Blogger-Café by Seidl 4.0: Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch

Blogger-Café by Seidl 4.0: Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch

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Ihr Lieben, wer mich kennt oder meinem Blog schon etwas länger folgt, der weiß, dass ich Weihnachten absolut liebe! So sehr, dass ich in der Regel bereits Ende Oktober nicht nur alle Geschenke eingekauft, sondern diese auch schon mit handgeschriebenen Karten eingepackt im Schrank versteckt habe. Ich würde mich als absoluten Weihnachtsfreak bezeichnen und finde einfach, dass die Adventszeit die 24 schönsten Tage im Jahr besitzt. Es heißt ja nicht umsonst: “It’s the most wonderful time of the year. There’ll be much mistletoeing, and hearts will be glowing, when loved ones are near. It’s the most wonderful time of the year…” ja, die Weihnachtsmusik, die läuft hier auch schon seit einem Monat in Dauerschleife. Übrigens haben wir sogar schon unsren geschmückten Tannenbaum stehen, der den Schrank abgelöst hat und stattdessen nun über die Geschenke für meine Liebsten wacht.

Ich kann nichts dagegen tun, ich liebe Weihnachten einfach so sehr. Es ist eine magische Zeit und ich erfreue mich an jeden einzelnen dieser 24 Tage. Besonders freue ich mich aber auf leckeres, deftiges Essen und da kam neulich das Blogger-Café by Seidl 4.0 unter dem Motto “Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch” genau richtig. Es war bereits mein zweites online Blogger-Event, bei dem sich alles um das Thema Kalbfleisch drehte. Eingeladen hatten auch dieses Mal die VanDrie Group sowie die Agentur Seidl PR & Marketing. Mit dabei waren Ina von Inaisst, Susanne von Lindenthalerin, Malte von Maltes Kitchen und Daniela von LelaLecker.

Bereits ein paar Tage zuvor erhielt ich ein Paket der VanDrie Group mit gut gekühlten Leckereien vom Kalb. Mit dabei waren eine Semerrolle, zwei Kalbs-Tomahawk-Steaks und Kalbs-Onglet, das auch als Nierenzapfen bekannt ist. Um Wikipedia mal zu zitieren: “Der Nierenzapfen ist ein Fleischteil beim Rind oder Kalb. Er gehört technisch gesehen zu den Innereien, obwohl es sich um reines Muskelfleisch handelt.” Zudem gab es noch eine goldene Überraschung sowie eine Trüffel-Tapenade und ein Trüffelöl. Mit ein paar weiteren Zutaten, sollte dies ein Festessen der Extraklasse werden und meine Weihnachtsvorfreude auf das nächste Level bringen (wer sich fragt, ob das bei mir überhaupt noch möglich ist, dem sei gesagt: Ja!).

Franklin Mijnhijmer, der Koch, der uns durch das Event geführt hatte, bat uns im Vorfeld darum, die Masse für die Bitterballen vorzubereiten. Bitterballen sind in den Niederlanden sehr bekannt. Die panierten Kugeln werden traditionell mit einem Ragout aus Rind- oder Kalbfleisch gefüllt und frittiert. Normalerweise sind die Ballen eher klein, wer aber großen Hunger hat (wie ich), der macht sie auch gerne mal doppelt so groß 😉 So oder so sind die Ballen unverschämt lecker und ganz easy gemacht.

Hierfür wurde der Nierenzapfen verwendet, den wir ca. 2 Stunden in Kalbsfond haben köcheln lassen. Anschließend konnte man diesen mit einer Gabel easy auseinander zupfen, da das Fleisch so zart war, dass ich mich sehr beherrschen musste, nicht alles direkt aufzufuttern. Mit einer Béchamel und etwas Eigelb wurde aus dem Fleisch eine Art festes Ragout, das in der Fachsprache auch Salpicon genannt wird. Nach 10 Stunden im Kühlschrank war dies auch fest genug, um es am Abend unter der Anleitung von Franklin zu Kugeln zu formen, die dann paniert und frittiert wurden. Das Rezept folgt morgen in einem gesonderten Beitrag, schaut also unbedingt noch mal vorbei!

Weiter ging es mit dem Kalbsburger von der Semerrolle mit Trüffelmayonnaise. Da mir beim Herstellen der Burger-Patties der Fleischwolfaufsatz meiner KitchenAid kaputt gegangen ist, musste ich das Fleisch per Hand in sehr feine Stücke schneiden, um daraus die Patties formen zu können. Das hat am Ende so unfassbar gut geschmeckt, dass ich wohl nie wieder einen Fleischwolf dafür benutzen werde. Die Bindung der Patties haben wir durch Salz und der Trüffel-Tapenade bekommen, womit diese geschmacklich auch noch einen besonderen Kick erhalten haben.

Rezept:
Für 2 Burger:
250 g Semerrolle vom Kalb
1 rote Zwiebel
25 ml Weißweinessig
15 ml Wasser
2 Burger-Buns
2 EL Trüffel-Tapenade
1 Handvoll Feldsalat
2 kleine Tomaten
Salz
Etwas Parmesankäse
2 EL Trüffelmayonnaise

Zubereitung:
Die rote Zwiebel in dünne Ringe schneiden oder reiben und in einer Schüssel mit Weißweinessig, Wasser und einer Prise Salz vermengen und 1 ½ Minuten heiß werden lassen. Danach beiseitestellen. Die Brötchen längs halbieren und die Innenseiten kurz in einer heißen Pfanne anrösten, bis sie leicht gebräunt sind. Das Kalbshackfleisch von der Semerrolle mit der Trüffel-Tapenade, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengen und daraus Bratlinge formen. Diese bei mittlerer Hitze in der Pfanne von beiden Seiten braten (ca. 4 Minuten pro Seite). Die untere Brötchenhälfte auf einen Teller legen und mit der Trüffelmayonnaise bestreichen, mit Feldsalat, Tomate und Zwiebelringen belegen, dann den Kalbsburger darauf geben. Anschließend noch mit etwas Salat und Zwiebeln belegen, Parmesankäse darüber raspeln und die obere Brötchenhälfte auflegen.

Zum Abschluss gab es dann noch ein saftiges, mega zartes und super schmackhaftes Kalbs-Tomahawk-Steak mit Sauce Béarnaise und Gold, jeder Menge Blattgold, das seinen Weg übrigens auch auf die Burger und die Bitterballen gefunden hatte. Das Event hieß ja schließlich nicht umsonst “Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch”!

Rezept:
Für 2 Personen:
2 Tomahawk-Steaks vom Kalb
25 g gehackte Schalotten
50 ml Estragonessig
50 ml Weißwein
3 EL Wasser
3 Eigelb
200 g Ghee
Zitronensaft
1 Stück Butter
1 EL Estragon, gehackt
1 Lorbeerblatt
3 zerstoßene Pfefferkörner
Salz

Zubereitung:
In einem Edelstahltopf Essig, 3 EL Wasser, Wein, Schalotte, Pfeffer und Estragon vermengen, aufkochen und etwas 3 Minuten lang einkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und kurz warten. Die 3 Eigelb vorsichtig hinzufügen und bei kleiner Hitze alles für etwa 2 Minuten mit einem Schneebesen kräftig aufschlagen. Ghee hinzugeben und weitere 3 Minuten weiterrühren. Mit Salz abschmecken. Das Tomahawk-Steak rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Das Fleisch aus der Verpackung nehmen. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen und das Tomahawk-Steak von beiden Seiten für je 1 1/2 Minuten pro Seite anbraten – dabei ständig in der Pfanne bewegen, damit das Fleisch Farbe annimmt. Nach dem Anbraten in den vorgeheizten Backofen geben (Umluft, 160°C) und ca. 6-8 Minuten fertig garen. Der Garpunkt kann mit einem Kernthermometer bestimmt werden: Bei 55°C ist das Fleisch medium rare, bei 60° ist es medium. Vor dem Servieren das Fleisch in Alufolie gewickelt ruhen lassen. Das Tomahawk-Steak mit einem scharfen, nicht gezacktem Messer aufschneiden.

Übrigens, die VanDrie Group ist ein Familienunternehmen aus den Niederlanden, das aus mehr als 30 Firmen besteht und für hohe Fleischqualität und Transparenz steht. Als Weltmarktführer für Kalbfleisch beschäftigt die VanDrie Group ca. 2.350 Mitarbeiter, produziert ihr eigenes Kälberfutter und betreibt eigene Schlachtbetriebe. Das Unternehmen verfolgt eine „From-nose-to-tail-Strategy“, womit möglichst alle Teile des Kalbes verwertet werden. Dank Safety Guard, dem integrierten Qualitätssicherungssystem der VanDrie Group, wird zudem die Nahrungsmittelsicherheit und die artgerechte Tierhaltung innerhalb der gesamten Produktionskette gewährleistet. So kann zum Beispiel das Fleisch lückenlos vom Verkaufspunkt bis zum Kalb zurückverfolgt werden.

Wusstet ihr eigentlich, dass Kalorien an Weihnachten nicht zählen? Hab ich mal gehört, ich bezweifle zwar, dass da etwas dran ist, aber glaube dennoch fest daran. Im diesem Sinne, schlemmt euch durch die “most wonderful time of the year” und probiert die Rezepte aus – es lohnt sich! 😉

Liebe Grüße und habt eine schöne Adventszeit,
eure Graziella ♥


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Herzlichen Dank an die VanDrie Group für die zur Verfügung gestellten Produkte. Mein Beitrag bleibt davon allerdings unbeeinflusst und gibt meine eigene Meinung wieder.
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