Happy Food: Bibimbap á la Graziella

Happy Food: Bibimbap á la Graziella

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Meine Lieben, heute gibt es meine persönliche Variante des koreanischen Gerichts Bibimbap, welches aus Reis, Rindfleisch, Gemüse und Ei besteht. Dabei ist Bibimbap nicht nur lecker und gesund, sondern auch ein wahres Power- und somit Happy Food. Die Kohlenhydrate im Reis geben Kraft, während die Vitamine im Gemüse den Körper verwöhnen und der Geschmack Gaumen und Seele glücklich macht. Dabei ist die Zubereitung zwar etwas aufwendig, weil alle Zutaten einzeln gegart werden müssen, aber dafür sehr simpel. Natürlich schmeckt es nicht ganz wie in Korea aber das Gericht ist es dennoch wert, mal ausprobiert zu werden. Auch wenn es nicht zum Original-Rezept gehört, beträufeln ich mein Bibimbap zum Schluss gerne mit etwas Sojasauce und esse es unheimlich gerne mit Sambal Oelek.

So sehr ich ein Fan davon bin, Gerichte klassisch zu kochen, genauso sehr bin ich Fan davon, einem Klassiker eine persönliche Note zu verleihen. Es ist doch nicht in Stein gemeißelt, wie man etwas zu kochen hat – oder was meint ihr dazu? Diskussion darüber, was in ein Gericht gehört oder nicht, kann ich nicht nachvollziehen. Klar, wenn es darum geht, ob es ein Originalrezept ist, dann ist das ja in Ordnung. Aber es gibt Menschen, die sind einfach par­tout der Meinung, man dürfe an einem klassischen Rezept nichts ändern. Normalerweise würde ja in das Bibimbap ein rohes Eigelb kommen. Das mag ich aber nicht, deshalb habe ich es weggelassen. Alternativ ginge auch ein Spiegelei oder ein pochiertes Ei. Mich stört der Eigeschmack aber, daher fehlt es in meiner Variante komplett. Darf ich deshalb mein Bibimbap Rezept nicht mit euch teilen? Oder es nie mehr so kochen? Nö! Denn in der Küche darf jeder machen was er will und was ihn glücklich macht und dasselbe gilt für mich und meinen Blog. In diesem Sinne, seid mutig und kreiert eure ganz eigenen Varianten eurer Lieblingsrezepte.

Koreanisches Soulfood: Bibimbap á la Graziella

Für 2 Personen:

125 g Basmatireis
200 g Rumpsteak
1 Möhre
100 g Blattspinat
100 g Sojasprossen
50 g Shiitake-Pilze
1/4 Salatgurke
2 Knoblauchzehen
4 Blätter Lollo Rosso
2 EL Sojasauce
evtl. etwas Sojasauce zum beträufeln
1 TL Honig
2 EL Gochujang (koreanische Gewürzpaste)
1 EL Sambal Oelek
2 EL Sesamöl
Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 60 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Steaks in feien Scheiben schneiden und mit der Gewürzpaste, der Sojasoße, dem Honig und etwas Sesamöl marinieren. Den Reis mit der doppelten Menge Wasser bissfest kochen. In der Zwischenzeit Knoblauch abziehen und halbieren. Die Möhre schälen und mit dem Julienneschneider in Streifen hobeln. Die Pilze putzen und ebenfalls in Streifen schneiden. Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Spinat waschen, trocknen und die Blätter halbieren. Möhren, Spinat und Pilze separat voneinander in einer Pfanne mit etwas Öl und je einem Knoblauchviertel leicht anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend warmstellen.

Gurkenscheiben mit etwas Salz bestreuen. Nach ca. 5 Minuten das Wasser ausdrücken und die Gurken kurz in etwas Öl anbraten. Gleichzeitig Sprossen und Lollo Rosso in heißem Wasser kurz blanchieren. Nun auch die Steaks in etwas Öl kurz anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun alle gegarten Zutaten auf zwei Schüsseln aufteilen und mit etwa Sojasauce und Sambal Oelek servieren.

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