Happy 4th Blog Birthday – Dessert: Schokokuchen mit flüssigem Kern, Vanilleeis & Himbeeren

Happy 4th Blog Birthday – Dessert: Schokokuchen mit flüssigem Kern, Vanilleeis & Himbeeren

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Ihr Lieben, ich schließe mein Geburtstagsmenü mit einem mega leckeren Dessert: Schokokuchen mit flüssigem Kern Vanilleeis & Himbeeren. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich diesen Nachtisch liebe. Es ist ein Gedicht, wenn lauwarme, flüssige Schokolade auf kaltes Vanilleeis trifft. Die Himbeeren neutralisieren mit ihrer fruchtigen Säure den Zucker und Walnüsse sorgen für den entsprechenden Crunch. Einfach perfekt und gar nicht so aufwändig, wie man vermuten würde. Wenn man das Eis kauft, jedenfalls nicht. Ansonsten würde ich euch empfehlen, das Eis einen Tag vorher zuzubereiten, da es sonst viel zu lange dauert, bis es gefroren ist, vor allem dann, wenn ihr keine Eismaschine habt. 

Ich muss ja schon gestehen, dass ich einen langen Leidensweg hinter mir haben, was die Zubereitung der Schokokuchen mit flüssigem Kern betrifft. Ich habe (ohne zu übertreiben) bestimmt 15 Versuche gebraucht, bis sie genauso waren, wie ich sie haben wollte. Den Geschmack hatte ich relativ schnell raus, aber die Sache mit dem perfekten Kern war gar nicht so einfach. Mal war es viel zu flüssig, mal fast durch, mal sind die Küchlein gar nicht aus der Form gekommen, mal nur halb und sehr oft sind sie beim Stürzen einfach kaputt gegangen. Das sah dann beim Servieren nicht so appetitlich aus. Ich habe mich im Minuten-Schritt an die für meinen Ofen perfekte Temperatur und Zeit herangetastet und bin sooo happy, dass ich jetzt endlich den Dreh raushabe. Sehen sie nicht himmlisch aus?

Für 2 Personen:
Für die Küchlein:
50 g dunkle Schokolade
2 Eier
80 g Zucker
25 g Mehl
60 g Butter

Für das Eis:
250g Vollmilch
200g Sahne
3 Eier
130g Zucker
1 Vanilleschote

Für die Himbeersauce:
100 g frische Himbeeren, alternativ TK
2 EL Zucker
1 Schuss Milch
1 EL gehackte Walnüsse

außerdem:
etwas Sahne
1 EL Butter für die Formen
2 EL Zucker für die Formen

Zubereitung:
Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Vanillemark mit einer Messerspitze auskratzen. Eier trennen und Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillemark in einer Schüssel zu einer homogenen Masse verrühren. Das Eiweiß anderweitig verwenden.

Die Milch zusammen mit der Vanilleschote in einem Topf erhitzen. Nun nach und nach die Milch in die Ei-Zucker-Mischung geben. Unter ständigem Rühren die Mischung im Topf köcheln lassen, bis sie beginnt, cremiger und fester zu werden. Den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und alles abkühlen lassen.

Nun die Sahne in die Mischung rühren und diese in die Eismaschine geben. Alternativ in eine Tupperdose füllen und in die Kühltruhe stellen. Damit sich nicht so viele Eiskristalle bilden können, sollte die Masse nun jede ca. 1 Stunde mit einem Schneebesen ordentlich durchgeschlagen werden. Dabei das gefrorene Eis an den Rändern unterheben.

Sobald das Eis gefroren ist, die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Während die Masse etwas auskühlt, die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Schokoladenbutter nach und nach unterheben. Zum Schluss Mehl portionsweise dazugeben und alles zu einer homogenen Masse schlagen. Die Formen mit der Butter einfetten und Zucker darüber verteilen. Nun die Masse hineingeben und die Küchlein im vorgeheizten Backofen bei 230 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 14 Minuten backen. Die letzten 4 Minuten mit Alufolie abdecken. Anschließend noch ca. 1 Minute im ausgeschalteten Backofen bei offener Tür ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Beeren mit dem Zucker und einem Schuss Milch in einen Mixer geben und zu einer feinen Masse pürieren. Die Küchlein vorsichtig aus der Form stürzen und mit dem Eis, dem Püree und der gehackten Nüsse garnieren und sofort lauwarm servieren.

Ihr Lieben, ich liebe, liebe, liebe dieses Dessert und könnte es einfach immer und überall essen. Ich bin im Restaurant immer ganz traurig, wenn der Lava-Cake nicht auf der Karte steht. Generell mag ich schokoladige Desserts einfach am aller liebsten. Wenn ihr den Kuchen ausprobiert, müsst ihr unbedingt darauf achten, dass er euch nicht verbrennt, da jeder Backofen einfach anders ist. Wie gesagt, ich habe sehr lange ausprobiert, bis ich die für meinen Ofen perfekte Zeit herausgefunden habe. Habt aber dennoch keine Angst davor, wenn ihr den Dreh einmal raushabt, sind die Küchlein echt mega schnell gemacht.

Liebe Grüße,
eure Graziella ♥



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