreiche, leckere Frühstück genossen. Nach einem Spaziergang lagen wir meistens vor dem Kamin im Spa-Bereich oder im beheizten Pool. Am Abend wurde das 3-Gänge-Menü von einem guten Glas Wein begleitet und danach gab es noch einen Gin in der gemütlichen Hotelbar. Nach diesem schönen Freundinnen-Wochenende war ich noch im Februar und Mai 2023 für Retreats in der Untermühle. Und so kam der Oktober und ich fand mich zum bereits fünften Mal (wieder für ein Retreat, was sonst) in Jordan&#8217;s Untermühle wieder. Mittlerweile ist es für mich ein Gefühl von &#8220;nach Hause kommen&#8221;, wenn ich über die Allee fahre und anschließend freundlich am Empfang begrüßt werde. Die Historie von Jordan&#8217;s Untermühle: Wo Geschichte lebendig wird Die Geschichte von Jordan&#8217;s Untermühle reicht weit bis ins 13. Jahrhundert zurück, als sie erstmals in Urkunden erwähnt wurde. Über die Jahrhunderte hinweg diente sie als Getreidemühle. Heute sind noch viele Elemente aus dieser Zeit erhalten geblieben, die an die historische Nutzung erinnern. Doch hier wurde Geschichte nicht einfach nur bewahrt, sondern in die moderne Gestaltung des Hotels integriert. Martina und Gerhard Jordan haben seit 2005 alles darangesetzt, die Seele dieses Ortes zu bewahren und gleichzeitig neu zu beleben. Doch die Geschichte geht weiter, denn die nächste Generation, ihre Kinder Niclas und Luisa Jordan, sind ebenso voller Leidenschaft und Engagement für dieses Hotel. Aber die Untermühle ist mehr als nur ein historisches Gebäude und eine Familie, die ihre Geschichte weitergibt. Es ist die warmherzige Freundlichkeit des gesamten Teams, das liebevoll als &#8220;Mühlengeister&#8221; bezeichnet wird. Hier wird Gastfreundschaft großgeschrieben. Egal, ob es um besondere Wünsche, Empfehlungen für Ausflüge oder einfach nur herzliche Gespräche geht &#8211; im Hotel Jordan&#8217;s Untermühle fühlt man sich nicht wie ein Gast, sondern wie ein Teil der Familie. Die Freundlichkeit ist nicht gespielt oder aufgesetzt, sondern man spürt einfach immer, dass sie zur Philosophie des Hauses gehört, die von allen Mitarbeitern gelebt wird. Kuschel-Mühle, Traum-Mühle oder Mühle No7: Die Zimmer Die 45 Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und bieten modernen Komfort. Gemütliche Betten, stilvolle Möbel und warme Farben schaffen eine behagliche Atmosphäre, in der man sich sofort zuhause fühlt. Neben dem ästhetischen Aspekt zeichnen sich die Zimmer auch durch ihre Funktionalität aus. Hier findet man alles, was man für einen angenehmen Aufenthalt benötigt. Jedes Zimmer erzählt dabei seine eigene Geschichte &#8211; von verspielt bis schlicht, von altem Fachwerk bis hin zum reduziert modernen Stil. Ein Highlight der Zimmer sind die schönen Ausblicke. Ob auf den Garten oder die umliegende Landschaft, jedes Fenster öffnet eine neue Perspektive auf die Schönheit der Natur Rheinhessens. Dabei sind die Zimmer in drei Kategorien eingeteilt. Im Haupthaus liegt die Kuschel-Mühle, in der sich die Einzelzimmer sowie die kleinen, aber feinen Doppelzimmer befinden. In der Mühle No7, die ebenfalls im Haupthaus liegt, kann man in wunderschönen Doppelzimmern und den beiden Suiten übernachten, die zwar im Landhausstil gebaut sind, aber dennoch einen sehr modernen, cleanen und gemütlichen Look versprühen. Hier liegen auch meine persönlichen Lieblingszimmer: Das 26 m² große Doppelzimmer Himmelreich, welches einen herrlichen Blick in die Natur bietet und über ein sehr bequemes King Size Bett verfügt. Das große Bad mit ebenerdiger Regendusche, die bodentiefen Fenster mit Aussicht ins Grüne inklusive Morgensonne, sowie der direkte Zugang zum Spa und dem Restaurant gefallen mir hier besonders gut. Und dann gibt es da noch die 40 m² große Spa-Suite „Wolke 7“, die das Herzstück des Gebäudes ist. Dieses Zimmer hatte mich schon auf den Bildern so angesprochen, dass ich es unbedingt wenigstens einmal buchen musste. Zugegeben, war das größte Argument die freistehende, große Badewanne, aber auch sonst bietet dieses Zimmer jeglichen Komfort. Ein sehr gemütliches King Size Bett, ein kleiner Weinkühlschrank, ein großes Bad mit Regendusche, der Balkon mit Blick auf den Pool sowie ein eigener Wohnbereich machen dieses Zimmer zum absoluten Highlight. Im Nebengebäude, das man über einen kurzen Weg durch den Innenhof erreicht, befindet sich die Traum-Mühle. Die Doppelzimmer „Tagträumer“, „Traumfänger“ und „Traumblick“ sind je nach Kategorie barrierefrei zugänglich und verfügen teilweise über Terrassen mit Blick auf die Pferdekoppel. Zudem findet man teilweise Stuckdecken oder Badewannen in den Zimmern, die aus einer Kombination aus altem Fachwerk und modernem Mobiliar bestehen. Besonderheit hier: Die 38 m² große Spa-Traumsuite mit King Size Bett, Whirl-Badewanne, eigener Sauna und einem wunderschönen Blick ins Grüne. Das Herz &#38; Rebe Spa: Ein Ort der Entspannung Schon beim Betreten des Spa-Bereichs spürt man eine absolute Ruhe und Gelassenheit. Sanfte Klänge und Düfte lassen einen den Alltagsstress direkt vergessen. Die Atmosphäre ist auch hier geprägt von herzlicher Gastfreundschaft und echter Hingabe. Auf 115 m² wurde eine wahre Wohlfühloase geschaffen. Die Spa-Lounge ist wie ein gemütliches Wohnzimmer eingerichtet und bietet viele verschiedene Möglichkeiten, um zu verweilen. Ob am großen Tisch bei einer Tasse Tee, auf dem Sofa mit Blick in den Garten, vor dem Kamin in einem gemütlichen Sessel oder auf einem großen Day-Bad mit etwas mehr Privatsphäre &#8211; Entspannungsorte gibt es hier einige. Copyright: Jordan’s Untermühle Der beheizte Outdoorpool, der nicht nur über einen Inneneinstieg, sondern auch über Whirlliegen und Massagestrahlen verfügt, ist eine weitere Besonderheit. Und was wäre ein Spa ohne Sauna? Im Herz &#38; Rebe Spa findet ihr nicht nur eine, sondern gleich mehrere Saunaerlebnisse. Neben der finnischen Sauna mit einem Panoramafenster und einer Biosauna, befindet sich hier noch ein Aromadampfbad, das alle Sinne belebt. Für die erfrischende Abkühlung nach dem Saunieren steht euch ein Kaltwasserbecken zur Verfügung, das revitalisierend wirkt und euch neue Energie schenkt. Ein Spaziergang durch den wunderschönen Spa-Garten ist eine weitere herrliche Abwechslung nach dem Saunagang. Die großzügige Außenliegefläche ist mit komfortablen Liegen und gemütlichen Cabanas mit Vorhängen ausgestattet. Hier könnt ihr die wohltuende Sonne auf eurer Haut spüren, entspannen und euch ganz der natürlichen Schönheit der Umgebung hingeben. Abgerundet wird das Wellnessangebot im Herz &#38; Rebe Spa durch eine breite Palette von Massage- und Kosmetikbehandlungen. Meine Favoriten sind dabei die Massagen &#8220;Gelöstheit &#38; Freigeist&#8221;, eine Nacken-, Schulter- und Kopfmassage, die mich jedes Mal total erdet und von allen negativen Gedanken löst, sowie die &#8220;Zentrierung &#38; Fundament&#8221;, eine Fußdruckpunktmassage inkl. Fußbad, die mich immer wieder aufs Neue erfrischt und zugleich entspannt. Diese beiden Massagen sind für mich ein Muss, weshalb ich sie bisher bei jedem Besuch gebucht habe. Praktisch ist, dass man die Massagen direkt mit der Zimmerreservierung buchen kann, was ich auch definitiv empfehle, da sie recht schnell ausgebucht sind. Die genauen Termine bekommt ihr dann kurz vor Anreise per Mail geschickt. Yoga in Jordan&#8217;s Untermühle: Ein Tauchgang in die eigene Seele Wie bereits erwähnt, begann meine Reise in die Untermühle mit dem Wunsch, ein Yoga-Retreat zu besuchen. Ich brauchte einfach eine Auszeit und ein bisschen Hilfe, um auf spirituelle Weise zu mir selbst zu finden. Ich suchte also nach einem Ort, an dem ich Körper und Seele in Einklang bringen konnte, wobei ich dank einer einfachen Google-Suche über die Untermühle stolperte. Was mich direkt angesprochen hatte, war der große, lichtdurchflutete Yoga-Raum, der bereits auf den Bildern mega schön aussah. Mittlerweile habe ich mein viertes Retreat in der Untermühle besucht und spüre noch immer den Zauber dieses Raums. Es findet übriges fast wöchentlich ein Retreat statt. Auf der Homepage habt ihr eine gute Auswahl an verschiedenen Stilen, Themen und Schwerpunkten. Wer noch nie ein Retreat gemacht hat, dem kann ich das nur ans Herz legen. So eine „Auszeit aus dem Alltag“ ist wie eine Reise zu sich selbst, bei der man tief in die Welt des Yoga und der Meditation eintauchen kann. Copyright: Jordan’s Untermühle Es werden täglich von 11:00 bis 12:00 Uhr Yoga-Kurse angeboten, die für Hotelgäste kostenfrei sind. Somit haben selbst diejenigen, die noch nie Yoga ausprobiert haben, die Gelegenheit, in die Magie dieser uralten Praxis einzutauchen. Und dann gibt es noch das Mittwochs-Highlight, das Airrail-Yoga. Hier schwebt ihr, begleitet von der lieben Alex, durch den wunderschönen Yoga-Raum. Es ist, als ob die Schwerkraft für einen Moment aufgehoben wird und ihr frei wie ein Vogel seid. Ich habe bei Alex mein allererstes Airrail-Yoga praktiziert und bin seitdem ein großer Fan dieses Yoga-Stils. Mittlerweile habe ich mein eigens Tuch und sogar ein ganzes Retreat bei Alex besucht. Ich mag sie einfach, weil sie so authentisch ist und mega gut anleiten kann. Sie hat es in nur ganz wenig Zeit geschafft, mir die Angst zu nehmen, die ich zu Beginn vor den Umkehrhaltungen hatte. Kulinarische Genüsse im hauseigenen Vinothek-Restaurant Lu&#8217;s Bunter Genuss In Lu&#8217;s Bunter Genuss, das von der Tochter der Familie geführt wird, werden kulinarische Höhepunkte geschaffen, während frische Zutaten und erlesene Weine die Hauptrolle spielen. Die Liebe zum Detail und die Hingabe für gutes Essen sind in jedem einzelnen Gericht spürbar. Aber es ist nicht nur die Aromenvielfalt, die dieses Restaurant zu etwas Besonderem macht. Es ist die bemerkenswerte Frau, die hinter den kulinarischen Werken steht: Luisa Jordan. Luisa ist nicht nur eine herausragende Köchin, sondern auch eine Inspiration. In einer Welt, die oft von Männern dominiert wird, hat sie den Mut und die Ausdauer gezeigt, sich in diesem anspruchsvollen Beruf zu behaupten. Ihre Kochkunst ist mehr als nur ein Beruf; sie ist eine Leidenschaft, die aus jedem Gericht spricht. Während meines letzten Aufenthalts hatte ich die Gelegenheit, persönlich mit Luisa zu plaudern. Ihre Visionen und ihre Begeisterung für das Kochen sind ansteckend. Sie träumt von Gerichten, die Herzen berühren und Geschmacksknospen verzaubern. Und genau das tut sie in Lu&#8217;s Bunter Genuss. Hier werden nicht nur Mahlzeiten serviert; hier werden Erinnerungen geschaffen. Ein Besuch in Lu&#8217;s Bunter Genuss ist eine Reise für die Sinne und eine Hommage an die kulinarische Vielfalt. Copyright: Jordan’s Untermühle Luisa Jordan wollte nicht von Kindesbeinen an Köchin werden, sondern fand erst mit 18 Jahren in den Beruf. Nach ihrem Abitur fing sie an zu überlegen, ob die Welt der Gastronomie nicht doch etwas für sie sein könnte. Sie begann auf Schloss Elmau in Bayern...]]></description>
		
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		<title>&#8220;Delicious Saarland&#8221;: Von Flusschleifen, Stadtgärten und Sternerestaurants</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 07:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, mittlerweile habe ich euch schon oft genug vorgeschwärmt, wie verliebt ich in unser herrliches Land bin. Ich stelle immer und immer wieder fest, dass man gar nicht so weit in die Ferne reisen muss, um vom Alltag entfliehen zu können und ein paar entschleunigende Tage zu erleben. Zugegeben, das Saarland hatte ich bis vor ca. zwei Monaten nicht auf meiner Reiseziel-Liste, nach ein paar wundervollen Tagen die ich im kleinsten Bundesland Deutschlands verbringen durfte, stehet für mich fest: Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch im Saarland. Warum? Das möchte ich euch jetzt ganz ausführlich erzählen. Puh, einen Anfang zu finden ist echt schwer. Die Bloggerreise &#8220;Delicious Saarland&#8221; war tatsächlich eine der Reisen, bei denen mir von A bis Z einfach alles gefallen hat. Ich durfte so viele schöne Sachen erleben, so viele liebe Menschen kennenlernen und soooo gut essen. Das Motto der Saarländer &#8220;hauptsach gudd gess“ kommt schließlich nicht von ungefähr. In keinem anderen Bundesland ist die Michelin-Sterne-Dichte pro Kopf so hoch wie hier. Auch die Liebe für die Region und deren Produkte ist erstaunlich. Und ganz nebenbei ähnelt der saarländische Dialekt sehr stark dem hessischen &#8211; finde ich jedenfalls. Und dann ist da noch die wohl schönste Flussschleife der Welt&#8230; Copyright: Eike Dubois / Tourismus Zentrale Saarland Grund der Reise war ein kleine Challenge unter Bloggern, die von der Tourismus Zentrale Saarland organisiert wurde. Laura von Herz an Hirn, Dirk vom Gourmet Blog und ich sollten teils gemeinsam, teils alleine, alle Facetten des Saarlands kennenlernen und dabei verschiedene Aufgaben lösen. Begonnen haben wir bei einem Pralinenseminar im Café Resch. Hier sollten wir unsere eigenen Pralinen kreieren, was für mich eine wahre Herausforderung war. Ihr wisst ja, ich habe es nicht so mit der Zubereitung von Süßspeisen und war deshalb am Ende echt mega stolz, als ich meine kleinen Schätze endlich vernaschen durfte und sie auch noch lecker waren. Ok, ich muss zugeben, dass die Füllung vom Profi kam, aber das Befüllen und Verzieren war schließlich die größte der Herausforderung. Das Café Resch in Eppelborn wird bereits in der dritten Generation von der Familie geführt. Im Stil der 60er Jahre eingerichtet, sind die Polstersessel, Holzvertäfelungen und Blümchentapeten Zeugen einer langen Geschichte der Confiserie, die keinesfalls alt und eingestaubt wirkt, sondern sehr authentisch und herzlich ist. Viele der über 100 Pralinen und Trüffel wurden auf nationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Ein Besuch bei Familie Resch lohnt sich, denn auch die Kuchen und Torten sind himmlisch gut. Nach dem Pralinenseminar hatte jeder etwas Zeit für sich. So bin ich den 1.200 Meter langen Baumwipfelpfad entlang zum schönsten Aussichtspunkt im ganzen Saarland gelaufen. Beeindruckend war dabei aber nicht nur die Sicht, denn auch der Weg bis zur Aussichtsplattform ist spektakulär. Vorbei an den Baumkronen riesiger Buchen und Eichen, geht es bis über 40 Meter hoch hinaus. Oben angekommen, wird man mit einem Blick auf die berühmte Saarschleife und die faszinierende Landschaft des Naturparks Saar-Hunsrück belohnt. Am Abend ging es in das Landhotel Saarschleife, wo uns ein außergewöhnliches Abendessen erwartete. Das kulinarische Versprechen des Landhotels und des hauseigenen Restaurants ist eine kreative Küche mit ökologischer Nachhaltigkeit zu fairen Preisen und frischen Zutaten von lokalen Erzeugern. Im hübschen Hotelgarten stand eine feurige Überraschung für und parat, denn wir sollten bei einem Kochkurs in die Kunst des Schwenkens eingeführt werden. Das Grillen auf einem beweglichen Grill über offenem Feuer gehört zum Saarland, wie das Amen in der Kirche. Neben einem ordentlichem Wurstring, Apfelmus und einer wahnsinnig leckeren Biersauce, landeten auch die berühmten Dibbelabbes auf dem Schwenker. Dabei mögen es die Saarländer gerne etwas salziger, was aber dank dem leckeren Wein vom Bioweingut Ollinger-Gelz nicht ganz so schlimm war. Nachdem wir am ersten Tag gemeinsam unterwegs waren, hatten wir am nächsten Morgen unterschiedliche Aufgaben erhalten. Beim ersten Blick auf unsere Challenge-Karten, war ich über meine Aufgabe sehr glücklich. Während die anderen beiden nämlich ganz langweilig Einkaufen und Brotbacken sollten, durfte ich Fische fangen. So wurde ich nach einem ausgiebigen und sehr leckeren Frühstück im Landhotel Saarschleife von Marc vom Forellengut Rosengarten abgeholt. Marc hat sich ganz viel Zeit für mich genommen und mir mit einer sehr ansteckenden Begeisterung sein ganzes Reich gezeigt. Das Forellengut befindet sich in einem Seitental der Saar, ca. 24 km von Trier entfernt. Auf einer Fläche von 6,5 Hektar liegen 30 Teiche die von Regenbogen- und Bachforellen sowie Saiblingen bewohnt werden. Auch Störe, Barsche und Zander sind in den Teichen anzutreffen. Im eigenen Fischladen können Räucherfische, Fischpasteten, Salate oder  Fischsuppen erworben und genossen werden. Den ersten Teil meiner Aufgabe, einen Fisch zu fangen, auszunehmen und zu filetieren, hatte ich natürlich mit Bravour gemeistert. Für den zweiten Teil ging es weiter zu Markus und Theresia vom Landhaus Wern&#8217;s Mühle. Die beiden sind sehr herzliche und liebe Menschen. Das Restaurant ist sehr authentisch eingerichtet und die Küche super lecker. 2018/19 wurden sie sogar zu Saarlands Genuss Gastwirt ausgezeichnet. In Markus moderner Restaurantküche haben wir die Seiblinge aus dem Forellengut auf der Haut kross gebraten und zu Bohnen, Kartoffeln und einer leckeren Weißweinsauce serviert. Extra für mich, weil ich Weißwein so gar nicht mag, gab es sogar einen super leckeren Rotwein, der perfekt zu dem Fischgericht passte. Zum krönenden Abschluss eines wunderbaren Tages, haben wir uns alle im Barrique, das Sternerestaurant des Hämmerle´s, getroffen, um gemeinsam zu kochen und über unsere Erlebnisse zu plaudern. Küchenchef und Sternekoch Cliff Hämmerle legt großen Wert auf hochwertige Produkte aus der Umgebung. Deshalb verwendet er bei der Zubereitung der Gerichte naturbelassene Produkte aus dem heimischen Bliesgau. Eigentlich war hier die Aufgabe, gegen den Sternekoch anzutreten und ein Menü zuzubereiten. Wir haben aus dem Wettbewerb allerdings einen gemeinsamen Kochabend gemacht und zusammen den Amuse-Bouche zubereitet. Später servierte Cliff uns weitere Leckereien wie ein Carpaccio von der Mango mit Ziegenkäse, Thunfisch und Avocado, ein rosa gebratenes Reh mit Topinambur, Kartoffeln und Möhren sowie ein himmlisches Dessert aus Rotweinsorbet, Mokka-Törtchen und Schokoladen-Mouse, um nur drei der sechs Gänge aufzuzählen. Auch wenn ich absolut nicht hungrig war, hätte ich von allen Speisen das doppelte essen können. Naja, ihr wisst schon, &#8220;hauptsach gudd gess“. Am nächsten Tag mussten wir früh aus den Federn, um unserer nächsten Challenge entgegen zu treten. Auf dem Stadtbauernhof Saarbrücken sollten wir nämlich essbare Blüten finden. Der Stadtbauernhof ist ein kulinarischer und geselliger Treffpunkt für Jung und Alt. Das Team des Bauernhofs hat es sich zur Aufgabe gemacht, gesunde und frische Nahrungsmittel mitten in der Stadt erlebbar zu machen. In dem solidarischen Landwirtschaftsbetrieb steht der ökologische Anbau von Obst und Gemüse im Vordergrund. So findet man hier neben essbaren Blüten, Zucchini, Tomaten, Paprika &#38; Co. beispielsweise auch Honigmelonen. Für Neugierige gibt es Hofführungen und Hobbygärtner können an verschiedene Gärtner-Workshops teilnehmen. Mit unseren essbaren Blüten bewaffnet, ging es in das nächste Sternerestaurant. Wie sollte es auch anders sein, wir konnten ja unmöglich mit „leerem“ Magen abreisen. Im Herzen von Saarbrücken verwöhnt Küchenchef Silio Del Fabro die Gäste des Esplanade mit einer modern interpretierten, klassischen französischen Küche, die er mit tagesfrischen saisonalem Gemüse vom Stadtbauernhof Saarbrücken verfeinert. Dabei schnuppert das Esplanade erst seit März 2019 an der Sternenluft. Dass diese Auszeichnung mehr als verdient ist, bewies ein hervorragendes Mittagsmenü, dass mir den Abschied vom schönen Saarland nur noch schwerer machte. Unsere Blüten wurden dabei in einem Salat verarbeitet, den man unmöglich als solchen bezeichnen konnte. Ein Kunstwerk aus Gemüse, Blüten, Pinienkernen und Avocado machten aus dieser Vorspeise einen wahren Gaumenschmaus. Zum Hauptgang gab es eine saftige Maispoularde mit Zwiebeln, Risotto und Sauce Bernaise und zum Dessert verwöhnte uns Silio mit einer Variation der Kirche. Nach diesem wundervollen Lunch ging es wieder zurück an den Edersee. Dabei hatte ich die Zugfahrt genutzt, um mir über die letzte Challenge Gedanken zu machen. Wir sollten nämlich ein Rezept entwickeln, dass uns an die Kulinarik des Saarland erinnert. Und so sehr mir die hervorragende Sterneküche mit den vielen leckeren Gerichten gefallen hat, ist mir doch ein ganz besonderes, gut bürgerliches Gericht in Erinnerung geblieben. Wahrscheinlich liegt es an dem lustigen Namen, aber es mussten halt einfach Dibbelabbes werden. Daher Bühne frei für meine ganz persönliche Version des &#8220;Saarländer Nationalgerichts&#8221;: Rezept: Kartoffelpfanne nach Dibbelabbes-Art Für 2 Personen: 500 g festkochende Kartoffeln 100 g geräucherter Bauchspeck 1/2 Stange Lauch 1 Zwiebel 1 Ei 1 Apfel 2 Zweige Petersilie 3 EL Butter etwas Muskat Salz &#38; Pfeffer Zubereitung: Kartoffeln schälen, fein reiben und in einem Küchentuch auspressen, damit sie eine trockene Masse bilden. Petersilie waschen, trocknen und fein hacken. Lauch putzen und in Ringe schneiden. Zwiebel abziehen und würfeln. Speck in feine Streifen schneiden. Apfel wachen, trocknen, halbieren und entkernen. Eine Hälfte würfeln, die andere Hälfte anderweitig verwenden. Ein EL Butter erhitzen und darin Lauch, Zwiebeln, Apfel und Speck ca. 5 Minuten anschwitzen. In der Zwischenzeit Kartoffelmasse, Petersilie und Ei in eine Schüssel geben, miteinander vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die restliche Butter in einer neuen Pfanne erhitzen und die Masse portionsweise darin kross anbraten. Sobald die Kartoffelpuffer gar sind, die Zutaten aus der anderen Pfanne darüber geben, alles erhitzen und sofort servieren.  Ihr Lieben, auf der Seite der Tourismus Zentrale Saarland habt ihr ab dem 4. Oktober 2019 die Chance, ebenfalls eine Kurzreise ins wundervolle Saarland zu gewinnen. Dazu müsst ihr euch nur die Beiträge der anderen beiden Blogger durchlesen und dem für euch schönsten Artikel eure Stimme geben. Ich wünsche euch viel Glück und freue mich natürlich, wenn ihr für meinen stimmt 😉 Liebe Grüße, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an die Tourismus Zentrale Saarland für die Einladung. Mein Artikel bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. ]]></description>
		
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		<title>Ein Wochenende in Rheinhessen: Wandern, Wein &#038; leckeres Essen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 07:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, ich stelle immer wieder fest, dass man gar nicht so weit in die Ferne reisen muss, um vom Alltag entfliehen zu können und ein paar entschleunigende Tage zu erleben. Und ich erlebe immer mehr, wie wundervoll Deutschland als Reiseziel ist. Vor ca. zwei Monaten erst war ich in Rheinhessen, Deutschlands größter Weinregion &#8211; oder wie der &#8220;Rhoihesse&#8221; sagt, der Toskana Deutschlands. Ein hübscher kleiner Fleck Erde, von dem ich euch heute etwas mehr erzählen möchte. Ein paar Kilometer südwestlich von Mainz liegt Flonheim, ein ganz entzückender Ort inmitten der Weinberge. Und genau in dieser Flonheimer Weinbergslage befindet sich das kleine Winzerhotel Trautwein auf dem La Roche. Mit den 12 gemütlich eingerichteten Landhauszimmern kommt es hier definitiv nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an. Alles ist liebevoll eingerichtet und bis ins kleinste Detail durchdacht. Von den Balkonen der Zimmer hat man einen atemberaubenden Blick in die Berge und ein großes, gemütliches Bett lädt zum einkuscheln ein. Die Nächte sind dunkel und still, wodurch ein erholsamer Schlaf garantiert ist. Die Atmosphäre des Hotels und der Umgebung lassen einen schnell vergessen, wie nah man eigentlich an den Großstädten des Rhein-Main-Gebietes dran ist. Die Inhaber haben ihr ganzes Herzblut in dieses Haus gesteckt und zeigen dies in jedem Detail. Gastfreundschaft wird hier jedenfalls sehr groß geschrieben. Das Besondere an dem Haus ist jedoch, dass es das erste vegane Hotel in der Umgebung ist. Ich war echt sehr gespannt, wie mir ein veganes Wochenende gefallen würde, denn wer mich kennt weiß, dass ich sehr gerne Fisch und Fleisch esse. Und auch wenn man diese beiden Lebensmittel gut beim Kochen weglassen kann, ist der Verzicht auf Milchprodukte, Eier und Honig doch eine Herausforderung. Die Angst nicht satt werden zu würden, war natürlich total unbegründet, denn neben einem üppigen Frühstück gab es noch mehr leckere vegane Überraschungen. So wurden wir bei unserer Ankunft mit einem kleinen Lunch begrüßt, bestehend aus verschiedene Flammkuchen, leckeren Dips, ordentlich gut gekühltem Weißwein und zum Nachtisch einen himmlischen Snickers-Muffin. Alles rein pflanzlich und doch überraschend lecker. Etwas enttäuscht war ich jedoch über die vielen Fleisch-Ersatzprodukte auf Soja-Basis, was nicht unbedingt sehr gesund ist. Zudem schädigt dies in der Produktion ebenso die Natur, wie der enorme Fleischkonsum, wie die WWF im Jahr 2014 bekannt gab. Die Sojaproduktion hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht und durch die teilweise illegale Landnahme Regenwälder, Savannen und Feuchtgebiete zerstört. Die Diskussion über die Vor- und Nachteile der pflanzlichen vs. tierischen Ernährung könnte hier jetzt ins unendlich gehen. Für mich ist Fakt, dass ich gerne mal vegan esse, dabei aber auf Ersatzprodukte verzichte. Vegetarisch gibt es dann doch öfter und Milch- sowie Fleischprodukte kaufe ich überwiegend Bio und aus der Region. Den Fisch fangen wir uns meistens direkt selbst vom Edersee, schonend und in den Mengen, die wir zu zweit verzerren können. Ich denke, dass ich damit einen guten und gesunden Mittelweg gehe, den ich mit meinem Gewissen und meine Werten sehr gut vereinbaren kann. Unser Terminkalender war ziemlich vollgepackt, weshalb wir nach dem Mittagessen direkt zu einer Führung durch Flonheim aufgebrochen sind. Ein Ort mit ordentlich Charme. Hinter jeder Mauer versteckt sich ein großer Hof, ein gepflegter Garten oder ein verlockendes Weingut. Hier ist es eine wahre Herausforderung eine Hauswand zu finden, an der keine Weinreben in Richtung Himmel ranken. Dieser Ort wirkt, als sei die Zeit irgendwann mal stehen geblieben, ohne den Bezug zur Moderne zu verlieren. Beinah zu jedem Haus wusste die nette Dame, die die Führung mit uns gemacht hat, eine Geschichte zu erzählen. Am imposantesten fand ich jedoch die wunderschöne evangelische Kirche, die heute auch als Dom des Wiesbachtals bezeichnet wird. Auch hierzu hat die Ortsführerin natürlich eine Geschichte zu erzählen. So hat der damalige Küster die Kirche halb abgebrannt, bevor sie 1882 bis 85 aus dem bekannten Flonheimer Sandstein wiederaufgebaut wurde. Ein beeindruckendes Bauwerk, das einen magisch anzieht und so perfekt in diese Umgebung passt. Nicht umsonst sind die Einheimischen stolz auf ihre Kirche, wenn man bedenkt, dass der Kölner Dom aus denselben Steinen erbaut wurde. Ebenso einen Besuch wert ist die Infothek. Hier kann man durch die Nachbildung eines ehemaligen Meeresstrandes in die spannende Unterwasserwelt von vor 30 Millionen Jahren eintauchen. Muscheln, Korallen und Haifischzähne zeigen eindrucksvoll die Vielfalt des damaligen Meeres. Ein sehr spannendes Thema, das viel Vorstellungskraft benötigt. Nach dem kleinen Rundgang durch Flonheim ging es in die Vinothek Klosterhof, wo uns Inhaberin Anke Schäfer mit ein paar Häppchen und einem gut gekühlten Riesling erwartete. Fast 30 Vinotheken gibt es in Rheinhessen, die das Gütesiegel der Weinerlebnisregion tragen. Manche Vinotheken verkaufen nur die Weine des eigenen Weingutes, in anderen kann man die Weine verschiedener Winzer probieren. Damit wir auch zu keinem Zeitpunkt vergessen konnten, dass wir uns in der größten Weinregion Deutschlands befanden, gab es am Abend eine Sinnes-Weinprobe mit 6 Weinen und veganen Tapas im Hotel. Gastgeber Frank hat sich für diese Weinprobe einiges ausgedacht, um seinen Gästen zu zeigen, wie beeinflussbar unser Geschmack ist. Hättet ihr gedacht, dass die Farbe des Lichtes, ein schwarzes Glas oder das Zuhalten der Nase unseren Weingeschmack beeinflussen? Ich konnte es auch nicht glauben, bis ich es hautnah erlebt habe. Nach den 6 leckeren Weinen ging es zum Abendessen in das Restaurant zum Weingut Espenhof, in dem es ein schmackhaftes und fleischhaltiges 3-Gänge-Menü gab. Am nächsten Tag stand der Alzeyer Wochenmarkt auf dem Programm. Da wir uns sehr auf das rheinhessische Marktfrühstück mit Weck, Worscht und Woi gefreut hatten, gab es im Hotel nur eine Tasse Tee, bevor wir in die schöne Altstadt getigert sind. Mir hat Alzey, die von den Einheimisch auch die heimliche Hauptstadt Rheinhessens genannt wird, sehr gut gefallen. In der 223 erstmals erwähnten Nibelungenstadt leben über 18.000 Menschen und man hat das Gefühl, dass sich ein großer Teil davon samstags auf dem Wochenmarkt tummelt. Aber wer kann solch einem Frühstück auch schon widerstehen? Ganz nach Mainzer Vorbild bieten die Stände zwischen 10 und 13 Uhr ihre Weine an und laden mit Bierzeltgarnituren und diversen Stehtischen zum Verweilen ein. Gut gestärkt sind wir anschließend noch etwas durch die Altstadt und den Rossmarkt gebummelt. Die kleine Innenstadt ist mit ihren Fachwerkhäusern und restaurierten Gassen sehr hübsch und definitiv einen Besuch wert. Am Nachmittag durften wir dann am eigenen Leib erfahren, dass Winzern ein echter Knochenjob ist. Es ging mit dem Tracker in Richtung Weinberge, wo meterlange Weinreben darauf warteten, von uns geerntet zu werden. Das Winzerhotel Trautwein bietet seinen Gästen damit die Möglichkeit, die Entstehungsgeschichte derer Weine besser zu verstehen. Zur Weinlese mitzufahren, war zwar super anstrengend, hat aber eine Menge Spaß gemacht. Mit Rebscheren bewaffnet haben wir uns also an die Arbeit gemacht. Es war ein herrlicher, sonniger Herbsttag, was die Arbeit deutlich erleichterte. Generell hatten wir an diesem Wochenende großes Glück mit dem Wetter. Es waren die letzten warmen Tage Ende September, die das Toskana-Gefühl (trotz der &#8220;schweren&#8221; Arbeit) definitiv noch verstärkt hatten. Auch wenn wir die Trauben in mühevoller Handarbeit geerntet haben, kann Frank auf die Hilfe eines Vollernters zurückgreifen. Das ist übrigens ein ziemlich beeindruckendes Teil. Mit diesem Gefährt möchte ich jedenfalls nicht einparken müssen, auch wenn es nur die große Scheune ist, wo das Monstrum hineinpasst. Bei der traditionellen Lese, wie wir sie gemacht haben, werden die reifen Trauben von Hand abgeschnitten. Dabei besteht auch die Möglichkeit nur die besonders reifen Trauben auszuwählen, um die Qualität des Weines zu steigern. Die Trauben sollten dabei, mit Ausnahme der edelfaulen Trauben, gesund sein. Die maschinelle Lese erfolgt hingegen durch einen Vollernter, der über die Weinreben durchfährt. Geerntet werden die Trauben dabei durch Klopfen und Rütteln. Die herabfallenden Trauben werden dann aufgefangen und über ein Förderband in einen Auffangbehälter geleitet. Nach getaner Arbeit haben uns Frank uns seine Mama Margit mit einem veganen Zwiebelkuchen und dem hauseignen Federweiser belohnt. Anschließend ging es mit dem eigenen Schoppen-Express hinauf zum Flonheimer Trullo. In der Region ist das Weinbergshäuschen eine wahre Sehenswürdigkeit und Markenzeichen Rheinhessens. Man kann ihn über den Trullo-Wanderweg ab Flonheim erreichen. Am Trullo angekommen laden Tische und Bänke zum Verweilen ein und sollte es mal regnen, dient der Trullo als sicherer Unterschlupf. Das Häuschen ist eine Besonderheit und wurde im 18. Jahrhundert von italienischen Gastarbeitern aus Apulien gebaut. Ganze 3 Stück stehen in der Region um Flonheim. Auch wenn die Flonheimer die Geschichte Ihres Trullos stolz erzählen, historisch ist nicht belegt, ob die Rundhäuser aus Apulien wirklich als Vorbild dienten. Am letzten Tag unserer Reise ging es auf eine der neun Hiwwel-Touren. Hiwwel bedeutet Hügel und davon gibt es in Rheinhessen reichlich zu sehen. Die schön angelegten Wanderwege sind das Aushängeschild der Weinregion. Abwechslungsreiche Wegeführungen, einen gute Beschilderung und vielfältige Einkehrmöglichkeiten lassen jedes Wanderherz höher schlagen. Die kürzeste Route erstreckt sich über 6,8, die längste über 13,2 Kilometer. Wir haben uns für die Mitte entschieden und sind die 10 Kilometer lange Hiwweltour „Heideblick“ gelaufen. Gestartet in Siefersheim, sind wir den Weg in umgekehrter Richtung gewandert. Es war sehr verlockend, nicht direkt am ersten Winzerstand anzuhalten, um einen gut gekühlten Wein zu trinken. Auch wenn die Tour nur auf den Schwierigkeitsgrad 2 von 5 eingestuft ist, geht es doch gut bergauf und wieder ab. Wir sind letzten Endes auf der Winzeralm eingekehrt, die am Wochenende bei schönem Wetter offen hat. Der Ausblick wurde sogar vom deutschen Weininstitut im Jahr 2016 zur Schönsten Weinsicht Rheinhessens gekürt. Es war ein wundervolles Wochenende in Rheinhessen und ich habe es sehr genossen, kilometerweit auf die “rheinhessische Toskana” zu blicken, lecker zu essen, dabei die Seele baumeln zu lassen und trotz der vielen Programmpunkte zur Ruhe zu kommen. Hach, du schönes Rheinhessen, ich komme definitiv wieder! Liebe Grüße, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an die Rheinhessen Touristik für die Einladung. Mein Artikel bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. ]]></description>
		
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		<title>Das Relais &#038; Châteaux Genuss-Festival im Hardenberg Burghotel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 07:00:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Lieben, heute nehme ich euch mit auf eine kulinarische Reise ins Hardenberg Burghotel. Dort waren der Herzensmensch und ich nämlich vor ca. einem Monat zum Relais &#38; Châteaux Genuss-Festival eingeladen. Es war ein traumhaft schönes Wochenende und wir haben die Zeit in Nörten-Hardenberg sehr genossen. Das Burghotel gehört zur Freigeist &#38; Friends Gruppe und ist Mitglied bei Relais &#38; Châteaux sowie den Feinen Privathotels. Mit seinen 5 Sternen und dem Gourmet-Restaurant Novalis zählt es zur gehobenen Kategorie und bietet neben Wellness, Gourmet und Luxus noch historische Kulisse und altertümlichen Charme. Das Hotel ist Teil des Gräflichen Landsitz Hardenberg und befindet sich ca. 10 Minuten von Göttingen entfernt. Die Burg wurde vor über tausend Jahren vom Erzbischof von Mainz erbaut. Bereits damals gehörte die Familie von Hardenberg zu den Burgmännern die mit der Aufsicht und Verwaltung der Burg beauftragt waren. Das Hotel blickt auf eine über dreihundertjährige Geschichte zurück und diente einst angestellten Arbeitern als Wohnung. Im Jahr 1954 entstand dann das Hotel. Seither hat sich einiges geändert, aber seinen Charme hat das Hotel dennoch bewahrt. Die Kombination aus altem Fachwerk, unendlich grünen Wiesen, einem Reitplatz und der alten Burgruinen machen diesen Ort zu etwas ganz Magischem, das einen einfach in den Bann zieht. Das Hardenberg Burghotel verfügt über 38 Zimmer und 4 Suiten. Das Haus wurde im Jahr 2012 renoviert, wobei man hier sehr sorgfältig darauf geachtet hat, dass jedes Zimmer seine ganz persönliche Note beibehält. Dabei dominieren Rot-, Creme- und Grüntöne die Zimmer. Die Fußbodendielen sind aus Eiche, die aus dem eigenen Forst stammen und die Möbel die darauf stehen sind perfekt darauf abgestimmt. Aus unserem Zimmer konnten wir auf einer riesigen Terrasse direkt auf den Reitplatz schauen. Es war herrliches Wetter und auch wenn gerade keine Pferde auf dem Platz waren, haben wir es sehr genossen in der Sonne zu sitzen. Das Zimmer war sehr großzügig geschnitten und verfügte über ein großes, sehr gemütliches Bett und ein hübsches Bad mit riesiger Dusche. Begrüßt wurden wir mit einem phänomenalen Schokotörtchen und auch für Nera lagen bereits Näpfe und ein Körbchen bereit. Generell ist das Burghotel sehr hundefreundlich, was leider in dieser Preiskategorie nicht selbstverständlich ist. Wir hatten leider nicht genug Zeit, um das ganze Hotel sowie den Spa-Bereich zu erkunden, da wir am Abend zum Relais &#38; Châteaux Genuss-Festival eigeladen waren. Wir freuten uns sehr auf dieses Ereignis, weil solche Festivals immer richtig leckeres Essen bedeuten. Und natürlich wurden wir auch dieses Mal nicht enttäuscht. Gestartet haben wir mit einem kleinen Apero, bestehend aus einem prickelnden Getränk und kleinen Häppchen auf die Hand. Anschließend haben wir an den großen, runden Tischen Platz genommen. Im Restaurant Novalis spiegeln sich die Farben und Materialien der Zimmer wieder, selbst in der Tischdeko wurde auf das Farbkonzept wertgelegt. Als Gastkoch begrüßte Chefkoch Bastian-Alexander Rau den Küchenchef Andreas Krolik vom 2-Sterne-Restaurant Lafleur aus der Mainmetropole. Gemeinsam kochten sie für uns ein 6-Gänge-Menü der Extraklasse. Andreas wurde vom Gault&#38;Millau zum Koch des Jahrs 2017 gekürt und ist der einzige Koch Deutschlands, der ein komplett veganes 6-Gänge-Menü anbietet. Bastian-Alexander arbeitet nun seit knapp über einem Jahr im Novalis. Er war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, als die Stelle zum Küchenchef frei wurde und entschied sich, auch im Wohle seiner Familie, aus der Großstadt Hamburg ins ländliche Nörten-Hardenberg zu ziehen. Den Hausherren kannte ich vorher noch nicht, Andreas hingegen bin ich bereits auf einem anderen Relais &#38; Châteaux Genuss-Festival begegnet. Schon damals war ich von seinen Tellern so begeistert und konnte gut verstehen, warum er Koch des Jahrs wurde. Ich habe schon in einigen Sterne-Restaurants gespeist, aber Andreas Gerichte hatten zu dieser Zeit alles Bisherige übertroffen. Leider habe ich es bislang noch nicht ins Lafleur geschafft, was ich unbedingt aber bald mal nachholen muss. Andreas war zum ersten Mal in Bastians Küche zu Besuch. Zum Kennenlernen hatte er aber das Burghotel bereits im Frühjahr samt seiner Familie besucht und war ebenfalls vom Ambiente sehr beeindruckt. Er ist es gewohnt in fremden Küchen zu kochen, war aber sehr dankbar, dass sein Kollege ihm das Arbeiten so leicht gemacht hat. Auch für Bastian-Alexander ist es nichts Neues, einen Gastkoch für solch eine Veranstaltung an seiner Seite zu haben. Die beiden haben sich während des Abends gegenseitig unterstützt und hatten viel Spaß in der Küche. Dass die Köche des Abends jeden ihrer Handgriffe perfekt beherrschten, konnte man auch an der guten Stimmung der Gäste erkennen. Es war eine lockere Atmosphäre mit guten Gesprächen, einem phänomenalen Essen und einer gut darauf abgestimmten Weinbegleitung. Dabei haben die beiden Chefs die Gerichte mit größter Sorgfalt aufeinander abgestimmt und jedes für sich zu einem kleinen Highlight werden lassen. Gestartet haben wir den Abend mit Ceviche vom Tuna „Bloody Mary“ mit Avocado von Bastian-Alexander Rau. Als zweiten Gang gab es einen gebratenen Island Schellfisch mit Kapern-Zitronenbuttersauce, Oliven, Bohnen, Artischocken und Paprikasalsa von Andreas, bevor es mit einer modernen Interpretation des Labskaus mit confiertem Ei und Jakobsmuschel in die dritte Runde ging. Bastian-Alexander hat damit ein sehr traditionelles Gericht zu etwas ganz Einzigartigem verwandelt. Weiter ging es mit Pilzravioli in eigener Buillon mit Spitzkohlröllchen, Sellerie, Pfifferlinge und Quinoa-Haselnusscrunch, die Andreas Krolik auf den Teller brachte. Als 5. Gang servierte dann Bastian-Alexander einen Rehrücken vom Hardenberg mit Kürbis, Maronen, Rotkraut und Apfel, bevor es ein Allerlei von Beeren mit Creme Crue, Holunderblüte, Mürbteigcrumble und Sauerampfer-Pistatieneis gab, womit Andreas den krönende Abschluss eines kulinarisch anspruchsvollen Abends servierte. Alle Gerichte waren der absolute Knaller. Wenn ich mir aber zwei aussuchen müsste, waren das Ceviche und die Pilzravioli meine absoluten Favoriten, weil sie mir noch sehr lange in Erinnerung geblieben sind. Auch die beiden Herren hatten ihre Lieblingsgerichte. Bei Andreas war es sein Schellfisch und Bastian-Alexanders Labskaus und andersrum gefielen Andreas Ravioli und ebenfalls das eigene Labskaus. Das Novalis besitzt bisher noch keinen Stern, wurde allerdings mit 16 von 20 Punkten und zwei Hauben im aktuellen Gault&#38;Millau ausgezeichnet. Für den Küchenchef steht der Geschmack vor der Kreativität. Auch wenn seine Teller immer perfekt angerichtet sind, soll der Gast nicht nur in der Karte lesen was er isst, sondern es auch auf dem Teller sehen und schmecken können. Bastian-Alexander musste sich jedenfalls an diesem Abend nicht hinter Andreas 2 Sternen verstecken, auch wenn man auf den Tellern den Unterschied dennoch leicht erkennen konnte. Wir saßen noch eine Weile in Gesprächen vertieft, bis wir wieder aufs Zimmer gingen und uns todmüde in das weiche Bett fallen ließen. Am nächsten Morgen sind wir gut erholt aufgestanden, um das reichhaltige Frühstück zu genießen. Ich hatte mir zwar am Abend fest vorgenommen am nächsten Tag nicht so viel zu essen, aber bei der Auswahl war das wirklich sehr schwer. Ob frische Brötchen, leckerer Kaffee und Tee, frisch gepresster Orangensaft, Eierspeisen à la carte, Waffeln, Salate im Weck-Glas, Wildschweinsalami aus der eigenen Jagd – es gab alles was das Herz begehrt. Nach dem ausgiebigen Frühstück sind wir in den wundervollen Park gegangen, der direkt am Hotel angrenzt. Auch dieser ist Teil des Gräflichen Landsitz Hardenberg und ist sehr schön angelegt. Vor allem der Herzenshund war total begeistert. Ein neues Revier zu erkunden ist für die Vierbeiner ja eh immer sehr spannend, wenn es dann noch so eine wundervolle Parkanlage ist macht es gleich doppelt so viel Spaß. Aber auch auf den Burgruinen gibt es für Mensch und Hund einiges zu entdecken. Was einem aber immer wieder ins Auge springt ist der Keiler, der das Wahrzeichen der Familie Hardenberg ist. Hach, es war ein wundervoller Kurzurlaub, den wir sehr genossen haben. Das Relais &#38; Châteaux Hardenberg Burghotel ist einfach der perfekte Ort für Genießer und lässt nichts anders zu, als vom stressigen Alltag abzuschalten. Auch kulinarisch hat es viel zu bieten. Neben dem Gourmet-Restaurant Novalis gibt es noch die Keiler-Schänke, bei der man gut bürgerlich essen kann, dabei aber nicht auf Qualität und perfektes Handwerk verzichten muss. Wir haben uns nur schweren Herzens verabschiedet, wissen aber ganz genau, dass wir wiederkommen werden. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an das Hardenberg Burghotel für die Einladung. Mein Artikel bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. ]]></description>
		
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		<title>Genussreise nach Südtirol: Ein Wochenende in den Dolce Vita Hotels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 07:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, vor etwas mehr als einem Monat waren der Herzensmensch und ich wieder im wundervollen Südtirol. Auch dieses Mal haben wir in einem der Dolce Vita Hotels übernachtet und dort eine wundervolle Zeit verbracht. Und genau davon möchte ich euch jetzt erzählen, auch wenn die Gefahr besteht, dass ich direkt wieder Fernweh bekomme. Anlass des Kurzurlaubes war mein letztes Gewinnspiel, bei dem ihr ein Wochenende in Naturns gewinnen konntet. Unter dem Motto &#8220;Mein Dolce Vita Rezept&#8221; hatte ich ein gelbes Linsensotto mit Jakobsmuscheln und Garnelen kreiert, welches es galt, gemeinsam mit den Gewinnerinnen und drei anderen Bloggern bei einem kleinen Event nachzukochen. Bevor es aber soweit war, hatten der Herzensmensch und ich genug Zeit, anzukommen und das Hotel kennenzulernen. Der  Lindenhof ist ein sehr schickes Hotel, welches seinen Namen übrigens den vier Kaiserlinden zu verdanken hat, die wenige Meter unterhalb der Hoteleinfahrt in die Höhe ragen. Die Historie des 4 Sterne Superior Hotels ist eng mit der Familiengeschichte der Gastgeber verbunden. Das Haus besteht aus drei 2018 komplett modernisierten Baukörpern, wovon einer nur mit Pools, Saunen und Ruheräumen ausgestattet ist. Ein wundervoller Ort, der jungen Paaren sowie Familien gleichermaßen gut gefällt. Denn neben dem großen SPA-Bereich, der nur für Erwachsene erlaubt ist und für jeden einzelnen Gast eine Liegemöglichkeit parat hält, gibt es einen ganzen Komplex nur für die Kids mit Kletterwand, Riesenrutsche und Mini-Disco. Nachdem wir also ankamen und unsere Suite bezogen hatten, sind wir direkt samt Badesachen an den Pool. Der Lindenhof hat eine sehr große Außenanlage mit einem beheizten und einem etwas kühleren Schwimmpool sowie mehreren Whirlpools. Da wir super Sonnen-Wetter hatten, konnten wir hier die 8 Stunden Fahrt direkt &#8220;weg-relaxen&#8221; und die Natur genießen. Es war so wundervoll am Pool zu liegen und um sich herum die Berge zu haben. Stress und Hektik der letzten Tage waren schnell vergessen und die Entspannung hatte sofort eingesetzt. Der restliche Spa-Bereich war ebenfalls unfassbar schön uns sehr edel eingerichtet. Neben dem Innen-Pool hatten es mir die Saunen mit den großen Panoramafenstern sehr angetan, durch die man auf die Berge blicken konnte. Ich kann wirklich nicht oft genug betonen, wie unfassbar schön es dort war. Nach dem Wellness ging es direkt zum Abendessen. Die Hotels bieten neben einem ausgewogenen Frühstück und einem 6-Gänge-Menü am Abend auch noch gegen 14 Uhr ein kleines Mittagsbuffet. Das Essen war durch die Bank weg erstklassig. Alles war frisch zubereitet und schmeckte sehr gut. Mein kleines Hightlight war aber der Eiswagen, der mitten im Restaurant stand und bei dem man sich ein großes, leckeres Eis nach dem Essen holen konnte. Wenn man einen längeren Aufenthalt plant, braucht man vor Langeweile keine Angst haben. Das Essen ist sehr ausgewogen und wechselt täglich. Will man doch mal was anderes sehen, kann man die Vorzüge der Dolce Vita Gruppe nutzen. Das Besondere an den 4 Sterne Superior bis 5 Sterne Luxury Hotels ist nämlich, dass man eines der Häuser bucht, aber alle nutzen kann. So kann man Beispielsweise im Hotel Lindenhof übernachten aber im rustikalen Jagdhof das Fitnessangebot nutzen. Man kann im luxuriösen Preidlhof das Spa genießen oder im familienfreundlichen Feldhof am Pool entspannen und wenn man einfach mal Lust auf ein anderes Frühstück hat, das Alpiana Resort besuchen. Am nächsten Tag sollten die anderen Blogger und meine beiden Gewinner-Mädels ankommen. Ich war also sehr aufgeregt, als wir uns mit Cindy und ihrer Schwester Candy in der Hotellobby trafen. Wie es manchmal so ist, waren wir uns alle auf Anhieb sehr sympathisch, was ein grandioses Wochenende bedeuten sollte. Am ersten Tag fuhren wir ins Alpiana Resort, um gemeinsam mein persönliches Dolce Vita Gericht zu kochen. Die Mädels hatten eine Menge Spaß und das Linsensotto hat jedem super geschmeckt. Der Kochkurs war sehr ungezwungen und wir haben den Nachmittag mit einem Gläschen leckerem Wein ausklingen lassen. Am nächsten Tag sind wir auf eine kulinarische Dolce Vita Hotels Rundreise aufgebrochen. Wieder im Alpiana angefangen, haben wir einen kleinen Kaffee-Workshop erhalten. Dort haben wir alles über die perfekte Bohne bis hin zur idealen Wassertemperatur gelernt. Ein spannendes Thema, selbst wenn man wie ich, gar keinen Kaffee trinkt. Anschließend wurde uns das Hotel gezeigt und wir haben einen Cocktail im Garten genossen und ganz köstliche Fingerfoods genascht. Die nächste Station war der Lindenhof, in dem wir uns an einem wunderhübsch gedeckten Tisch setzten und zwei mega leckere Gänge serviert bekamen. Neben einem Filet vom Saibling mit zweierlei Blumenkohl uns sautierten Pfifferlingen gab es noch Kloaznravioli mit Bergkäse, Birne und Crumble. Die letzte Station war der wenige Meter entfernte Preidlhof, der eine mega coole Überraschung für uns parat hielt. So hatten sie uns einen Tisch direkt im Garten gedeckt. Wir sahen auf den Pool und die Berge und hörten den kleinen Pool-Wasserfall platschen, während wir weitere drei Gänge genießen durften. Es gab eine Jakobsmuschel mit Blumenkohl und Apfel-Balsamicoessig, sowie eine kleine Variation vom Kalb mit Petersilie und Feige und zum Abschluss ein Mascarpone-Parfait. Später saßen wir noch eine ganze Weile da, haben in den Sternenhimmel geschaut, uns total nett unterhalten und leckersten Wein genossen. Nach dem tollen Event haben wir den letzten Tag mit entspannendem Wellness und natürlich wieder mit sehr leckerem Essen verbracht, bevor es weiter an die Adriaküste ging. Es war einfach ein wundervoller Kurz-Urlaub und ich kann die Dolce Vita Hotels sehr weiterempfehlen. Ein perfekter Mix zwischen Natur, Luxus und gutem Essen. Wir werden sicher auch ein drittes Mal an diesen Ort zurückkehren und freuen uns schon heute darauf. Liebe Grüße, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an die Dolce Vita Hotels für die Einladung. Mein Artikel bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.  .]]></description>
		
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		<title>Mit dem E-Bike auf dem Eder-Radweg von Frankenberg bis nach Battenberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2018 07:00:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Lieben, ihr wisst ja mittlerweile, dass ich seit ca. einem Jahr den Blog des Hotels Die Sonne Frankenberg schreibe. In diesem Zuge habe ich die Möglichkeit, richtig tolle Dinge zu erleben und unsere Region durch tolle Freizeitaktivitäten näher kennenlernen zu können. So auch vor ein paar Wochen, als ich mit dem Herzensmensch mit einem E-Bike auf dem Eder-Radweg bis nach Battenberg gefahren bin. Es war ein schöner Tag, von dem ich euch jetzt etwas mehr erzählen möchte. Begonnen haben wir die Radtour vom Hotel Sonne aus, wo den Gästen 4 der flotten Flitzer zur Verfügung stehen. Bevor es aber den Eder-Radweg entlang ging, haben wir in den SonneStuben zu Mittag gegessen und die vielseitige Küche von Küchenchef Timo Schröder genossen. Der Eder-Radweg erstreckt sich eigentlich über eine Länge von ca. 170 km und startet in Erndtebrück. Die Radroute begleitet die Eder auf ihrer Reise durch das Rothaargebirge, über das Waldecker Land, bis zur Mündung in die Fulda nach Baunatal. Der Weg ist einfach zu fahren und verläuft kaum mit Steigungen. Fährt man die komplette Route, passiert man Fachwerkstädte, Buchen- und Fichtenwälder, einsame Wiesen, Gebirgsbäche und als Highlight den Edersee mit dem angrenzenden Nationalpark Kellerwald. Um vom Hotel Die Sonne Frankenberg nach Alt Battenberg zu gelangen, wird die Tour in die entgegengesetzte Richtung geradelt. Der Start ist am alten Rathaus mit der Etappennummer 26 und führt dann bis zur Etappennummer 18. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, könnte noch einen kurzen Umschweif über die Liebfrauenkirche zum Wildpark Frankenberg fahren. Anschließend geht es zur ersten Etappe, dem Hallen- und Freibad Frankenberg, wo man neben einer Abkühlung im kalten Schwimmbecken auch Minigolf spielen kann. Weiter geht es über das Kloster St. Georgenberg, welches neben antiken Ausstellungsstücken auch einen bezaubernden Kräutergarten im Innenhof beherbergt, und zum Thonet Museum, das für seine Bugholzmöbel bekannt ist. Die Tour verläuft nun sehr flach bis zur Vogelbeobachtungsstation in Rennertehausen. Hier lohnt sich eine kurze Pause, um auf die Aussichtsplattform aus Holz zu steigen. Die Belohnung ist ein phänomenaler Blick in die Ferne. Die vorletzte Etappe mit der Nummer 19 ist der Flugplatz in Allendorf, der über eine Besucherterrasse verfügt. Wir hatten eine kurze Pause eingelegt, um dort einen Kaffee zu genießen und die auf- und absteigenden Flieger zu beobacht4en, bevor es die letzten ca. 3-4 Kilometer zum Hallen- und Freibad Battenberg ging. Von dort aus muss man nun den Eder-Radweg verlassen, um durch die Stadt bis zum Alt Battenberg hoch zu radeln. Battenberg ist eine liebenswerte Kleinstadt an der oberen Eder in Nordhessen. Die am Hang liegende Altstadt ist absolut sehenswert. Das Alt Battenberg befindet sich in einem der Fachwerkhäuser, die seit Jahrhunderten bestehen. Das Alt Battenberg war einst eine Postkutschen-Station, bevor es zum traditionsreichen Gasthof wurde. Früher residierten Fürsten und Grafen in der “Bergstadt im Walde”. Im 19. Jahrhundert entstanden durch Heirat Verbindungen zum britischen Königshaus. Unter anderem ist Philip Mountbatten, einer der Nachfahren der Battenbergs, bis heute Ehemann von Königin Elisabeth II von England. Mehrere Stuben laden je nach Wetter und Laune zum Verweilen ein. In der gemütlichen Café Stube sitzt man in bequemen Sesseln und Sofas und genießt hausgemachte Kuchen oder ein Eis. In der Gast Stube, die mit ihren vielen Dekorationen an die gute alte Zeit erinnert, isst man gemütlich zu Mittag oder Abend. Die Burgberg Stube eignet sich dazu, seine ganze Familie zu Feiern wie einer Taufe, einer Hochzeit, einem Geburtstag oder sonstigen Jubiläen einzuladen. An warmen Tagen lohnt es sich, unter Schirmplatanen an Holztischen zu sitzen und bei einem frischgezapften, kühlen Bier das gute Wetter und das urige Ambiente zu genießen. Ich danke dem Hotels Die Sonne Frankenberg für dieses tolle Fahr-Erlebnis und kann euch sehr empfehlen, dort mal ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Ein gesonderter Artikel über unseren Aufenthalt im Hotel, das übrigens sehr, sehr hundefreundlich ist, folgt bald. Liebe Grüße eure Graziella ♥]]></description>
		
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		<title>Ein Wochenende in der Villa Rothschild mit einem Besuch im Grill &#038; Health Restaurant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Graziellas Food Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2018 11:00:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Lieben, heute möchte ich euch mit auf eine kulinarische Reise nehmen. Dieses Mal ging es mit dem Herzensmenschen und unserer Hündin Nera in die Villa Rothschild nach Königstein. Diese Reise ist schon eine Weile her aber durch den Umbau des Hauses habe ich es einfach nicht geschafft, euch vorher davon zu berichten. Solche Artikel benötigen nämlich Zeit und viel Ruhe. Alleine die Auswahl der Bilder braucht schon ne halbe Ewigkeit. Es sind einfach zu viele schöne Momentaufnahmen und da genau die Richtigen für euch auszuwählen, ist gar nicht so einfach. Aber ihr wisst ja, was lange währt, wird endlich gut ♥ Die Villa Rotschild gehört zur Kempinski Gruppe und ist mit seinen 22 Zimmern das kleinste Kempinksi Hotel der Welt. Das Wort &#8220;klein&#8221; ist hierbei aber definitiv nur auf die Zimmeranzahl zu beziehen. Denn mit seinen 10 Hektar Grundstück, verfügt das luxuriöse 5-Sterne Haus über eine riesige Parkanlage mit atemberaubendem Blick auf den Taunus und die Stadt Frankfurt am Main. Ein Ort, an dem man Ruhe und Gelassenheit findet und dem stressigen Alltag richtig gut entfliehen kann. Obwohl die Villa nur ca. 20 Minuten vom Frankfurter Flughafen entfernt liegt, merkt man von der Stadt rein gar nichts. Man kommt sich hier vor, als sei man an einem ganz weit entfernten Ort. Doch wenn man sich dem Trubel dann doch mal stellen möchte, ist man schnell in der Innenstadt &#8211; Es sind zwei Welten, die so nah beieinanderliegen, aber unterschiedlicher nicht sein könnten. Als ehemalige Frankfurterin kenne ich die Villa Rotschild natürlich und habe somit auch schon einige Bilder davon gesehen, zu Gast war ich aber bisher noch nicht. Ich wusste, dass sich das Hotel in einer wunderschönen Villa aus dem Ende des 19. Jahrhunderts befand, aber als wir davorstanden, ist mir kurz der Atem stehen geblieben. Es ist ein so schönes Gebäude, das für mich eher einem Schlösschen als einer Villa ähnelt, mit einem sehr liebevoll angelegten Garten. Riesige Bäume zieren das Grundstück, die sicherlich schon einige Jahre hinter sich habe und sich vielleicht noch an die Familie Rotschild erinnern können. Denn bevor die Villa zu einem Hotel umgebaut wurde, hatte die Familie hier gelebt. Im Inneren des Hotels ging das Staunen dann weiter. Hohe Decken, Stuck, holzvertäfelte Wände, Kronleuchter und prunkvolle Möbel verströmen einen nostalgischen Charme. Dabei wirkt die Einrichtung sehr authentisch und dank moderner Dekorationen gar nicht altbacken. Auch im Inneren findet man immer wieder Möglichkeiten, um die atemberaubende Landschaft zu begutachten. Große Glasfenster geben einem an kälteren Herbsttagen das Gefühl, trotzdem in der freien Natur sein zu können. Architektonisch ist die Villa einfach ein Meisterwerk. Auch die Zimmer sind sehr stilgerecht und wunderschön eingerichtet. Wir hatten eine Suite, mit einem großen gemütlichen Bett, einer Couchecke und einem Kamin. Zudem hatten wir auch hier einen wundervollen Blick auf den Taunus, weshalb wir am Abend die Vorhänge nicht zugezogen hatten. Am nächsten Morgen wurden wir dafür sogar mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt. Zudem ist die Villa sehr hundefreundlich. Im Zimmer standen sogar Näpfe, Leckerlies und ein Körbchen für unsere Maus bereit. Das ist gar nicht so selbstverständlich und macht das Haus für mich sehr sympathisch. Nur ins Restaurant darf man die Vierbeiner nicht mitnehmen, da wir das aber eh nie machen, war das für uns kein Problem. Mein Highlight bei unserem Besuch in der Villa Rotschild war definitiv mein Meeting mit Sebastian Prüßmann, dem Küchenchef des neuen Grill &#38; Health Restaurant. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ihn zu interviewen und ihn über seinen Job als Küchenchef sowie dem Restaurant zu befragen. Sebastian ist ein sehr sympathischer Mensch, der seinen Beruf sehr liebt, dabei aber nicht so verbissen ist. Die letzten 6 Jahre hat er bereits als Küchenchef gearbeitet und hat sich sogar in 2011 seinen ersten Michelin-Stern in der Villa Hammerschmiede in Karlsruhe erkocht. Zudem war er stellvertretender Küchenchef im 3-Sterne-Restaurant Schloßhotel Lerbach bei Dieter Müller und Niels Henkel. Bei seinen alten Jobs hatte er immer ein Bankett oder ein Hotel dabeigehabt, in einem Gourmetrestaurant mit nur 6 Tischen und 15 Gästen hat er noch nie gearbeitet. „Das war nie meine Welt und ich brauche etwas mehr Action. Am Abend für nur 10 oder 15 Gäste zu kochen, macht mir keinen Spaß“, erzählte er mir in dem Interview. Weiter sagte er „Ich weiß, dass es für viele die Erfüllung ist, ich aber brauchte mein Bankett und ein großes Team. Ich arbeite sehr, sehr gerne im Team und packe dabei auch gerne mit an. Ich bin einfach nicht der Typ, der nur im Büro sitzt und Menüs schreibt. Klar gehört das auch dazu, aber ich koche genauso einen Posten mit, wie jeder andere in meiner Küche auch.“ Als das Angebot von der Villa Rotschild kam, war er direkt Feuer und Flamme: „Ich kannte das Haus schon, hatte hier mehrmals als Gastkoch gearbeitet und der gastronomische Leiter ist mein Trauzeuge. Wir hatten schon in der Hammerschmiede zusammengearbeitet“. Immer kreativer sein zu müssen und immer mehr Punkte zu bekommen, hat Sebastian auf Dauer nicht mehr glücklich gemacht. Umso mehr freute er sich über das Konzept des Grill &#38; Health Restaurants: „Dass wir hier keine Sterneküche mehr machen oder nur auf irgendwelche Punkte, Löffel oder Pfannen aus sind, fand ich sehr spannend. Ich will das gar nicht in den Hintergrund stellen, denn ich habe diesem Feld auch viel zu verdanken, aber ich habe einfach für mich erkannt, dass es nicht mehr meine Erfüllung ist“. Das moderne und komplett nur eingerichtete Restaurant gliedert sich in 3 Teilen. Im Kern des Grill &#38; Health stehen zwischen 50 und 60 Sitzplätze zur Verfügung. Mit der Erweiterung durch die Rothschild Lounge kommen weitere 20 und mit der Bibliothek nochmals 20 Plätze dazu. So kann man das Restaurant auch für Veranstaltung für bis zu 100 Personen buchen. Da wir in der Pre-Opening-Phase da waren, war die neue Küche noch nicht fertig. Dennoch durften wir einen Blick in das Herzstück des Hotels werfen und ich war mega beeindruckt. Diese Küche ist riesig und war gefühlt größer, als unser gesamtes Haus. Sebastian ist definitiv der Mann mit den meisten Kühlhäusern im gesamten Taunus, denn es gab für jeden Bereich ein eigenes. Nach der Führung sind wir in die alte, kleinere Küche gegangen und haben zusammen gekocht. Ich fand es ja richtig cool, dass er sich die Zeit dafür genommen hatte. Gekocht haben wir im ersten Gang einen Chicorée vom Lavagrill mit Orangen-Fenchel-Chutney, Wiesenkräutersalat und Radieschen. Anschließend gab es im zweiten Gang eine Perlhuhnbrust mit Alblinsen, Gewürz-Joghurt und Kürbisgemüse. Beide Gerichte waren sehr lecker und haben das Motto des Grill &#38; Health total widergespiegelt. Dank des Lavagrills können die Speisen fettarm zubereitet werden und ein Hauch von ayurvedischer Küche sorgt für den Gesundheits-Kick. Sebastians Lieblinge der damalig aktuellen Karte waren der Miso-Lachs in der Vorspeise und im Hauptgang der Zander: „Mit Miso gebeizter Lachs, in Tranchen geschnitten und mit Fenchelsalat, ein bisschen Ingwer, Koriander und einer gebackene Garnele serviert, das ist ein tolles, asiatisch angehauchtes Gericht. Der Zander mit Rosenkohlblättern, Trüffeljus und Haselnuss-Gnocchi ist mein absoluter Favorit. Das ist ein Gericht, da fährt man mit dem Löffel durch und man denkt einfach nur &#8211; mhhh lecker.“ Nach dem kleinen Kochkurs hatten wir etwas Zeit, mit dem Herzenshund die Umgebung zu erkunden. Dabei hat sich uns die Natur von ihrer wundervollsten Seite gezeigt. Ihr solltet unbedingt festes Schuhwerk einpacken, wenn ihr einen Kurztrip in die Villa Rothschild plant. Die Wälder laden zu romantischen Spaziergängen ein und die frische Taunus-Luft tut dem Geist genauso gut, wie dem Körper. Wer nicht so gerne spazieren geht, dem bietet die Umgebung andere spannende Aktivitäten. Ob ihr mit Segways auf Erkundungstour geht, auf der Kartbahn in Frankfurt an eurer Fahrtechnik feilt oder im Hochseilgarten im Heilklimapark euer Geschick austestet, das Angebot ist groß und es ist definitiv für jeden etwas dabei. Auch der Opelzoo in Kronberg ist nicht so weit entfernt, was gerade für eure Kids sicherlich ein wahres Highlight werden könnte. Nach dem ausgiebigen Spaziergang hatten wir uns etwas frisch gemacht und sind anschließend in das Grill &#38; Health zum Abendessen gegangen. Das Restaurant hat nur am Abend geöffnet. Am Sonntag kann man aber auch zum Lunch einkehren, denn die Villa Rothschild lebt das Sonntagsessen und möchte das fröhliche Beisammensein mit der Familie damit fördern. Besonders schön fanden wir die riesige Glasfront und den großen Kamin in der Mitte des Restaurants. Dieser war ein absoluter Eyecatcher und hat das komplette Ambiente in ein gemütliches Wohnzimmer verwandelt. Die Tische sind so angeordnet, dass man genug Privatsphäre hat, auch mal ein Geschäftsessen dort abzuhalten. Bestellt hatten wir zur Vorspeise ein Tatarbrot mit gebräuntem Brioche, Prunier Kaviar, Frankfurter Grie Soß und natürlich Rindertatar. Für 38,00 € erhält man eine riesige Portion, die man durchaus auch zum Hauptgang hätte wählen können. Da wir durch den langen Waldspaziergang aber etwas mehr Hunger hatten, gab es noch einen US Prime Entrecote mit Pfeffersauce, Brokkoli und Rosmarinkartoffeln. Das Steak kostet in der 350 g Variante 49,00 €, Beilagen müssen extra ausgewählt und gezahlt werden. Die Qualität des Fleisches, welches auf dem Lavagrill zubereitet wird, ist sehr gut und die Portionen sind riesig. Serviert wird das Steak auf einem Holzbrett und als kleines Highlight darf man sich sogar das Messer aussuchen, mit dem man sein Steak schneiden möchte. Damit wir uns von Sebastians Lieblingsgericht selbst überzeugen konnten, hatte er uns als Zwischengang noch den Zander mit Rosenkohlblättern, Trüffeljus und Haselnuss-Gnocchi serviert. Wir waren tatsächlich sehr begeistert von diesem Teller und waren sehr froh, dass wir ihn probieren duften. Zum Dessert reichte mir dann ein selbstgemachtes Fruchtsorbet, um den Abend kulinarisch perfekt abzuschließen. Das Konzept des Grill &#38; Health Restaurants hat uns sehr überzeugt. Dass sie bodenständig kochen und sich auf die Produkte konzentrieren, fand ich klasse. Dass Qualität hier ein wichtiger Aspekt ist, schmeckt man in den Gerichten heraus. Grill &#38; Health hat dabei aber nichts mit Kalorienzählen zu tun, sondern mit dem guten Geschmack gesunder Lebensmitteln. Wir hatten ein wundervolles Wochenende in der Villa Rotschild. Neben dem spektakulären Ambiente und der sehr guten Küche, haben wir dies aber auch der herzlichen Art des Personals zu verdanken. Wir werden hier definitiv noch einmal Urlaub machen und freuen uns dabei vor allem auf Sebastian uns sein Küchenteam aus dem Grill &#38; Health Restaurant. Wenn ihr für den Frühling ein besonderes Wochenende mit euren Liebsten plant, dann ist das hier die richtige Adresse für euch. Schöner, kann man dem Stressigen Alltag jedenfalls nicht entfliehen. Liebste Grüße, eure Graziella ♥ . Herzlichen Dank an die Villa Rothschild für die Einladung. Mein Artikel bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder. ]]></description>
		
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		<title>Explore Romantik: Eine kulinarische Rundreise mit dem VW Bulli</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 11:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, heute werde ich euch von unserer kulinarischen Rundreise mit dem VW Bulli erzählen und euch mit jeder Menge schöner Bilder überfluten. Wer also absolutes Fernweh hat, sollte lieber weiter klicken, um das Ganze nicht noch schlimmer zu machen 😉 Unterwegs war ich dieses Mal mit einer netten Truppe an Bloggern und Journalisten, darunter auch meine Beste Sandra, die den wundervollen Logbuch Travelblog pflegt und hegt. Sandra hatte ich euch aber auch &#62;&#62;hier&#60;&#60; schon einmal näher vorgestellt. Die Tour durch die Schweiz, durch Österreich und durch Deutschland stand ganz im Sterne der Romantik Hotels. Mit einem alten VW Bulli sind wir so von Romantik Hotel zu Romantik Hotel gefahren und haben das schöne Leben genießen dürfen. Im Fokus stand, neben den Hotels und einer atemberaubenden Landschaft, aber das Essen. Es war eine wahre Genussreise, die viele neue Geschmackserlebnisse kreiert und mir sehr viele Inspirationen mitgegeben hat. Unsere schöne Reise ist wohlgemerkt schon eine Weile her. Aber wie es immer nach solchen Erlebnissen ist, benötige ich etwas mehr Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten und meine Gedanken zu sammeln. Das schwierigste ist aber, die wahrhaft knapp 9.300 geschossenen Bilder zu sortieren. Wie dem auch sei, bei dem sehr winterlichen Wetter heute, passt so ein Ausflug in die sonnigen Berge doch wunderbar. Los ging es für Sandra und mich mit dem Flieger aus Frankfurt in Richtung Zürich. Wir kennen uns seit der Grundschule und irgendwie war es dennoch unser erster gemeinsamer Flug. Da ich fliegen absolut hasse, tue ich es wirklich nur, wenn es unbedingt sein muss. Und dieses Mal musste es einfach sein, denn die Verlockung, den ganzen Tag mit meiner Besten Freundin in einem alten Bulli durch die Berge zu fahren und dabei jede Menge zu Essen, war einfach viel zu groß. Das erste Hotel erwartete uns in Küsnacht direkt am Zürichsee. So hatten wir unseren Stop im Romantik Seehotel Sonne, das einen atemberaubenden Blick auf den wundervollen See bietet. Das Wetter war herrlich, nicht heiß aber dennoch warm genug, um den Tag draußen verbringen zu können. So wurden wir auf der wundervollen Terrasse des Hotels mit einem Aperitif und kleinen Häppchen begrüßt. Ich schwärme noch heute von der atemberaubenden Lage des Hotels. Mit seinen 40 Zimmern bietet dies seinen Gästen ein gewisses Gefühl von Exklusivität. Ein sehr erholsamer Ort, den ich unbedingt noch einmal mit dem Herzensmenschen besuchen möchte. Ich hätte noch Stunden dort verweilen können aber unser Programm war sehr straff. Wir hatten eigentlich kaum Zeit für etwas Anderes als Bulli fahren, essen und schlafen &#8211; wobei die Betonung hier definitiv auf dem Essen liegt. Essen, Essen, Essen und nochmal Essen. Ich habe tatsächlich noch nie an einem Wochenende so viel gegessen, wie an diesem. Natürlich wartete auch im Romantik Seehotel Sonne ein leckeres Mittagessen auf uns. Dabei wurden wir in drei Gängen aufs feinste Verwöhnt. Gestartet haben wir mit einem Hirschcarpaccio mit marinierten Waldpilzen, eingelegtem Kürbis und Preiselbeervinaigrette. Ich war erst etwas skeptisch, ob mir das Carpaccio schmecken würde. Da ich nicht so der Wildesser bin, hatte ich etwas Angst davor, dass das rohe Fleisch zu intensiv sein könnte. Zu meiner Überraschung schmeckte mir der Gang aber richtig gut. Der Wildgeschmack war sehr fein und ergänzte sich hervorragend mit den Pilzen und den Preiselbeeren. In der Kombination war das Gericht sehr stimmig und lecker, alleine hätte mir das Carpaccio wahrscheinlich nicht so gut geschmeckt. Im Hauptgang wurden uns dann in Rotwein geschmorte Kalbsbäckchen sowie ein rosa gebratenes Simmentaler Kalbsfilet serviert. Als Beilage gab es Randengemüse und Rosmarin-Polenta. Gerade das Bäckchen war ein Traum, denn das zerfiel bereits, als man die Gabel hineingestochen hatte. Ein Messer war hier also überflüssig. Aber auch der Geschmack der Sauce passte hervorragend zu dem sehr zarten Fleisch des Kalbes. Die Polenta war sehr fein abgeschmeckt, den Rosmarin konnte man nur sehr leicht herausschmecken, was ich ganz gut fand. Beim Nachtisch war ich allerdings nicht ganz so happy. Da muss ich aber dazusagen, dass ich was Desserts angeht sehr wählerisch und auch kompliziert bin. Ein Safranparfait ist zwar eine tolle Idee, passt aber gar nicht in mein &#8220;Dessert-Weltbild&#8221;. Ich brauche Schokolade, Karamell, Vanille oder Nougat. Oder alles Zusammen mit einer Sahnehaube. Schön schwer und schokoladig und vor allem sehr süß. Im Sommer kann es gerne auch etwas Fruchtiges sein aber Safran ist eben nicht so mein Ding. Es sah aber dennoch sehr schön aus und die anderen waren auch wirklich sehr begeistert davon. Da wir nicht in Küsnacht übernachten sollten, sprangen wir nach dem Essen alle wieder in unseren alten Bulli und fuhren damit direkt auf die Fähre. Mit einem herrlichen Blick über den Zürichsee schipperten wir also auf die andere Seeseite und genossen dabei die phänomenale Sicht. Wenn ich etwas noch mehr liebe als die Berge, dann ist es das Wasser. Nicht umsonst sind wir ja auch an den Edersee gezogen, den man zwar nicht ganz mit Zürich vergleichen kann, der aber auf seiner ganz eigenen Weise einmalig ist. Nach dieser tollen und viel zu kurzen Überfahrt ging es in einer lustigen Tour über die engen Kurven der Berge in Richtung Tschiertschen weiter. Die Fahrt war wirklich ein Erlebnis, denn man konnte sich in dem Bulli nicht so wirklich anschnallen und die Straßen wurden am Ende sehr kurvig und seeeehr eng. Manchmal überkam mich ein leichter Anflug von Panik, der aber dann auch schnell wieder verflogen war. In Tschiertschen angekommen, mussten wir allerdings an einem Parkplatz von dem Hotelshuttle abgeholt werden, weil es der alte Bus den Berg nicht hoch geschafft hätte. Ihr könnt euch also sicherlich vorstellen, wie steil die Straße in diesem Abschnitt war 😉 Das Romantik Hotel The Alpina Mountain Resort &#38; Spa liegt etwas erhöht und bietet einen sehr schönen Blick auf das Dorf. Der moderne Look des Hotels störte dabei überhaupt nicht, es ergänzte sich eher mit dem Holz der umliegenden Häuser. Von Innen ist das Resort zwar modern aber dennoch sehr ursprünglich eingerichtet. Dabei wurde in den knapp 30 Zimmern viel Arvenholz verarbeitet, dass einen positiven Nebeneffekt auf die Erholung hat. So verbessert dieses laut Studien den Schlaf, indem es die Herzfrequenz senkt. Dies verbessert wiederum die Schlaftiefe und steigert damit die Erholungsfähigkeit. Die ätherischen Öle der Arve wirken sich wohltuend auf die Atmung aus und machen geselliger und kommunikativer. Sicher auch ein Grund, warum es in vielen Restaurants in den Alpen eine “Arvenstube” gibt. Obwohl ich von diesem Ort nie zuvor gehört hatte (und den Namen so lustig fand), liebte ich ihn von der ersten Sekunde an. Die Schweiz ist einfach traumhaft schön und ich bin so gerne dort. Es ist vor allem die Landschaft, die mich so sehr beeindruckt. Mitten in diesem &#8220;Bergemeer&#8221; zu stehen und im Spätsommer auf Schneebedeckte Bergspitzen zu schauen, fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Tschiertschen ist mit seinen ca. 212 Einwohnern dabei ein sehr kleiner Ort. Hier scheint es, als sei die Zeit stehengeblieben oder als hätte die Welt aufgehört sich zu drehen. Dies aber in einem sehr positiven Sinne, denn man fühlte sich direkt wohl. Die alten Holzhäuser wirkten sehr authentisch und ihre Fensterbänke waren größtenteils liebevoll mit Blumen dekoriert. Auf seinen 1.350 Metern über dem Meeresspiegel herrschte eine angenehme Stille, die sehr entschleunigend wirkte. Tschiertschen war der einzige Halt unserer Reise, in dem wir mal eine Stunde für uns hatten. Auch wenn der schöne SPA-Bereich sehr verlockend war, waren Sandra und mir schnell klar, dass wir unbedingt durchs Dorf laufen wollten. Wir sind am Ende aber gar nicht so weit gekommen, weil wir eine schöne Stelle gefunden hatten, an der wir eine kleine Fotosession starteten. Naja, so Springfotos sind wirklich nicht einfach zu schießen 😂 Ich hatte ein Zimmer bekommen, dass mir vom Bett aus einen herrlichen Blick auf die Berge ermöglichte. Auch wenn ich normalerweise immer sehr dunkel schlafen muss, lies ich mit Absicht die Vorhänge offen stehen. Ich wollte nämlich unbedingt von der Sonne geweckt werden. Dass aber der Sonnenaufgang genau vor meinem Fenster stattfinden würde, hatte ich so nicht geahnt. Auch wenn es am Morgen doch sehr kalt war, bin ich direkt auf den Balkon gestürmt, um dieses Erlebnis für euch festhalten zu können. In diesem Moment war das Wort &#8220;Romantik Hotel&#8221; zum Greifen nahe. Nach einem sehr ausgewogenen Frühstück, mussten wir uns von Tschiertschen leider auch wieder verabschieden. Ich war unglaublich traurig, denn gleichzeitig hieß es auch, von der Schweiz Abschied zu nehmen. Unsere Reise sollte nun über eine noch steilere und engere Straße in Richtung Österreich führen. Nach der Fahrt nach Tschiertschen dachte ich nicht, dass es mit der Angst noch schlimmer werden könnte. Doch wir fuhren über einen noch engeren Pass und der hatte es gewaltig in sich. Zudem neige ich noch zu Reiseübelkeit, was die Kurven eindeutig verschlimmerte. Als wir in Österreich ankamen und durch ein kleines Dorf fuhren, wurden plötzlich alle Autos angehalten, rechts ranzufahren. Wir wunderten uns und dachten, dass vielleicht ein großer Trecker im Anmarsch ist, der die schmale Straße komplett für sich benötigen würde, um an uns vorbeizukommen. Doch dann hörten wir immer näherkommend ein lautes Geläute und uns wurde klar, dass hier ein verspäteter Almabtrieb vonstattenging. Ich war so aufgeregt und stürmte aus dem Bulli, um dieses Erlebnis für euch einfangen zu können. Der Almabtrieb (auch Viehscheid genannt) bezeichnet übrigens die Überführung des Viehs von den Bergweiden ins Tal, wo es anschließend überwintert. Ist der Almsommer für Mensch und Tier ohne tödliche Unfälle verlaufen, werden die Herden für den Abtrieb mit Blumen geschmückt und mit Musik begleitet. Sind die Tiere hingegen ungeschmückt, gehen sie in &#8220;Trauer&#8221; und der Abtrieb geht ganz still vonstatten. Wir hatten zum Glück geschmücktes Vieh vor uns und konnten uns so an einem wundervollen Anblick und glücklichen Bauern erfreuen. Als wir dann endlich in Hittisau ankamen, erwartete uns im Romantik Hotel Das Schiff ein leckeres Mittagessen im Ernele. Das Restaurant verwöhnt seine Gäste mit regionalen Spezialitäten und kommt mit einer schlichten aber schicken Einrichtung daher, die es mir richtig angetan hat. Man fühlt sich direkt wohl und der Blick in die offene Küche ist sensationell. Hier kann man nämlich den Küchenchef Felix Groß bei seiner Arbeit beobachten und zusehen, wie die guten Zutaten verarbeitet werden. Hier liegt das Ernele Wert auf Regionalität. So kommen alle Zutaten aus dem Umkreis von höchstens 100 km, wobei sie das Fleisch nur von Bauernhöfen aus der nächsten Umgebung beziehen und die Tiere &#8220;from nose to tail“ komplett verarbeiten. Zudem bietet das Restaurant auch die Möglichkeit, die selbsthergestellten Produkte zu erwerben. Nach einer kleinen Hausführung durften wir uns dann endlich an den Tisch setzen. Es wäre ja nicht so gewesen, als hätten wir gut gefrühstückt und den Tag zuvor jede Menge gegessen, aber es rocht so unglaublich lecker, dass man einfach wieder Hunger bekommen hatten. Als Aperò gab es eingelegte Karotten, feinster Schinken, tolles Olivenöl, Kräutersalz und leckere Butter. Dazu etwas frisches Brot, mit einer richtig krossen Kruste. Manchmal brauche ich ja echt nicht mehr, also so eine Vorspeisenvariation mit so tollen Produkten. Als Schinkenliebhaberin war ich hier echt im siebten Himmel. Anschließend hatten wir von der Karte bestellt, wo ich mich als Vorspeise für die hausgemachten Ravioli mit Ochsenbackenfüllung, Rosenkohl und Bärlauch entschieden hatte. Dieses Gericht zählte zu meinen absoluten Lieblingen der ganzen Reise. Die Pasta hatte den perfekten Biss, die Sauce war sehr cremig und der Rosenkohl schön knackig. Die Füllung der Pasta war mega lecker und machte sie zu etwas ganz Besonderem. Alle, die diesen Gang hatten, waren restlos begeistert und alle anderen von unserer Schwärmerei leicht neidisch. Zur Hauptspeise bestellte ich ein Wiener Schnitzel mit Preiselbeeren und einem gemischten Salat. Das Schnitzel war ebenfalls sehr lecker und das Beste Schnitzel, das ich je gegessen hatte. Das Fleisch war super zart und die Panade luftig und kross. Zum Dessert hatten wir dann eine Variation aus feinsten Leckereien, darunter eine Schokoladenmousse, ein Karamellparfait und ein Obstkuchen. Von Hittisau ging es dann nach Deutschland, ins ca. 40 km entfernte Oberstdorf. Vorher haben wir aber einen Stop in Krumbach eingelegt und die weltberühmte Bushäuschentour mitgemacht. Das Projekt BUS:STOP Krumbach hat sieben internationalen Architekturbüros beauftragt, je eine Bushaltestation für das Dorf zu entwerfen. Begleitet von regionalen Partner-Architekten haben lokale Handwerker die Entwürfe umgesetzt und durch die Verarbeitung von unterschiedlichen Materialien wie Holz, Glas oder Metall sieben komplett verschiedene Haltestationen kreiert. Die Stationen sind dabei so unterschiedlich, wie sie auch außergewöhnlich sind. Wer hier mal in der Nähe ist, sollte unbedingt diese Tour buchen und erleben. In Oberstdorf angekommen, wurden wir auf der Skisprungschanze mit einem exklusiven Sektempfang begrüßt. So durften wir...]]></description>
		
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