Random Wednesday: Meine neue Traumküche *unbezahlte Werbung

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Meine Lieben, ein Jahr ist es nun her, dass wir an den wundervollen Edersee gezogen sind. Seit einem Jahr habe ich endlich das Gefühl, dass mein Zuhause auch meine Heimat ist. Seit einem Jahr kann ich mich in meinen eigenen vier Wänden selbst verwirklichen und seit einem Jahr schätze ich die Ruhe in meinem Leben. Meine Eltern hatten kein Haus (in Deutschland jedenfalls nicht) und somit bin ich in einer 4-Zimmer-Wohnung aufgewachsen. Versteht mich nicht falsch, ich hatte eine wunderschöne Kindheit und bin meinen Eltern dafür sehr dankbar. Aber seit ich denken kann, wünsche ich mir ein Haus mit eigenem Garten. Ein freistehendes, 220 qm großes Haus mit knapp 1.400 qm Garten ist einfach nicht vergleichbar mit einer Wohnung. Es ist ein Gefühl von Freiheit und Geborgenheit und ich bin so unendlich glücklich, dass dieser Traum endlich in Erfüllung gegangen ist. Es ist so wundervoll hier. Die Nächte sind still und dunkel und die Sterne leuchten einem in voller Pracht entgegen. Die Natur ist so schön und man hat Luft zum Atmen.

Gerade letzteres habe ich in Offenbach so sehr vermisst. Da war es laut, stickig, eng und teilweise auch echt dreckig. Die Menschen gestresst und unfreundlich. Meine Nachbarn kannte ich kaum, manchmal bin ich Leuten im Aufzug begegnet, die nicht einmal gegrüßt haben. Damit kam ich auf Dauer einfach nicht mehr klar und auch wenn es auf der Hafeninsel mit direktem Blick auf den Main schön war, ich fühlte mich am Ende total unwohl. Hier ist es anders, als sei die Zeit stehen geblieben und die Welt noch in Ordnung. Wir sind angekommen in unserem Zuhause und ich liebe diesen Ort so sehr. Ich liebe dieses Haus und ich liebe meine neue Traumküche. Das hier bin einfach ich – das sind einfach wir 💙

Unser Haus am Edersee

Wie ihr ja sicherlich mitbekommen habt, habe ich meinen Küchenschlacht-Gewinn für meine Traumküche zur Verfügung gehabt. Ich habe lange gesucht, war in einigen Fachgeschäften, bin aber letzten Endes bei Ikea gelandet. Trotz des guten Budgets, was irgendwie jeden in meinem Freundes- und Familienkreis überrascht hat. Ikea hat gute Küchen und auch gute Geräte. Überzeugt haben mich aber vor allem das Design und die kompetente und sehr intensive Beratung. Beginnen wir also mit der Küchenplanung. Unten links seht ihr den Raum in dem Zustand, als wir das Haus übergeben bekamen. Wie überall, lag auch hier das so ungeliebte Stäbchen-Parkett, dass ich unbedingt los werden wollte. Gerade in der Küche hatte es ja wohl wirklich nichts zu suchen. Auf dem rechten Bild seht ihr den Rohbau. Das Parkett weg, die Decke neu verputzt und die Fliesen an der Wand abgeschlagen.

Mit diesem Rohbau konnten wir also arbeiten. Ich entschied mich, den Raum professionell ausmessen zu lassen, bevor ich in die Küchenplanung ging. Dies kostet um die 100 €. Vorteil, Ikea haftet, falls ein Fehler in der Messung vorliegt. Kauft man die Küche, wird das Geld verrechnet, womit man also nichts zu verlieren hat. Sobald das Ausmaß vorliegt, kann man mit der Onlineplanung beginnen. Ich fuhr jedoch vorher ins Möbelhaus und suchte mir die Fronten, die Arbeitsplatte und Geräte aus und holte mir Inspirationen für den Schnickschnack, von dem es meiner Küche nun reichlich gibt. So viel mir die Planung am Rechner später etwas einfacher.

Nach der ersten groben Planung wusste ich nun auch, wo der Fliesenspiegel hin sollte. Wir haben uns hier für eine Backsteinwand entschieden, die es auch im Wohnzimmer hinter dem Kamin gibt. Auch wenn mir jeder davon abgeraten hat, weil man die Fugen so schlecht reinigen könne, bin ich total happy mit dieser Entscheidung. Es ist gar nicht so aufwendig und pflegeintensiv. Die Wand sieht nach einem Jahr noch aus wie am ersten Tag und sie macht die Küche erst aus. Sie ist ein Eyecatcher und ich kenne sonst niemanden, der solch einen Fliesenspiegel in seiner Küche hat. Ich habe die Riemchen übrigens höchstpersönlich verfugt, worauf ich mächtig stolz bin. Die Auswahl der richtigen Farbe war dabei gar nicht so einfach. Wir haben die Steine im selben Laden wie die Bodenfliesen gekauft und ich bin ständig mit Mustern hin und her gelaufen, um den passenden Ton zu finden. Es wurde dann ein hellrot, das in unserem Haus etwas dunkler als im Laden wirkt, aber genauso perfekt hier rein passt.

Mit meiner vorgeplanten Küche, und einem fertigen Grundgerüst Zuhause, ging ich also zum Möbelschweden und bat um eine Beratung. Als kleiner Tipps, wenn ihr das morgens unter der Woche macht, haben die Herren und Damen viel mehr Zeit für euch, als an einem Samstag. Eure Onlineplanung ist für die Mitarbeiter zugänglich, wenn man sich vorher online registriert. Mein Küchenplaner war sehr kompetent, hat sich in voller Ruhe ganz viel Zeit für mich genommen und ist auf alle meine Wünsche eingegangen. Zusammen haben wir in 2,5 Stunden meine Planung optimiert, elektrische Drucktüröffner eingebaut und die kompletten Schubladen mit Lichter ausgestattet. Ich sage doch, viel Schnickschnack. Auch bei den Geräten bin ich noch einmal umgesprungen und habe mich für die Premium-Variante entschieden.

Ursprünglich wollte ich eine Küche im Landhausstil. Je mehr ich mir aber Gedanken über die Gesamteinrichtung des Hauses machte, desto mehr stellte ich fest, dass dies nicht mein Einrichtungsstil werden sollte. Ohne es zu beabsichtigen, setzte sich immer mehr der skandinavische Look durch und so entschied ich mich, die Fronten ebenfalls auszutauschen. Am Ende wurden es die Grifflosen Voxtorp Türen in einem matten weiß und ich bin total happy, dass ich mich hier noch einmal umentschieden hatte. Auf Dauer wäre ich mit der Landhausgeschichte nicht glücklich geworden. Die Arbeitsplatte haben wir auch ausgetauscht. Ich hatte zuvor eine Echtholz-Variante, wovon mir der nette Berate jedoch abriet. Zu anfällig für Flecken, zu Pflegeaufwendig mit regelmäßigem einölen – einfach nichts für jemanden, der sehr viel Zeit in seiner Küche verbringt. So wurde es eine laminierte Platte Namens Säljan in Buche.

Wir haben die Küche aufbauen lassen, was mit 199 € pro Küchenzeilen-Meter zwar echt nicht billig war, für uns aber leider nicht anders ging. Wir hatten schließlich nur 6 Wochen Zeit, um das komplette Haus umzubauen. Die beiden Herren die kamen machen jeden Tag nichts anderes, als Ikea Küchen aufzubauen und sie benötigten 2 Tage. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie lange wir gebraucht hätten. Da ich in der gesamten Küche nur eine normale Schranktür habe und der Rest komplett aus ausziehbaren Schubladen mit Softclose besteht, war das echt ne menge Arbeit. Zudem wurden alle Schubladen mit Lichtern ausgestattet und wir mussten auf der Fensterseite wegen der Wasserrohre eine Arbeitsplatte mit Sonderbreite nehmen. Bei 6 Metern Küche, kostete mich der Aufbau also knapp 1.200 €. Ich würde es aber immer wieder so machen, da man somit keinen Stress hat und die Herren ja auch bei Fehler haften. Ich kaufe mir schließlich keine teure Küche und bau sie dann selbst stümperhaft zusammen. Wenn man das gut kann, ist es ja wieder was anderes.

Das passende Spülbecken zu wählen war irgendwie die schwierigste Entscheidung. Zur Landhausküche passte das weiß glasierte Keramikbecken einfach perfekt. Ihr wisst schon, dieses Becken, das aus der Küchenzeile ragt. Aber zu der moderneren, grifflosen Variante war es irgendwie fehl am Platz. Also dachte ich mir, dass eine Unterbauspüle ganz cool sein könnte. Aber ich entschied mich letztendlich für eine schwarze Einbauspüle aus Quarzkomposit mit Abtropffläche. Ich habe einfach zu viele Dinge, die per Hand gespült werden müssen und da finde ich diese Abtropffläche einfach total praktisch und auch unabdingbar. Dennoch gibt es auch eine Spülmaschine, wer will auch heutzutage darauf verzichten? Ausgesucht habe ich mir die Hygienisk. Ich fand es einfach total cool, dass sie die verbleibende Spüldauer per LED auf dem Boden projiziert. Zudem geht sie im ECO-Modus von alleine auf, um abzudampfen und ist von innen Beleuchtet. Ok, da haben wir wieder den Schnickschnack, aber cool finde ich es dennoch. Weiterer und entscheidender Vorteil, sie ist extrem leise, was in einer offenen Küche unabdingbar ist.

Als Highlight, und weil noch etwas Budget übrig war, haben wir uns eine Grohe Blue Home gegönnt. Ein mega geiles Teil, dass uns das lästige Wasserkisten schleppen erspart. Der zweite Wasserhahn ist nämlich ganz alleine dazu da, unser Leitungswasser zu filtern und mit Kohlensäure zu versetzen. So haben wir auf Knopfdruck immer perfekt gekühltes Mineralwasser in spritzig, medium oder still. Ich hätte auch die duale Variante mit nur einem Hahn wählen können. Da ich die Blue aber erst nachträglich installiert habe, wollte ich den anderen Hahn nicht wegwerfen müssen. Außerdem hat das was, zwei Wasserhähne in der Küche zu haben. Die Grohe Blue ist mit 1.600 € inkl. fachmännischem Einbau echt teuer, aber jeden Cent wert. Wir wollen sie jedenfalls nicht mehr missen und sehr zufrieden damit.

Da mein Spülbecken so groß ist, wählte ich dafür einen 80er Unterschrank. Perfekt für das Variera Mülleimersytem, mit dem ich nun perfekt meinen Müll trennen kann. Da ich weiße, grifflose Fronten habe, war der Tipp mit dem Drucktüröffner perfekt. Sind also meine Hände z.B. vom Spülen schmutzig, drücke ich einfach mit dem Knie leicht gegen die Tür und sie öffnet sich. Somit riskiere ich nicht, unangenehme Flecken auf dem Weiß zu hinterlassen. Schiebt man die Tür wieder an, schließt sie sich automatisch. Eine tolle Erfindung, die 99 € kostet. Nüchtern betrachtet irgendwie viel, aber praktisch gesehen ist es das wert. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, stehe ich auf Symmetrie. So bildet auf der Fensterseite der 80er Schrank die Mitte und nebenan stehen jeweils auf beiden Seiten erst ein 40er und dann ein 60er Schrank. Das war mir sehr wichtig, weil ich da ein kleiner Monk bin. Auf der anderen Seite ist es ähnlich, da haben wir die beiden Hochschränke mit Kühlschrank und den Backöfen und dann folgen ein 40er, ein 80er und wieder ein 40er Schrank.

Die restlichen Elektrogeräte waren schnell ausgewählt. Ich wollte ein Induktionskochfeld, zwei übereinanderstehende Backöfen in einem Hochschrank und eine markante Dunstabzugshaube. Eine Mikrowelle gibt es in meiner Küche schon seit Jahren nicht, daher viel dieses Gerät weg. So wählte ich den Kulinarisk Ofen mit Pyrolyse und für drüber den etwas kleineren Dampfgarer mit Backofenfunktion. Beide Öfen haben Kerntemperatursensoren und Teleskopschienen, was wirklich hilfreiche Gimmicks sind. In der passenden Serie wählte ich auch die Dunstabzugshaube mit Touch-Bedienfunktion. Als Herd habe ich den Högklassig gewählt, der mit 78 cm breiter als die Standartmodelle ist. Es ist mein erstes Induktionsfeld und seitdem ich es habe, wurde mein Wasserkocher in den Keller verbannt. Der war einfach langsamer als das Kochfeld, was total verrückt ist. Das Schmuckstück hat aber noch weitaus mehr Vorteile, so gibt es eine Boosterfunktion, separater Timer pro Kochzone und eine flexible Kochzone. Diese lässt sich mit nur einem Fingerdruck auf drei verschiedene Temperaturstufen einstellen. Um die Temperatur anzupassen, muss man seinen Topf dann nur noch auf eine der anderen Zonen schieben. Das ist super praktisch, wenn man bei kniffligen Gerichten schnell die Temperatur erhöhen oder senken muss.

Nachdem die Küche stand, konnte ich endlich mit der Inneneinrichtung und Deko loslegen. So ging es wieder zum Ikea, um die Schubladeneinrichtung zu besorgen. Dabei entschied ich mich für die hochwertigere Variante aus Holz. Die Variera Besteckkästen bieten einige Möglichkeiten, die Schubladen aufzuteilen und können gut miteinander kombiniert werden. Die Lampen waren ein schwieriges Thema. Da ich mich nicht entscheiden konnte, kaufte ich bei Ikea für die Küche erst eine „Übergangslampe“. Da mir die Ranarp dann aber an ihrem „Übergangsplatz“ so gut gefiel, durfte sie blieben. Im Esszimmer  wurden es geometrische Pendelleuchten. Ich kann mich einfach nicht mehr erinnern, wo die her sind, aber sie waren mit 120 € pro Stück dreifach so teuer wie die „Übergangs-Ranarp“. Wie ihr seht, ist meine Arbeitsplatte ganz schön aufgeräumt. Bis auf die KitchenAid und die Prep&Cook, sind alle Küchengeräte im Keller. Ich hole sie gerne hoch, sobald ich eines benötige. Das macht mir gar nichts aus und ist mir viel lieber, als wenn alles voll stehen würde. Eine Kaffeemaschine haben wir nicht, mein Herzensmensch trinkt seinen Kaffee frisch gemahlen aus der Frenchpress und ich stehe auf Tee. Somit entfällt auch dieses Gerät. Der Wasserkocher wurde durch einen Teekessel ersetzt und Toast essen wir eh nur selten. Ich sage doch, ich bin ein kleiner Monk…

Der Grundriss von Küche, Esszimmer und Wohnzimmer gleicht einem „U“. So Blickt man von der Küche in das Esszimmer, kann aber nicht das Wohnzimmer sehen. Sitze man am Tisch, sieht man beide Räume, sitzt man auf der Couch im Wohnzimmer, sieht man keinen der anderen Räume. Das ist total cool, denn ich liebe offene Küchen, finde es aber immer doof, vom Sofa auf den Backofen schauen zu müssen. So sind die Räume offen miteinander verbunden aber jeder Raum ist doch für sich. Das hat den Vorteil, dass man sich beim Kochen mit Gästen unterhalten kann, später aber die Unordnung nicht mehr sieht, wenn man gemeinsam im Wohnzimmer sitzt. Perfekt, oder?

Mit dem Esszimmer habe ich mir einen kleinen Herzenswunsch erfüllt. Ich habe immer von einem Esszimmer geträumt, dass nur aus einem großen Tisch und vielen Stühlen besteht. Da der Raum dadurch aber so leer wirkte, ist die Idee der Fotowand entstanden. Ich finde diese Fotowand so mega schön und sie wertet den Raum unglaublich auf. Da die Bilder alle schwarz-weiß sind erschlägt das einen nicht, obwohl die komplette Wand mit Rahmen geschmückt ist. Somit wird das Esszimmer zum perfekten Ort, um dort mit Freunden zu verweilen. Der Tisch ist übrigens auch vom Ikea. Er ist aus massivem Echtholz und kostet 699 €. Die Stühle gab es bei Amazon und waren mit 60 € Pro Stück ein richtiges Schnäppchen. Insgesamt hat die Küche um die 15.000 € gekostet, was viel Geld ist, sich für eine Küche aber vollkommen im Rahmen hält.

Ihr Lieben, jetzt ist das alles doch etwas ausführlicher geworden, als zunächst geplant. Aber ich wollte euch einfach einen so detaillierten Eindruck wie nur möglich in meine neue Traumküche geben. Diese ist immerhin das Herzstück unseres Hauses und zusammen mit dem Esszimmer mein allerliebster Raum. Ich hoffe, dass es euch gefällt und wünsche mir, dass ich ganz viele tolle Kreationen in dieser Küche für euch zaubern werde.

Liebe Grüße,
eure Graziella ♥

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Die Möbel, Geräte und Dekorationsartikel in diesem Beitrag habe ich mir alle komplett selbst gekauft und dafür weder Vergünstigungen noch Entgelde erhalten. Dennoch muss ich ihn wegen der Markennennungen laut der aktuellen Rechtsprechung als Werbung kennzeichnen.

8 thoughts on “Random Wednesday: Meine neue Traumküche *unbezahlte Werbung

  • 15. August 2018 um 11:41
    Permalink

    Liebe Graziella,
    Deine Küche ist ein Traum. Ich will meine Küche umgestalten, da sie schon 20 Jahre auf dem Buckel hat und ich zudem keine Oberschränke mehr haben möchte. Deine gefällt mir so gut, dass ich jetzt definitiv auch mit Ikea planen werde und das schwarze Waschbecken ist der absolute Hingucker!!
    Auch Deine Fotowand ist wunderschön. Du siehst, ich bin begeistert.
    Alles Gute
    Ute

    Antwort
    • 15. August 2018 um 14:38
      Permalink

      Hallo liebe Ute,

      herzlichen Dank für dein liebes Kommentar und die lieben Worte. Das mit den Oberschränken kann ich verstehen, ich mag die Dinger nämlich auch nicht, wie man auf den fotos unschwer erkennen kann 😉 Das Spülbecken kann ich sehr empfehlen, es ist nicht nur optisch total toll, sondern auch sehr praktisch. Mann muss es halt nur pflegen und nach der Benutzung immer sofort trocknen, da man auf dem Schwarz sonst die Kalkflecken so stark sieht.

      Bin gespannt, für welche du dich entscheiden wirst, berichte mir gerne, sobald du mit deiner Planung fertig bist.

      Herzliche Grüße,
      Graziella 💙

      Antwort
  • 16. August 2018 um 11:00
    Permalink

    Liebe Graziella

    Herzliche Gratulation zu Deiner Traumküche ! Sie sieht sehr schön aus 👏 und ist auch mit einigen modernen Raffinessen ausgestattet. Ja, teuer (vom spezialisierten Küchenbauer) muss nicht besser sein 😉, darum denke ich, mit Ikea hast Du gut gewählt. Die Arbeitsfläche aus Holzimitat ist sehr praktisch. Ich persönlich hätte auch die Küchenfronten ebenfalls in hellem Holzton genommen, denn für mich gilt: Nie mehr eine weiße Küche. Mir ist es einfach zu heikel 😉, ich habe es gern sauber, aber ohne dass ich dauernd nachwischen muss. Auch hätte ich es gern, wenn möglich, das Spülbecken und den Herd auf einer Arbeitsfläche zum Fenster hin, mit einer großzügigen Rüstarbeitsfläche dazwischen. Es gibt Dampfabzüge auf Herdebene, welche die Abzugshaube überflüssig machen 😉 da bleiben doch dauernd Fettspritzer hängen, die mühsam weggewischt werden müssen. Ebenso hätte ich das Spülbecken unter der Arbeitsfläche montiert, da man die „Brösel“ somit schnell mit einem Lappen von Arbeitsfläche wischen kann. Ich bin vom Material Deines Spülbecken nicht ganz überzeugt 🤨 aber, dass Du eine Abtropfschräge gewählt hast, finde ich wiederum sehr gut. Gute Pfannen usw. spühlst Du von Hand, dafür ist es eben sehr praktisch. Wo hast Du eigentlich die Spülmaschine untergebracht ?
    Versteh‘ bitte meine Anmerkungen zu Deiner Traumküche nicht als Kritik, sondern als Anregung dafür, wenn Du irgendwann ‚mal wieder eine Küche planst. Du bist ja noch jung 😊 ! Und diese wird hoffentlich nicht Deine letzte Küche sein.

    Übrigens, auch Euer Haus finde ich sehr hübsch 👏 in einer idyllischen Umgebung 🌄.

    Herzliche Grüße
    Mark

    Antwort
    • 22. November 2018 um 10:31
      Permalink

      Hallo lieber Mark,

      ich muss mich erst einmal bei dir entschuldigen, denn dein Kommentar ist im Spam gelandet und ich habe es eben erst gesehen.

      Natürlich nehme ich deine Anmerkungen nicht als Kritik auf, denn ich weiß, dass du es nicht böse meinst und zudem sind Geschmäcker ja verschieden, was auch gut so ist. Deine Punkte kann ich sogar nachvollziehen. Das mit den weißen Fronten ist schon sehr mühsam, ich wische sie alle zwei Tage ab. Natürlich ist es mit Aufwand verbunden, aber es geht mittlerweile richtig schnell. Gehört einfach zum Kücheaufräumen jetzt dazu. Trotzdem würde ich immer wieder weiß nehmen, weil ich die Farbkombi weiß und Holz einfach liebe. Das ganze Haus ist so eingerichtet.

      Das mit dem Waschbecken und den Krümmel stimmt allerdings, das habe ich mir im Nachhinein auch oft gedacht. Das Material ist aber genial. Nach einem Jahr noch keinerlei Abnutzungsspuren, Kratzer oder Kalkablagerungen. Ich mag mein Waschbecken sehr und wenn das mit den Jahren so hübsch bleibt, wäre das Top.

      Über die Anordnung der Geräte lässt es sich natürlich streiten. Ich verstehe deinen Ansatz mit Waschbecken und Herd auf einer Seite. Ich wollte aber Backofen und Herd auf einer Seite und ich wollte auch diese Backsteinwand unbedingt als Fliesenspiegel haben. Zudem mag ich Dunstabzugshauben, was sich jetzt ziemlich bescheuert anhören muss 😂 Ich nutze die Fensterseite zum schnippeln und vorbereiten, wenn da noch ein Herd stünde, wäre dafür kein Platz mehr. Jedenfalls nicht so ausreichend, wie es jetzt der Fall ist.

      Die Spülmaschine versteckt sich links neben dem Waschbecken im ersten Schrank. Man bedient sie von innen und durch LED Lampen, wird die Laufzeit auf dem Boden projiziert, was ich ziemlich cool finde. So hab ich keine Knöpfe an der Front, sehe aber dennoch wann sie fertig gespült hat.

      So, lieber Mark, ich mach mich mal wieder in die Küche. Wünsche dir noch einen schönen Tag und freue mich, bald wieder von dir zu lesen.

      Liebe Grüße,
      Graziella 💙

      Antwort
  • 14. Februar 2019 um 6:27
    Permalink

    Hallo liebe Graziella,

    Deine Küche ist ein Traum!!! Und ich bin absolut hin und weg von diesen tollen Fliesen! Würdest du mir die genaue Bezeichnung von den Fliesen nennen? Die würde so schön in unser neues Haus passen. Liebe Grüße, Christina

    Antwort
    • 14. Februar 2019 um 8:12
      Permalink

      Hallo liebe Christina, vielen Dank für dein liebes Kompliment 💙

      Die Bodenfliese ist aus Feinstein und von Ragno, einem italienischen Fliesenhersteller. Das Modell heißt Concept in der Farbe greige.

      An der Wand haben wir Rondine Bristol Brick Riemchen in der Farbe red. Beides haben wir in Frankfurt am Main bei Ceramundo gekauft.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter!

      Wünsche dir einen schönen Tag,
      Graziella 💙

      Antwort
  • 29. März 2019 um 13:25
    Permalink

    Liebe Graziella,
    wir haben es mit unserer IKEA- Küche genauso gemacht: mit Unterstützung geplant und von IKEA aufbauen lassen, das hätten wir so nicht hingekriegt.
    Deine Küche ist so so schön!!
    Wir haben dasselbe Spülbecken, leider sieht man nach nun 4
    1/2 Jahren trotz wirklich sorgfältiger und disziplinierter Pflege durchaus Abnutzungserscheinungen. Vor allen an den Kanten am Beckennrand ist das Schwarz z.T. wie „abgegangen“.
    Ich habe eine Vollholzarbeitsplatte (11 m insgesamt!), die mir nach wie vor sehr gefällt, jedoch ist sie wirklich sehr pflegeaufwändig.
    Die Backsteinwand in Deiner Küche ist großartig, davon bin ich ein ganz großer Fan!! Auch die Fliesen dazu sehen wunderbar aus.
    Wahrscheinlich würde ich Vieles wieder genauso machen, wenn ich nochmals eine Küche einrichten würde.
    Die Backsteinwand würde ich Dir sofort nachmachen 😋
    Liebe Grüße
    Gabriele

    Antwort
    • 15. April 2019 um 10:52
      Permalink

      Hallo liebe Gabriele,

      vielen Dank für dein liebes Kommentar.

      Ja, der Aufbau ist echt sehr komplex, daher kann ich es auch echt jedem empfehlen, das nicht selbst zu machen. Das mit dem Spülbecken ist ja doof, ich hoffe, dass mir das nach so kurzer Zeit nicht auch passiert. Aber IKEA hat doch so ein ewig langes Rückgaberecht, vielleicht könnt ihr es ja austauschen lassen?

      Du bist ja süß, die Backsteinwand ist auch mein totaler Liebling. so ein Eyecatcher und echt so leicht zu pflegen. Ich würde sie immer wieder nehmen und ich denke auch, dass es zeitlos ist. Sie wird mir sicher in 10 Jahren noch so gut gefallen wie am ersten Tag.

      Hab einen schönen Tag du Liebe und sonnige Grüße vom Edersee,
      Graziella 💙

      Antwort

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