Blogger Mon(th)day: Laura von trytrytry.de

Blogger Mon(th)day: Laura von trytrytry.de

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Meine Lieben, heute habe ich die kreative Laura von trytrytry.de zu Gast beim Blogger Mon(th)day. Wie die meisten Blogger, die ich euch hier vorstelle, habe ich auch Laura auf einem Blogger-Event kennengelernt. Ich kannte ihre Seite davor nicht, hatte sie mir dann aber angeschaut und sie direkt in meine Leseliste gespeichert. Seitdem folge ich ihr sehr gerne, da ich ihre kreativen DIY und leckeren Rezepte sehr mag. Lauras Hauptthemen sind Food und DIY „man findet vor allem Gebackenes auf meinem Blog und DIY Geschenke. Meine Zielgruppe ist sehr jung und mag es, die Dinge selber zu machen. Nicht teuer essen gehen oder viel Geld für teure Möbel ausgeben. Der Trend ist, die Dinge selbst herzustellen und dafür finden sie sehr viel Inspiration auf meinem Blog“. ich freue mich, Laura hier begrüßen zu dürfen und überlasse ihr jetzt das Wort:

Blogger Mon(th)day: Laura von trytrytry.de

Liebe Laura, bitte stelle dich meinen Lesern kurz vor.
„Hallo ich bin Laura, 26 Jahre alt und komme aus Berlin. Seit 2015 blogge ich auf trytrytry.de über Lifestylethemen wie Food und DIY. Ich lasse da meiner Kreativität vollen Lauf und liebe es bunt und fröhlich.“

Wann ist trytrytry.de online gegangen und wie waren die Anfänge?
„Wie oben schon geschrieben, ist 2015 trytrytry.de online gegangen. Die Anfänge in 2011 sind aber viel interessanter. Damals habe ich neben meinem FSJ auf meinem Blog die ersten Rezepte veröffentlicht. In der Schulzeit hatte ich mich nie wirklich fürs Kochen und Backen interessiert. In meinem FSJ spielte dies aber eine große Rolle, weil wir ein Freizeit-Treff waren, der jeden Tag etwas zu essen anbot. Ich musste also anfangen, viel zu kochen und habe dann nach der Arbeit ebenfalls in der Küche gestanden und für meinen Blog die Gerichte fotografiert. Die sahen natürlich nicht so aus, wie sie heute aussehen. Ich hatte große Probleme mit dem Licht – vor allem im Winter, wenn ich erst Nachmittags nach Hause kam. Aber am Anfang war das alles egal. Ich wollte nur dazu gehören und auch meine Inhalte mit der Welt teilen. Ich habe noch viel auf anderen Blogs kommentiert und Social Media Kanäle gab es damals kaum. Ich habe erst ein Jahr später eine Facebook-Fanpage erstellt, Instagram kam viel später und Pinterest kannte man damals noch gar nicht. Es war eine ganz andere Zeit. Nicht mehr wie ein Tagebuch, aber auch lang nicht so professionell und bedeutend, wie das Bloggen heutzutage ist.“

Wie bzw. aus welcher Intention ist dein Blog entstanden?
„Ich habe sehr früh (da war ich 15 oder 16 Jahre alt) Webseiten entdeckt, auf denen vor allem Mädels viel mit Grafikdesign und Webdesign machten und alle ihre eigene Homepage hatten. Ich war damals so fasziniert, dass ich auch so etwas wollte. Es war ein digitaler Platz, an dem man sich kreativ ausleben konnte – das fand ich großartig! Das verlief sich mit den Jahren. Es war schwer, sowas in der Schulzeit zu betreiben. Als ich dann mein Abi machte (2011), habe ich danach sehr viel Zeit gehabt und mir angesehen, wie sich die Szene verändert hatte. Es wurde inzwischen nicht mehr so viel Wert auf das Design gelegt, sondern auf die Inhalte, die man dort veröffentlichte. Es hieß dann auch nicht mehr Homepage, sondern Blog. Erneut war ich wieder total fasziniert von dieser Welt und beschloss, auch wieder mit einer eigenen Seite anzufangen. Ich blogge also seit 2011, bin aber 2015 auf trytrytry.de umgezogen.“

Was unterscheidet deinen Blog von anderen Blogs und was zeichnet ihn aus?
„Ich habe nach all den Jahren zwar auch mal kleine Durststrecken gehabt, aber nie das Bloggen als Arbeit und Last empfunden. Ich glaube, das liegt daran, dass ich das Bloggen aus einer anderen Intention begonnen habe. Viele wollen heutzutage mit dem Bloggen anfangen, weil sie denken, dass sie damit Geld verdienen oder zumindest Gratisprodukte zu bekommen. Sie wundern sich, warum nach einem halben Jahr noch nichts passiert ist und hören dann möglicherweise wieder auf. Als ich mit dem Bloggen anfing und mir damals jemand gesagt hätte, du kannst damit Geld verdienen, hätte ich den wahrscheinlich nur ungläubig angeguckt. Damals fing es gerade mal an, dass kleinere Shops dich ansprachen, ob du von ihnen eine Brosche oder ein paar Washi Tapes haben möchtest und du dafür einen Blogpost über sie schreibst. Niemand hat damals gebloggt, um damit reich zu werden, sondern nur aus reiner Leidenschaft und Spaß an der Sache selbst.“

Wie würdest du die Bloggerszene beschreiben?
„Ich finde, man kann nicht von „der“ Bloggerszene sprechen. Es gibt viele unterschiedliche Szenen, die sich so sehr unterscheiden. Food-, Reise-, Mode- und Beautyblogger bis hin zu Tech-, Mama- und Nischen-Blogger. Ich bewege mich viel unter den Foodbloggern und den DIY-Bloggern. Dort treffe ich viele kreative Menschen, die eine gemeinsame Leidenschaft haben. Wenn ich aber z.B. auf ein Event eingeladen werde, auf dem sonst nur Modeblogger sind (auf Lifestyle-Events schmeißt man manchmal diese Gruppe zusammen), dann ist das für mich eine ganz andere Welt. Bei den Modebloggern merkt man deutlich, dass das Ganze ein Business ist und Werbung, für die viel gezahlt werden kann, wenn man sich richtig verkauft. Das finde ich auch sehr gut, weil ich das manchmal bei den Food- und DIY-Bloggern sogar vermisse. Dort ist es oft noch nicht so angekommen, dass Werbung, egal wie sie verpackt ist, bezahlt werden sollte. Dennoch finde ich die Stimmung bei Modebloggern dann oft auch nicht so angenehm. Dort geht es dann nur noch ums Kontakte knüpfen und wenn du nicht genug Follower hast, wirst du auch nicht in der Story verlinkt (natürlich jetzt hier überspitzt formuliert). Ich würde mir gerne eine Mischung aus beiden wünschen: Blogger sollten ihren Wert kennen und nicht naiv den Firmen für alles dankbar sein, aber trotzdem untereinander authentisch und hilfsbereit bleiben und nicht nur auf die Follower der anderen schauen.“

Vervollständige diesen Satz: Bloggen bedeutet für mich…:
„…Mein Hobby zum Beruf machen zu können.“

Blogger Mon(th)day: Laura von trytrytry.de
Copyright: Laura Lammel

Laura hat keinen bestimmten Lieblingsartikel auf ihrem Blog: „Ich habe immer wieder Artikel, die ich neu hochlade und die dann eine Zeit lang meine Lieblingsartikel sind. Ich stecke in jeden viel Liebe und Zeit, weshalb es schwer ist, sich für einen zu entscheiden.“ Mir fällt es nicht so schwer, mich für einen Lieblingsartikel zu entscheiden, denn ich mag ihren Beitrag Geschenke mit Pflanzen gestalten aktuell total gerne, weil er gerade so schön in die Adventszeit passt.

Für die Zukunft wünscht sie sich, weiterhin mit dem Bloggen erfolgreich sein zu können. „Das ist meine Leidenschaft und die möchte ich gerne auch noch die nächsten Jahre verfolgen.“ Ich wünsche Laura jedenfalls ganz viel Erfolg, immer gute Ideen und dass sie trytrytry.de für uns weiter mit tollen Ideen und Inspirationen füllt!

Danke liebe Laura und euch viel Spaß beim Stöbern und Entdecken,
eure Graziella ♥

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